Kaliningrad entwickelt sich allseitig. So auch die Tarife für Falschparken

Kaliningrad entwickelt sich allseitig. So auch die Tarife für Falschparken

 

Lange hat die Stadt gebraucht, um das Problem des Abschleppens von Fahrzeugen, welche falsch parken, zu lösen. Im Jahre 2014 ist dann endlich das erste Gesetz hierzu verabschiedet worden. Zur Lösung des Problems hat es nicht beigetragen. Falschparker gibt es nach wie vor. Aber es ist teuer und wird noch teurer sein Fahrzeug einfach da stehen zu lassen, wo es günstig ist.

Nun hat die Stadt für den Zeitraum 2020 bis 2029 Beschlüsse zur Entwicklung der Tarife für Falschparker gefasst. Diese Tarife unterteilen sich in das Abschleppen des Fahrzeuges an sich, untergliedert in Fahrzeugtarifen. Das Abschleppen eines kleinen Lada ist billiger, als das Abschleppen eines Container-Sattelaufliegers.

Und dann kommen die Gebühren für das Verwahren des Fahrzeuges auf dem Strafstellplatz hinzu. Auch hier sind die Tarife gestaffelt nach der Größe der Fahrzeuge. Und die Gelder werden pro Stunde erhoben.

Vermutlich werden die Summen bei deutschen Fahrzeuglenkern positive Emotionen auslösen, denn sie sind mit Sicherheit billiger als in Deutschland. Aber wenn das Fahrzeug eines Deutschen in Kaliningrad abgeschleppt wird, kommen für den Deutschen noch virtuelle Kosten hinzu, denn wieviel kosten die Nerven, die der Deutsche lässt, wenn er feststellt: Mein Fahrzeug ist weg. Und wieviel kosten die Stunden die er investieren muss, um herauszubekommen, wie er denn wieder zu seinem Fahrzeug kommt – insbesondere, wenn man der russischen Sprache nicht mächtig ist.

Somit kostet das Abschleppen eines PKW ab 2020 2.723 Rubel und im Jahre 2029 wird die Summe auf 3.864 Rubel in jährlichen Schritten anwachsen.

Dann kommt noch die Parkgebühr auf dem Abstellplatz hinzu. Die geringste Gebühr für das kleinste Fahrzeug beträgt ab 2020 ab 25 Rubel/h und im Jahre 2029 ab 35 Rubel/h.

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