Ostseeflotte erhält „Syrien-Raketen“

Ostseeflotte erhält „Syrien-Raketen“

 

Am 7. Oktober 2015 führte die Kaspische Flottille einen demonstrativen Militärschlag gegen Terroristen des IS in Syrien mit bisher unbekannten Flügelraketen „Kalibr“ durch. Die Raketen, mit einer Treffergenauigkeit von drei Metern, erreichten alle ihr Ziel. Nun erhält die Ostseeflotte neueste U-Boote mit diesen Raketen.

 

 

Die russische Nachrichtenagentur TASS informiert, dass die Ostseeflotte, deren Stationierungsort das Kaliningrader Gebiet ist, mit neuesten U-Booten des Typs „Projekt 636.3“, ausgerüstet werden soll. Diese U-Boote erhalten als eine der Bewaffnung die genannten Kalibr-Raketen.

Noch sind es nur Pläne, aber russische Militärexperten sind davon überzeugt, dass die Ausstattung der Ostseeflotte mit dieser Technik keinerlei Zweifel mehr zulässt, dass Russland es niemandem gestatten wird, sich des Kaliningrader Gebietes zu bemächtigen.

Über die Anzahl der U-Boote für die Ostseeflotte scheint bisher noch keine Klarheit zu bestehen. Während die Schwarzmeerflotte über sechs dieser dieselgetriebenen U-Boote mit Kalibr-Raketen verfügt, kann es durchaus sein, dass die Ostseeflotte mit weniger Booten ausgestattet wird.

Gegenwärtig werden auf russischen Werften sechs dieser U-Boote gebaut. Die bisherige Planung sieht vor, dass diese U-Boote der russischen Pazifikflotte übergeben werden.

Das U-Boot hat eine Länge von 74 Metern und eine Wasserverdrängung von 3,9 Tonnen. Es kann bis zu einer optimalen Tiefe von 240 Metern und einer maximalen Tiefe bis 300 Metern tauchen. Das U-Boot hat eine Reichweite bis zu 7.500 Meilen. Der Abschuss der Raketen erfolgt aus der Unterwasserposition.

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Kommentare ( 1 )

  • A. Bienenfreund

    Veröffentlicht: 17. November 2019 16:18 pm

    3,9 Tonnen für 74 m U-Boot ist Fast wie unsichtbar ;-) Gruß

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 17. November 2019 16:37

      ... das haben Sie völlig richtig erkannt.

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