Gouverneur Alichanow: Ruhe ist die erste Bürgerpflicht

Gouverneur Alichanow: Ruhe ist die erste Bürgerpflicht
 
Ohne Vorwarnung hat die Europäische Union eine Teiltransportblockade gegen das Kaliningrader Gebiet verhängt und Litauen mit der Durchsetzung beauftragt. Reaktionen Russlands werden wohl in diesem Fall nicht lange auf sich warten lassen.
 
 
Der Kaliningrader Gouverneur Alichanow bat die Kaliningrader Bevölkerung Ruhe zu bewahren, nicht in Panik zu verfallen und keine Hamsterkäufe zu tätigen. Die Situation, ausgelöst durch Entscheidungen der Europäischen Union, zur Blockierung des Kaliningrader Eisenbahntransitverkehrs, sei unter Kontrolle.
 
Alichanow bezeichnete die Handlungen der Europäischen Union als gesetzeswidrig und versprach, dass die Transitblockade Folgen für die Europäische Union haben wird.
 
Die Kaliningrader Transportunternehmen sind dabei, alternative Logistikwege für die weitere Versorgung aufzubauen. In der kommenden Woche werden zusätzliche Fähren zur Verfügung stehen.
 
 
Alichanow kündigte weitgehende Gegenschritte für Litauen und für die Europäische Union an. Hierzu arbeitet das Kaliningrader Gebiet eng mit dem russischen Außenministerium zusammen. Er hoffe, so Alichanow, dass die EU-Außenbürokratie auch am Sonntag arbeite und die Blockade, die ohne jegliche Vorwarnung angeordnet wurde, wieder aufgehoben wird.
 
Alichanow informierte, dass man eine ähnliche Situation erwartet und sich darauf vorbereitet habe. Für die jetzt im Transit verbotenen Waren, werden zusätzliche Fähren benötigt, die diese Waren im Seetransport nach Kaliningrad schaffen. Man hoffe, bis zum Ende des Jahres über sieben Fähren verfügen zu können. Diese existieren bereits, müssen nur neu eingesetzt werden. Notwendige Entscheidungen fallen am Montag.

 

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