Kaliningrader regionale Kurzinformationen - Woche 2020-09

Kaliningrader regionale Kurzinformationen - Woche 2020-09

 

Das Leben in Kaliningrad ist vielfältig und interessant. Aber nicht jede Information reicht für einen vollumfänglichen Artikel aus oder ist so wichtig, um darüber ausführlich zu berichten. Wir fassen sonstige Ereignisse zu Kurzinformationen zusammen und veröffentlichen diese am Wochenende für die jeweils abgelaufene Woche.

 

 

Am 25. Februar fand die Grundsteinlegung für den Bau der Filiale des „Bolschoi Theaters“ auf der Kaliningrader Oktoberinsel statt. Dieser Bau ist Teil eines Kultur- und Bildungskomplexes, welcher in den kommenden drei Jahren für 25 Milliarden Rubel im neuen Kaliningrader Stadtteil errichtet wird.

Der Kaliningrader Restaurant-Papst Wladimir Katzman informierte, dass er sich von seinen Restaurants trennen wird. Er wird nur noch einige wenige Formate, wie z.B. das Restaurant „London“ und die „Piano-Bar“ behalten. Katzman ist Sponsor der neuen jüdischen Synagoge und großer jährlicher Kulturprogramme in Kaliningrad.

Die Kaliningrader Statistikbehörde meldet ein starkes Anwachsen der Gewinne Kaliningrader Unternehmen. Insgesamt wurden im Jahre 2019 25 Prozent mehr Gewinne eingefahren. 35,1 Prozent aller Kaliningrader Unternehmen zeigen immer noch eine negative Bilanz. Grund für das Ansteigen der Gewinne ist die Verbesserung der Wirtschaftssituation und die stärkeren Kontrollen zur Steuerehrlichkeit durch die Finanzaufsichtsbehörden.

Die Gebietsregierung hat eine Ausschreibung zur Rekultivierung des Stadtsees in der Stadt Sowjetsk veröffentlicht. Für die Arbeiten werden über 52 Mio. Rubel zur Verfügung gestellt. Die ausführende Firma hat bis Mai 2021 Zeit, die umfangreichen Arbeiten durchzuführen.

Die Kaliningrader Fahrzeugholding „Avtotor“ befürchtet, die Produktion von Fahrzeugen im Zusammenhang mit der Corona-Grippewelle zurückfahren zu müssen. In Südkorea wurde die Fahrzeugproduktion eingestellt und so wird es wohl zu Lieferschwierigkeiten für Bauteile der Fahrzeuge kommen, die in Kaliningrad produziert werden.

Ab 1. März müssen alle Fahrer und Schaffner im öffentlichen Nahverkehr vor Dienstantritt eine Kontrolle Ihres Outfits über sich ergehen lassen. Die Stadt hat Dress-Regeln erlassen, die das Personal einzuhalten hat. Schaffnerinnen in Hauslatschen und Busfahrer in Badehose haben keine Chance mehr zur Arbeit zugelassen zu werden.

Der Regional-Schienenverkehr im Kaliningrader Gebiet hat im Jahre 2019 einen Zuwachs von 25 Prozent zu verzeichnen gehabt. Das war Anlass über den beschleunigten Austausch von Regionalzügen nachzudenken. Jetzt sind weitere zwei moderne „Lastotschka“-Züge in Kaliningrad eingetroffen. Insgesamt verfügt das Gebiet nun über sechs dieser Regionalzüge.

Vertreter der Kaliningrader Stadtverwaltung haben alle Herstellerfirmen von Elektro-Stadtbussen besucht, um über Einkäufe zu entscheiden. Entschieden wurde, vorläufig keine Elektrobusse zu kaufen. Man warte darauf, dass die Busse die notwendige Qualität haben, die für die Stadt erforderlich ist.

Die Kaliningrader Steuerbehörde hat beim zuständigen Verwaltungsgericht Bankrottantrag für den Waggonbaubetrieb Kaliningrad gestellt. Die Steuerschulden der Firma belaufen sich auf über acht Millionen Rubel. Die Firma hat 91 Mitarbeiter und im Jahre 2018 einen Umsatz von 77 Mio. Rubel erwirtschaftet.

 

Reklame

Kommentare ( 0 )

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung