Kaliningrader Wochenblatt 2013-30

Kaliningrader Wochenblatt 2013-30

 

Gefährlicher Sommer   
Information vom 23.07.2013
Seit Beginn der Badesaison in Kaliningrad im Monat Juni sind bereits 27 Menschen beim Baden ertrunken. Einer der Hauptgründe für diese Tragödien ist das Baden unter Alkoholeinfluss. Die Polizei macht die Kaliningrader immer wieder auf Gefahrenmomente aufmerksam und gibt Verhaltensempfehlungen – leider wohl nicht für alle erfolgreich.
 
 
Arbeitslosigkeit in Kaliningrad sinkt weiter   
Information vom 23.07.2013
Im zweiten Quartal waren offiziell  29.600 Arbeitslose registriert. Das sind Angaben des Statistikamtes. Die Arbeitsämter führen in ihren Karteien aber nur 6.221 Arbeitssuchende. 515.200 Menschen im Alter von 15 – 72 Jahren sind in Kaliningrad als ökonomisch Aktive erfasst. 13.163 offene Stellen sind durch die Kaliningrader Arbeitgeber zur Besetzung ausgeschrieben.
 
 
Anzahl der Grenzpassagiere wächst   
Information vom 23.07.2013
Durch die Grenzkontrollorgane wurden im ersten Halbjahr 2013 mehr als vier Millionen Grenzübertritte registriert. Wie die Grenzverwaltung des russischen FSB meldet, ist die Tendenz weiter steigend. Am Airport Kaliningrad wurden 100.000 Grenzpassagiere registriert. Die Grenzkontrollen werden zeitlich weiter gestrafft durch Einsatz moderner Technik.
 
 
Touristenkioske in Kaliningrad   
Information vom 25.07.2013
In Kaliningrad und dem Kaliningrader Gebiet werden weitere acht Touristenkioske aufgestellt. Hierbei handelt es sich um mobile Informationsstände auf denen sich Besucher Kaliningrads über Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und anderes touristisch Interessantes interaktiv informieren kann. Im kommenden Jahr wird das Netz dieser Informationspunkte erweitert. Hierzu stellt auch die Europäische Union weitere Geldmittel zur Verfügung.
 
 
Kaliningrader Viehzucht    
Information vom 26.07.2013
Kaliningrad verfügt über 60.000 Stück Rindvieh. Davon sind rund 31.000 Kühe mit Milchproduktion. Diese haben im ersten Halbjahr rund 76.000 Tonnen Milch produziert. Weiterhin wurden im ersten Halbjahr 30.000 Tonnen Rindfleisch produziert. Einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung der Viehzucht hat die Kaliningrader Firma „MiraTorg“.
 
 
Kaliningrader Gerichtsvollzieher sind aktiv   
Information vom 26.07.2013
Kaliningrader Gerichtsvollzieher haben von Kaliningrader Arbeitgebern, die ihren Mitarbeitern Löhne und Gehälter schuldig sind, im ersten Halbjahr 46 Mio. Rubel eingezogen (1,1 Mio. Euro). Die Summe wurde bei insgesamt 1.246 Schuldnern eingetrieben. Weiterhin klebten Kaliningrader Gerichtvollzieher 68 „Kuckuck“ im Wert von 6,1 Mio. Rubel und leiteten vier Fahndungen nach Pfändungswürdigem Eigentum ein.
 
 
Technischer Zustand des Nahverkehrs bedenklich   
Information vom 26.07.2013
Bei einer Verkehrskontrolle zum technischen Zustand von Bussen im öffentlichen Nahverkehr im Zeitraum vom 22. – 27. Juli wurden 52 Fahrzeuge mit technischen Mängeln festgestellt. 22 dieser Fahrzeuge wurden sofort stillgelegt. Des Weiteren wurden 209 Verkehrsverstöße durch die Fahrer des öffentlichen Nahverkehrs festgestellt. Artikeltext
 
 
Anzahl Verkehrsunfälle mit Radfahrern steigt   
Information vom 26.07.2013
Alleine im Monat Juli sind bisher acht Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Radfahrern registriert worden – einer mit tödlichem Ausgang. Die Situation in Kaliningrad ändert sich in diesem Jahr radikal. Im vergangenen Jahr waren viele Verkehrsunfälle mit Motorrädern und Mopeds. In diesem Jahr wird unter den Kaliningradern das Fahrrad immer populärer.
 
 
Schulbücher werden aus Gebietshaushalt finanziert   
Information vom 27.07.2013
Rund 21 Mio. Rubel (0,5 Mio. Euro) stellt das Kaliningrader Gebietsbudget aus föderalen Haushaltsmitteln für die Finanzierung von Schulbüchern in diesem Jahr zur Verfügung. Dafür werden rund 68.000 Schulbücher beschafft. Schulbücher sind in Russland kostenlos – darüber informierte zusätzlich die Kaliningrader Staatsanwaltschaft.
 
 
Spritpreise in Kaliningrad steigen   
Information vom 26.07.2013
Nichts wird billiger. Auch die Benzinpreise in Kaliningrad steigen. Deutsche Autofahrer würden sich aber trotzdem wie im Preisparadies fühlen. Die teuerste Preise hat LukOil: A-95 kostet 0,75 Euro, A-92 kostet 0,68 Euro und Diesel 0,75 Euro.
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