Kaliningrader Gebiet begibt sich in die Isolation – Russland schließt die Grenze

Kaliningrader Gebiet begibt sich in die Isolation – Russland schließt die Grenze

 

Mit Regierungserlass hat Russland seine Grenzen zu Polen für Ausländer geschlossen. Da auch Litauen seine Grenzen geschlossen hat, befindet sich das Kaliningrader Gebiet in fast völliger Isolierung.

 

 

Im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Folgen des Corona-Virus hat Russland seine Grenzen zu Polen für Ausländer geschlossen. Nicht davon betroffen sind Ausländer mit Aufenthaltsgenehmigung.

Polen selbst hat ebenfalls für vorläufig 10 Tage seine Grenzen für den Passagierverkehr geschlossen.

Auch Litauen hat die Grenze zu Russland geschlossen und die Grenzen zu anderen EU-Ländern wieder zur Grenz-Kontrolllinie aktiviert.

Der Eisenbahntransport im Transit durch Litauen Richtung russisches Mutterland bleibt vorläufig erhalten. Ebenfalls verkehren die Flugzeuge zwischen dem Kaliningrader Airport Chrabrowo und dem russischen Mutterland.

Es gibt auch weiterhin noch die Flüge von Kaliningrad Richtung Minsk. Zu beachten ist, dass die Reiseverbindungen von Minsk Richtung anderer europäischer Länder auch eingeschränkt werden.

Diejenigen Bürger, die einen Wohnsitz in Kaliningrad haben, russische Staatsbürger sind oder Ausländer mit Aufenthaltsgenehmigung und die sich gegenwärtig im Ausland aufhalten, können nach Kaliningrad reisen, müssen sich aber nach ihrer Ankunft unverzüglich in Selbstquarantäne begeben und bei einer medizinischen Einrichtung vorstellig werden oder einen Arzt zum Hausbesuch anfordern.

Die Grenzen sind nach wie vor offen für den Güterverkehr, so dass es zu keinen Einschränkungen in der Lebensmittelversorgung für die Bevölkerung kommt. Auch Polen und Litauen haben keine Einschränkungen des Güterverkehrs vorgenommen.

Das russische Gesundheitsministerium empfiehlt, sich in der Wohnung aufzuhalten und möglichst keine oder wenig Außenkontakte zu haben.

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Kommentare ( 1 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 14. März 2020 20:58 pm

    Da man nun mit Fug und Recht sagen - Uwe, der Insulaner - , aber auf dem Land.
    Oder gibt es schon wieder solche "Freunde", die Kaliningrad nun zur Festung Königsberg erklären?

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