Kaliningrad kann sich mit St. Petersburg messen

Kaliningrad kann sich mit St. Petersburg messen

 

Am 1. Oktober wurde für die Stadt St. Petersburg und das Leningrader Gebiet das Elektronische Visum eingeführt. Auch hier ist der Erfolg groß. Kaliningrad befürchtete, dass es zu einem Abriss des Touristenstroms kommt. Aber man hatte sich geirrt.

 

 

Im ersten Monat nach der Einführung des Elektronischen Visums, haben 26.000 Ausländer die Möglichkeit genutzt, mit diesem Visum die Stadt an der Newa zu besuchen. Die Zahlen wurden im Rahmen eines Treffens des russischen Premierministers mit seinem finnischen Kollegen bekannt.

Von den 26.000 Besuchern mit elektronischem Visum waren 2.257 Finnen.

In Kaliningrad wurden in den ersten vier Wochen rund 10.000 Einreisen registriert. Im Oktober waren es 11.500.  Seit Inkrafttreten des E-Visums reisten 57.000 Ausländer aus 45 Länder nach Kaliningrad. Spitzenreiter bei den Einreisen sind Litauen, Lettland, Polen, Deutschland und Estland.

Wie weiterhin bekannt wurde, führte das Elektronische Visum in Kaliningrad auch zur Belebung des Servicebereiches der Fahrzeuginstandsetzung. Der Direktor der Firma „TechnoFranz“ informierte, dass am häufigsten Deutsche mit ihren Autos nach Kaliningrad kommen, um diese hier instand zu setzen. Hierbei verbinden die Deutschen das Angenehme mit dem Nützlichen. Während sie ihr Fahrzeug der Werkstatt übergeben, nutzen sie die Möglichkeit, sich in einem der Sanatorien an der Küste verwöhnen zu lassen. Wie Deutsche ihm gegenüber kommentiert hatten, haben sie für ihren Aufenthalt, Restaurantbesuche und die Fahrzeuginstandsetzung weniger bezahlt, als die reine Autoreparatur in Deutschland gekostet hätte.

Der russische Präsident hat bereits vor einigen Monaten angewiesen, das Elektronische Visum bis zum 1. Januar 2021 für ganz Russland einzuführen. Einzelheiten wurden hierzu noch nicht bekannt.

 

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