Kaliningrader Fußgänger wechseln das Schuhwerk …

Kaliningrader Fußgänger wechseln das Schuhwerk …

 

… Kaliningrader Autofahrer wechseln die Reifen. Zu „Friedenszeiten“ ist der Reifenwechsel an einem Auto, zum Beginn der Sommer- oder Wintersaison, so interessant, wie der berühmte Reissack, der irgendwo in China umfällt. Aber unter „Corona-Kriegsbedingungen“ ist es schon interessant zu sehen, wie Kaliningrader Werkstätten das „Umschuhen“ vornehmen.

 

 

Am 31. März 2020 ging Kaliningrad in das Regime der Selbstisolierung über. Ziel war, dass sich nichts und niemand mehr auf den Kaliningrader Straßen bewegt und somit die russische Insel in spätestens 14 Tagen sagen kann: „Wir sind feindfrei“. In der Praxis hat sich herausgestellt, dass es nicht so einfach ist. Zum einen sind die Kaliningrader nicht so diszipliniert wie man es erwartet hatte und bewerten einen Aufenthalt im Freien, bei phantastischem frühsommerlichem Wetter, höher, als die Gefahr, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren. Zum anderen hat sich herausgestellt, dass viele Fahrzeuge, die für die tägliche Versorgung genutzt werden, dringenden Werkstättenbedarf haben. Räder müssen rollen … nicht für den Sieg, aber für die Gewährleistung der Versorgung der Bevölkerung. Und so wurde es ausgewählten Werkstätten gestattet, Dienstleistungen durchzuführen.

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