NATO zeigt Fingerspitzengefühl in Kaliningrad

NATO zeigt Fingerspitzengefühl in Kaliningrad
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Der Kaliningrader Besondere Militärkreis hat in den letzten Jahren, insbesondere seit 2014, seine militärischen Strukturen vervollständigt. Nachdem NATO-Truppen, deren eigentliches Herkunftsland sich weit weg von Russland befindet, immer näher an die russische Grenze rücken, muss Russland etwas tun, um einer Million Menschen den notwendigen ruhigen Schlaf sicherzustellen.

Und diese Sorge Russlands um seine Menschen, bereitet anscheinend der NATO Sorge und somit möchte man im Rahmen internationaler Abkommen schauen, was sich so in Kaliningrad tut. Man schaut bereits seit Jahren intensiv aus der Luft, denn regelmäßig flogen und fliegen jede Woche NATO- oder andere nationale Aufklärungsflugzeuge von Drittstaaten entlang der Grenze, rings um das russische Kaliningrad.

Nun soll es einen Ausflug in das gemütliche Kreisstädtchen Gussew, unweit der polnisch-russischen Grenze, in der Nähe von Goldap geben.

Wie das Kaliningrader Regionalportal „newkaliningrad“, unter Bezug auf RIA Novosti informiert, wird durch spanische Inspektoren das 11. Panzerregiment des Militärbezirkes WEST besucht. Somit zeigt wohl die NATO ein gewisses Fingerspitzengefühl, in dem sie keine deutschen Inspektoren in das Ex-Ostpreußen-Gebiet entsendet, um die Unterkünfte in der altdeutschen Kaserne auf Zustand, im Rahmen der Nutzung durch die Sieger im Zweiten Weltkrieg, zu kontrollieren.

Die Spanier werden sich vom 22. bis 24. Januar im Rahmen der Wiener Vereinbarung aus dem Jahre 2011 über Maßnahmen zur Festigung des Vertrauens und der Sicherheit in der russischen Garnisonsstadt aufhalten.

Durch die russische Seite wurde in Vorbereitung der Inspektion der NATO alle notwendigen Informationen über die dort stationierten Militäreinheiten und deren Waffenbestand übergeben. Die Inspektoren erhalten das Recht, alle diese Informationen direkt vor Ort auf Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

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