Kaliningrader regionale Kurzinformationen - Woche 2020-14

Kaliningrader regionale Kurzinformationen - Woche 2020-14

 

Das Leben in Kaliningrad ist vielfältig und interessant. Aber nicht jede Information reicht für einen vollumfänglichen Artikel aus oder ist so wichtig, um darüber ausführlich zu berichten. Wir fassen sonstige Ereignisse zu Kurzinformationen zusammen und veröffentlichen diese am Wochenende für die jeweils abgelaufene Woche.

 

 

In Kaliningrad wurde ein Strafverfahren gegen einen Bürger wegen Verletzung der Fischfanggesetze eingeleitet. Der 35jährige Kaliningrader fischte mit verbotenen Hilfsmitteln im Bereich von Kurskaja Kosa und tötete dabei rund 700 seltene Fische.

Die landgestützten Einheiten der Ostseeflotte sind mit neuen Raketenwerfern des Typs „Smertsch“ ausgestattet worden. Darüber informiert das Verteidigungsministerium. Die Ausstattung erfolgt planmäßig im Rahmen der Neuausstattung der Truppenteile. Das System ist in der Lage, Ziele in einer Entfernung von bis zu 70 Km auf einer Fläche von 60 Hektar zu bekämpfen.

In Kaliningrad wird der Bau einer vieretagigen Schule für 1.100 Schüler in der uliza Artilleristkaja wieder aufgenommen. Das 795 Millionen Rubel teure Investitionsobjekt, welches im März 2019 begonnen wurde zu bauen, wurde zeitweilig eingestellt, da der Hauptauftragnehmer wegen Veruntreuung in einer Reihe von regionalen Bauobjekten verhaftet wurde.

In Kaliningrad hat in der Frunse-Straße die Instandsetzung eines der schönsten historischen Gebäude begonnen. Die Instandsetzung wurde per Gerichtsbeschluss erzwungen. In der Vergangenheit waren wiederholt Fassadenelemente abgestürzt und hatten den Verkehr gefährdet. Schwierigkeiten bestanden darin, dass sich keine Firma fand, die das denkmalgeschützte Gebäude instand setzen wollte.

In Kaliningrad läuft die Instandsetzung der Gagarin-Straße, einer der wichtigsten und verkehrsreichsten Straßen auf vollen Touren. Trotz der gegenwärtigen Krise ist die Straße zur Hälfte fertiggestellt. Insgesamt hat der Abschnitt eine Länge von 732 Metern. Die Instandsetzung ist, bedingt durch viele unterirdische Versorgungsleitungen, sehr kompliziert. Nach dem Ende der Instandsetzung wird man nicht mehr feststellen, wann man Kaliningrad verlässt und wann man nach Gurewsk hineinfährt.

In Kaliningrad werden die Bauarbeiten an zentralen Objekten, die seitens des Staates in Auftrag gegeben worden sind, trotz der Corona-Krise fortgesetzt. Besonderes Augenmerk wird auf die Schulneubauten gelegt, wie auch auf den Straßenbau in der Kiewer Straße, wo sich die Bauarbeiter nun über völlig fehlenden, störenden Verkehr freuen können.

In der Kaliningrader Artilleriestraße sind drei historische Kasernenkomplexe, errichtet in den 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts, abgerissen worden. Ein vierter Abriss steht bevor. Die Arbeiten begannen im Dezember 2019. Auf der freien Fläche wird die „Nachimow-Schule“, eine Ausbildungsstätte für Kadetten der Ostseeflotte, errichtet. Die Schule soll nach jetziger Planung zum 1. September den Schulbetrieb aufnehmen.

Auf der Kant-Insel werden seit Monaten Arbeiten zur Neugestaltung der Außenflächen vorgenommen. Nun wurden bei Ausgrabungsarbeiten Fundamente aus dem 14. Jahrhundert gefunden. Es handelt sich wohl um alte Fundamente des Königsberger Doms, die eine Gewichtsverlagerung darstellten, um ein Absenken des Doms zu verhindern. Durch eine Änderung des Bauprojektes waren dann diese Fundamente nicht mehr nötig und erweisen sich jetzt weit außerhalb der Außenmauern der Kirche.

Die russische Steuerverwaltung hat ihren Sitz in der „Villa Winter“ in der Kastanienallee. Das Gebäude, welches 1912 durch Samuel Winter errichtet wurde, steht unter Denkmalschutz und soll nun instandgesetzt werden. Während des Krieges wurde das Gebäude stark beschädigt, jedoch in den 50er Jahren wieder aufgebaut.

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