Mindestlohn in Kaliningrad wird angehoben

Mindestlohn in Kaliningrad wird angehoben
Begleittext zur Videoinformation
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Das fängt ja gut an, das neue Jahr. Der Mindestlohn wird im Kaliningrader Gebiet angehoben. Darüber informierte der Pressedienst der Gebietsregierung.

Um den Mindestlohn anzuheben, hat die Gebietsregierung, gemeinsam mit den Gewerkschaften und dem Industriellen- und Unternehmerverband der Region eine Vereinbarung unterzeichnet. In dieser Vereinbarung werden auch weitere Maßnahmen zur Senkung der Arbeitslosigkeit festgelegt, sowie zur Bekämpfung von nichtlegalen Erwerbsmöglichkeiten.

Somit beträgt der Mindestlohn per 1. Januar im Kaliningrader Gebiet 12.000 Rubel. Zum 1. Juli wird er dann nochmals auf 12.500 Rubel angehoben. Zum 1. Januar 2020 wächst der Mindestlohn auf 13.000 Rubel.

Damit gehört das Kaliningrader Gebiet zu den TOP-10 der russischen Regionen mit dem höchsten Mindestarbeitslohn.

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Kommentare ( 2 )

  • Hauke

    Veröffentlicht: 28. Dezember 2018 15:51 pm

    Ich weiss ja, der Russe kann mehr als Brot essen.
    Aber von 12000 Rubel leben, wie geht das?

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 28. Dezember 2018 16:46

      ... es sagt doch niemand, das man davon leben muss. Und davon lebt ja auch niemand in Russland. Weniger als diese Summe darf man in einem Arbeitsverhältnis nicht verdienen - das sagt der Begriff "Mindestlohn"

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 29. Dezember 2018 13:16 pm

    Ich weiß, ich habe mit dieser Art Umrechnung schon immer meine Probleme gehabt, weil das im Grunde nur irreführender Blödsinn ist. Aber 12.000 Rubel sind soooooo ungefähr nach derzeitigem Kurs von Rossija24, oh jeh, nur 151 Euro.
    Und sie leben doch !
    Wenn ich so bedenke, daß nächstes Jahr im Juli die Ost-Renten um 3,91% Prozent angehoben werden sollen und bereits die Ankündigungen für die Preisanhebungen für Strom und Gas bereits monatlich über die Hälfte dieses angeblichen großzügigen Geschenks schon wieder auffrißt, wobei die Preiserhöhungen bei Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs noch gar nicht eingerechnet sind, dann ist das wohl trotz des Minus-Geschäfts immer noch mehr als das untere Lebensniveau in KG.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 29. Dezember 2018 13:39

      ... ich hatte vor kurzem ein Gespräch mit einem russischen Bekannten, bei einem netten Glas Rotwein. Und wir haben uns ein wenig über Deutschland und das dortige Lebensniveau und, was für ihn viel wichtiger war, die Organisation des täglichen Lebens unterhalten - sprich Gesetz und Gesetzestreue, Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Schwarzarbeit, Steuerehrlichkeit usw. Ich konnte eigentlich hier nur positive Eindrücke vermitteln (in dem Rahmen unseres Gespräches). Aber mein Gesprächspartner meinte anschließend: Nein, dann werde ich wohl nicht nach Deutschland umsiedeln (... er hatte es auch nie geplant, es war nur sein Fazit aus unserem Gespräch).

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