Kaliningrader Wochenblatt 2013-31

Kaliningrader Wochenblatt 2013-31

Restaurierung Pyramide - Weltkriegsdenkmal   
Information vom 30.07.2013
In Kaliningrad begann die Restaurierung des als «Pyramide» bekannten Denkmals für Gefallene des Ersten Weltkriegs. Dafür stellt die Stadt 1,5 Mio. Rubel (35.000 Euro) zur Verfügung. Die Pyramide ist 90 Jahre alt und hat eine Höhe von 4,50 Metern. Zu den wichtigsten Arbeiten gehört die Säuberung der Inschrift «Unseren gefallenen Kameraden» und die Wiederherstellung der Figur des sterbenden Soldaten.
 
 
Ergebnisse der Bautätigkeit in Kaliningrad   
Information vom 30.07.2013
Im ersten Halbjahr sind in Kaliningrad 217.000 Quadratmeter Wohnfläche neu gebaut worden. Das Bautempo selbst erhöhte sich nicht und stagniert auf dem Niveau des Vorjahres. Vom Umfang  der Bautätigkeit belegt Kaliningrad im Rahmen der Nord-Westregion Platz 3, nach der Stadt St. Petersburg und dem Leningrader Gebiet.
 
 
Bus auf Schienen   
Information vom 01.08.2013
Da kommt doch endlich mal was Originelles nach Kaliningrad. Die Stadt will kostenlose Schienenbusse einrichten. Der Bürgermeister informierte, dass bis 2015 das generelle Transportschema der Stadt verändert wird. Und es wird ein Schienenbus eingesetzt, welcher Passagiere kostenlos aus entfernten Stadtteilen ins Zentrum transportieren soll. Ein ähnliches Experiment hatte die Stadt schon einmal organisiert – wegen hoher Ticketkosten aber wieder eingestellt.
 
 
Inaktive Gutshofsbesitzer werden bestraft   
Information vom 01.08.2013
Besitzer von historischen Gutshäusern müssen zukünftig mit Strafen rechnen, wenn sie sich nicht um den Erhalt ihres häufig unter Denkmalschutz stehenden Eigentums kümmern. Die Leiterin des Kaliningrader Denkmalsschutzes in der Regierung musste allerdings zugeben, dass die Umsetzung dieser Forderung schwer ist, da oftmals die Eigentumsverhältnisse kompliziert sind und das Gebiet nicht immer Kontrollrechte hat, andererseits aber diese Gutshöfe für die touristische Entwicklung des Kaliningrader Gebietes benötigt werden.
 
 
Jeder Zweite hat Fahrerlaubnis   
Information vom 01.08.2013
400.000 Kaliningrader, also fast die Hälfte aller Bewohner des Gebietes haben eine Fahrerlaubnis. Die Zahl steigert sich noch auf 70 Prozent wenn wir als Berechnungsgrundlage nur diejenigen nehmen, die ein Recht auf eine Fahrerlaubnis haben. Die Unfallstatistik zeigt, dass an Unfällen sehr häufig Fußgänger schuldig sind und Autofahrer mit wenig Fahrpraxis.
 
 
Weitere Demilitarisierung in Kaliningrad   
Information vom 01.08.2013
Der Stellvertretende Verteidigungsminister der RF hat einen Befehl über die Übergabe von 607 militärischen Objekten im Kaliningrader Gebiet in zivile Verwaltung unterschrieben. Insgesamt sind diese Objekte in 58 sogenannten «Militärstädten» konzentriert. Zu den Objekten gehören sowohl Wohngebäude, technische Gebäude, Grundstücke, Straßen. Ein Teil der übergebenen Objekte ist hochinteressant für Investoren.
 
 
Rettungsnummer 112 – Kaliningrad hinkt hinterher   
Information vom 01.08.2013
Bei der Einführung der international bekannten Notfallnummer «112» hinkt Kaliningrad der allgemeinen russischen Entwicklung um zwei Jahre hinterher. Ab 12. August wird diese Nummer in ganz Russland etappenweise und nach Regionen freigeschaltet. In Kaliningrad wird diese Nummer jedoch erst in Jahre 2015 arbeitsfähig sein. Die  Einführung dier Nummer kostet Kaliningrad 256 Mio. Rube (6 Mio. Euro).
 
 
Sehr bescheidene Tourismusbilanz   
Information vom 01.08.2013
Weniger als ein Prozent am gesamten Kuchen «Tourismus im Ostseeraum» kann Kaliningrad für sich beanspruchen. Insgesamt hat der Ostseeraum jährlich 6 Mio. Besucher. Davon kommen 0,8 Prozent, also nicht ganz 50.000 (echte) Touristen in den Kaliningrader Ostseeraum. Durch die Entwicklung der Infrastruktur plant Kaliningrad  seinen Anteil bis zum Jahre 2018 auf 6,8 Prozent zu erhöhen.
 
 
Kleine, aber positive Schritte   
Information vom 02.08.2013
In Kaliningrad werden Hinweisschilder für Touristenbusse aufgestellt. Insbesondere werden für diese Busse besondere Parkplätze reserviert. Die Stadtführer hatten sich beklagt, dass es kaum möglich ist an solchen zentralen Punkten, wie dem Dramatischen Theater oder dem Bernsteinmuseum zu halten und den Touristen diese Sehenswürdigkeiten zu zeigen. Bis Ende des Jahres wird das Gesamtkonzept erarbeitet und dann schrittweise umgesetzt.
 
 
Meeresmuseum – Moderne Entwicklung    
Information vom 02.08.2013
Die Leiterin des  sehr bekannten Kaliningrader Meeresmuseums stellte das Konzept für die weitere Entwicklung ihrer Einrichtung vor. Insbesondere erläuterte Sie ihre Ansicht zur Einbettung des modernen Projektes in das Programm «Herz der Stadt». Mit Humor verteidigte die ambitionierte Direktorin das Projekt der Entwicklung des Museums, welches dem Staat 40 Mio. Euro wert ist: «Die Architektur ist kein Popo – das ist moderne Architektur».
 
 
Kaliningrader Wasserqualität   
Information vom 02.08.2013
Der Kaliningrader Bürgermeister versprach seinen Bürgern schon in kurzer Zeit eine radikale Verbesserung der Wasserqualität. Bis Jahresende werden einige zentrale neue Wasserobjekte in Nutzung genommen die die Wasserqualität schon erheblich verbessern. In zwei Jahren wird das gesamte Netz der Wasserversorgung so rekonstruiert sein, dass die Kaliningrader reines Brunnenwasser aus den Hähnen erhalten werden. Das Brunnenwasser wird über eine kilometerlange neue Wasserleitung aus Orten herangeführt die weit außerhalb Kaliningrads liegen.
 
 
Ausbildungsberuf Restaurator   
Information vom 01.08.2013
In Kaliningrader Ausbildungseinrichtungen soll der Beruf eines Restaurators als Lehrfach aufgenommen werden. Insbesondere im Hinblick auf die große Anzahl von Schlössern, Gutshäusern und anderen alten Gebäuden und deren Instandsetzung und Pflege wird dies ein sehr geforderter Beruf sein. Erste Gedanken gehen in Richtung Kant-Universität, wo ein entsprechender Lehrstuhl  eingerichtet werden soll.
 
Reklame

Kommentare ( 0 )

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung