Koste es, was es wolle – die Brücke wird gebaut

Koste es, was es wolle – die Brücke wird gebaut

 

Eine Ringstraße heißt Ringstraße, weil sie wie ein Ring ist – geschlossen, rings um die Stadt. Auch Kaliningrad hat eine Ringstraße, aber sie ist nicht geschlossen. Gegenwärtig arbeiten Juweliere darin, den Ring breiter zu machen und andere machen sich Gedanken, wie man die Lücke im Ring schließen kann.

 

 

Schauen wir auf die Karte der Stadt Kaliningrad, so fällt natürlich die Ringstraße, die Okruschnaja auf. Im Westen der Stadt ist sie nicht geschlossen. Der Seekanal verläuft hier und stellt ein nicht gerade kleines Hindernis dar – insbesondere in finanzieller Hinsicht, denn um die Ringstraße zu schließen und ein erhebliches Verkehrsproblem für Kaliningrad zu beseitigen, muss man den Seekanal entweder unter- oder überqueren.

Das Gebiet hat sich anscheinend entschlossen, eine Brücke zu bauen und hat erste Projektgedanken veröffentlicht. Und es wurde die Summe von 44 Milliarden Rubel genannt, die diese Brücke mit Zu- und Abfahrt kosten soll. Das ist der Stand von Anfang November 2019. Natürlich ist jetzt schon klar, dass diese Summe nicht ausreicht – so wie geplante Baugelder niemals ausreichen.

Im Jahre 2020 wird man beginnen, die Projektdokumentation zu erarbeiten. Und wenn alles wie geplant verläuft, soll die Lücke im Jahre 2024 geschlossen sein und die Brücke dem Verkehr übergeben werden.

Brücke und Trasse werden eine Gesamtlänge von acht Kilometern haben. Die Straße wird vierspurig ausgebaut.

Wenn die Brücke fertig ist, wird sie durch eine Privatfirma betreut, die für die Passage Geld verlangen wird. Der Vertrag sieht vor, dass sie 23 Jahre dieses Geld verlangen kann, in der Hoffnung, dann auch Gewinn erwirtschaftet zu haben.

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