Kaliningrad, Kaliningrad, Kaliningrad

Kaliningrad, Kaliningrad, Kaliningrad
 
Viele Briefe erreichen mich und in vielen Kommentaren wird bedauert, dass es keine Beiträge mehr zu Kaliningrad auf meinem Informationsportal und dem Youtube-Kanal gibt. Ich bedaure dies auch, aber es gibt Gründe.
 
 
 
 
Mein Hauptinteresse gilt der Stadt Kaliningrad, der Stadt, in der ich seit über 25 Jahren wohne und arbeite, deren Entwicklung ich vielleicht so aufmerksam beobachte, wie nur wenige andere Kaliningrader.
Aber ich gehöre auch zur Gruppe der besonders Gefährdeten … und schauen wir auf die Statistik der Corona-Virus-Erkrankungen in Kaliningrad, so sind rund 50 Prozent aller Neuerkrankungen im Alter 60+.
 
Grafik: Corona-Virus-Situation in Russland
 
Alle, die sich in meinem persönlichen Umfeld befinden sind bereits am Virus erkrankt und in der Zwischenzeit wieder Top-Fit … alle haben Glück gehabt, sogar unser fast 80 Jahre alter „Papa“ wie ich ihn nenne …
 
Ich bin bisher nicht erkrankt und habe aber auch keine Anti-Körper, wie ein Test ergeben hat. Somit habe ich einfach nur Glück gehabt und dieses Glück will ich nicht provozieren. Deshalb erfülle ich die Bitte unseres Gouverneurs Anton Alichanow und lebe weitestgehend in Selbstisolierung. Das wirkt sich natürlich auf die Berichterstattung aus …
 
Dann gibt es noch einen zweiten Grund, weswegen Kaliningrad mit seinen Regionalproblemen gegenwärtig nicht präsent ist. Die föderale und internationale Berichterstattung zu aktuellen Problemen ist so präsent, dass kaum noch Zeit bleibt, über Regionales zu berichten. Und schaue ich in die regionale Berichterstattung, so sehe ich auch bei meinen Medienpartnern, dass es so gut wie nichts gibt, was meine deutschen Zuschauer oder Leser interessieren könnte. Passieren tut jede Menge … aber fast alles davon ist für Sie einfach nicht von Interesse. Das wird sich wieder ändern … ich möchte Sie also nur um ein wenig Geduld bitten. Halten Sie gemeinsam mit mir durch und bleiben dem Kanal und Internetportal treu.
 
Und nun zum Schluss eine kleine Regionalmeldung für die Liebhaber des öffentlichen Nahverkehrs.
 
Die Russland-Spezialisten unter uns wissen, dass wir in den kommenden zwei Wochen zwei große Feiertage haben: der 23. Februar, den Tag der Vaterlandsverteidiger und den 8. März, der Internationale Frauentag. 
 
Grafik: Elektronische Tickets in limitierter Auflage
 
Der stadteigene Nahverkehrsbetrieb „GorTrans“ hat sich einfallen lassen, 1.000 limitierte elektronische Tickets mit der Symbolik dieser beiden Feiertage unter die Massen zu bringen. 500 Karten gibt es mit der Symbolik des Tages der Landesverteidiger und 500 Karten zum Internationalen Frauentag.
 
Videobegleitung: Homlin-Familie in Kaliningrad
 
Und als Repräsentanten dienen die Familienmitglieder der Homlins … Sie erinnern sich sicherlich an die kleinen Figuren, die sich an vielen Stellen der Stadt befinden und ständig von den Menschen Streicheleinheiten erhalten.
 
Übrigens sind diese elektronischen Tickets ewig nutzbar, denn sie werden ständig „aufgetankt“ durch die Nutzer und wer mit dieser Karte seinen Fahrschein bezahlt, hat einen Preisnachlass von rund zehn Prozent im ganzen öffentlichen Nahverkehr.
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