Mehr Aufmerksamkeit bei der Beantragung des eVisums oder Einreiseverbot

Mehr Aufmerksamkeit bei der Beantragung des eVisums oder Einreiseverbot

Nachfolgender Beitrag wird aus gegebenem Anlass veröffentlicht. Seit 1. Juli 2019 hat Russland für das Kaliningrader Gebiet das eVisum eingeführt. 100 Tage haben die Grenzorgane viele Personen einreisen lassen, deren Visum nicht mit den Angaben im Pass übereinstimmte. Seit 21. September hörte diese Großzügigkeit auf und Deutsche bekommen dies zu spüren.

 

 

Die Grenzorgane der russischen Föderation haben vor Wochen darauf hingewiesen, dass die Anzahl der Visa zunimmt, die nicht mit den Angaben im Pass übereinstimmen. Hier handelt es sich eindeutig um Fehler der Antragsteller, die bei der Ausfüllung der geforderten Angaben am heimischen Computer geforderte Angaben zur Person machen und die Richtigkeit der eingegebenen Daten nicht mehr überprüfen und den Antrag somit mit Fehlern absenden.

 

 

Häufigste Fehler werden beim Geburtsdatum gemacht und bei der richtigen Schreibweise des Namens. Stimmen Visum- und Reisepassangaben nicht überein, wird die betroffene Person nicht in das Land gelassen. Dies ist keine russische Besonderheit, sondern Praxis in allen Ländern, die Visapflicht vereinbart haben.

Die beantragten Visa werden in der Mehrzahl der Fälle elektronisch bearbeitet und es findet keine menschliche Einflussnahme statt. Dies ist auch bei der großen Anzahl der beantragten Visa für Kaliningrad und die sehr kurzen Bearbeitungszeiten nicht möglich. Stimmen also Angaben im Visum nicht mit denen im Reisepass überein, so ist dies auf Nachlässigkeiten des Antragstellers zurückzuführen. Es besteht also kein Grund, sich über die Unnachgiebigkeit russischer Grenzbeamter zu beschweren, wenn diese nur ihre Pflicht, entsprechend nationaler Gesetze und internationaler Vereinbarungen, tun.

Überprüfen Sie somit die von Ihnen gemachten Angaben direkt am PC, bevor sie diese endgültig abspeichern und zur Bearbeitung durch das russische Außenministerium freigeben.

 

 

Überprüfen Sie nach Erhalt des elektronischen Visums, also spätestens vier Tage nach Antragstellung, ob die darin gemachten Angaben vollständig mit den Angaben im Reisepass übereinstimmen. Prüfen Sie jeden Buchstaben, jede Zahl, jedes Datum. Sie vermeiden dadurch unnötige Reisezeit und unnötige Kosten. Der Aufwand zur Kontrolle des erhaltenen Visums beträgt maximal zwei Minuten.

Seit 21. September 2019 werden alle Reisenden an der Grenze zurückgewiesen, deren Visum nicht korrekt beantragt wurde. Es betrifft auch Reisende aus Deutschland, für die, im Rahmen der Gleichbehandlung, keine Ausnahme gemacht wird, egal aus welchem Grund sie einreisen wollen. Der russische Grenzbeamte hat keinerlei Ermessensspielraum um Großzügigkeiten walten zu lassen.

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