Kaliningrader Militärs wollen keine regionalen landwirtschaftlichen Erzeugnisse

Kaliningrader Militärs wollen keine regionalen landwirtschaftlichen Erzeugnisse

 

Die Spielregeln in der russischen Armee zum Kauf von materiellen und Lebensmitteln für den Eigenbedarf haben sich in den letzten Jahren geändert. Einerseits dienen die neuen Spielregeln der Korruptionsbekämpfung, andererseits werden durch zentrale Einkäufe bessere Konditionen erzielt.

Zumindest ist dies die theoretische Annahme, die der Vizepremier der russischen Regierung und Finanzminister Anton Siluanow, während einer Beratung des russischen Staatsrats in Kaliningrad, vermittelte. Er informierte, dass die russische Armee einen großen Bedarf an Lebensmitteln hat und durch den zentralen Einkauf bei den Verkäufern andere Preise erzielen kann.

 

 

Regionale Vertreter der Landwirtschaft, die zu dieser Sitzung des russischen Staatsrats eingeladen worden sind, zeigten sich mit diesen Äußerungen nicht einverstanden und baten darum, dass die in Kaliningrad stationierten Einheiten wiederum die Möglichkeiten erhalten, bei Regionalerzeugern einzukaufen. Kaliningrad befindet sich in einer geopolitischen Sonderzone und das regionale Unternehmertum sollte unterstützt werden.

Dass die russische Armee billiger einkauft, stellten die Regionalerzeuger auch in Zweifel. Sie informierten, dass die Einheiten der Armee die in Kaliningrad stationiert sind, im vergangenen Jahr das Kilo Kartoffeln im „Großen Russland“ für 17 Rubel eingekauft haben, während die Regionalerzeuger das Kilo für 9,50 Rubel angeboten hatten.

 

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