Keiner will landwirtschaftliche Fläche in Kaliningrad

Keiner will landwirtschaftliche Fläche in Kaliningrad
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

Das Informationsportal „rugrad.eu“ informiert über ein Bankrottverfahren der Firma „Agrotrest“. 16 Millionen Quadratmeter landwirtschaftlicher Nutzfläche interessieren niemanden – obwohl der Preis für Schnäppchenjäger durchaus verlockend ist.

 

Der Konkursverwalter der Firma „Agrotrest“ hat das bewegliche und unbewegliche Gut der Firma zum Verkauf ausgeschrieben. Zu den weniger beweglichen Grundmitteln der Firma gehört ein großes Grundstück in der Kategorie „Landwirtschaftliche Nutzfläche“ in der Nähe der Siedlung Luschki im Stadtkreis Osjorsk. Zum Grundstück in einer Größe von 166,8 Hektar gehören noch 20 Gebäude. Das alles ist zum Preis von 4,6 Mio. Rubel zu haben, also rund 58.000 Euro.

Die Ende Dezember stattgefundene elektronische Versteigerung verlief ohne Angebote.

Nun ist für den Monat Januar eine weitere Versteigerung angesetzt. Entsprechend den Regeln, wird das Objekt für ein Mindestangebot von 4,1 Mio. Rubel ausgeschrieben.

Das Bankrottverfahren der Firma GmbH „Agrotrest“ läuft seit dem Jahre 2011. Kläger sind eine Reihe von Firmen und die Bank WTB. Die Gesamtforderungen an die Firma belaufen sich auf 45,7 Mio. Rubel.

Noch Anfang der 2000er Jahre galt die Firma als eine der großen landwirtschaftlichen Erzeuger im Kaliningrader Gebiet. Ein Teil der landwirtschaftlichen Fläche dieser Firma wurde nicht genutzt und lag brach. Direktor der Firma ist Andrej Timoschuk. Er gehört zu den größten Grundbesitzern im Kaliningrader Gebiet.

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Kommentare ( 2 )

  • Hauke

    Veröffentlicht: 7. Januar 2019 12:26 pm

    Ich habe dieser Tage eine Reportage gesehen , wo 2 Jungbauern aus Germani, im Kaliningrader Gebiet einen bankrotten Landwirtschaftsbetrieb übernommen haben und tatkräftig die brachen Flächen auch mit neuer Entwässerung wieder urbar machen.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 7. Januar 2019 12:34

      ... ja, die gibt es. Und es gibt auch deutschew "Altbauern", die das schon jahrelang machen.

  • Hauke

    Veröffentlicht: 7. Januar 2019 21:10 pm

    Ist das dann nicht Germanisierung?
    Spaß beiseite.
    So ein bissel Germani hat doch Russland in der Geschichte immer gut getan.
    Abgesehen davon dass der Grundstein für die Gründung von Russland von Germanen gelegt wurde,
    sei an Gmelin und Müller erinnert, an Katharina und an die Wolgadeutschen usw.
    In Deutschland gibt es einige tüchtige Jungbauern die nie in die Lage kommen werden selbstständige Landwirtschaft zu betreiben, weil mit landwirtschaftlicher Fläche spekuliert wird.
    Ich denke einige von denen würden gerne die Herausforderung Russland annehmen wenn sie wüssten welche Möglichkeiten es gibt.
    Schade das ich zu alt bin.

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