Kaliningrad: Brot-Philosophie

Kaliningrad: Brot-Philosophie

Mit zunehmendem Alter wird man nachdenklicher und sinniert über verschiedene Dinge des Lebens. Und bei diesem sinnieren, stellte ich fest, dass ich mein ganzes Leben über betrogen worden bin - ich wollte beim Bäcker Weiß- und Schwarzbrot. Und was habe ich erhalten? Mit dieser philosophischen Frage beschäftigt sich der Beitrag.

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Kommentare ( 3 )

  • Udo Petz

    Veröffentlicht: 24. Februar 2018 23:44 pm

    Wer kommt auf solche Ideen? Ich lach mich tot, aber es stimmt. Es gibt mehr solche sprachlichen Unkorrektheiten als man denkt. Danke

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 25. Februar 2018 02:40 pm

    Hallo Uwe Erichowitsch, mit weißem oder grünem Brot kann ich zwar nicht dienen, aber die Semmeln, die Sie ja ganz bestimmt noch kennen, hatten ja zu Zeiten der DDR meiner Erinnerung nach 10 DDR-Pfennige gekostet. Und die schmeckten - natürlich - frisch - auch ganz gut. Innen waren sie ziemlich weiß.
    Heutzutage gibt es die in unserer Gegend auch noch. Ein solches Gebäck kostet nun 55 Euro-Cent. Wenn man das mal auf Mark der DDR umrechnet, und zwar nach dem damaligen offiziellen Umtauschsatz, dann ergibt das etwa 1,10 DM und etwa 2,20 Mark der DDR.
    Nicht so viel kam 1948 in der sowjetischen Besatzungszone in der neu gegründeten HO (staatliche Handelsorganisation) eine solche weiße Weizenmehl-Semmel. Nämlich nur 2,00 DM Ost.
    Und jetzt kann die Verkäuferin die jetzigen Semmeln nicht so einfach auf den Threesen legen, weil diese so leicht und aufgeblasen sind, daß sie quasi davon fliegen. Deshalb werden die Dinger auch ganz schnell in die Tüten verpackt, weil die Tüten schwerer sind.

  • ru-moto

    Veröffentlicht: 25. Februar 2018 03:04 pm

    Sohn: Papa, welche Beeren sind das?
    Vater: Das sind Schwarzbeeren, mein Sohn!
    Sohn: Aber weshalb sind sie dann rot?
    Vater: Weil sie noch grün sind!

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