Kaliningrad erhält erste berittene Einsatzstaffel für die Vermisstensuche

Kaliningrad erhält erste berittene Einsatzstaffel für die Vermisstensuche

 

 

Es vergeht kaum ein Tag, wo Kaliningrader Medien, insbesondere in der Herbstzeit, über vermisste Personen berichten. Häufig handelt es sich um Pilzsammler, die sich in den „dunklen Wäldern Ostpreußens“ verirren. Aber auch kranke Menschen gehen verloren und Kinder werden gesucht.

Es scheint sich zu einem wirklich ernsten Problem auszuwachsen – Personen, die sich irgendwo im Kaliningrader Gebiet verirren und nicht mehr nach Hause finden. Freiwilligenorganisationen beginnen dann mit der planmäßigen Suche und finden in den meisten Fällen die verloren gegangenen Personen. Der Aufwand ist sehr groß.

Deshalb hat man sich jetzt entschlossen, eine berittene Einsatzstaffel aus Freiwilligen zu schaffen. Diese umfasst 40 Pferde. Darüber informierte der Präsident der regionalen Assoziation „Tu Gutes“ Lika Wasiljewa/Лика Васильева.

Alle Pferde sind bereits ausgebildet und an verschiedene Lebenssituationen gewöhnt. Jetzt geht es darum, die Pferdezucht zu entwickeln, kostenlos Freiwillige im Reiten zu unterrichten und die Einsätze zur Suche von Vermissten zu organisieren.

Die Staffel soll noch vor Wintereinbruch die Arbeit aufnehmen. Sie wird helfen, die verschneiten und schwer zugänglichen Gebiete besser durchsuchen zu können. Pferden auf ihren langen Beinen ist dies leichter, als den Menschen, selbst wenn diese warme Gummistiefel anziehen.

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