Neu gegen Alt. Kaliningrad tauscht Brücken aus.

Neu gegen Alt. Kaliningrad tauscht Brücken aus.
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

Als Nichtautofahrer und begeisterter Fußgänger, kann ich keine Exklusivberichte zur täglichen chaotischen Verkehrssituation geben, die auf der sogenannten Doppelbrücke herrscht, die Fahrzeug- und Eisenbahnverkehr über den Pregel lotst.

Die Brücke stammt noch aus historischen Zeiten, bietet rein optisch ein interessantes Bild, aber ist nun schon ein Verkehrshindernis. Seine damalige historische Funktion, nämlich die Entwicklung des innerstädtischen Verkehrs, hat die Brücke heute verloren und ist eher ein Hindernis.

Deshalb wird schon seit längerem über den Neubau einer oder zweier Brücken nachgedacht.

Nun wurden die Projektentwürfe für die zwei neuen Brücken vorgestellt. Eine Brücke wird für den Fahrzeugverkehr sein, die zweite Brücke für den Eisenbahnverkehr.

Die Brücke für den Fahrzeugverkehr wird eine Länge von 66 Metern haben und eine Breite von 32 Metern. Sechs Fahrspuren stehen zur Verfügung. In den vier Türmen wird die gesamte technische Einrichtung untergebracht, die für die Brückenanhebung auf eine Höhe von bis zu 28 Metern für Schiffspassagen notwendig ist.

Die Eisenbahnbrücke wird nur eine Breite von 11 Metern haben. Die Brücke erhält ebenfalls vier Türme für das Anheben des Durchfahrtteils der Brücke.

Beide Brücken werden eine Diodenbeleuchtung erhalten, um sie auch nachts zu einem optischen Augenschmaus zu machen.

Für die Brückenauf- und –abfahrten sind umfangreiche Bauarbeiten und Straßenverlegungen auf beiden Uferseiten erforderlich.

Im Jahre 2019 soll die staatliche Expertise für diese Brücken vorliegen und dann wird die Finanzierung geklärt. Man geht davon aus, dass der föderale Haushalt die nötigen Gelder zur Verfügung stellt. Wie teuer die Brücken werden, kann erst nach Vorlage der staatlichen Expertise gesagt werden. Und auch der Baubeginn und Bauabschluss ist unklar.

Klar ist allerdings, dass die historische Brücke sorgfältig demontiert und als Ausstellungsobjekt dem Kaliningrader Meeresmuseum übergeben wird.

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