Graffiti wird Bestandteil der Stadtkultur

Graffiti wird Bestandteil der Stadtkultur

 

Der Kaliningrader Bürgermeister Silanow informierte, dass man den Straßenkünstlern die Möglichkeit geben wird, offiziell ihre Kunst zu platzieren – sofern es sich denn wirklich um künstlerische Zeichnungen handelt und nicht um irgendwelche Krakel.

 

 

Der Kaliningrader Bürgermeister informierte, dass man den Straßenkünstlern nicht nur Flächen in der Stadt zur Verfügung stellen wird, sondern man werde deren Arbeit auch materiell unterstützen. Für das kommende Jahr werden im Stadthaushalt zehn Millionen Rubel für diese Zwecke bereitgestellt. Bis zu einer Million können die Straßenkünstler für ein Werk erhalten.

Die Stadt betritt damit Neuland. Früher gab es nur Grands für derartige Projekte. Jetzt erhofft man sich, dass die meist jungen Künstler ihre Initiative zielgerichtet zur Verschönerung der Stadt einsetzen und nicht fürchten müssen, gegen Gesetze zu verstoßen.

 

Graffiti in der Stadt Kaliningrad - Nicht alles erhebt den Anspruch Kultur zu sein

Finanzielle Unterstützung ist nicht altersgebunden. Jeder kann Unterstützung beantragen, wenn er die entsprechende Kalkulation vorlegt und sich mit fünf Prozent der Gesamtkosten selber beteiligt.

Somit kann der in Kaliningrad bekannte Straßenkünstler, der freie Flächen mit Fuchszeichnungen verziert und im Oktober hierbei von der Polizei festgesetzt wurde, nun auf Rehabilitierung und sogar Förderung hoffen. Die damalige Aktion an einer Bushaltestelle, wurde durch Kameras der Stadtsicherheit gefilmt und sorgte für Aufmerksamkeit der Bevölkerung.

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