Kaliningrader regionale Kurzinformationen - Woche 2020-02

Kaliningrader regionale Kurzinformationen - Woche 2020-02

 

Das Leben in Kaliningrad ist vielfältig und interessant. Aber nicht jede Information reicht für einen vollumfänglichen Artikel aus oder ist so wichtig, um darüber ausführlich zu berichten. Wir fassen sonstige Ereignisse zu Kurzinformationen zusammen und veröffentlichen diese am Wochenende für die jeweils abgelaufene Woche.

 

 

Im Jahre 1270 wurde erstmals der Oberteich in Königsberg erwähnt, welcher künstlich angelegt worden ist. Somit feiert dieses Gewässer in diesem Jahr seinen 750. Geburtstag – teilt die Filiale des russischen Staatsarchivs in Kaliningrad mit.

Das Forschungsschiff „Witjas“ ist nach erfolgter Instandsetzung wieder an seinen letzten Ankerplatz am Ufer des Meeresmuseums eingetroffen und steht Besuchern und Touristen wieder zur Besichtigung zur Verfügung. Ab Herbst wird es auf diesem Schiff auch Hotelzimmer geben.

Das Schloss „Preußisch-Eylau“ hat Schwierigkeiten einen Käufer zu finden. Deshalb haben jetzt auch russische internationale Medien begonnen, mit entsprechenden Artikeln in der jeweiligen Landessprache über die Suche nach einem Käufer zu berichten. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

Am historischen Gebäude des Gymnasiums Nr. 1 in Kaliningrad wurden die stilisierten Köpfe von Kopernikus, Kant, Herder und Korint restauriert. Das Gebäude, welches als Realschule Burgschule genutzt wurde, wurde in den Jahren 1927/28 gebaut. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

Kaliningrad erhält aus dem föderalen Haushalt die Rekordsumme von einer Milliarde Rubel zur Hauptinstandsetzung des Gebietskinderkrankenhauses. Das Geld wird im Rahmen des föderalen Programms zur Förderung und Entwicklung des russischen Gesundheitswesens bereitgestellt.

Im Verlaufe des letzten Jahres ist die Miete für eine Einraumwohnung in Kaliningrad um sieben Prozent gestiegen. Somit kostet eine Einraumwohnung im Durchschnitt, ohne Berücksichtigung der Nebenkosten, 15.000 Rubel.

Erst am 9. Januar konnte die Stadt Kaliningrad die Geburt eines ersten Kindes vermelden. Das Mädchen erhielt den Namen Maria. Am 4. Januar wurde die erste Geburt im Kaliningrader Gebiet in der Stadt Neman registriert. Die erste Hochzeit fand am 10. Januar statt.

280 Personen haben polnische Grenzorgane an der Grenze zu Kaliningrad im Jahre 2019 festgesetzt. Sie wurden in Polen wegen verschiedenster Gesetzesverletzungen gesucht. Zu den Festgesetzten gehörten Russen, Polen, Armenier, Ukrainer, Algerier, Litauer und Deutsche. Die Mehrheit hatte unbezahlte Strafen wegen Tabakschmuggels.

Zu den Feiertagen in der ersten Jahreswoche, haben 93.000 Kaliningrader die Grenzen zu den jeweiligen Nachbarn passiert. Abgefertigt wurden u.a. 28.000 PKW, 1.300 LKW und 550 Busse.

Polnische Zöllner haben im Jahre 2019 Waren im Wert von 18 Mio. Zloty, rund 4,5 Mio. Euro, von Reisenden von und nach Kaliningrad beschlagnahmt. Im wesentlichen waren dies Tabakerzeugnisse

85 Mio. Rubel stehen bereit, um die Parkanlagen beim Museum für Bildende Kunst im Jahre 2020 zu rekultivieren. Weitere Gelder werden bereitgestellt, um die Bauten aus sowjetischer Zeit einer Fassadenrekonstruktion zu unterziehen.

Die Immobilienpreise in Kaliningrad steigen. Ende des Jahres kostete der Quadratmeter einer Gebrauchtimmobilie im Durchschnitt 57.000 Rubel. Anfang 2019 kostete der Quadratmeter nur 54.500 Rubel, also 4,2 Prozent weniger.

Der mittlere Quadratmeterpreis für eine Rohbau-Neubauwohnung betrug Ende 2019 in Kaliningrad 58.400 Rubel. Damit sind die Preise seit Anfang 2019 für Neubauten um 2,8 Prozent gestiegen.

7,6 Prozent aller Migranten in der Russischen Föderation für das Jahr 2018, konzentrieren sich im Kaliningrader Gebiet – informiert die russische Statistikbehörde. Insgesamt gab es einen Nettomigrationszuwachs von 124.900 Personen im Jahre 2018 für ganz Russland. Auf Kaliningrad entfielen davon 9.500 Menschen.

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