Guten Morgen Kaliningrad. Es ist Samstag der 2. Juli 2022

Guten Morgen Kaliningrad. Es ist Samstag der 2. Juli 2022
 
„Baltische Welle“ setzt das beliebte Format „Guten Morgen Kaliningrad“ fort. Nicht jeden Morgen werden Sie den Hahnenschrei hören können, denn Vorrang haben die Nachrichten zu aktuellen Ereignissen. Genießen Sie einfach die Kurzvideos mit Eindrücken aus der Stadt und dem Gebiet, begleitet von optimistischer russischer oder sowjetischer Musik, in dem Rhythmus, wie sie veröffentlicht werden.
 
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Kommentare ( 5 )

  • Manfred SCHARTOW

    Veröffentlicht: 2. Juli 2022 12:35 pm

    Sind denn in der sowjetischen Musik auch noch ukrainische Weisen dabei?
    In welche sowjetische Musik passt der berühmte Säbeltanz und die Melodien der Donkosaken?

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 2. Juli 2022 12:49

      Im Gegensatz zur Ukraine, die die russische Kultur defacto komplett per Gesetz verboten hat, gibt es in Russland keinerlei Verbote der ukrainischen Kultur. Man geht wohl davon aus, dass diejenigen, die jetzt Kultur verbieten, eigentlich keine Ukrainer und schon gar nicht Slawen sind, denn wesentliche Unterschiede zwischen ukrainischer und russischer Kultur sind wohl nicht wirklich vorhanden. Das Ziel ist klar definiert und es wird wohl bald wieder von slawischer Kultur mit regionalen Nuancen gesprochen werden. Wie äußerte sich der ukrainische Präsident vor ein paar Tagen: Bis Jahresende muss der Konflikt erledigt sein. Ich glaube, er wird bis dahin erledigt sein.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 3. Juli 2022 11:19 pm

    Wenn ich mir so das Schriftgut des Herrn Schartow ansehe ist zu vermuten, daß er wohl eher der späteren Nachkriegsgeneration angehört.
    Wir, die wir vor dieser Zeit schon denkfähig waren, haben den Donbas als urrussisch angesehen, denn eine Zuweisung zu einem getrennt zu betrachtenden Staat "Ukraine", also nicht zum Verband SU zählend, war nicht gegeben.
    Die Ukraine mit den Kosakken beschreiben zu wollen ist eben so unzulässig, da diese, laut "Wiki", ein Zusammenschluß frei lebender, oft verfolgter Zugehöriger vieler Nationalitäten waren, die sich aber IMMER dem Zaren, und damit Rußland verbunden fühlten.
    Mit dem Jahr 1991 ist in dieser Region nicht plötzlich eine ukrainische, eigenständige Nation mit Geschichte entstanden, in der ein Hauptstadt OB erst mal seine neue Landessprache richtig lernen mußte.
    Was also die Kultur der Donkosakken betrifft - nicht typisch ukrainisch, wenn es das denn überhaupt so breit gibt, und wie ich den Säbeltanz des Georgiers Aram da einordnen soll?

  • Vogonendichter

    Veröffentlicht: 3. Juli 2022 14:53 pm

    Anton Amler
    Wenn man den Geschichten einiger "Geistesgrössen" in Kiew glauben schenken soll, geht die Geschichte der Ukraine 12000 ! Jahre zurück.
    Ich war selber ganz verwundert über meine Geschichtskenntnisse.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 3. Juli 2022 15:21 pm

    Obiger Tab läßt sich auch nach mehrminütigem Warten leider nicht öffnen!

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 3. Juli 2022 16:57

      ... bei mir und vielen anderen funktioniert der Link ... tut mir leid.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 3. Juli 2022 19:54 pm

    Vogonendichter
    Geschichtchen hat es in dieser Region sicher schon gegeben, aber keine Kontinuität, die sich großflächig bis in das Heute erstreckt.
    Da könnten die ehemalige asiatischen Südrepubliken einen ganz anderen Anspruch hinsichtlich einer eigenen Geschichte geltend machen.
    Das Dritte Reich hat mich Lesen, Schreiben, Rechnen und Disziplin im Klassenzimmer und auf dem Schulhof gelehrt, und einwenig Völkisches kam über die "Göbbelsschnauze", aber nicht prägend. Wir waren sowieso Rand-, also Grenzdeutsche, gewöhnt, mit Konflikten zu leben.
    Das Kriegsende bescherte uns dann Unterwerfung, Enteignung, Demütigung, und den Verlust der Heimat, aber auch ein Interesse daran, wie das geschehen konnte.
    Trotz einer jahrhundertelangen, gemeinsamen Vergangenheit, interpretieren dies Ost und West recht unterschiedlich.
    Aus meiner Sicht sucht der zerfallende Vielvölkerstaat den Kitt einer verbindlichen Historie, etwas, an dem man ein Vaterland ins Leben rufen könnte.

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