Kaliningrader Wochenblatt 2013-37

Kaliningrader Wochenblatt 2013-37

 

Großinvestitionen für ein grünes Kaliningrad   
Information vom 10.09.2013
Für ein grünes Kaliningrad wird die Stadt 48,8 Mio. Rubel (1,1 Mio. Euro) ausgeben. 22 Mio. Rubel kommen dabei von der Europäischen Union für die Wiederherstellung des Max-Aschmann-Parks. 26,8 Mio. Rubel werden für die Blumenbepflanzung, Begrünung der Straßen, die Gestaltung der Festivalallee, die Gestaltung der Parkanlage neben dem EZ «Akropol» und einiger anderer zentraler Straßen verwendet.
 
Freiwillige zählen Geld   
Information vom 10.09.2013
Zwei Monate lief die humanitäre Aktion zu Gunsten von Heimkindern «Million Kleingeld». 37.343 Rubel sind bei dieser Aktion zusammen gekommen. 70 Stunden haben dann Freiwillige gesessen und das Geld gezählt und gewickelt. Um das Geld einzusammeln, wurden in 40 Kaliningrader Geschäften Gläser aufgestellt – einfach und effektiv wie man sehen konnte.
 
Straßeninstandsetzung gut und teuer   
Information vom 10.09.2013
Für die Instandsetzung der Parkallee, die sich in einem Zustand wie nach einem Bombenangriff befindet, stellt die Stadt die Summe von 23 Mio. Rubel (0,5 Mio. Euro) zur Verfügung. Die Instandsetzung erfolgt auf voller Länge bis zur Thälmannstraße. Die altdeutsche Pflasterung wird entfernt und gegen Asphalt ersetzt. Die Instandsetzung dauert zwei Monate. Die Pflastersteine selber bleiben im Eigentum der Stadt und werden für andere Traditionsstraßen verwendet.
 
Unendliche Verlängerung der Gnadenfrist   
Information vom 10.09.2013
Glückliche Meldung für Wildparker in Kaliningrad, denn die Spezialfahrzeuge für das Abschleppen von Wildparkern kommen nun erst zum Ende 2013 nach Kaliningrad. Anscheinend spielen die bürokratischen Hürden, d.h. das eigentliche Gesetz und seine Formulierungen hier die ausschlaggebende hemmschuhartige Rolle. In anderen Regionen der Russischen Föderation wird das Gesetz bereits  angewendet.
 
Riesige Menge neuer Taxi-Lizenzen   
Information vom 12.09.2013
In den letzten 18 Monaten sind in Kaliningrad 2.781 neue Taxilizenzen ausgestellt worden. 834 Taxifirmen in Kaliningrad erhielten eine Lizenz und 1.947 Privatpersonen. Seit 2011 regelt ein neues föderales Gesetz die Dienstleistungen im Transportgewerbe. Zusätzlich zu diesem Gesetz hat die Kaliningrader Stadtverwaltung den Beschluss gefaßt, dass alle Taxi in einheitlicher gelber Farbe bis 2015 zu lackieren sind.
 
Für die Sicherheit der Kinder   
Information vom 12.09.2013
Zur Sicherheit der Kinder wird die Stadt in schulischen und Kindergarteneinrichtungen im Jahre 2014 Videokameras installieren. Dafür stellt der Stadtsäckel bis zu 150 Mio. Rubel (3,4 Mio. Euro) zur Verfügung. Die Installation der Videoüberwachung ist auf eine Weisung des Gouverneurs zurückzuführen. Woher das Geld kommen soll, ist bisher unklar. Die Kosten für die Videoanlagen im Gebiet Kaliningrad übernimmt der Gebietshaushalt.
 
Kaliningrader Autobesitzer nicht sehr steuerbeflissen   
Information vom 12.09.2013
Die Kaliningrader kommen nicht sehr konsequent ihren Steuerverpflichtungen zur Kfz.-Steuer nach. 654 Millionen Rubel (15 Mio. Euro) schulden sie  dem Gebietshaushalt für die vergangenen Jahre. Allerdings hat sich die Steuerschuld schon um 155 Mio. Rbl. verringert – ein Zeichen, dass staatliche «Erziehungsinstrumente» greifen. Trotzdem ist jeder dritte Kaliningrader Steuerschuldner bei den Kfz.-Steuern.
 
Auch Beamte  arbeiten nicht kostenlos   
Information vom 12.09.2013
Der Unterhalt des Kaliningrader Beamtenapparats kostet dem Haushalt für das erste Halbjahr 2013 die Summe von 515 Mio. Rubel (11,7 Mio. Euro). Insgesamt sieht der Haushalt finanzielle Möglichkeiten von 2,0 Mrd. Rubel (45,5 Mio. Euro)für Gehaltszahlungen vor. Die Nichtauslastung des Gehaltsfonds geht auf Umverteilungen innerhalb des Budgets zurück.
 
Steuereinnahmen des Gebietes    
Information vom 12.09.2013
Privatpersonen haben im ersten Halbjahr 3,58 Mrd. Rubel (81,4 Mio. Euro) an Einkommenssteuern dem Gebietshaushalt gezahlt. Das sind 47 Prozent der Erwartung an die Jahressteuereinnahmen aus Einkommenssteuern. Insgesamt wachsen die Einnahmen durch Zahlung  der Einkommenssteuer im Kaliningrader Gebiet. Bisher wurden 400 Mio. Rubel (9,1 Mio. Euro) mehr eingenommen als im ersten Halbjahr des Vorjahres.
 
Finanzielles Urgestein geht in Rente?   
Information vom 12.09.2013
Der Leiter der örtlichen Verwaltung der russischen Staatsbank, Sergej Iwanjuk geht vermutlich noch in diesem Monat in Rente. Er gehört zum «Inventar» der russischen Staatsbank. Seit Dezember 1991 leitet er die Verwaltung in Kaliningrad, war aber bereits vorher viele Jahre in den finanziellen Einrichtungen des sowjetischen Staates.
 
Schienenbus wird teures Vergnügen   
Information vom 13.09.2013
Der durch die Stadtverwaltung geplante kostenlose Schienenbus aus den Vorstadtorten ins Stadtzentrum, wird dem Stadthaushalt 30 Mio. Rubel (0,7 Mio. Euro) kosten. Geplant sind insgesamt 9 Fahrten dieser Schienenbusse in den Spitzenzeiten am Morgen und abends. Als Alternative ist die Nutzung der Eisenbahn innerhalb der Stadt geplant. Hierzu werden Überlegungen angestellt Umsteigepunkte von Auto auf Bahn und Bahn auf Fahrrad einzurichten. Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/30179-soderzhanie-besplatnyh-relsobusov-obojdjotsya-byudzhetu-kaliningrada-v-30-mln-rublej-v-god
 
Pilzsammler leben gefährlich   
Information vom 13.09.2013
Mit jährlicher und in der Saison mit fast täglicher Regelmäßigkeit melden die Kaliningrader Massenmedien, dass sich Pilzsammler in den unendlichen Weiten der Kaliningrader Wälder verirren und nicht mehr herausfinden. Spezialkräfte des Katastrophenschutzes sind regelmäßig im Einsatz um Hobbypilzsammler wieder aus den Kaliningrader Urwäldern zu retten. Alleine am Donnerstag der vergangenen Woche wurden drei Rentner auf diese Weise innerhalb weniger Stunden gerettet.
 
Stationärer Zirkus für Kaliningrad   
Information vom 13.09.2013
Kaliningrad plant seinem von der Insel entfernten Zirkus ein neues, stationäres zuhause zu geben. Bis zum Jahre 2018, dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft soll das neue Gebäude fertiggestellt sein. Im Mai 2014 wird der Zirkus vorerst seine Arbeit im Süd-Park wieder aufnehmen. Der Neubau des Zirkus in Leichtbauweise wird nach ersten Berechnungen ungefähr 500 Millionen Rubel kosten (11,4 Mio. Euro).
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