Mafia-Bosse haben Kaliningrad wegen Perspektivlosigkeit schon lange verlassen

Mafia-Bosse haben Kaliningrad wegen Perspektivlosigkeit schon lange verlassen

 

Die russische organisierte Kriminalität hat schon vor vielen Jahren verstanden, dass Kaliningrad keine Basis für eine erfolgreiche kriminelle Tätigkeit bietet, mit der man viel Geld ungestraft verdienen kann. Deshalb haben alle das Gebiet verlassen.

 

 

Der letzte große Mafia-Boss, der sich um Kaliningrad kümmern wollte, reiste im Jahre 2013 nach Kaliningrad. Die zuständigen Behörden erfuhren davon und trafen ihn bereits am Airport. Und auch dort wurde sofort mit ihm ein Gespräch geführt – ein sogenanntes prophylaktisches Gespräch und der Mann entschied sich, mit dem nächsten Flieger Kaliningrad wieder zu verlassen. Man sah und hörte nichts mehr von ihm – zumindest in Kaliningrad.

 

Grafische Darstellung von Eckziffern der Kaliningrader Kriminalstatistik

 

Der heutige Chef der Kaliningrader Innenbehörde General Illarionow/Илларионов bestätigte in einem Interview, dass es auch heute keine organisierte Kriminalität mehr gäbe. Dies betrifft auch den Bereich der illegalen Bernsteinförderung, wo die Kriminalität erfolgreich bekämpft wurde. Es gibt keine illegalen Bernsteinförderer mehr im Gebiet – so der General.

Der General informierte, dass man in diesem Jahr eine Bande illegaler Geldwechsler ausgehoben habe. Nach der Verhaftung dieser Leute, reisten sofort die Mitglieder von zwei weiteren derartigen Organisationen aus Kaliningrad ab und das Thema des schwarzen Geldumtausches war gelöst.   

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