Kaliningrader Wochenblatt 2013-16

Kaliningrader Wochenblatt 2013-16

 

Wenig Chancen für die Kaliningrader Straßenbahn
Information vom 17.04.2013
 
Foto: Kaliningrader Straßenbahn - nett gezeichnet
 
Städtische Verantwortliche sehen aus Geldmangel keine Perspektive für die Entwicklung des Straßenbahnnetzes in Kaliningrad. Insgesamt stehen für die Entwicklung des Öffentlichen Nahverkehrs 50 Mio. Rubel (1,2 Mio Euro) zur Verfügung. Der Bau von einem Kilometer Straßenbahnnetz kostet jedoch schon 60 Mio. Rubel (1,5 Mio. Euro).  
 
 
 
Bausünden bleiben nicht mehr ungestraft
Information vom 17.04.2013
 

 Foto: Baumaschinen beim Bau der Kaliningrader Autobahn

Gegen die Verantwortlichen für die Instandsetzung der Gagarin-Straße ist nun ein Strafverfahren eröffnet worden. In einem Frage-Antwort-Spiel zwischen Verantwortlichen der Stadtverwaltung und der Gebietsregierung wurde die Qualität der Straßen in Kaliningrad und vor allem die Qualität der bisher durchgeführten Instandsetzung sehr negativ beurteilt.  
 
 
 
Gnadenfrist für Kioskbesitzer – Runder Tisch
Information vom 17.04.2013
 
Foto: Kiosk in Kaliningrad - kein Anwärter auf Architekturpreis
 
Der Kaliningrader Staatsanwalt hat die Vorgehensweise der Stadtverwaltung gegen Kioskbesitzer mit einem Protest belegt. Die Forderung diesen Kiosken einen zivilisierten Anstrich zu geben und das Handelsniveau damit zu heben ist einerseits gerechtfertigt, die Vorgehensweise der Stadtverwaltung widerspricht aber gültiger Gesetzgebung. Nun wurde vereinbart einen Runden Tisch mit den Kioskbetreibern zu organisieren und eine gemeinsame Lösung zu finden.  
 
 
Deutscher IT-Investor plant Daten-Center
Information vom 17.04.2013
 
Foto: IT-Technik - eine der Zukunftsvisionen für Kaliningrad
 
Die deutsche IT-Firma „Hetzner-Online“ plant in Kaliningrad ein großes Server-Centrum zu errichten. Hierfür hat die Firma beim örtlichen Energiemonopolisten „Jantar-Energo“ einen Antrag auf 5 MWt. Stromversorgung gestellt. Der Stromversorger hat dem Investor vier Standorte mit freien Kapazitäten vorgeschlagen. Der Investor betreibt in Deutschland bereits zwei Datenzentren. Auf Grund hoher Kosten ist eine weitere Expansion in Deutschland nicht rentabel.  
 
 
Föderales Geld zur Liquidierung von Baufälligkeiten
Information vom 18.04.2013
 
Foto: Kaliningrader Wolkenkratzer - ungeliebt und heißbegehrt
 
Das Kaliningrader Gebiet erhält aus dem Föderalen Haushalt 300 Mio. Rubel (7,5 Mio. Euro) für Umsiedlung von Bewohnern aus baufälligen Häusern. Entsprechend einer Weisung des russischen Präsidenten sind bis zum Jahre 2015 alle baufälligen Häuser zu beräumen und den jetzigen Bewohnern neuer Wohnraum zu übergeben. Insgesamt sind in Kaliningrad  29.000qm Wohnraum als baufällig registriert. Dies entspricht einer Anzahl von ca. 950 Ein-Raum-Wohnungen.
 
 
Rekonstruktion Airport hat begonnen
Information vom 18.04.2013
 
Foto: Projekt des neuen Kaliningrader Airport
 
Am 16. April begann die Rekonstruktion des Kaliningrader Airports. Die erste Bauetappe beginnt in dem schon existierenden Skelett, danach wird der schon funktionierende Teil erneuert und in der dritten Etappe beide Teile vereint. Der Airport wird eine Gesamtgröße von 50.000 qm haben und über zwei Etagen Dienstleistungen anbieten. Ende 2014 soll die Rekonstruktion komplett beendet sein. Nach Verlängerung der Startbahnen auf 3.350 Meter, ist Kaliningrad in der Lage alle modernen Flugzeuge abzufertigen.
 
 
Grüne in Deutschland gegen Stromimport
Information vom 15.04.2013
 
Foto: Baustelle Atomkraftwerk im Nordosten des Kaliningrader Gebietes
 
Die Grünenfraktion im Bundestag ist gegen den Import von Atomstrom aus Kaliningrad nach Abschluss der Bauarbeiten am Baltischen Atomkraftwerk. Die bisher bekannten Preise sind viel zu teuer und entsprechen nicht den Erwartungen und somit, so der Abgeordnete Oliver Krisher, wird weder Deutschland noch andere Nachbarn diesen Strom kaufen.  
 
 
 
In freudiger Erwartung der Busspuren
Information vom 19.04.2013
 
Foto: Geplante Busspuren für den Öffentlichen Nahverkehr
 
Noch in diesem Jahr soll mit der Einrichtung von speziellen Fahrspuren für den Öffentlichen Nahverkehr in Kaliningrad begonnen werden. Nach Expertenmeinung erhöht sich damit die Transportgeschwindigkeit um mindestens 17 Prozent. Um diese Busspuren einzurichten ist es jedoch notwendig, die wilden Parker in die Schranken zu verweisen. Das dafür notwendige Gesetz ist verabschiedet und in Kraft. In Kaliningrad gibt es mehr als 500 Fahrzeuge des Öffentlichen Nahverkehrs und mehr als 100 Fahrzeuge für den Überlandverkehr. Es wurde gleichzeitig vorgeschlagen die Fahrstrecken für den Überlandverkehr so zu legen, dass die Busse nicht mehr durch die Stadt fahren müssen.  
 
Zivilisierte Bedingungen für Arbeitsmigranten
Information vom 20.04.2013
 
Foto: Bürgervertretung in Kaliningrad
 
In der Bürgervertretung Kaliningrads wurde die Notwendigkeit der Schaffung zivilisierter Bedingungen für die Arbeitsmigranten besprochen. Kaliningrad kommt ohne Arbeitsmigranten nicht aus. Kein Kaliningrader ist bereit diese Arbeiten zu erledigen. Wie viel in dieser Hinsicht noch zu tun ist, zeigt alleine schon der Zustand des Gebäudes des Migrationsdienstes, wo die so benötigten Arbeitsmigranten erstmalig mit Kaliningrader Bürokratie zusammentreffen. Es wurde vorgeschlagen ein Zentrum für zugereiste Arbeitsmigranten zu schaffen und ein zivilisiertes Niveau des Lebens und der Unterbringung zu garantieren.
 
 
Kleine Sünden bestraft Gott sogleich, die größeren die Stadt …
Information vom 20.04.2013
 
Foto: Vertrag ist Vertrag - und Eigentum verpflichtet
 
In Kaliningrad sind 11 Grundstücksbesitzer wegen Verletzung von Vertragsverpflichtungen aus dem Miet-/Pachtvertrag mit der Stadt finanziell zur Verantwortung gezogen worden. Die Stadt führt ständig Kontrollen der Einhaltung allgemeiner Bestimmungen aus den abgeschlossenen Verträgen durch und fordert die Beseitigung von Mängeln. In diesem Fall haben sich die Besitzer nicht gekümmert und die Stadt hat zu Gunsten der Stadtkasse und zu Ungunsten der Grundstücksmieter eine „Geldumlagerung“ vorgenommen.

 

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