Kaliningrader Gebiet normalisiert sich. Kaliningrad normalisiert sich nicht

Kaliningrader Gebiet normalisiert sich. Kaliningrad normalisiert sich nicht
 
Kaliningrader Regionalmedien informieren, dass ab Montag die Restaurants und Cafés im Kaliningrader Gebiet ihre Tätigkeit wieder aufnehmen dürfen. Grund zur hemmungslosen Freude gibt es jedoch nicht, denn es gibt ein ABER.
 
 
Auf der Internetseite der Kaliningrader Gebietsregierung wurde die präzisierte Weisung des Gouverneurs unter den Bedingungen der Corona-Krise veröffentlicht. Während noch am Freitag die Chef-Verbraucherschützerin des Gebietes die Ansicht vertrat, dass es zu früh ist, um das Restaurantwesen wieder zu starten, scheint man nun doch zu einer anderen Erkenntnis gekommen zu sein und will ab Montag die Restaurants und Cafés wieder öffnen.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker Dorfgericht
 
Selbstverständlich gibt es auch weiterhin Einschränkungen. So dürfen die vorhandenen Plätze nur zu 50 Prozent ausgelastet werden und natürlich gelten auch weiterhin die empfohlenen Hygienemaßnahmen.
 
Allerdings gelten diese neuen Regelungen nur in den Kommunen bzw. Kreisen, in denen der Infektionskoeffizient den Durchschnittswert nicht übersteigt.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Der Idiot“
 
Im Klartext bedeutet dies, dass in der Stadt Kaliningrad, den Stadtkreisen Svetlogorsk, Gurewsk, Svetly, Bagrationowsk und Prawdinsk die Restaurants und Cafés weiterhin geschlossen bleiben und nur im Terrassenregime oder dem Außer-Haus-Verkauf arbeiten dürfen.
 
Grafik: Karte des Kaliningrader Gebietes
 
Restaurants, die in Hotels gelegen sind, dürfen überall ihre Versorgung im Interesse der Übernachtungsgäste aufnehmen.
 
Weiterhin dürfen ab 20. Juli wieder alle Freiluft-Attraktionen in den Kulturparks des Gebietes ihre Arbeit wieder aufnehmen.
 
Dies ist nun nicht der generelle Durchbruch, d.h. der Übergang zur dritten und somit letzten Etappe der Normalisierung des gesellschaftlichen Lebens, aber ein weiterer Schritt in die, von allen erhoffte, Richtung. Der Übergang zur dritten Etappe hängt in erster Linie von der Disziplin der Kaliningrader selber ab. Beobachtet man die Kaliningrader im täglichen Leben, so stellt man fest, dass diese eigentlich ihr Leben führen, als gäbe es keine Corona-Infektion.
 
Videoeinspielung: Sowjetischer Filmklassiker
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