Kaliningrader Bürger bauen wie die Weltmeister

Kaliningrader Bürger bauen wie die Weltmeister

Kaliningrad ist eine einzige Baustelle. Die Stadtverwaltung setzt im großen Umfang Straßen und Altbausubstanz instand, Baufirmen errichten neue Wohnviertel und Kaliningrader Bürger bauen Individualhäuser oder setzen ihr Wohneigentum instand. Und all dies geschieht mit wachsender Intensität, wenn man den Zahlen der Firma „BauZentr“ folgt.

Es geht um Gewinne, die die Firma „BauZentr“, eine der größten Baumarktketten in Russland, veröffentlicht hat. Die Gewinne sind förmlich explodiert und waren niemals in der Firmengeschichte so groß wie heute.

So meldet das liberale Portal „newkaliningrad“, dass „BauZentr“ im Jahre 2018 einen Umsatzzuwachs von 21 Prozent zu verzeichnen hatte und der Reingewinn nach Steuern um 65 Prozent wuchs. In realen Zahlen wuchsen der Umsatz von 16,1 Milliarden Rubel 2017 auf 20 Milliarden Rubel im Jahre 2018 und der Gewinn nach Steuern von 516 auf 853 Millionen Rubel.

 

 

Wie das Portal weiter kommentiert, beobachtet man seit 2016 ein Anwachsen der positiven Zahlen von „BauZentr“. Das fällt zusammen mit dem Start einer strengeren Aufsicht der Kaliningrader Unternehmen durch die russischen Steuerbehörden.

In den Jahren 2010-2015 zeigte die große Baumarktkette nur einen durchschnittlichen Gewinn von 47,3 Mio. Rubel jährlich. Es sei daran erinnert, dass der Hauptgesellschafter der Baumarktkette der ehemalige Bürgermeister von Kaliningrad, Alexander Jaroschuk ist. Heute vertritt er das Kaliningrader Gebiet in der Staatsduma.

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