Kaliningrader Filiale des Staatsarchivs veröffentlicht historisch interessante Fakten

Kaliningrader Filiale des Staatsarchivs veröffentlicht historisch interessante Fakten

 

Kaliningrad verfügt über eine Filiale des russischen Staatsarchivs. Sie befindet sich in der uliza Komsomolskaja, in einem neuen großen Gebäude. Interessierte erhalten hier Auskünfte, wenn entsprechende Informationen vorliegen. Nun informierte das Archiv über den ersten Neubau im Kaliningrader Gebiet.

Das erste Haus, welches im Kaliningrader Gebiet neu gebaut wurde, hatte nur eine Etage und wurde im Jahre 1949 für sowjetische Übersiedler errichtet. Das genaue Datum des Baubeginns und der Baufertigstellung konnte nicht genannt werden. Aber man hat in der Zeitung „Komsomolskaja Prawda“ einen großen Beitrag vom 11. November 1949 gefunden, wo über dieses Ereignis berichtet wurde.

 

 

Gebaut wurde dieses Haus nicht in der Stadt Kaliningrad, sondern in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Kreis Bagrationowsk. Als die sieben Bauarbeiter zur Baustelle kamen – so berichtet die Zeitung – stellte man fest, des es keine Spaten, Schaufeln und überhaupt keine Bauinstrumente gab. Auch die dortige Kolchose verfügte über keine Bauwerkzeuge. Irgendwie wurde das Problem aber geklärt und das Haus in Monatsfrist errichtet.

Bis dahin beschäftigte man sich nur mit der Instandsetzung deutscher Bausubstanz. Viele Gebäude waren zerstört und die sowjetischen Übersiedler wurden häufig in zerstörte Häuser und Wohnungen, ohne Fenster und Ofen eingewiesen, die sie selber instand zu setzen hatten.

Somit wurde der Bau dieses ersten Hauses als Sieg gefeiert. Wie das Staatsarchiv weiter berichtet, wurden danach in sehr kurzer Zeit weitere 15 Häuser dieses Typs für die Übersiedler errichtet.

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