Kaliningrader regionale Kurzinformationen - Woche 2020-06

Kaliningrader regionale Kurzinformationen - Woche 2020-06

 

Das Leben in Kaliningrad ist vielfältig und interessant. Aber nicht jede Information reicht für einen vollumfänglichen Artikel aus oder ist so wichtig, um darüber ausführlich zu berichten. Wir fassen sonstige Ereignisse zu Kurzinformationen zusammen und veröffentlichen diese am Wochenende für die jeweils abgelaufene Woche.

 

 

Erhebungen von KaliningradStat haben ergeben, dass Kaliningrad immer noch nicht in der Lage ist, sich zu landwirtschaftlichen Schlüsselpositionen vollständig autonom zu versorgen. Nur Kartoffeln werden bedarfsdeckend erzeugt. Milch, Eier, Fleisch, Gemüse wird zu 61 bis 87 Prozent bedarfsdeckend produziert.

Die Bauarbeiten zum neuen Kultur- und Bildungszentrum auf der Oktoberinsel, neben dem neuen Stadion, laufen auf vollen Touren. Der Baufortschritt für das Konservatorium sowie die musealen Räumlichkeiten werden mit 42 Prozent beziffert. 1.600 Bauarbeiter sind täglich vor Ort.

Die Kaliningrader Kant-Universität plant den Bau eines Studentenstädtchens, bestehend aus fünf Wohnheimen, im Jahre 2021 zu beenden. Diese Bauten werden bereits einen Komplex, bestehend aus drei Wohnheimen für 700 Studenten, ergänzen. Jeder Komplex ist für 140 Studenten bestimmt.

Der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow informierte, dass die Arbeiten zur Untersuchung des Zustandes des Hauses der Räte, des geologischen Grunds und der Fundamente begonnen haben. Nach Abschluss dieser Arbeiten werden weitere Aussagen zu den Kosten des Endausbaus und dem Zeitpunkt der Nutzungsüberführung getroffen.

Der neue Direktor der Kaliningrader Eisenbahn hat sein Versprechen eingehalten. Am Montag traf ein neuer Regionalzug „Lastotschka“ in Kaliningrad ein. Bei der Gelegenheit wurde versprochen, dass ein weiterer Zug bereit ist, in Kaliningrad seinen Dienst zu leisten. Er wird in Kürze eintreffen.

In der Kaliningrader Gebietsregierung wird gegenwärtig die Effektivität der Einrichtung einer Express-Bahn zum Kaliningrader Airport geprüft. Gegenwärtig können Flugpassagiere nur mit individuellem Transport, Taxi oder dem Buslinien-Express zum Flugplatz gelangen.

Der litauische Sicherheitsdienst warnt die Bürger des Landes, das kostenlose Elektronische Visum für Kaliningrad zu nutzen. Man informiert, dass der russische Sicherheitsdienst den verstärkten Ansturm von Ausländern nutzt, um Agenten unter den Touristen anzuwerben.

Der Genuss von Wodka ist im Kaliningrader Gebiet im Jahre 2019 um 15 Prozent gestiegen und betrug somit 4,1 Liter pro Person, unabhängig von Alter und Geschlecht. Außer im Kaliningrader Gebiet, ist noch in 30 weiteren Regionen der Wodkaverkauf angewachsen. Grund hierfür ist die Legalisierung des Alkoholmarktes in Russland.

Im Jahre 2019 hat die Stadt bei Kontrollen festgestellt, dass 136 illegale Kioske zum Verkauf von Lebensmitteln und anderen Waren des täglichen Bedarfs in Kaliningrad aufgestellt worden sind. Diese werden wohl, wenn das Prinzip der Freiwilligkeit nicht greift, von der Stadt in diesem Jahr zwangsentsorgt.

In der Stadt Sowjetsk wurde begonnen das Wohnhaus, welches direkt im Bereich des Grenzübergangs steht, freizuziehen. Das Haus befindet sich im baufälligen Zustand und wird abgerissen. Es handelt sich um ein historisches Gebäude aus dem Anfang des vorigen Jahrhunderts.

Der Leiter der Korporation für die Entwicklung des Kaliningrader Gebietes informierte, dass eine chinesische Firma in Kaliningrad eine Fabrik zur Produktion von medizinischen Hilfsmitteln, wie Spritzen, Arzt- und Patientenkittel sowie Atemschutzmasken errichten wird.

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