Kaliningrader regionale Kurzinformationen - Woche 2020-16

Kaliningrader regionale Kurzinformationen - Woche 2020-16

 

Das Leben in Kaliningrad ist vielfältig und interessant. Aber nicht jede Information reicht für einen vollumfänglichen Artikel aus oder ist so wichtig, um darüber ausführlich zu berichten. Wir fassen sonstige Ereignisse zu Kurzinformationen zusammen und veröffentlichen diese am Wochenende für die jeweils abgelaufene Woche.

 

 

Der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow hat per Instagram über den Baufortschritt bei der Rekonstruktion der kleinen Grenzstadt Schelesnodoroschnoje informiert. Seit vergangenem Jahr laufen hier umfangreiche Baumaßnahmen zur Wiederherstellung eines möglichst originalgetreuen Zustandes der Häuser und Straßen, wie diese bis 1946 ausgesehen haben. Ziel ist die touristische Entwicklung dieses strukturarmen Ortes an der polnischen Grenze.

Das Kaliningrader Meeresmuseum wurde am 12. April 1990 eingeweiht. Es hat sich seit diesem Zeitpunkt nicht nur als Museum etabliert, sondern ist ein wissenschaftlich-kulturelles Forschungszentrum mit einzigartigen Exponaten geworden. Russlands Präsident Putin veröffentlichte auf seiner Internetseite ein Glückwunschtelegramm zum Jubiläum.

Der Haupteingang des Kaliningrader Zoos hat eine neue Bronze-Figurengruppe aus acht Einzelelementen erhalten. Anfang der vergangenen Woche wurden die neuen Figuren montiert. Die bisherigen, stark verwitterten Figuren wurden vorerst eingelagert und warten darauf, einem Museum übergeben zu werden. Für die Figuren wurde eine Summe von 15 Mio. Rubel aufgewandt.

Auf dem Innenhof der Kaliningrader Gebietsbibliothek ist ein Park für sowjetische Skulpturen geplant. Gespräche mit der Leiterin des Kaliningrader Zoos beinhalten die Übergabe der alten, demontierten Skulpturen des Haupteinganges an den neuen Skulpturenpark. Nicht alle Figuren sind dafür geeignet. Sie sind aus Beton und teilweise stark beschädigt.

Ein Kaliningrader Bürger wird vom Staatsanwalt wegen versuchter Bestechung angeklagt. Er hatte ungesetzlich Bäume gefällt und versuchte einen Mitarbeiter des russischen Sicherheitsdienstes FSB von einer Anzeige abzuhalten, in dem er ihm 100.000 Rubel in einer Zigarettenschachtel zusteckte. Der Mitarbeiter des FSB brachte den Vorfall zur Anzeige.

Die Kaliningrader Stadtverwaltung hat nach vielen Monaten Nachdenkens, nun das Projekt der Verkaufskioske vorgestellt, die diejenigen Babuschkas nutzen sollen, die in ihrem eigenen Garten Obst und Gemüse anbauen und verkaufen wollen. Die Plätze, für diese Minimärkte sind bereits festgelegt. Sorgen macht sich die Stadtverwaltung, dass es wieder Leute geben wird, die die Babuschkas für ihre spekulativen Zwecke ausnutzen könnten.

Der Staatsanwalt des Kaliningrader Gebietes, Sergej Chlopuschin hat seinen Rücktritt eingereicht. Grund ist der Eintritt des Rentenalters. Seit April 2017 war er in dieser Funktion eingesetzt. In den letzten Monaten widmete er sich der Durchsetzung der Bestimmungen des Gesetzes zum Schutz der russischen Sprache – volksmundlich auch als „Germanisierung des Kaliningrader Gebietes“ bekannt.

In Kaliningrad soll ein neues System getestet werden, welches Fahrer eines Fahrzeuges vor offenen Kanalanlagen und Fußgängern warnt, die sich in der Nähe befinden. Ein entsprechendes Pilotprojekt wird in Samara gestartet. Das System fixiert Vibrationen, die von Fußgängern und offenen Kanalabdeckungen ausgelöst werden und übermittelt ein Warnsignal an den Bordcomputer des Fahrzeuges.

Seit Anfang des Jahres hat die Kaliningrader Verkehrspolizei 123 Motorradfahrer zur Verantwortung gezogen. Ein Großteil fuhr ohne entsprechende Fahrerlaubnis. Weitere Verstöße waren überhöhte Geschwindigkeit und Nichtversicherung des Motorrades. Seit Anfang des Jahres gab es drei Verkehrsunfälle mit Motorrädern. Eine Person starb.

Der Rektor der Kaliningrader Kant-Universität befürchtet einen Rückgang der Anzahl der ausländischen Studenten an der Universität im kommenden Studienjahr. Dies betreffe sowohl diejenigen Studenten, die ein russisches Stipendium erhalten, wie auch diejenigen die das Studium selber finanzieren. Dies hänge mit der gegenwärtigen Corona-Virus-Situation und der Arbeit der Immatrikulationskommission zusammen.

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