Russland Kompakt – Ausgabe August 2016

Russland Kompakt – Ausgabe August 2016
„Russland Kompakt“ erscheint täglich mit Nachrichten und Informationen aus den russischen Regionen und dem föderalen Russland. Wir berichten aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft in komprimierter Form.
 
 
31.08.2016 – USA will mit Russland über Raketenabwehr verhandeln
Die USA sind zum Dialog mit Russland zu Fragen der Stationierung amerikanischer Systeme zur Raketenabwehr in Europa bereit. Dies erklärte der Botschafter der USA in Russland John Tefft. Der Botschafter wiederholte die bereits bekannte Position der USA, dass die in Polen und Rumänien stationieren Elemente der Raketenabwehr in keiner Art und Weise gegen Russland gerichtet sind, sondern vor Angriffen aus dem Iran und Nordkorea schützen sollen. „Wir, von Seiten der NATO und Amerikas bringen der russischen Seite zur Kenntnis, dass die Raketen keinerlei Gefahr für Russland darstellen. Wir haben Konsultationen vorgeschlagen, aber auf Initiative der russischen Seite haben diese nicht stattgefunden. Wir sind offen für den Dialog und für Konsulationen“, - so der Botschafter.
 
 
31.08.2016 – Russland verzichtet auf Steuern
Die russische Regierung ist einem Vorschlag des föderalen Landwirtschaftsministeriums gefolgt und hat die Exportsteuer auf Weizen abgeschafft. Der zuständige Vizepremier Arkadi Dworkowitsch hat die Aufgabe gestellt, die genauen Zeiten festzulegen, in denen Russland keine Steuern auf den Export vom Weizen erheben wird. Weiterhin hat das Landwirtschaftsministerium und andere Behörden in Zusammenarbeit mit dem russischen Zoll Vorschläge über eine Vereinfachung der Zollformalitäten beim Export von Weizen zu erarbeiten. Die bisherigen Vorschläge des Landwirtschaftsministeriums sehen eine Abschaffung der Exportsteuer bis zum 1. Juli 2018 vor. Russland hatte diese Exportsteuer per 1. Juli 2015 eingeführt. Die Höhe der Steuer wurde seitdem mehrmals geändert. Die Mindeststeuer beläuft sich auf zehn Rubel pro Tonne.
 
 
31.08.2016 – Getrennte Treffen während G20-Gipfel
Der russische Präsident Putin wird sich vermutlich mit dem amerikanischen Präsidenten Obama während des G20-Gipfels treffen. Ebenso, das scheint schon festzustehen, wird es zu getrennten Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Holland kommen. Ein weiteres, bereits vereinbartes Treffen gibt es mit dem ägyptischen Präsidenten. Etwas ausführlicher berichten russische Medien bereits über ein Treffen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan während des Gipfels. Hier wird es zu Gesprächen zur Wiederaufnahme der Bautätigkeit zum Atomkraftwerk und der Gasleitung „Türkenlinie“ kommen.
 
 
31.08.2016 – Erste Charterflüge in die Türkei
Am 3. September beginnen die ersten Charterflüge von Russland in die Türkei. Darüber informierte die föderale Agentur RosAviazija. Damit endet eine fast neunmonatige Flugpause zwischen beiden Ländern, die seitens Russlands im Ergebnis des Abschusses eines russischen Flugzeuges durch ein türkisches Flugzeug über Syrien verhängt worden war.
 
 
31.08.2016 – Japan mit pragmatischen Überlegungen
Unsere Politik der letzten Jahre gegenüber Russland hat zu keinerlei positiven Veränderungen für unser Land geführt. Deshalb müssen wir uns jetzt eine andere Politik in der Zusammenarbeit mit Russland zuwenden – so ein Vertreter der japanischen Regierung. Nach einem Treffen zwischen dem japanischen Premierminister und dem russischen Präsidenten im Mai dieses Jahres, plant nun Japan erhebliche Investitionen in die russische Wirtschaft. Diese Investitionen werden auch stattfinden, ungeachtet dessen, ob es zu einer Einigung in der strittigen Kurilen-Frage kommt oder nicht. Am 2./3. September ist ein weiteres Treffen des russischen Präsidenten mit den japanischen Premier in Wladiwostok geplant.
 
 
30.08.2016 – Was lange währt, wird gut … hoffentlich
Bereits vor Monaten wurde in Russland von der Notwendigkeit der Schaffung eines staatlichen elektronischen Lexikons a la „Wikipedia“ gesprochen. Nun scheint diese Vorstellung wahr zu werden, denn entsprechende Überlegungen stellt die russische Regierung an. Für die Erarbeitung dieses Internet-Lexikons wird eine Arbeitsgruppe unter Leitung des Vizepremiers Sergej Prichodko geschaffen. Weiterhin wird das Informationsministerium daran mitwirken, RosDruck, das Bildungsministerium, das Kulturministerium, das Außenministerium, die russische Statistikbehörde, die Russische Akademie der Wissenschaften und die Föderale Agentur der Wissenschaftsorganisationen. Wann mit der Veröffentlichung zu rechnen ist, wurde nicht mitgeteilt.
 
 
30.08.2016 – Putin auf Distanz
Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten informierte, dass der russische Präsident nicht plant, an der Vollversammlung der UNO im September teilzunehmen. Auch am Freundschafts-Fußballspiel einer russischen und einer türkischen Mannschaft am 31. August wird er nicht teilnehmen. „Wir werden auf Distanz die Daumen drücken“, - so Peskow. Auch ein Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Merkel und dem französischen Präsidenten Holland in China im Rahmen der G20 ist noch nicht „in Sack und Türen“ und mit einem Fragezeichen versehen.
 
 
30.08.2016 – Volle Gefechtsbereitschaft – nun auch für Zivilisten
Am 25. August hatte der russische Präsident und Oberkommandierende der Streitkräfte Russlands die Volle Gefechtsbereitschaft für Truppenteile und Verbände in vier Militärbezirken ausgelöst. Nun werden zu dieser Überprüfung der Gefechtsbereitschaft auch die zivilen Mitarbeiter der russischen Ministerien und der Zentralbank herangezogen. Zusammengefasst geht es um die Prüfung der Funktionsfähigkeit des Mobilisationssystems der Russischen Föderation, in dessen Rahmen alle staatlichen Strukturen Aufgaben zu erfüllen haben. So werden Zivilisten zum Wehrdienst und Offiziere der Reserve zum Reservistendienst einberufen. Ebenso werden Zivilfahrzeuge für militärische Nutzung eingezogen und Truppenteile für den Territorialschutz gebildet. Erstmalig wird die finanzielle Sicherstellung der russischen Truppen unter Feldbedingungen trainiert.
Am 17. Juli 2015 wurde mit Präsidentenerlass Nr. 370 die Fragen der Schaffung eines neuen personellen Mobilmachungsbestandes und dessen Aktivierung für die russische Armee geregelt.
 
 
30.08.2016 – S-300 Raketen schützen iranisches Atomkraftwerk
Im Rahmen eines Vertrages zur Lieferung von Flugabwehrraketen des Typs S-300, liefert Russland seit Ende vergangenen Jahres, nach Aufhebung der diversen Embargos gegen den Iran, Militärtechnik. Nach vorläufigen Informationen wird die komplette Auslieferung der Systeme S-300 bis Jahresende abgeschlossen sein. Der Iran hat nun informiert, diese Systeme u.a. zum Schutz seines Atomkraftwerkes gegen mögliche Anschläge und Angriffe zu nutzen. Mit dem Aufstellen dieser Raketen erhält dieses Atomkraftwerk den Status des sichersten Atomkraftwerkes in der Region – so der Chef der iranischen Luftverteidigung in einem Kommentar.
 
 
29.08.2016 – Wirtschaftliche Situation mit differenzierter Bewertung
Die wirtschaftliche Situation im Land wird durch die Russen differenziert bewertet. So sind 49 Prozent mit der Situation zufrieden und bewerten diese mit der Note „3“. 40 Prozent bezeichnen die Situation als schlecht. Dies sind zumindest die Ergebnisse einer Umfrage des Fonds „Gesellschaftsmeinung“, die die Zeitung „Kommersant“ veröffentlicht. Gleichzeitig gaben 33 Prozent der Befragten an, dass sie ein Bankkonto bei einer russischen Bank haben. Fast die Hälfte, also 49 Prozent waren aber der Ansicht, dass es heute nicht von Vorteil ist, Geld auf der Bank zu lagern (und dies bei Zinsen um die 10 Prozent!). Trotzdem sind aber 44 Prozent zumindest der Ansicht, dass das Aufbewahren von Geld bei einer Bank eine vernünftige und sichere Entscheidung ist.
 
 
29.08.2016 – Weitere Normalisierung des Verhältnisses zur Türkei
Der russische Premierminister Dmitri Medwedjew hat einen Erlass zur Wiederaufnahme der Charterflüge zwischen der Türkei und Russland unterzeichnet. Den für den internationalen Flugverkehr in Russland zuständigen Organen wurde die Weisung erteilt, alle notwendigen Maßnahmen zur Wiederaufnahme der Charterflüge zwischen beiden Ländern zu erarbeiten und umzusetzen. Die Charterflüge zwischen beiden Ländern wurden im November vergangenen Jahres im Ergebnis des Abschusses eines russischen Militärflugzeuges durch türkische Flugzeuge über syrischem Territorium eingestellt. Damit brach defacto der russische Tourismus in der Türkei zusammen. In der Zwischenzeit informierten die Tourismusfirmen, dann die Kosten für eine Reise um bis zu 30 Prozent gefallen sind und kaum ein bemerkenswerter Anstieg von Verkaufszahlen zu verzeichnen ist. Die Saison für die Türkei ist so gut wie beendet und nun beginnt die Saison für Ägypten und auch hier scheint sich eine Lösung des Flugverbotes abzuzeichnen.
 
 
29.08.2016 – Wahlteilnahme mit Risiko
Russische Staatsbürger, die sich in der Ukraine aufhalten, können an den Duma-Wahlen am 18. September nicht teilnehmen. Dies erklärte der Leiter des Duma-Ausschusses für Bildung Wjatscheslaw Nikonow. Eine Teilnahme unter den gegenwärtigen Bedingungen in der Ukraine würde ein nicht kalkulierbares Sicherheitsrisiko darstellen – so die Begründung.
 
 
29.08.2016 – Italienische Politiker planen Krim-Besuch
Der Leiter des Duma-Ausschusses für internationale Angelegenheiten Alexej Puschkow informierte, dass eine Delegation italienischer Politiker den Besuch der russischen Halbinsel Krim plant. Er wertet dies als Zeichen der bröckelnden Isolierung der westlichen Front gegen die Krim. „Nachdem die Franzosen bereits auf der Krim waren, kommen nun auch die Italiener. Der Westen kann die Isolation der Krim nicht mehr aufrecht erhalten. Die dort lebenden Menschen sind ein Teil Europas“, - so meldet der russische Politiker über die Sozialmedien.
 
 
29.08.2016 – Manövertätigkeit in Russland wird fortgesetzt
Der Pressedienst des russischen Verteidigungsministeriums informiert über den Fortgang der Manövertätigkeit von vier Militärbezirken, im Rahmen der Auslösung der „Vollen Gefechtsbereitschaft“ durch den russischen Präsidenten am 25. August. Am Wochenende wurden Einheiten der Luftsturmtruppen und eine Brigade der Seelandetruppen der Kaspischen Flottille auf bisher für sie unbekannte Einsatzorte der Krim und des Krai Krasnodarsk verlegt. Die Verlegung in die neuen Einsatzräume erfolgte entweder mit eigenen Kräften und Mitteln oder per Eisenbahntransport. Vorausgehend wurden Frontfliegerkräfte des Zentralen Militärbezirks auf die Krim verlegt.
 
Grafik: An der Manövertätigkeit vom 25.08.-31.08.16 nimmt der Militärbezirk WEST, Zentral, Süd und die Nordmeerflotte teil.
 
29.08.2016 – Russischer Journalist in Kiew tot aufgefunden
Der russische Journalist Alexander Schetinin ist am Sonntag, an seinem Geburtstag, in seiner Wohnung in Kiew tot aufgefunden worden. Durch die ukrainischen Rechtsorgane wurden die notwendigen Ermittlungen aufgenommen. Am Sonntagnachmittag informierte die ukrainische Seite, dass es zwei Hauptversionen für den Tod des russischen Journalisten gegenwärtig gäbe: Selbstmord, als wahrscheinlichste Variante oder aber Mord, im Zusammenhang mit seiner beruflichen Tätigkeit. Freunde des Journalisten informierten, dass Schetinin unter Einsamkeit litt und verschuldet war.
 
Foto: Russischer Journalist Alexander Schetinin tot in Kiew aufgefunden
 

28.08.2016 – Putin und Erdogan organisieren humanitäre Hilfe für Aleppo
Die Präsidenten Putin und Erdogan haben Maßnahmen für die gemeinsame humanitäre Hilfe für die Bewohner von Aleppo besprochen. Darüber berichtete am Freitag die türkische Zeitung Hürriyet Daily News mit Bezug auf den Pressedienst des türkischen Präsidenten. Auf Initiative des türkischen Präsidenten fand hierzu ein Telefongespräch mit Putin statt. Erdogan nutzte die Gelegenheit, um den russischen Präsidenten über den Verlauf der Militäroperation der türkischen Truppen auf syrischem Gebiet zu informieren.
 
28.08.2016 – Putin entlässt Generäle
Der russische Präsident Wladimir Putin hat acht Generale von ihren Funktionen im Innenministerium, dem Zivilschutz und dem Untersuchungskomitee befreit. Die Entlassungen betrafen Funktionen in den russischen Regionen bzw. zentralen Bildungseinrichtungen.
 
 
28.08.2016 – Verteidigungsminister Schoigu in Krasnojarsk
Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu ist am Samstag nach Krasnojarsk gereist. Im dortigen Maschinenbauunternehmen informiert sich der Minister über die Erfüllung von Staatsaufträgen im Verteidigungssektor. Von Mitarbeitern des Unternehmens wurde er über die Produktion von interkontinentalen ballistischen Raketen „Sinewa“ informiert. Gleichzeitig meldete der Kommandierende des Zentralen Militärbezirks über den Verlauf der Überprüfung der Gefechtsbereitschaft, die am 25. August ausgelöst und bis 31. August fortgesetzt wird.
 
 
27.08.2016 – Treffen der Generalstäbler kurzfristig abgesagt
Das für Freitag geplante Treffen des Chefs des russischen Generalstabs mit seinem türkischen Amtskollegen in der Türkei, wurde kurzfristig abgesagt. Grund hierfür ist die Militäroperation der Türkei in Syrien. In der Mitteilung wurde hervorgehoben, dass das Treffen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird.
 
 
27.08.2016 – Ukrainische Argumentation hat eine gewisse Logik
Der Vertreter der Ukraine bei den Minsker Gesprächen hat Aussagen getroffen, die nicht einer gewissen Logik entbehren. Er informierte, dass die Krim ein Teil Russlands ist und auch nicht wieder in den Bestand der Ukraine zurückkehren wird. „Das ist leider so, dass müssen wir zur Kenntnis nehmen“, - so Viktor Medwedschuk in einem Interview mit Radio Liberty. Er ergänzte, dass die Kiewer Verantwortlichen selbst an dieser Situation schuld sind, denn sie haben alles getan, um die Bewohner der Krim der Ukraine zu entfremden. So hat man der Krim den Strom abgeschaltet und von der Wasserversorgung abgeschnitten. Man hat den Bewohnern der Krim eine Wirtschaftsblockade erklärt und lässt keine Fahrzeugtransporte die Grenze passieren. Bereits am 24. August hatte der erste ukrainische Präsident Krawtschuk erklärt, dass die Krim zu Russland gehöre. „Die Krim ist bereits ein Teil des russischen föderalen Systems. Sie ist faktisch bereits Russland“,- so die Worte des ersten ukrainischen Präsidenten.
 
Karte: Geographische und politische Realität im Jahre 2016 – Krim, Subjekt der Russischen Föderation
 
27.08.2016 – Verlegung von Luftstreitkräften im Militärbezirk WEST
Im Rahmen der umfangreichen Überprüfungen der Gefechtsbereitschaft in vier Militärbezirken, werden die Besatzungen der Luftstreitkräfte des Militärbezirkes WEST aus ihren ständigen Dislozierungsorten abgezogen und auf operative Flugplätze verlegt. Diensthabende Jäger decken die Verlegung der Streitkräfte in den grenznahen Regionen. Die umfangreichen Überprüfungen der Gefechtsbereitschaft haben auf Weisung des Oberkommandierenden der russischen Streitkräfte Wladimir Putin am 25. August begonnen und werden sich bis 31. August fortsetzen. Daran beteiligt sind die Militärbezirke „WEST“, „ZENTRAL“, „SÜD“ und die Nordmeerflotte sowie die Weltraumstreitkräfte und Streitkräfte der Luftlandetruppen.
 
 
27.08.2016 – Putin tagt mit Staatsrat im Altai
Der russische Präsident Putin tagte am Freitag im Altai gemeinsam mit dem Präsidium des Staatsrates. Die Teilnehmer an der Sitzung haben Maßnahmen zur Verbesserung des Investitionsklimas, insbesondere in den Sanatorien und Kurorten der Region besprochen. Positiv wurde bemerkt, dass die Anzahl der Touristen im Gebiet Altai von Jahr zu Jahr wächst. In diesem Jahr werden mehr als zwei Millionen Touristen erwartet. In der Hauptstadt „Belokuriche“ selber befinden sich 15 Sanatorien mit 5.000 Plätzen. Der Ort ist nicht nur wegen seiner Natur und dem sauberen Wasser bekannt, sondern auch durch das Vorhandensein von Thermalwasser mit Radion-Inhaltsstoffen. Diese Stadt wird durch russische Sportler auch bevorzugt, um sich auf Wettkämpfe vorzubereiten. Gegenwärtig laufen Bauarbeiten am Objekt „Belokuricha-2“, das erste Objekt in den letzten 25 Jahren, welches völlig neu von „Null“ an, errichtet wird. Für diesen Sanatoriumskomplex ist eine Kapazität von 3.700 Erholungssuchenden geplant.
 
 
27.08.2016 – Lizenzentzüge zum Wochenende
Zwei russische Versicherungsgesellschaft können sich nicht über das bevorstehende Wochenende freuen, denn die russische Zentralbank, Aufsichtsbehörde für das Banken- und Versicherungswesen in Russland, hat der „Transnefti“ und der „D2 Versicherung“ die Lizenz entzogen. Eine entsprechende Pressemitteilung wurde am Freitagmorgen auf der Internetseite der Zentralbank eingestellt. Bei der Gelegenheit verloren auch gleich vier Versicherungsbroker ihre Zulassung (Ins-Broker, Kargo-Broker, Europäischer Versicherungsbroker und Palladium Versicherungsbroker). Es sei daran erinnert, dass im Falle eines Lizenzentzuges für russische Versicherungsgesellschaften, diese verpflichtet sind, weiterhin Schadensfälle ihrer Kunden zu regulieren. Es dürfen aber keine Neuverträge abgeschlossen und bestehende Verträge nicht korrigiert werden. Der Kundenstamm ist schrittweise an andere Versicherungsgesellschaften zu übergeben.
 
 
27.08.2016 – Russisch-Chinesische Militärkonsultationen
In Moskau haben Russisch-Chinesische Militärkonsultationen zum Thema einer gemeinsamen Luftverteidigung stattgefunden. Ein weiteres Thema war das gemeinsame Vorgehen zu Fragen der Gewährleistung der Sicherheit im Bereich des Stillen Ozeans. Die Kontakte und Konsultationen zu den Themen werden fortgesetzt. Im Vorfeld der Konsultationen wurde durch einen Vertreter des chinesischen Außenministeriums erklärt, dass China in Russland keinen militärischen Gegner sieht. China hofft auf eine Zusammenarbeit mit Russland.
 
Foto: Armeegeneral Sergej Schoigu, russischer Verteidigungsminister vor dem Führungszentrum der russischen Streitkräfte in Moskau
 
26.08.2016 – Chef des russischen Generalstabs besucht Türkei
Russische Medien berichten, dass der Chef des russischen Generalstabs Waleri Gerasimow, an der Spitze einer Militärdelegation am Freitag die Türkei besuchen wird. Die Delegation wird am Freitag um 11 Uhr in Ankara vom Chef des türkischen Generalstabs zu Gesprächen erwartet.
 
 
26.08.2016 – Russland führt eigene Paralympische Spiele durch
Während eines Empfangs für die russische Olympiamannschaft im Kreml, hat der russische Präsident Putin angekündigt, eine eigene Sportveranstaltung, parallel zu den Paralympischen Spielen durchzuführen. Daran wird die Mannschaft teilnehmen, denen die Teilnahme im internationalen Maßstab verwehrt wurde. Russland wird auch diese Sportler entsprechend den erreichten Ergebnissen auszeichnen – so der russische Präsident.
 
26.08.2016 – Empfang und Geschenke für die russische Olympiamannschaft
Am Donnerstag fand im Kreml der Empfang der russischen Olympiamannschaft durch den Präsidenten Putin statt. Putin hob die Leistungen der Mannschaft hervor, die trotz erheblicher Einflussnahme verschiedenster Art und im verkleinerten Umfang im Gesamtmedaillenspiegel den vierten Platz belegt hat. Während der russische Präsident den Sportlern staatliche Auszeichnungen überreichte, übergab wenig später der russische Premierminister Dmitri Medwedjew den Medaillenträgern als Geschenk einen BMW der in Kaliningrad durch die Holding „Avtotor“ produziert wurde. Goldmedaillengewinner erhielten einen BMW X6, Gewinner einer Silbermedaille erhielten einen BMW X4 und die Bronzeträger einen BMW X3. Insgesamt haben die Angehörigen der russischen Olympiamannschaft 56 Medaillen errungen, darunter 19 goldene, 18 silberne und 19 bronzene.
 
26.08.2016 – Gefechtsalarm für fast alle Militärbezirke
Am Donnerstag hat der Oberbefehlshaber der russischen Streitkräfte und Präsident Russlands eine nichtangekündigte Überprüfung der Gefechtsbereitschaft der Truppen des Militärbezirkes SÜD, des Militärbezirkes „WEST“, des Zentralen Militärbezirkes und der Nordflotte angeordnet. Ebenfalls wird die Gefechtsbereitschaft der Luftstreitkräfte/Kosmische Verteidigung und der Luftlandetruppen überprüft. Darüber informierte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Um 7:00 Uhr Moskauer Zeit wurde die „Volle Gefechtsbereitschaft“ für die Verbände und Truppenteile der genannten Strukturelemente ausgelöst. Ziel der Übung ist die Prüfung der Bereitschaft zur schnellen Verlegung von Truppen des Zentralen und des Militärbezirkes WEST in den Militärbezirk „SÜD“. Die Übungen erstrecken sich über einen Zeitraum bis zum 31. August.
 
 
26.08.2016 – Russland will Telefonnetz dublieren
Der Sekretär des russischen Sicherheitsrates Nikolai Patruschew hat sich mit einem Brief an den russischen Präsidenten Putin gewandt und empfohlen, zur Praxis zurückzukehren, wo die staatlichen Organe über ein physisch getrenntes Telefonnetz, vom allgemein für die Bevölkerung zur Verfügung stehendes Telefonnetz, verfügten. Für den Aufbau und die Betreuung des Telefonnetzes empfiehlt der Sekretär des Sicherheitsrates die RosTelekom. Die Kosten belaufen sich nach seinen Berechnungen auf rund 663 Mrd. Rubel.
 
26.08.2016 – Beschlagnahme per Gerichtsbeschluss
Das Eigentum von Grigori Rodschenko, dem ehemaligen Leiter des russischen Anti-Doping-Büros, der jetzt in den USA seinen Aufenthaltsort hat, ist durch Beschluss eines Moskauer Gerichtes beschlagnahmt worden. Ihm wird vorgeworfen, in seiner Eigenschaft als Leiter des Anti-Doping-Labors seine Kompetenzen überschritten zu haben. Am 18. Juni, nach einem von ihm gegebenen Interview, wurden gegen ihn in Russland staatsanwaltschaftliche Untersuchungen eingeleitet.
 

25.08.2016 – Schwarze Liste für russische Beamte
In Russland sind Überlegungen bekannt geworden, eine Schwarze Liste für Beamte und Staatsbedienstete anzulegen, die „wegen Vertrauensverlust“ entlassen worden sind. Hintergrund ist, dass diese derart „belasteten“ Beamten in keinem weiteren staatlichen Beschäftigungsverhältnis mehr Fuß fassen können. In den Jahren 2012-2015 wurden nach einer bisherigen Übersicht 1.200 Beamte mit diesem Kündigungsgrund entlassen.
 
25.08.2016 – Revolution auf dem russischen Immobilienmarkt
Vermutlich seit der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution existiert in Russland die Organisation „BTI“ (Büro für technische Inventarisierung) – für Personen die sich im Immobilienbereich tummeln, eine der schlimmsten, bürokratischsten und vermutlich auch überflüssigsten Organisationen. Sie beschäftigt sich mit der technischen Erfassung aller Immobilien, deren Vermessung und der Erstellung der „Technischen Gebäudepässe“, ohne die, bis vor kurzem, der Verkauf einer Immobilie schlicht unmöglich war. Leichteste Abweichungen von der Realität führten zu enormen Verzögerungen und bürokratischen Problemen bei der Arbeit mit Immobilien. Nun geschieht eine weitere Revolution, denn russische Medien berichten, dass diese Organisation abgeschafft werden soll. Auf der Basis dieser bürokratischen Einrichtung soll eine staatliche Organisation entstehen, deren Aufgabe die ständige Analysierung der Wertentwicklung der Immobilien sein wird. Die Ergebnisse finden dann ihren Niederschlag in der Besteuerung der Immobilie. Russland lehnt sich mit dieser Neuerung an die Systeme an, die in Westeuropa bereits seit langer Zeit existieren.
 
25.08.2016 – Türkei hat Russland informiert
Russische Medien berichten, dass die Türkei Russland rechtzeitig vor Beginn der Angriffsoperationen gegen Stellungen des Islamischen Staates in Syrien über die geplante Aktien informiert habe. Die türkischen Operationen begannen am Mittwochmorgen unter Einsatz von Artillerie, Panzern und Flugzeugen.
 
Karte: Türkei als unmittelbarer Nachbarstaat zu Syrien
 
25.08.2016 – Baltische Staaten mit erschreckendem Bevölkerungsrückgang
Die Nachrichtensendung „WESTI“ informierte über die Entwicklung der Bevölkerungsanzahl in den baltischen Ländern Litauen, Lettland, Estland. So hat Litauen seit 1989 rund ein Drittel seiner Bevölkerung verloren. Lettland hat fast eine Halbierung der Bevölkerung zu verzeichnen. Nur Estland hält seine Bevölkerung mehr oder weniger stabil und hat im Zeitraum seit 1989 nur 13 Prozent seiner Bevölkerung verloren. Wesentliche Gründe sind die Arbeits- und Lebensbedingungen in diesen Ländern, die der Bevölkerung keine reale Zukunftsperspektive bieten.
 
Grafik: Entwicklung der Bevölkerung in den baltischen Staaten Litauen, Lettland, Estland
 
24.08.2016 – Nun doch keine Nutzung des türkischen Militärstützpunktes
Nun dürfen die Russen doch nicht den türkischen Militärstützpunkt „Inscherlik“ für Einsätze der Luftstreitkräfte gegen Terroristen in Syrien nutzen. Dies erklärte der türkische Vizepremier Numan Kurtulmusch. Dieser Stützpunkt ist ein Stützpunkt der NATO und Russland ist kein NATO-Mitglied, deshalb ist eine Nutzung nicht möglich. Allerdings hatte Russland auch noch keine Absicht geäußert, einen Stützpunkt in der Türkei nutzen zu wollen.
 
24.08.2016 – Airport könnte den Namen „Stalingrad“ erhalten
Der Gouverneur des Gebietes Wolgograd hat sich mit dem Vorschlag einverstanden erklärt, den Airport der Stadt in „Stalingrad“ umzubenennen. Dieser Vorschlag wurde während eines Treffens des Gouverneurs mit Veteranen an ihn herangetragen. Anfang 2015 wurde bereits durch die Duma-Fraktion der Kommunisten in Wolgograd die Frage der Umbenennung der Stadt in „Stalingrad“ aufgeworfen. Um den Airport jetzt praktisch umzubenennen, muss eine bürokratische Prozedur durchlaufen werden.
 
24.08.2016 – Russland kürzt Beiträge für die WADA
Russland hat beschlossen, seine freiwillige Finanzierung der WADA erheblich einzuschränken. Russland kürzt seine Beiträge von 300.000 Euro auf 150.000 Euro. Zusätzliche weitere freiwillige Beiträge in Höhe von 200.000 Euro fallen ganz weg. Unter dem Druck des Internationalen Olympischen Komitees musste die WADA eingestehen, dass sie im Fall der russischen Dopings den Bogen überspannt hatte.
 
24.08.2016 – Keine Rentenindizierung im Jahre 2016
Russlands Premierminister hat entschieden, dass es keine Rentenanpassung (Indizierung) im zweiten Halbjahr 2016 geben wird. Dafür erhalten die russischen Rentner eine Einmalzahlung von 5.000 Rubel. Diese wird in die Rentenzahlung für den Monat Januar 2017 eingeschlossen. Dmitri Medwedjew beauftragte die Regierung, die hierfür erforderlichen 200 Mrd. Rubel im Haushalt zu finden. Russische Rentner erhalten in der Regel mehrmals im Jahr eine Rentenerhöhung. Anfang des Jahres erfolgt eine Rentenanpassung zum Ausgleich des Inflationsfaktors. Im Mai erfolgt eine Rentenanpassung auf der Grundlage der wirtschaftlichen Möglichkeiten des Staates. Im zweiten Halbjahr erfolgt eine Ausgleichszahlung für diejenigen, die noch arbeiten und im Vorjahr in den Rentenfond weitere Beiträge einbezahlt haben.
 
 
24.08.2016 – Keine Teilnahme Russlands an den Paralympischen Spielen
Russland wird nicht an den Paralympischen Spielen teilnehmen. Der Beschluss des Paralympischen Komitees wurde nun durch Gerichtsurteil des Sportgerichts bestätigt. Das Paralympische Komitee zeigte sich zufrieden mit der Entscheidung des Gerichts und betonte gleichzeitig, dass dieses Urteil kein Grund zum feiern ist. Die entstandenen Gerichtskosten, einschließlich der Kosten für die Anwälte, trägt ein privater russischer Unternehmer.
 
 
24.08.2016 – Größte russische Bank geschaffen
Noch vor wenigen Jahren war die russische Bank „Otkrytije“ niemandem ein Begriff. Durch Fusionierung, Zukäufe und Sanierung ist die Bank mit dem heutigen Tag zur größten russischen Privatbank herangewachsen. Es wurden einige Konsolidierungs- und Übernahmeprozesse abgeschlossen. Die Bank verfügt über die größten Aktiva aller russischen Privatbanken. Die Bank wird im wesentlichen unter einer einheitlichen Bezeichnung als „Bank Otkrytije“ auftreten. In einigen russischen Regionen werden aus Marketinggründen die Bezeichnungen der früheren, jetzt übernommenen, Banken beibehalten.
 
 
24.08.2016 – Großes Informations-Durcheinander zur Nutzung iranischer Militärbasen
Es herrscht ein einigermaßen großes Durcheinander in den Informationen zur Nutzung der iranischen Air-Basis Hamadan durch russische Militärflugzeuge. Der Abzug der russischen Flugzeuge soll, nach weiteren Informationen erfolgt sein, weil Russland den Airport nicht nur für Starts und Landungen nutzen, sondern diesen als materiell-technische Basis ausbauen wollte und der Iran damit nicht einverstanden war. Eine andere Version berichtet, dass sich beide Seiten über den Pachtpreis nicht einig geworden sind. Eine dritte Information aus dem iranischen Parlament besagt, dass nach wie vor der Airport durch russische Flugzeuge genutzt wird.
 
24.08.2016 – Lebenslänglich für russischen Soldaten
Ein russischer grundwehrdienstleistender Soldat ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er war in einer Garnison im Ausland (Armenien) stationiert und hatte dort eine 7köpfige armenische Familie ermordet. Der Staatsanwalt forderte lebenslänglich, das Gericht folgte seinem Antrag. Der Soldat befindet sich in armenischem Gewahrsam. Beide Seiten versuchen nun „delikat“ die Übergabe des Soldaten an Russland zu organisieren, damit er dort seine Strafe verbüßt. Der Mord hatte damals zu Unruhen unter der armenischen Bevölkerung geführt und man befürchtet eine Wiederholung dieser Unruhen. Russland wäre im Gegenzug bereit, einen verurteilten Armenier zu übergeben. Die Familienangehörigen der Ermordeten fordern weiterhin eine Summe von 450.000 Euro vom russischen Staat. Man wusste, so deren Meinung, dass der Soldat zeitweilige psychische Probleme habe und habe ihm trotzdem eine Waffe übergeben. 
 
24.08.2016 – Kritische Meinungen im Internationalen Olympischen Komitee
Gegenwärtig laufen die Vorbereitungen für die Bewerbungen zur Ausrichtung der Olympiade im Jahre 2024. Ein Bewerberland ist die USA. Bereits jetzt sind Stimmen zu hören, die im Komitee alles durchsetzen wollen, damit die USA diese Spiele nicht ausrichten. Als Begründung hierfür wird die antirussische Kampagne genannt, die die USA entfaltet haben. Neben Los Angelas haben sich drei europäische Städte beworben: Rom, Budapest und Paris. Die Entscheidung wird im September 2017 gefällt.
 
 
 
 
23.08.2016 – Entspannungssignale auch vom Arbeitsmarkt
Die Zahl der Arbeitslosen in Russland hat sich im Monat August, im Vergleich zum Vorjahresmonat um 36.000 verringert. Darüber informierte der Minister für Arbeit und Soziales Maxim Toplin. Mit Stichtag 17. August waren somit in Russland 928.000 Menschen als arbeitssuchend registriert. Insgesamt ist die allgemeine Arbeitslosigkeit in Russland stabil auf Vorjahresniveau.
 
 
23.08.2016 – Sicherheitschef des FSB entlassen?
Das russische Portal „The New Times“ informierte, ohne Vorlage einer offiziellen Bestätigung und unter Bezugnahme auf eine Quelle im FSB, dass der Chef der inneren Sicherheit des russischen Sicherheitsdienstes FSB, General Oleg Feoktistow entlassen worden ist und sich bereits in der Personalreserve des FSB befindet. „Für uns ist der Fortgang von General Feoktistow wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Wir haben alle hinter ihm gestanden wie eine Betonmauer“, - so die Quelle. Es sei daran erinnert, dass es in der letzten Zeit zu einer ganzen Reihe von Entlassungen leitender Generäle des FSB gekommen ist. Diese stehen im Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen.
 
 
23.08.2016 – Militärtechnik für russische Bauern
Die russische Gesellschaftskammer hat sich an das Verteidigungsministerium mit der Bitte gewandt, abgeschriebene Technik russischen Landwirten zu Vorzugspreisen zur Verfügung zu stellen. Hierbei geht es natürlich nicht um Panzer und Raketen, sondern um LKW, Zugmaschinen und mobile Werkstätten. Sollte sich das Verteidigungsministerium mit dieser Idee anfreunden können, würde dies die Entwicklung der Landwirtschaft in Russland erheblich erleichtern und die finanziellen Belastungen der Bauern mindern.
 
 
23.08.2016 – Russland zieht sich aus iranischer Flugbasis zurück
Russland wird die iranische Luftbasis Hamadan für Schläge gegen Terroristen in Syrien nicht weiter nutzen. Darüber informierte ein Vertreter des iranischen Außenministeriums. „Die gegenwärtige Etappe von Luftschlägen gegen Terroristen in Syrien ist beendet“, - so der iranische Vertreter. Seitens Russland gab es zu dieser Meldung bisher keinerlei Kommentare. Am Montagnachmittag bestätigte ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums diese Information und erklärte, dass bereits alle Flugzeuge nach Russland zurückgekehrt sind. Die Nutzung von iranischen Stützpunkten wird zukünftig im gegenseitigen Einvernehmen von Fall zu Fall entschieden. Grund für diesen scharfen Kurswechsel scheint wohl eine nicht korrekte Verhaltensweise der russischen Seite gewesen zu sein. Russland hatte über die Nutzung des iranischen Airports die Öffentlichkeit informiert, ohne dies mit dem Iran abzustimmen.
 
 
23.08.2016 – Neuer türkischer Botschafter in Russland
Diplomatische Quellen in der Türkei informieren, dass die Türkei einen neuen Botschafter in Russland ernannt hat. Die Personalie ist bereits mit Russland abgestimmt. Bereits im Juni hatten türkische Medien darüber informiert, dass die Türkei die Ernennung eines der besten und erfahrensten Diplomaten plant, über die das türkische Außenministerium verfügt.
 
22.08.2016 – Amerikanische Warnung an Russland
Der seit Mitte August eingesetzte, kommandierende General der Truppen in Syrien und den Irak General Stephen Townsend hat Russland und Syrien darauf hingewiesen, dass die USA ihre Spezialeinsatzkräfte in Syrien schützen werden, falls es zu Bedrohungen komme. Der amerikanische Kanal CNN nahm eine entsprechende telefonische Erklärung des Generals entgegen und veröffentlichte diese. Am Tage zuvor hatte ein Vertreter des Pentagon eine ähnliche Erklärung abgegeben. Beide Erklärungen stehen im Zusammenhang mit einem Zwischenfall, welcher am 19. August im Luftraum über El-Chasaka geschah. Dort befanden sich syrische Kampfflugzeuge im Einsatz. Anscheinend waren aber auch amerikanische Sondertruppen anwesend und es tauchten amerikanische Flugzeuge auf. Daraufhin verließen die syrischen Flugzeuge den Luftabschnitt. Der amerikanische General erklärte weiterhin, dass die Dislozierungsorte der amerikanischen Einsatzkräfte der russischen Seite mitgeteilt worden sind. Russland habe versprochen, die Angaben auch an Syrien weiterzuleiten.
 
 
22.08.2016 – Visafreiheit mit Bolivien vereinbart
Russland und Bolivien haben gegenseitige Visafreiheit vereinbart. Auf der Internetseite des russischen Außenministeriums wird informiert, dass ab 3. Oktober russische Bürger Bolivien 90 Tage im Jahr visafrei besuchen können. Wer länger bleiben möchte, muss für den Zeitraum ein Visum beantragen.
 
 
22.08.2016 – Russland erhält neue Geschichtsbücher
Die neue russische Ministerin für Bildung und Wissenschaft Olga Jurewna Wasiljewa informierte, dass die russischen Schulen bereits zu Beginn des Schuljahres im September, mit neuen Schulbüchern zur Geschichte und dazugehörigem Methodikmaterial ausgestattet werden. Es wird drei verschiedene Schulbuchausgaben geben, über deren Verwendung jede Schule individuell entscheidet.
 
 
22.08.2016 – Pentagon hat gesucht und wurde nicht fündig
Ein Vertreter des amerikanischen Verteidigungsministeriums hat erklärt, dass man lange nach russischen massiven Truppenbewegungen Richtung Ukraine gesucht, aber nichts gefunden habe. Es gibt keinerlei Truppenbewegung auf russischer Seite, die vermuten lassen, dass irgendeine massierte Aktion bevorstehen könnte. All diejenigen, die immer wieder über derartige Truppenbewegungen berichten, sollten endlich mit diesem Unfug aufhören – so der Pentagon-Vertreter. Unter anderem hatte der ukrainische Präsident Poroschenko von dieser Gefahr gesprochen und angedeutet, in der Ukraine den Ausnahmezustand zu verhängen und eine Mobilmachung durchzuführen.
 
 
22.08.2016 – Türkei mit Überlegungen zur militärischen Zusammenarbeit
Der türkische Premierminister hat nicht ausgeschlossen, dass man Russland die Militärbasis Ingierlik für militärische Einsätze in Syrien zur Verfügung stellen könnte. Allerdings hat Russland bisher noch keine dahingehende Bitte geäußert. Dass die USA und Katar diese Basis bereits nutzen, ist für die Türkei kein Hinderungsgrund, auch anderen Staaten Nutzungsrechte einzuräumen.
 
22.08.2016 – Es gibt Wichtigeres als Beweise zu liefern
Der Vorsitzende des Internationalen Olympischen Komitees Thomas Bach informierte auf einer Pressekonferenz, dass der Leiter der internationalen Anti-Doping-Agentur Richard McLaren es abgelehnt habe, dem IOK Beweise für Doping durch russische Sportler zu liefern. McLaren vertrat die Ansicht, dass es sich hier nicht um dringende oder lebenswichtige Anfragen handelt.
 

21.08.2016 – Vizepremier Dmitri Rogosin in Indien eingetroffen
Der russische Vizepremier Dmitri Rogosin ist zu einem offiziellen Besuch in Indien eingetroffen. Auf der Tagesordnung der zu besprechenden Themen steht die Festigung der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Vizepremier Rogosin ist in der russischen Zentralregierung verantwortlich für den Kosmos- und militärischen Bereich. Der indische Premierminister sprach davon, dass sich Russland über lange Jahre als zuverlässiger Freund Indiens gezeigt habe und man mit Ungeduld auf den Besuch des russischen Präsidenten Putin warte.
 
 
21.08.2016 – Reform des Ministeriums für Wissenschaft und Bildung
Nach der gestrigen Entlassung des russischen Ministers für Wissenschaft und Bildung Dmitri Liwanow und der sofortigen Ernennung einer neuen Ministerin für Wissenschaft und Bildung aus dem Personalbestand der russischen Präsidentenverwaltung, informieren russische Medien über eine mögliche Reform des Ministeriums. Erste Informationen sprechen von einer Teilung des Ministeriums in zwei selbständige Ministerien. Das dann verbleibende Bildungsministerium soll durch die jetzt ernannte Ministerin geführt werden. Für das Wissenschaftsministerium wird ein neuer Personalbedarf entstehen.
 
 
21.08.2016 – Syrien hat gebeten, der Iran hat reagiert
Der Iran hat Meldungen kommentiert, die die Stationierung von russischen Militärflugzeugen auf dem Gebiet des Iran auf dem Luftwaffenstützpunkt Hamadan betreffen. Der Iran informierte, dass Syrien mit einer entsprechenden Bitte an den Iran herangetreten ist und man diese Bitte erfüllt habe. Mit dieser Information trat der iranische Verteidigungsminister an die Öffentlichkeit. Russland nutzt diesen Stützpunkt im Iran seit Dienstag, um Luftangriffe gegen Stellungen von Terroristen in Syrien zu fliegen. Wie zwischenzeitlich weiter bekannt wurde, hat der Iran Russland gestattet, die Flugbasis so lange zu nutzen, wie Russland sie für seine Zwecke braucht. Iran ist auch bereit, Russland noch weitere Flugbasen zur Verfügung zu stellen, wenn dies notwendig ist.
 

20.08.2016 – Russischer Sicherheitsrat tagt auf der Krim
Der russische Sicherheitsrat unter der Leitung von Wladimir Putin hat auf der Krim getagt. Es handelt sich hierbei um eine operative Versammlung. Putin nutzt seinen Aufenthalt auf der russischen Halbinsel Krim gleichzeitig, um sich mit Vertretern der gesamtrussischen Jugendorganisation „Tawrida“ zu treffen. Die Sitzung des Sicherheitsrates findet vor dem Hintergrund der angespannten Sicherheitssituation nach dem versuchten Diversanteneinsatz von ukrainischen Militärangehörigen statt.
 
 
20.08.2016 – Neue Glücksspielzone in Russland
Der russische Premierminister Dmitri Medwedjew hat verfügt, eine weitere Glücksspielzone in Russland zu schaffen. Diese wird sich in Sotchi befinden und den Namen „Krasnaja Poljana“ tragen. Für den Bau der Glücksspielzone werden 165.000 Quadratmeter zur Verfügung gestellt. In der Pressemitteilung wird betont, dass die Finanzierung des Baus der Glücksspielzone nicht aus staatlichen Geldern zu erfolgen hat. Seit 2009 ist das Glücksspiel in Russland generell verboten. Per Sondergesetz wurden insgesamt fünf Regionen ausgewählt, wo Glücksspielzonen eingerichtet werden dürfen. Eine dieser Sonderzonen ist Kaliningrad, wo der Bau bereits gut fortgeschritten und die ersten Einrichtungen bereits in Nutzung sind.
 
20.08.2016 – Putin entlässt Bildungsminister
Der russische Präsident hat den Bildungsminister Dmitri Liwanow auf Bitten des Premierministers Medwedjew entlassen, Er hatte dieses Amt seit 2012 bekleidet. Die Diskussionen zur Arbeitsweise des Ministers laufen schon seit Anfang des Jahres und die gesellschaftlichen Forderungen nach Entlassung des Ministers wurden immer lauter. Ihm werden viele Fehlentscheidungen zu Fragen der Entwicklung des Bildungswesens angelastet. Als neue Bildungsministerin wurde Olga Wasilewa ernannt. Sie hatte die Funktion der stellvertretenden Leiterin der Verwaltung für gesellschaftliche Projekte in der Präsidentenverwaltung bekleidet. Die Personalentscheidungen fielen während einer Arbeitsbesprechung auf dem Airport Sewastopol (russische Halbinsel Krim).
 

Foto (Kommersant): Ex-Bildungsminister Liwanow. Jetzt Beauftragter des russischen Präsidenten für die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Ukraine
 
20.08.2016 – Militärübungen auf der Krim
Das russische Verteidigungsministerium informiert, dass man auf der Krim mit Übungen zur materiell-technischen Sicherstellung der Truppen, die auf der Krim stationiert sind, begonnen habe. Trainiert wird die Versorgung, sowohl der Land,- See- wie auch der Luftstreitkräfte. Am 11. August hatte der ukrainische Präsident Poroschenko für die Truppen der ukrainischen Armee die erhöhte Gefechtsbereitschaft ausgelöst und insbesondere Augenmerk auf die Konzentrierung von Truppen an der Grenze zur Krim und den Donbass gelegt. Die auf der Krim stationierten russischen Truppen gehören dem Militärbezirk SÜD an.
 
 
20.08.2016 – Aufräumen im Versicherungssektor
Das Aufräumen im Versicherungssektor wird durch die russische Zentralbank weiter fortgesetzt. Am Freitag annullierte die Zentralbank die Lizenzen für zwei russische Versicherungsgesellschaften und für fünf russische Versicherungsbroker. Im Gegensatz zu Lizenzentzügen bei Banken, wo Anleger über den staatlichen Einlagensicherungsfond ihre Einlagen bis zu einer Höhe von 1,4 Mio. Rubel erstattet bekommen, verliert ein Versicherungsnehmer kein Geld und bekommt auch keine einbezahlten Gelder erstattet. Die Versicherungsgesellschaften sind verpflichtet, ihren Pflichten aus den Verträgen weiter nachzukommen, dürfen aber keine neuen Verträge abschließen und keine bestehenden Verträge korrigieren. Sie sind verpflichtet, ihren Kunden alternative Gesellschaften anzubieten, die die bestehenden Verträge übernehmen.
 
 
20.08.2016 – Eurowings verabschiedet sich aus Russland
Nun verabschiedet sich auch die Fluggesellschaft Eurowings aus Russland. Nach Übergang zum Winterflugplan im Oktober wird Eurowings keine Flüge von und nach Russland mehr anbieten. Dies steht im Zusammenhang mit der gesunkenen Nachfrage nach Flügen in deutsche Städte. In einem Kommentar zu dieser Entscheidung seitens der Fluggesellschaft wurde betont, dass es sich hierbei um eine ausschließlich wirtschaftliche Gezwungenheit handelt. Erst im Oktober 2015 hatte Eurowings den Flugbetrieb sechsmal die Woche zwischen Moskau und Berlin aufgenommen. Die Fluggesellschaft trat eigentlich das Erbe von AirBerlin an, welche sich ebenfalls nach nur sehr kurzer Anwesenheit auf dem russischen Markt aus angeblich wirtschaftlichen Gründen Anfang 2016 zurückgezogen hatte.
 
 
19.08.2016 – Poroschenko erklärt seine Kompromisse
Vor wenigen Tagen informierte der Präsident Kasachstans den russischen Präsidenten über seine Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko. Dieser hatte seine Kompromissbereitschaft im Verhältnis zu Russland signalisiert, jedoch bekannt, dass die gegenwärtigen politischen Machtverhältnisse in der Ukraine ihm die Hände binden. Nun hat er angekündigt gezwungen zu sein, im Land den Ausnahmezustand auszurufen und eine Mobilmachung durchzuführen, wenn sich die Lage an der Grenze zur Krim und im Donbass weiter zuspitzt.
 
 
19.08.2016 – Kostengünstige Lösung
Die vor kurzem ins Leben gerufene Nationalgarde „RusGarde“ befindet sich in der Periode der Formierung und Ausstattung. Nun wurde vorgeschlagen, dass ein Teil der benötigten Technik, Munition und Ausstattung kostenlos aus Überbeständen der Armee an die Nationalgarde übergeben wird. Jährlich soll die Nationalgarde Anforderungslisten erstellen, die im Rahmen der Möglichkeiten durch das russische Verteidigungsministerium erfüllt werden. Russland hat mit dieser Art „kostenneutraler“ Übergaben bereits Erfahrung, da in der Vergangenheit bereits die Truppen des Innenministeriums derartig mit Technik und Ausrüstung versorgt worden sind.
 
 
19.08.2016 – Sportminister Witali Mutko zweifelt an Objektivität
Der russische Sportminister Witali Mutko zweifelt an der Objektivität vieler internationaler Sportorganisationen und hat darauf hingewiesen, dass man sich doch mal mit der Herkunft der Vertreter in diesen Organisationen beschäftigen sollte. Man wird feststellen, dass es überall die gleichen, wenigen Länder sind und man sich somit nicht wundern muss – weitere Schlussfolgerungen überlies der dann der Öffentlichkeit. Weiterhin informierte er, dass man darüber nachdenke, die Finanzierung der WADA einzustellen. Er forderte die vollständige Herstellung der Mitgliedschaft der russischen Anti-Doping-Kommission. Er unterstützte die Forderung des russischen Präsidenten Putin, für alle Mitglieder gleiche Bedingungen zu schaffen.
 
 
19.08.2016 – Oleg Gasmanow zur „Unerwünschten Person“ erklärt
Der russische Sänger Oleg Gasmanow ist durch Litauen an der Einreise gehindert und zur Unerwünschten Person erklärt worden. „Allgemein gesprochen kann ich sagen, dass dies im Zusammenhang steht mit der aggressiven Propaganda, mit den aggressiven Handlungen Russlands im Nachbarstaat“, - wird der Außenminister Litauens zitiert. Oleg Gasmanow verfügt über ein gültiges Schengenvisum und nach den gültigen Regeln dürfte ein einzelnes Land keine derartige Einreisesperre für einen Teil des Schengenraumes verhängen.
 
 
19.08.2016 – Zwei ausländische Organisation in Russland „unerwünscht“
Der russische Generalstaatsanwalt hat zwei ausländische nichtkommerzielle Organisationen zu „Unerwünschten Organisation in Russland“ erklärt. Es handelt sich dabei um "International Republican Institute“, dessen Direktor der amerikanische Senator John McCain ist und um den Fond "Media Development Investment Fund, Inc.“. Beide Organisationen wurden überprüft und im Ergebnis festgestellt, dass sie eine Gefahr für die Russische Föderation und deren verfassungsrechtliche Ordnung darstellen. Die Generalstaatsanwaltschaft hat alle notwendigen Informationen dem russischen Justizministerium übergeben, damit diese beiden Organisationen in das entsprechende Register eingetragen und deren Tätigkeit auf dem Gebiet der Russischen Föderation beendet wird.
 

18.08.2016 – Verbrechergruppe in St. Petersburg unschädlich gemacht
Im Rahmen einer Operation von Spezialeinsatzkräften sind in St. Petersburg vier Terroristen getötet worden. Es kam zu einem Schusswechsel und Einsatz von Sprengkörpern. Die Personen befanden sich in russlandweiter Fahndung und wurden beschuldigt, eine illegale bewaffnete Bande im Nordkaukasus gegründet zu haben. Bei der Verhaftung leisteten sie bewaffneten Widerstand und somit waren die Einsatzkräfte gezwungen die Personen zu liquidieren. Opfer unter den Spezialeinsatzkräften gab es nicht.
 
 
18.08.2016 – Nichtstaatliche Organisationen mit Status „Ausländischer Agent“
Seit 2012 existiert in der Russischen Föderation ein Gesetz, welches die Tätigkeit von Nichtstaatlichen Organisationen regelt. Hierfür zuständig ist das russische Justizministerium. In Russland sind registriert:
  • Nichtkommerzielle Organisationen: 227.660
  • Ausländische nichtkommerzielle/nichtstaatliche Organisationen: 140
  • Den Status „Ausländischer Agent“ haben seit 2012 nur 137 Organisationen erhalten, davon 7 Organisationen im Gebiet Kaliningrad.
Für weitere Einzelheiten zu „Ausländischen Agenten“ klicken Sie auf die Grafik, die sie zum Register des russischen Justizministeriums leitet.
 
 
17.08.2016 – Offiziell noch keine Anfrage – aber Irak öffnet seinen Himmel
Am Dienstagvormittag wurde bekannt, dass russische strategische Bomber und Jagdflugzeuge im Iran stationiert worden sind und von dort Angriffe gegen Terroristen fliegen dürfen. Nun erklärte der Irak, dass er bereit ist, für russische Flugzeuge seinen Himmel zu öffnen. Allerdings habe Russland noch keine Anfrage gesandt – aber man ist darauf vorbereitet und offen für die Besprechung der Bedingungen. Allerdings hatte eine Quelle aus dem russischen Verteidigungsministerium bereits inoffiziell mitgeteilt, dass man sowohl an den Iran wie auch an den Irak entsprechende Anfragen gesandt hatte.
 
 
17.08.2016 – Putin bedankt sich bei Präsidenten Kasachstans
Der russische Präsident Putin hat sich beim kasachischen Präsidenten für die Hilfe bei der Wiederherstellung der Beziehungen zur Türkei bedankt. Gleichzeitig informierte der kasachische Präsident, dass er in einem Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten erfahren habe, dass dieser im Verhältnis zu Russland einen Kompromiss suche, jedoch die gegenwärtige politische Situation ihm die Hände in der Ukraine binde. Putin kommentierte, dass der Besuch Erdogans in Russland für ihn ein sicheres Zeichen ist, dass die Türkei an der Normalisierung der Beziehungen zu Russland starkes Interesse zeigt.
 
 
17.08.2016 – Nationalgarde setzt zwei Ausländer fest
Angehörige der Nationalgarde der Russischen Föderation haben zwei Ausländer im Leningrader Gebiet festgesetzt, welche nicht genehmigte Fotoaufnahmen vom dortigen Atomkraftwerk machten. Die Nationalgarde erhielt eine Information über zwei Unbekannte, die Fotoaufnahmen machten und eine operative Einsatzgruppe setzte diese beiden Personen fest. Es stellte sich heraus, dass es sich um Ausländer handelte – die Nationalität wurde nicht publik. Die beiden Personen wurden dem Sicherheitsdienst des Atomkraftwerkes zur weiteren Befragung übergeben.
 
 
17.08.2016 – Russische Militärbasis im Iran
„Lenta.ru“ informiert, dass man russische strategische Bomber vom Typ TU22M3 auf dem iranischen Flugplatz Hamadan gesehen hat. Beweisende Fotos wurden über Twitter verbreitet. Weiterhin ist auf den Fotos ein Transportflugzeug vom Typ IL-76, im „Militärversion“ zu erkennen. Zwischenzeitlich wurde durch das russische Verteidigungsministerium bestätigt, dass die strategischen Bomber von Hamadan gestartet sind und Schläge gegen Terroristen in Syrien führen. Informiert wurde auch über die Stationierung von SU-34 im Iran.
 
 
17.08.2016 – Interessante Aufklärungsergebnisse der CIA
Amerikanische Medien informieren über interessante Aufklärungsergebnisse amerikanischer Spezialdienste. Diese haben herausgefunden, dass Russland niemals, auch nicht nach dem Zerfall der Sowjetunion, aufgehört hat, an der Vervollkommnung seiner atomaren Bewaffnung zu arbeiten. Um diese unter allen Bedingungen führen zu können, wurde auch in den 90er Jahren intensiv an unterirdischen Führungsanlagen gebaut. In den letzten Jahren wurden die Bauarbeiten noch weiter intensiviert. Dies steht im Zusammenhang mit der Einführung neuer atomarer Raketen der fünften Generation, deren Steuerung auch aus sehr tief gelegenen Befestigungsanlagen heraus erfolgen kann. Die Amerikaner haben sogar herausgefunden, dass man in Moskau an einer geheimen Metro-Strecke baut, die die Präsidentenresidenz mit dem militärischen Führungszentrum verbindet.
 
 
17.08.2016 – Morddrohungen für WADA-Informantin?
Julia Stepanowa, die in den USA lebende russische Sportlerin und WADA-Informantin zum Dopingsystem in Russland, fürchtet um ihr und das Leben ihres Mannes. Das teilte sie Journalisten auf einer Pressekonferenz mit. „Wenn mit uns irgendetwas passiert, dann wissen Sie, dass dies kein Unglücksfall war“, so die, für die gegenwärtige Olympiade, gesperrte Sportlerin. Weiterhin kritisierte sie die Entscheidung des IOC zur Zulassung von Sportlern mit Doping-Historie. Sie zeigte sich überzeugt, dass Doping kein rein russisches Problem ist und viele Sportler, die jetzt an der Olympiade teilnehmen, in der Vorbereitungsphase Präparate eingenommen haben.
 
Anmerkung UN: Tauschen Sie das Wort „Klasse“ gegen „Staat“ aus und das Zitat ist tagesaktuell
 
16.08.2016 – NATO plante die physische Auslöschung des Staates Syrien
Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu informierte die Öffentlichkeit über die Pläne der NATO, Syrien als Staat zu vernichten. „Ich nenne Ihnen die Zahl auswendig: 624 Flügelraketen standen in Bereitschaft mit einem massierten Schlag den Staat Syrien innerhalb eines Tages auszulöschen. Stellen Sie sich vor, unserem Präsidenten wäre es nicht gelungen, die Syrer von der Notwendigkeit der Vernichtung der Chemiewaffen zu überzeugen“, so Sergej Schoigu in einem Interview mit „Rossia 24“. Nach so einem massierten Schlag (außer den Flügelraketen standen noch andere Schläge bevor) wäre es außerordentlich schwer gewesen eine staatliche Struktur wieder zu errichten. Im Jahre 2013 fand der Einsatz von Chemiewaffen in Syrien statt. Die kämpfenden Seiten beschuldigten sich gegenseitig deren Anwendung. Insbesondere die USA, Frankreich und Saudi-Arabien forderten einen Militärschlag gegen Syrien, den Russland durch seine diplomatischen Aktivitäten verhindert hat.
 
 
16.08.2016 – Drei Schlüsselprobleme russischer Banken
Wladimir Safronow, stellvertretender Leiter der russischen Zentralbank, nannte drei Schlüsselprobleme der russischen Banken:
  • die Kreditierung der eigenen Anteilseigner
  • die Überbewertung von Aktiva
  • die fiktive Kapitalisierung
Sehr häufig nutzen die Besitzer ihre eigene Bank, um sich selber Kredite zu verschaffen und dies zu Bedingungen, die für die Bank nicht von Vorteil sind und andere Kunden der Bank benachteiligen. An den diversen Manipulationen sind leitende Bankmitarbeiter beteiligt, die die Handlungen decken oder erst ermöglichen. Auf der schwarzen Liste der Zentralbank sind gegenwärtig 5.362 Bankmanager registriert, die für den Rest ihrer beruflichen Laufbahn keine Chance mehr im Finanzsektor haben werden.
 
 
16.08.2016 – Dann eben nicht – NATO will keine Verbesserung
Vor dem Treffen mit dem deutschen Außenminister Steinmeier in Jekaterinburg äußerte sich der russische Außenminister Lawrow dahingehend, dass die NATO keine Verbesserung der Beziehungen wünsche. Irgendwelche Konsultationen in der letzten Zeit mit der NATO haben keinerlei Bedeutung. „Der NATO-Russland-Rat ist eingefroren. Dass ein paar Botschaftertreffen stattgefunden haben, hat daran nichts geändert. Die NATO will keine Wiederherstellung der Beziehungen besprechen. Wir haben im Juli 2016 konkrete Vorschläge für die Wiederherstellung der militärischen
Zusammenarbeit, insbesondere im Bereich der Erhöhung des Vertrauens, übermittelt“, - so Lawrow.
 

Vielen Meldungen in den Medien ist zu entnehmen, dass westliche Politiker und Militärs Russland als einen gefährlichen, wenn nicht sogar den gefährlichsten Gegner in der Welt ansehen. Ich stelle mir nun vor, Russland ist plötzlich nicht mehr gefährlich, zieht sich bis Moskau zurück und beschäftigt sich mit dem Anbau von Gurken und Tomaten im grünen Streifen rings um Moskau. Es wäre einfach eine Katastrophe für die westlichen Militärs, die in Ermangelung eines Gegners dann ihre Arbeit verlieren und dem Steuerzahler durch Belastung der Arbeitslosenstatistik zur Last fallen würden …  Deshalb sind die Äußerungen des russischen Präsidenten Putin für die Erhaltung von militärischen Arbeitsplätzen bei der NATO überhaupt nicht hilfreich:

15.08.2016 – Keine einfachen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland
Am Vorabend des Besuches des deutschen Außenministers Steinmeier in Jekaterinburg und einem vermutlichen Treffen mit dem russischen Außenminister, erklärte Sergej Lawrow, dass die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland eine nicht ganz einfache Periode durchlaufen. Wir widmen den Beziehungen zu Deutschland Priorität und nicht durch unsere Schuld durchleben diese Beziehungen eine nicht ganz einfache Periode – so der russische Außenminister Lawrow in einem Interview mit RIA Nowosti. Lawrow brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Basis der weiteren Zusammenarbeit die Kontakte der beiden Zivilgesellschaften sind.
 
 
15.08.2016 – Neuer Chef der Militärpolizei
Eine Quelle aus dem russischen Verteidigungsministerium teilte mit, dass Generalleutnant Wladimir Iwanowski als neuer Chef der russischen Militärpolizei eingesetzt wurde. Bis dato bekleidete er die Funktion als Chef der Militärakademie für materiell-technische Sicherstellung in St. Petersburg. Die Meldung wurde durch TASS ohne offizielle Bestätigung verbreitet. Die offizielle Ernennung soll im Laufe der kommenden Woche erfolgen.
 
15.08.2016 – Gegraben und gefunden – sowjetischer Chefarzt zum Doping
Der ehemalige Chefarzt der sowjetischen Olympia-Mannschaft zu den Spielen im Jahre 1984 Grigori Worobjow tätigte Aussagen über das organisierte Doping der sowjetischen Sportler in Los Angelas. Beeindruckend ist, dass sich noch heute Dokumente in seinem Privatbesitz aus dieser Zeit befinden, die das damalige Vorgehen und die damalige Medikamentierung belegen. Ein Dokument, welches genaue Anweisungen zur Einnahme von Doping-Medikamenten gab, ist durch einen Doktor Sergej Portugalow unterzeichnet, dessen Name auch in der jetzigen Doping-Affäre genannt wird. Grigrori Worobjow informierte, dass ihm persönlich nicht bekannt ist, ob diese Anweisung umgesetzt und die Sportler Präparate eingenommen hätten oder nicht. Er selber habe den Sportlern, die sich seit den 70er Jahren an ihn gewandt haben, immer empfohlen, möglichst kleine Dosen einzunehmen. Freundlicherweise überließ er Dokumente der Zeitung, der er auch das dazugehörige Interview gab. Es handelt sich dabei um „The New York Times“, also der Zeitung, die bereits mit dem ehemaligen Leiter des russischen Anti-Doping-Labors Grigori Rotschenko ein aufklärendes Interview geführt hatte. Die russischen Medien erwähnen, dass der „Lebensmittelpunkt“ von Worobjow in den USA ist.
 
 
15.08.2016 – Lage in Ukraine spitzt sich zu
Der ukrainische Verteidigungsminister beschuldigte Russland, Laserwaffen gegen ukrainische Grenzsoldaten im Donbass einzusetzen. Ein Zwischenfall soll in der Nähe des Ortes Marinka im Osten des Donbass passiert sein. Die ukrainischen Grenzsoldaten sollen mit einem Fernglas das Gelände beobachtet haben, als gegen sie Laserwaffen eingesetzt worden sind – so der Minister. Drei Grenzsoldaten erhielten Augenverletzungen.
 
15.08.2016 – Krim erhielt neueste S-400 Raketen
Das russische Verteidigungsministerium informiert, dass das Fla-Raketenregiment der Krim vollständig auf die neuesten Flugabwehrsysteme S-400 umgerüstet worden ist. Im Vorfeld wurden alle Armeeangehörigen in einem Ausbildungszentrum im Leningrader Gebiet auf diese Komplexe umgeschult.
 
 
15.08.2016 – Japanischer Premier wünscht Treffen mit Präsident Putin
„Ich habe den großen Wunsch, mich mit dem russischen Präsidenten Putin in meiner Residenz … zu treffen“, verkündete der japanische Premierminister Sindo Abe. Beide Politiker hatten sich letztmalig am 6. Mai 2016 in Sotchi getroffen.
 

14.08.2016 – Ukraine kennt keine ukrainischen Diversanten und bereitet sich auf alle Situationen vor
Wie russischen Medien zu entnehmen ist, haben in den letzten Tagen hinter den westlichen Kulissen eine Reihe diplomatischer Aktivitäten stattgefunden. Angeblich sollen die USA und andere Staaten die Ukraine zur Ordnung gerufen und vor einer weiteren Zuspitzung der Situation gewarnt haben. Als einer der Gesprächspartner wurde der amerikanische Vizepräsident genannt. Am Samstagnachmittag erklärte dann ein Vertreter des ukrainischen Verteidigungsministeriums, dass die Einheiten, aus denen die Diversanten nach eigenen Aussagen stammen sollen, niemals existiert haben und man auch die, von der russischen Seite gefangen genommenen Personen nicht kenne.
Am Samstagabend meldeten ukrainische und russische Medien, dass der Verteidigungsminister der Ukraine informiert habe, dass man zusätzliche Truppen und schwere Technik an die Grenze zur Krim verlegt habe und sich auf alle Varianten der Entwicklung möglicher Situationen vorbereite.
 
14.08.2016 – Stabsübung im Militärbezirk WEST angelaufen
In der Zeit vom 13.-19. August findet unter Teilnahme von über 6.000 Armeeangehörigen und 1.000 Technikeinheiten die Stabsübung „Zusammenwirken 2016“ statt. Konkret sind bei der Übung das Gebiet Pskow und das Leningrader Gebiet eingeschlossen. Abgearbeitet werden Aufgaben im Zusammenhang mit der Zuspitzung einer internationalen Lage und dem Schutz des grenznahen Raumes. Trainiert wird die Blockierung von gegnerischen Truppen. An den Übungen nehmen auch Luftstreitkräfte und Luftsturmtruppen teil, sowie Truppen aus Weißrussland, Kasachstan, Armenien, Tadschikistan und Kirgisien.
 
 
14.08.2016 – Türkischer Präsident will völlig neue Beziehungen mit Russland
Der türkische Präsident Erdogan hat verkündet, dass er mit großer Begeisterung völlig neue Beziehungen zu Russland organisieren will. Dies betrifft sowohl den militärischen Bereich, wie auch den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereich und auch den Tourismus. Er habe auch mit Bedauern zur Kenntnis genommen, dass nach dem missglückten Militärputsch kaum ein westlicher Politiker die Türkei besucht habe. Die Türkei fühle sich ihrem Schicksal überlassen.
 
14.08.2016 – Tochter von Nikita Chrustschow verstorben
Im Alter von 88 Jahren  ist die älteste Tochter von Nikita Chrustschow in Moskau verstorben. Sie war als Publizistin tätig. Familienangehörige informierten, dass die Beisetzung im engsten Familienkreis stattfindet. Zeitpunkt und Ort worden nicht mitgeteilt. Rada Adschubej wurde im Jahre 1929 in Kiew geboren. Sie schloss die Moskauer staatliche Universität ab und arbeitete als Journalistin, sowohl in sowjetischer wie in russischer Zeit fast 50 Jahre für das Journal „Wissenschaft und Leben“. Ihr Mann war Chefredakteur der Zeitung „Iswestja“.  
 
13.08.2016 – Parteienliste zu den Duma-Wahlen abgeschlossen
Die Zentrale Wahlkommission hat die Parteienliste zu den Duma-Wahlen am 18. September 2016 abgeschlossen. Somit ist klar, dass sich 14 Parteien um die zur Verfügung stehenden Plätze in der Duma bewerben werden. Hierzu gehören
  • Liberal-Demokratische Partei
  • Partei Gerechtes Russland
  • Bürgerplattform
  • Patrioten Russlands
  • Ökologische Partei – Die Grünen
  • Partei des Wachstums
  • Kommunistische Partei der Russischen Föderation
  • Kommunisten Russlands
  • Bürgerliche Kräfte
  • Partei der Volksfreiheit (PARNAS)
  • Partei Jabloko
  • Partei Rodina (Heimat)
  • Partei Einiges Russland
  • Russische Partei der Rentner für Gerechtigkeit
Vier Parteien wurde eine Teilnahme an den föderalen Duma-Wahlen verwehrt:
  • Erhabenes Vaterland
  • Arbeitsunion
  • Willen
  • Wirkliche Partei
Insgesamt stehen 450 Plätze für die Abgeordneten bereit.
 
 
13.08.2016 – Entlassung des Leiters der Präsidentenverwaltung
Am Freitag hat der russische Präsident Wladimir Putin den Leiter seiner Präsidentenverwaltung Sergej Iwanow entlassen. Dies teilt der Pressedienst des Kreml mit. Als neuer Leiter der Administration wurde Anton Waino ernannt, der seit 2012 als stellvertretender Leiter der Präsidentenverwaltung tätig war.
Durch einen weiteren Erlass wurde Sergej Iwanow zum Sonderbeauftragten des russischen Präsidenten für Fragen des Umweltschutzes und Transports ernannt.
Für politisch Interessierte ist die Entlassung von Sergej Iwanow und die Ernennung von Anton Waino keine Überraschung. Bereits bei seiner Ernennung hatte Iwanow erklärt, nicht länger als vier Jahre diese Funktion ausüben zu wollen. Dementsprechend wurde sein Nachfolger zielgerichtet aufgebaut.
 
Foto: Russischer Präsident Putin trifft sich mit altem und neuem Leiter seiner Präsidentenverwaltung
 
13.08.2016 – Russisches Militär setzt Panzerzüge ein
Erstmals seit fast zwei Jahrzehnten setzt das russische Militär bei einer Übung zwei Panzerzüge ein. Zwei Panzerzüge unter der Bezeichnung „Baikal“ und „Amur“ nehmen an einer Übung im Bereich Wolgograd, dem Militärbezirk SÜD teil. Beide Züge erfüllen Aufgaben zum Schutz von Eisenbahnstrecken bei deren Wiederherstellung. Russland verfügt über vier Panzerzüge, die allerdings nach Beendigung der Tschetschenien-Kriege eingelagert worden sind.
 
 
13.08.2016 – Abbruch diplomatischer Beziehungen zur Ukraine?
Im russischen Außenministerium prüft man gegenwärtig, ob die Diversionshandlungen der Ukraine gegenüber der Krim in den vergangenen Tagen einen Abbruch der diplomatischen Beziehungen erforderlich machen. Eine Quelle aus dem russischen Außenministerium informierte über diese Überlegungen, betonte aber, dass die endgültige Entscheidung durch den russischen Präsidenten Putin getroffen wird. Am Freitagnachmittag bestätigte der russische Premierminister Dmitri Medwedjew offiziell diese Überlegungen. Es sei daran erinnert, dass am 28. Juli der russische Präsident den bisherigen Botschafter in der Ukraine abberufen hatte und die Ukraine den bisherigen Vorschlägen für einen neuen russischen Botschafter nicht zugestimmt hat. Die Ukraine selber wird seit 2014 nur durch einen bevollmächtigten Vertreter im Russland präsentiert.
 
 
13.08.2016 – Türkischer Diplomat flüchtet nach Russland
Ein türkischer Diplomat der in Bangladesch tätig war, ist durch das türkische Außenministerium in die Türkei zurückbeordert worden. Er flüchtete allerdings, gemeinsam mit seiner Familie, nach Russland, während zwei andere türkische Diplomaten aus Bangladesch in die USA reisten.
 
 
12.08.2016 – Steinmeier trifft Lawrow in Russland
Der deutsche Außenminister hat bestätigt, dass er während seines Aufenthaltes in der kommenden Woche in Jekaterinburg sich mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow treffen wird. Steinmeier ist regelmäßiger Gast an der dortigen Universität und liest vor Studenten Lektionen und führt Diskussionen.
 
12.08.2016 – Projekt eines Unterwasser-Atomreaktors erarbeitet
Das Projekt eines Unterwasser-Atomreaktors, welches auch für militärische Aufgaben eingesetzt werden kann, ist in Russland erarbeitet worden. In der Information wird betont, dass dieser neuartige Energiekomplex alle Probleme der Energiesicherheit von weit entfernt befindlichen Objekten löst – sowohl zivile, wie auch militärische Objekte. Die weitere Beschreibung zeigt auf, dass der Unterwasserkomplex eine Einsatzzeit von 200.000 Stunden oder 30 Jahre hat. Er kann 24 MWt. Strom erzeugen und hat, ohne Anwesenheit von Betreuungspersonal eine Arbeitsfähigkeit von 8.000 Stunden.
 
12.08.2016 – Bloomberg sieht Ende der Krise in Russland
Die amerikanische Agentur Bloomberg sieht ein Ende der längsten Krise in Russland in den letzten 20 Jahren. Als einige der Anzeichen hierfür führt die Agentur den erhöhten Stromverbrauch in der Industrie an und ein hohen Transportaufkommen bei der Eisenbahn und im Containerverkehr. Zu einer ähnlichen Einschätzung war auch die russische Zentralbank gekommen.
 
12.08.2016 – Ukrainischer Präsident ordnet Kampfbereitschaft an
Der ukrainische Präsident Poroschenko hat für alle bewaffneten Kräfte entlang der Grenze zur Krim und zum Donbass erhöhte Gefechtsbereitschaft angeordnet. Diese Entscheidung wurde nach einer Beratung mit dem Verteidigungs- und Außenministerium getroffen. Gleichzeitig hat der ukrainische Grenzdienst allen ukrainischen Bürgern empfohlen, von Reisen auf die Krim Abstand zu nehmen.
 
12.08.2016 – Russland führt Großmanöver im Militärbezirk SÜD durch
Russland hat am 11. August mit großangelegten Manövern auf den Truppenübungsplätzen des Militärbezirks SÜD sowie im Schwarzen Meer begonnen. Im Verlaufe der Manöver werden Themen zur materiell-technischen Sicherstellung, Pioniersicherstellung, der moralisch-psychologischen Sicherstellung, der Nachrichtenverbindungen, des radioelektronischen Kampfes, der Funksicherstellung, des ABC-Schutzes abgearbeitet. Die Teilnehmenden Spezialtruppen werden Brücken errichten und Straßen bauen, temporäre Überquerungen von Wasserläufen errichten und Rekonstruktionsarbeiten auf Flugplätzen durchführen. Die Manöver finden in mehreren Etappen statt. Jeder Truppenteil wird eine Bewertung seiner Gefechtsbereitschaft erhalten und mit dieser Bewertung wird festgelegt, ob sie auch an der Stabsübung „Kawkas-2016“ teilnehmen dürfen.
In einer weiteren Meldung wird informiert, dass die russische Schwarzmeerflotte mit Übungen begonnen hat. Schiffe haben den Hafen Sewastopol verlassen und bewegen sich durch das Schwarze Meer in Richtung Mittelmeer. An Bord der Schiffe befinden sich Flügelraketen, die auch geeignet sind, Ziele in Syrien zu bekämpfen.
 
 
12.08.2016 – Ukrainische Diversanten sagen aus
Bei den Vernehmungen der gefangen genommenen ukrainischen Diversanten wurde bekannt, dass das Ziel die Vernichtung des Tourismus gewesen ist. Es bestand nicht die Aufgabe führende Persönlichkeiten zu ermorden oder Objekte der Infrastruktur zu sprengen. Die Aufgabe bestand darin, an ausgewählten Orten kleinere Explosionen durchzuführen und damit eine Panik auszulösen. Im Ergebnis dieser Aktivitäten sollte die Krim als Tourismusziel unattraktiv und gefährlich erscheinen. Die gefangenen Diversanten informierten über ihre Spezialausbildung in der Hauptverwaltung Aufklärung des Verteidigungsministeriums. Dort gibt es eine spezielle Einsatzgruppe „Krim“. Die Mehrzahl der Verhafteten sind Krim-Bewohner. Bei einigen wurde ein russischer Pass gefunden, dessen Echtheit gegenwärtig geprüft wird.
 
 
12.08.2016 – Haltet den Dieb – Ukraine ruft die Welt an
Am gestrigen Tag berichteten russische Medien über Diversionsakte von Spezialkräften des ukrainischen Verteidigungsministeriums auf der Krim. Insgesamt hat Russland bisher zehn Opfer zu beklagen. Nun hat sich die Ukraine an die Weltöffentlichkeit gewandt und diese aufgefordert auf Russland Druck auszuüben, damit es die neue Aggression gegen die Ukraine einstellt. Die Ukraine bestreitet alle Vorwürfe von russischer Seite über die organisierten Diversionsakte. Woher dann allerdings die zehn toten russischen Armeeangehörigen kommen ist somit unklar.
 
11.08.2016 – Putin: Ukraine geht zum Terror über
Der russische Präsident Putin kommentierte die Ereignisse auf der Krim, wo in den vergangenen Tagen ukrainische Diversionsgruppen versucht hatten, strategische und lebenswichtige Objekte anzugreifen und zu zerstören. Er wendete sich in seinem Kommentar an die USA und forderte diese auf, auf den durch die Ukraine entwickelten Terror Aufmerksamkeit zu legen. „Es sind sehr alarmierende Informationen, wirklich, unsere Sonderdienste haben das Eindringen von Diversions- und Aufklärungsgruppen des ukrainischen    Verteidigungsministeriums auf des Territorium der Krim verhindert“, so der russische Präsident. Putin geht weiterhin davon aus, dass das aggressive Verhalten der Ukraine von den innenpolitischen Problemen ablenken soll.
 
Foto: Präsident Putin zeigt sich besorgt zur Sicherheitslage auf der russischen Halbinsel Krim
 
11.08.2016 – Inventur des Fahrzeugbestandes
Die analytische Agentur „AvtoStat“ hat eine Bestandsaufnahme aller in Russland registrierten Fahrzeuge gemacht und kam auf einen Gesamtbestand von 49,11 Mio. Fahrzeuge. 84 Prozent des Bestandes sind PKW. 3,7 Prozent des Fahrzeugbestandes sind LKW und weniger als ein Prozent sind Busse.
 
 
11.08.2016 – FSB verhindert Diversion auf Krim, russische Truppenbewegungen
Der russische Sicherheitsdienst FSB informierte über die Verhinderung von Diversionsanschlägen auf zentrale und lebenswichtige Infrastrukturobjekte der Krim durch ukrainische Spezialkräfte des Verteidigungsministeriums. Im Zuge der Festnahme einer Diversantengruppe kam es zum Schusswechsel. Dabei kam ein russischer FSB-Angehöriger ums Leben. Weiter informierte der FSB über die Liquidierung eines ganzen Agenturnetzes ukrainischer Agenten auf der Krim. Verhaftet wurden sowohl ukrainische wie auch russische Staatsbürger. In der Nacht zum 8. August verhinderten russische FSB-Kräfte an zwei Stellen einen weiteren Durchbruch ukrainischer Diversanten. Der Durchbruch sollte maskiert werden durch einen massiven Feuerüberfall ukrainischer Armeekräfte auf Krim-Territorium. Durch diesen Feuerüberfall kam ein russischer Armeeangehöriger ums Leben. Russland unternimmt Schritte zum Schutze der Interessen und der Sicherheit der Bürger auf der Krim. Durch das ukrainische Verteidigungsministerium und durch den ukrainischen Sicherheitsdienst wurde eine Beteiligung an diesen Überfällen bestritten.
 

Foto: Russland verstärkt die militärische Infrastruktur auf der Krim
 
11.08.2016 – Kein Import landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus der Türkei
Trotz des positiven Treffens der Präsidenten Russlands und der Türkei und der Regulierung einiger aktueller Fragen in den beiderseitigen Beziehungen, plant die russische landwirtschaftliche Aufsichtsbehörde keine Rückkehr türkischer landwirtschaftlicher Erzeugnisse in die Supermärkte des Landes. Ein offizieller Vertreter der russischen Aufsichtsbehörde informierte, dass man eine Reihe völlig unbefriedigender Kontrollen in der Türkei vorgenommen habe und die türkischen Behörden sich generell nicht informiert zeigten über die Importvorschriften Russlands.
 
11.08.2016 – Mutko unzufrieden mit Vorbereitung der WM2018
Der russische Sportminister Witali Mutko zeigte sich unzufrieden mit dem Stand der Vorbereitung der Fußball-Weltmeisterschaft 2018. Er informierte, dass sich die Auslastung des zur Verfügung stehenden Haushaltes auf „niedrigem Niveau“ befindet. Die Erfüllung ist derart schlecht, dass es ihm sogar peinlich ist, einzelne Ziffern zu nennen. Er wiederholte, dass es in einer Reihe von Regionen Probleme gebe, insbesondere mit der Einhaltung von Baufristen. Es ist keine Lösung die Fertigstellungstermine ständig zu verschieben, es müssten endlich Sanktionen gegen die Auftragnehmer für Bauobjekte verhängt werden. Konkret äußerte er sich zum Kaliningrader Airport Chrabrowo, dessen Fertigstellung in größter Gefahr steht. „Wenn man nicht gemeinsam tanzen kann, muss man sich einen anderen Tanzpartner suchen“, - so Mutko zur Zusammenarbeit mit dem jetzigen Auftragnehmer.
 
 
10.08.2016 – Wir brauchen eine Garantie aus Eisenbeton
Für die Wiederaufnahme der Bau- und Planungsarbeiten des „Süd-Projektes“, einer Gasleistung, die Europa mit russischem Gas, als Alternative zum Transitgas durch die Ukraine versorgen soll, erwartet der russische Präsident von Bulgarien eine Eisenbeton-Garantie. Einfache Absichtserklärungen nützen niemandem und wir erwarten eine 100Prozentige Sicherheit – so Putin. Russland ist bekannt, dass Bulgarien sehr gerne dieses Projekt weiterbauen möchte. Aber Putin erinnerte daran, dass Russland bereits investiert und auch Verluste getragen habe. Diese Erklärung gab der russische Präsident nach dem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan ab.
 
10.08.2016 – Treffen Putin und Erdogan in St. Petersburg
Am Dienstag trafen sich der russische Präsident Putin und der türkische Präsident Erdogan in St. Petersburg. Das Treffen dient der Verbesserung der Beziehungen zwischen beiden Ländern und ist die erste Auslandsreise des türkischen Präsidenten nach dem missglückten Putschversuch des Militärs in der Türkei
Der türkische Präsident Erdogan traf am Dienstagmorgen in St. Petersburg ein. In seiner Begleitung befanden sich:
•             Stellvertretender Premierminister
•             Außenminister
•             Wirtschaftsminister
•             Energieminister
•             Landwirtschaftsminister
•             Chef der nationalen Aufklärung der Türkei
•             Kulturminister
•             Transportminister
•             Minister für Seefahrt und Kommunikation
•             Stellvertretender Vorsitzender der Partei Gerechtigkeit und Entwicklung der Türkei
•             Sekretär der Verteidigungsindustrie des Verteidigungsministeriums
Von russischer Seite nahmen an den Gesprächen teil:
•             Außenminister
•             Assistent des russischen Präsidenten Juri Uschakow
•             Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für die Syrienproblematik
•             Chef des russischen Generalstabes
•             Minister für Energiewirtschaft
•             Minister für Transport
•             Minister für wirtschaftliche Entwicklung
•             Leiter von Gasprom
Der russische Präsident traf den türkischen Präsidenten im „Griechischen Zimmer“ seiner Residenz „Konstantin-Palast“. Beide begannen die Gespräche mit einem Händedruck. Erdogan bedankte sich ausdrücklich für den Anruf des russischen Präsidenten am 16. Juli, sofort nach Beginn des Militärputsches.
Die Gespräche im engen Kreis dauerten zwei Stunden.
Im Anschluss bezeichnete Putin die Gespräche als „konstruktiv“ und bemerkte die Wiederherstellung der beiderseitigen Beziehungen auf „Vorkrisen-Niveau“. Beide Seiten vereinbarten einen Fahrplan für die weiteren Schritte der Zusammenarbeit.
Vertreter des türkischen Präsidenten bezeichneten die Gespräche als sehr positiv. Beide Seiten werden entschieden Schritte für die weitere Zusammenarbeit unternehmen.
Während des Treffens wurde bekannt, dass die Türkei der Europäischen Union ein Ultimatum zur Einführung der Visafreiheit gestellt hat. Die Türkei wird ihren Verpflichtungen im Rahmen der Flüchtlingsvereinbarung mit der EU nicht mehr nachkommen, wenn nicht ein konkretes Datum für die Einführung der Visafreiheit genannt wird.
 
Foto: Präsident Putin und Präsident Erdogan im Gespräch in St. Petersburg
 
10.08.2016 – Deutsch-Russisches Bierfest auf der Krim
Der Bürgermeister von Jalta (Krim) Andrej Rostenko und der Geschäftsführer einer Catering-Firma aus Deutschland Jens Kasparschak haben eine Absichtserklärung für die Durchführung eines russisch-deutschen Bierfestivals (Oktoberfest) unterzeichnet. Die Idee für ein derartiges Fest wurde von deutschen Unternehmern aus Niedersachsen unterbreitet. Geplant ist diese Veranstaltung für den Monat September. Sollte das Festival ein Erfolg werden, so planen die deutschen Unternehmer, gemeinsam mit den Stadtverantwortlichen, dieses Festival zu einer ständigen kulturellen Einrichtung zu machen und jährlich zu wiederholen.
 
 
10.08.2016 – Nord-Stream zeitweilig abgeschaltet
Die Gasleitung „Nord-Stream“, welche jährlich 55 Mrd. Kubikmeter Gas aus Russland nach Deutschland liefert, ist für technische Instandsetzungsarbeiten bis zum 17. August abgeschaltet worden. Die Abschaltung der Leitung, die auf dem Grund der Ostsee verläuft, ist komplett. Russland hatte über diese Abschaltung seine Partner und Kunden rechtzeitig informiert. Die volle Leistungsfähigkeit wird die Gasleitung am 19. August erreichen. Bei der Gelegenheit wurde in der Pressemitteilung erwähnt, dass der Bau der Parallelleitung „Nord-Stream-2“, wie durch Gasprom seit langem vorgeschlagen wird, von westlicher Seite immer noch mühsam diskutiert wird.
 
10.08.2016 – Rekordernte in Russland erwartet
Nach Analysen des Instituts „Landwirtschaftskonjunktur“, erwartet Russland in diesem Jahr eine Rekord-Getreideernte. Man geht von einem Ernteergebnis von 116 Mio. Tonnen aus, also zwei Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr. Der Institutsleiter betonte, dass seine Prognosen konservativen, vorsichtigen Charakter tragen. Das russische Landwirtschaftsministerium ist in seinen Analysen noch vorsichtiger und geht nur von einer Ernte von 110 Mio. Tonnen aus.
 
 
10.08.2016 – Interessante Tendenz in Russland
Russische Restaurantbetreiber wollen das kostenlose Internet in den Restaurants wieder abschaffen. Während früher kostenloses Internet zu einen Zufluss von Kunden geführt habe, so zeigt die Statistik eindeutig, dass Internet im Restaurant zu einem Umsatzrückgang führt – nachweisbar am mittleren Scheck, den ein Gast im Restaurant macht. Die russischen Restaurantbetreiber fühlen sich auch durch Tendenzen in Westeuropa bestätigt, wo dortige Restaurantbesitzer ebenfalls über einen Umsatzrückgang im Zusammenhang mit kostenlosem Internet klagen. 
 
 
09.08.2016 – Zentralbank verkündet Ende der Rezession
Die russische Zentralbank hat das Ende der Rezession in Russland verkündet und ein kleines Wachstum der Wirtschaft vorhergesagt. Für das dritte Quartal hat die Zentralbank ein Wachstum des Bruttosozialproduktes von 0,4 Prozent berechnet. Für das vierte Quartal wird ein Wachstum von 0,5 Prozent vorhergesagt.
 
09.08.2016 – Import weiterhin rückläufig
Der Import von Waren und Dienstleistungen aus westlichen Staaten ist weiterhin rückläufig. Dies meldet der russische Zolldienst. Im ersten Halbjahr wurden 6,6 Prozent weniger Waren nach Russland importiert, wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In absoluten Ziffern wurden Waren für rund 84 Mrd. USD importiert.
 
09.08.2016 – Die Signale mehren sich
Die Signale über eine Normalisierung des Verhältnisses zwischen Russland und der Türkei mehren sich. So hat die Türkei jetzt das Verbot des Informationsportals „Sputnik“ aufgehoben und die Internetseite wieder freigeschaltet. Die Blockierung der Internetseite erfolgte per Gerichtsbeschluss im Monat April. Es sei daran erinnert, dass der Besuch des türkischen Präsidenten Erdogan in St. Petersburg unmittelbar bevorsteht.
 
09.08.2016 – Wiederbelebung des Süd-Stream-Projektes?
Russland und Bulgarien haben eine gemeinsame Arbeitsgruppe geschaffen, welche mögliche Perspektiven des ehemaligen Gasleitungsprojektes „Süd-Stream“ besprechen soll. Weiterhin soll die Arbeitsgruppe über weitere Energieprojekte sprechen, die für beide Länder von Interesse sind. In der Zwischenzeit erklärte aber auch der türkische Präsident Erdogan, am Vorabend seines Treffens mit dem russischen Präsidenten Putin in St. Petersburg, dass sein Land bereit sei, gemeinsam mit Russland die „Türken-Linie“ zu errichten.
 
09.08.2016 – Russische Staatsfirmen sollen sparen
RosImuschestwa – Aufsichtsbehörde für die staatlichen Firmen in Russland, hat allen Firmen ein Schreiben übermittelt und darin aufgefordert, die Kosten um weitere 10 Prozent zu senken. Die Firmen haben über ihre Führungsorgane entsprechende Beschlüsse zu fassen und die Umsetzung regelmäßig an die Aufsichtsbehörde zu melden. Es sei daran erinnert, dass der russische Staatshaushalt von einem Ölpreis von 50 USD/Barrel ausgegangen war. Dieser wurde in diesem Jahr praktisch so gut wie nie erreicht und somit wächst das Defizit im Haushalt, was nur (teilweise) aufgefangen werden kann, wenn die Kosten/Ausgaben gesenkt werden.
 
08.08.2016 – Bemerkenswerte Äußerungen von Präsident Erdogan
Am Vorabend des Besuches des türkischen Präsidenten Erdogan in Russland, hat dieser in einem Interview mit TASS die Meinung geäußert, dass die Regulierung des Syrienkonflikts ohne Russland nicht möglich ist. Erdogan hofft, dass die Gespräche mit dem russischen Präsidenten Putin in St. Petersburg eine neue Periode in den gegenseitigen Beziehungen beider Länder einleitet. Weiterhin beschuldigte Erdogan in dem Interview die Europäische Union, 53 Jahre lang der Türkei Versprechungen gemacht und diese nicht eingehalten zu haben.
 
 
08.08.2016 – Keine Teilnahme von Russland an Paraolympischen Spielen
Russland wird nicht an den Paraolympischen Spielen teilnehmen. Die gesamte Mannschaft wurde wegen Dopingvorwürfen von den Spielen ausgeschlossen. Russland hat bereits angekündigt, gegen diese Entscheidung gerichtlich vorgehen zu wollen.
 
08.08.2016 – Neugierige Amerikaner
Anscheinend sind die Amerikaner zu der Überzeugung gelangt, dass sich russische Militärs bereits gut auf ihren arktischen Stützpunkten eingerichtet haben. Um die vermutete russische Gemütlichkeit auf diesen Stützpunkten zu stören, schickte das amerikanische Verteidigungsministerium zwei strategische Bomber vom Typ B-52 in die arktische Richtung, wo diese in einer Entfernung von 70-150 Kilometern die Stützpunkte abflogen. Das Ganze wurde von den Amerikanern als Übung bezeichnet und fand bereits am 31.07/01.08.2016 statt, wurde aber erst jetzt veröffentlicht.
 
 
08.08.2016 – Ein BILD, ein Wort
Bereits vor einigen Wochen hatte die deutsche BILD-Zeitung versprochen, im Falle der Teilnahme russischer Sportler an der Olympiade, deren mögliche Medaillen in der eigenen Berichterstattung zu ignorieren. Und was BILD verspricht, hält BILD auch ein, denn der erste russische Sieg im Judo wurde von der Zeitung den Lesern nicht vermittelt. Aber da in Deutschland sowieso niemand die BILD-Zeitung liest, dürfte sich dieser Informationsverlust in vertretbaren Grenzen halten.
 
08.08.2016 – Ein Vorfall, zwei Wahrheiten
Ende der vergangenen Woche wurde auf den Leiter der Lugansker Volksrepublik Igor Plotnitzki ein Attentat verübt. Sein Fahrzeug wurde zerstört, er wurde verletzt. Nun gab es am Wochenende zwei Nachrichten:
  1. Ein offizieller Vertreter des ukrainischen Staatssicherheitsdienstes informierte, dass die Verletzungen von Igor Plotnitzki lebensgefährlich sind und er den Anschlag nicht überleben wird.
  2. Aus dem Krankenhaus in Lugansk wurde informiert, dass der Zustand von Plotnitzki stabil ist und er aus dem Krankenhaus entlassen wird. Er kann seine Dienstpflichten vermutlich ab Montag wieder erfüllen.
Die Wahrheit werden wir dann wohl in einigen Tagen erfahren und daraus Schlussfolgerungen auf die Glaubwürdigkeit der verschiedenen Quellen ziehen können.
 
 
08.08.2016 – Feiertagsregelung für 2017 veröffentlicht
Der russische Premierminister Dmitri Medwedjew hat einen Erlass unterzeichnet, der die Feiertagsregelung für das Jahr 2017 betrifft. Wieder erfolgt die Verlegung von Feiertagen um die Brückentageregelung im Interesse der Bürger zu nutzen. Somit ergeben sich folgende Regelungen:
  • 31.12.2016 bis einschließlich 08.01.2017
  • 23.02.2017 bis einschließlich 26.02.2017
  • 08.03.2017
  • 29.04.2017 bis einschließlich 01.05.2017
  • 06.05.2017 bis einschließlich 09.05.2017
  • 10.06.2017 bis einschließlich 12.06.2017
  • 04.11.2017 bis einschließlich 06.11.2017
08.08.2016 – Siemens auf der Krim?
Noch ist es nicht ganz so weit, dass die deutsche Firma „Siemens“ eine Filiale oder gar Produktionsstätte auf der russischen Halbinsel Krim einrichtet. Aber russische Medien sprechen davon, dass man im Gespräch mit „Siemens“, über die Lieferung von Turbinen für die Stromerzeugerstationen ist. Russische Medien sprechen aber auch darüber, dass die Lieferung dieser Turbinen, produziert in einem Gemeinschaftsunternehmen, an dem Siemens 65 Prozent der Anteile hält (35 Prozent hält ein russischer Unternehmer), gegen die Sanktionsbestimmungen verstoßen würde. Sollte sich Siemens nicht für eine Lieferung entscheiden können, stehen andere Hersteller bereits in Startposition. Siemens bestreitet allerdings zwischenzeitlich auch die Lieferung auf die Krim. Man bestätigte einen Auftrag für Krasnodar. Von einer möglichen Weiterleitung durch die russischen Empfänger ist Siemens nichts bekannt.
 

 

07.08.2016 – Putin ist schuld, vermutlich: Keine interessanten Informationen für Deutsche aus Russland an diesem Tag. Dafür gibt es aber ein paar Nachrichten aus Kaliningrad. Schalten Sie um auf das „Kaliningrader Tageblatt“.

 

06.08.2016 – Türkei bereit über Kompensation zu sprechen
Der Berater des russischen Präsidenten Uschakow informierte, dass es während des bevorstehenden Treffens zwischen Putin und Erdogan auch zum Thema der Wiedergutmachung des Abschusses des russischen Flugzeuges durch die Türkei kommen wird. Er kommentierte nicht die Frage eines Journalisten, ob Russland eventuell auch bereit ist, auf diese Forderung zu verzichten.
 
 
06.08.2016 – Ukraine will diplomatische Beziehungen mit Russland erhalten
Ein Vertreter des ukrainischen Außenministeriums erklärte, dass die Ukraine die diplomatischen Beziehungen mit Russland aufrechterhalten will. Bei den gegenwärtigen Meinungsverschiedenheiten geht es nicht darum, so das ukrainische Außenministerium, die Beziehungen zu Russland völlig abzubrechen. Die Ukraine ist sich bewusst, dass sich in Russland gegenwärtig über drei Millionen Ukrainer aufhalten, die täglich konsularische Betreuung brauchen. Eine Normalisierung der diplomatischen Beziehungen kann es aber nur nach der Regulierung der Situation um den Donbass geben.
 
06.08.2016 – Teilabschnitt der Eisenbahn-Umgehung Ukraine vorzeitig fertiggestellt
Teilarbeiten für den Unterbau des Eisenbahnabschnitts zur Umgehung der Ukraine im Abschnitt „Schurawka-Millerowo“ sind vorzeitig fertiggestellt worden. Darüber informierte das russische Verteidigungsministerium, unter dessen Leitung der Bau dieser neuen Eisenbahnstrecke steht. Nach Fertigstellung im Jahre 2017 wird es wesentliche Erleichterungen im Eisenbahntransport Richtung Süden, aber auch auf die russische Halbinsel Krim geben.
 
 
06.08.2016 – «AUS“ für zwei russische Versicherungen
Die russische Zentralbank, auch zuständig für das Versicherungswesen, hat zwei Versicherungsgesellschaften die Lizenz entzogen. Es handelt sich um „SwissGarant“ und „Belokamennaja“. Weiteren zwei Brookerfirmen „Rosta“ und „PRO-Polis“ wurden ebenfalls die Lizenzen entzogen. Kontrollen hatten Mängel in der Finanzarbeit beider Organisationen ergeben. Der Prozess des verstärkten Entzuges von Lizenzen im Versicherungswesen begann bereits im Jahre 2015. Auch hier ist Russland bestrebt die Sünden der Vergangenheit zu korrigieren und unsichere Anbieter im Interesse der Kunden vom Markt zu nehmen. Im Falle eines Lizenzentzuges sind die russischen Versicherungen verpflichtet, ihren Kunden Alternativgesellschaften für die Überleitung der Verträge anzubieten. Versicherungsfälle sind durch die Gesellschaften abzuarbeiten und den Kunden die Gelder auszuzahlen. Neuverträge dürfen nicht mehr abgeschlossen und bestehende Verträge nicht variiert werden.
 
05.08.2016 – Russland hat Idealkonzept für Vernichtung kleiner Länder
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der russischen Duma Wladimir Komojedow hat ein Idealrezept, wie man kleine Länder vernichten kann. Man solle der Marine dieses Landes einen Kreuzer schenken. Der verursacht im laufenden Unterhalt so viele Kosten, dass das Land bald Bankrott anmeldet. Mit dieser These begründete er seinen Aufruf, sieben Mal zu überlegen, ob Russland unbedingt einen eigenen Flugzeugträger braucht. Der Bau verschlingt Unsummen und der laufende Unterhalt ebenfalls. Russland befindet sich in einer geographischen Lage, wo es sogar schwierig ist, einen Flugzeugträger hinzuschicken. Russland solle natürlich über starke Seestreitkräfte verfügen, dabei aber auch wirtschaftliche Aspekte nicht außer Acht lassen. Die Diskussion um den Bau eigener Flugzeugträger tauchte in Russland im Zusammenhang mit der Nichtauslieferung von zwei Hubschrauberträgern durch Frankreich auf.
 
 
05.08.2016 – Schwierigkeiten mit russischem Botschafter in der Ukraine
Nach der Entlassung des russischen Botschafters in der Ukraine durch den russischen Präsidenten, stellte Russland der Ukraine den Nachfolger vor. Nach einigen Verzögerungen seitens der Ukraine, lehnte diese nun den neuen Botschafter ab. Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten kommentierte, dass Russland auf einen neuen Botschafter in Kiew bestehe. Wenn allerdings Kiew eine Absenkung des Niveaus der beiderseitigen Beziehungen wünsche, so ist dies die Sache der Ukraine. Peskow blieb die Antwort schuldig, ob Russland einen weiteren Kandidaten für den Posten des Botschafters vorschlagen wird.
 
 
05.08.2016 – Gesetze stören überall
Russische Gesetze stören auf Schritt und Tritt. Deshalb muss man sie auch umgehen – meinen immer noch eine beachtliche Anzahl russischer Bürger und tun dies. So hat eine Wohnungsbesitzerin im Primorski Krai in irgendeinem Städtchen Chinesen, Usbeken, Tadschiken, Aserbaidschaner und Kirgisen Gastfreundschaft gewährt – zumindest hat sie diese in ihrer Wohnung registriert – geschlafen haben diese Ausländer irgendwo anders. Es wären auch zu viele gewesen, denn es handelte sich um 893 Bürger. Somit erfolgte die Registrierung fiktiv, was in Russland seit drei Jahren mit härtesten Strafen belegt wird. Die nette Vermieterin wird nun wohl staatliche Unterkunft genießen dürfen und zur Begleichung der vom Gericht verhängten Strafe auch die Wohnung verkaufen müssen.
 
 
05.08.2016 – Klare Ansage durch Premier Medwedjew
Während eines Forums antwortete der russische Premierminister Dmitri Medwedjew klar auf eine Frage, warum ein Lehrer in Dagestan 10.000 Rubel verdient und ein Offizier in den bewaffneten Organen 50.000 Rubel. Er meinte, dass der Beruf des Lehrers immer ein sehr angesehener Beruf in Russland war, aber niemals, zu keiner Zeit geeignet war, Geld zu verdienen. Wem das Gehalt nicht passt, solle in die freie Wirtschaft gehen. Und er ergänzte, dass in Dagestan ein Offizier täglich einen lebensgefährlichen Dienst versieht. Dies wird durch den Staat honoriert.
 
04.08.2016 – Wiederaufnahme der Flugverbindung mit Türkei
Am 7. August findet der erste reguläre Linienflug aus St. Petersburg in die Türkei statt. Der Flug wird von der Fluggesellschaft „Rossia“ ausgeführt. Die Flugverbindungen in die Türkei wurden im Zusammenhang mit dem Putschversuch in der Türkei zeitweilig eingestellt.
 
04.08.2016 – Zu den Duma-Wahlen
Gegenwärtig sind zu den am 18. September stattfindenden Duma-Wahlen bereits zehn Parteien zugelassen worden – wie die Zentrale russische Wahlkommission informierte. Hierzu gehören
  • Liberal-Demokratische Partei
  • Partei Gerechtes Russland
  • Bürgerplattform
  • Patrioten Russlands
  • Ökologische Partei – Die Grünen
  • Partei des Wachstums
  • Kommunistische Partei der Russischen Föderation
  • Kommunisten Russlands
  • Bürgerliche Kräfte
  • Partei der Volksfreiheit (PARNAS)
Weitere Parteien stehen zur Zulassung noch aus – so die Partei „Einiges Russland“, „Jabloka“ und „Rodina“. Insgesamt könnten von den 77 in Russland registrierten Parteien 18 eine Zulassung zu den föderalen Wahlen zur Duma erhalten.
 
 
04.08.2016 – Seehofer wieder nach Russland?
Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten informierte, dass gegenwärtig an einem Besuch des bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer im Monat Oktober in Russland gearbeitet werde. Während dessen Aufenthaltes ist es durchaus möglich, dass es auch zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten kommt. Peskow informierte, dass der Freistaat Bayern mit Russland ausgesprochen freundschaftliche und konstruktive Beziehungen unterhält. Das letzte Treffen beider Politiker fand im Februar 2016 statt.
 
 
04.08.2016 – Verstärkte Militärpräsenz auf den Kurilen
Der Kommandierende des Militärbezirkes OST informierte über Maßnahmen zu einer Verstärkung der russischen Truppenpräsenz auf den Kurilen. Die Aufgabe besteht in der Festigung der Luft-, Wasser- und Unterwasser-Sicherheit. Nach den Worten des Kommandierenden wird mit diesen zusätzlichen Maßnahmen die Stärkung der östlichen strategischen Richtung erreicht. Im April 2016 hatte sich der russische Außenminister Lawrow zu Gesprächen in Japan befunden. Bei den Gesprächen ging es auch um die Zukunft der Kurilen.
 
04.08.2016 – Russland transportiert wieder ukrainische Atomabfälle
Nachdem die Ukraine die Außenstände für bereits abtransportierte Atomabfälle gegenüber Russland beglichen hat, hat Russland den Abtransport weiterer Abfälle wieder aufgenommen. Die Ukraine hatte mit der etappenweisen Bezahlung der Rückstände vor rund sechs Wochen begonnen. Beide Seiten erklärten, dass man bemüht sei, trotz der zeitweiligen Unterbrechung den Jahresplan zu erfüllen.
 
04.08.2016 – Gerüchte – so kommentiert Dmitri Peskow
Veröffentlichungen über einen bevorstehenden Rücktritt der russischen Regierung, veröffentlicht in westlichen Medien, bezeichnete der Pressesprecher des Kreml Dmitri Peskow als Gerücht, wie es seit Jahren immer mal wieder auftaucht. In den Presseartikeln wird darüber spekuliert, dass der jetzige Premierminister Dmitri Medwedjew durch Alexej Kudrin abgelöst werden soll.
 
03.08.2016 – Türkischer Präsident zum bevorstehenden Treffen mit Putin
Der türkische Präsident Erdogan hat in einem Interview bestätigt, dass am 9. August ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Putin stattfinden wird. Er möchte mit Putin den Zwischenfall des Abschusses eines russischen Flugzeuges besprechen sowie Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.
 
03.08.2016 – Lebensmittelpreise in Russland stark gestiegen
Das russische Wirtschaftsministerium informiert, dass die Preise für Lebensmittel in Russland in den letzten beiden Jahren um 31,6 Prozent gestiegen sind. Wesentlichste Ursachen hierfür waren die Einführung des Lebensmittelembargos für ausgewählte westliche Staaten sowie dem damit verbundenen Wegfall der Wettbewerbssituation. Mitte 2015 verlangsamte sich der Prozess der Preissteigerungen erheblich. Der Markt hatte sich an die Situation im wesentlichen angepasst. Auch läuft der Prozess der Importablösungen erfolgreich und der russische Einzelhandel wird immer weiter mit Lebensmitteln aus russischer Produktion beliefert.
 
03.08.2016 – Tax-Free geht an den Start
Im Januar plant Russland in Etappen das System „Tax-Free“ einzuführen. Eine entsprechende Entscheidung wurde während der Sitzung einer Regierungskommission unter Leitung des Vizepremiers Schuwalow getroffen. In der ersten Etappe werden höchstens fünf große Handelsfirmen an diesem System teilnehmen. Sollte das System erfolgreich anlaufen, so wird es ab 1. Juli 2017 weiter ausgedehnt. Um 18 Prozent Mehrwertsteuer zurück zu erhalten, müssen Ausländer Einkäufe in einer Summe von mindestens 10.000 Rubel tätigen. Mehrwertsteuer auf Lebensmittel wird nicht erstattet.
 
02.08.2016 – WADA will Untersuchung einleiten
Die internationale Anti-Doping-Kommission will im September im Rahmen einer Arbeitsgruppe sowohl Korruptionseinflüsse innerhalb der Organisation untersuchen, wie auch den Einfluss ausländischer Spezialdienste auf die Arbeit der Kommission. Gleichzeitig hat die WADA ihre Pressekonferenz, die obligatorisch immer vor Beginn der Olympischen Spiele stattfindet, abgesagt. Begründet wurde dies mit dem Skandal rund um die russische Olympia-Mannschaft.
 
 
02.08.2016 – Russischer Hubschrauber in Syrien abgeschossen
In Syrien sind durch terroristische Kräfte fünf Soldaten der russischen Armee bei einem Hubschrauberabschuss ums Leben gekommen. Der Hubschrauber Mi-8 war auf dem Rückflug aus Aleppo, wohin er humanitäre Güter (Lebensmittel und Medikamente) transportiert hatte.
 
02.08.2016 – Griechenland liefert vermutlichen Mörder aus
Griechenland hat auf Bitten Russlands einen russischen Bürger ausgeliefert, der im Zusammenhang mit einem Auftragsmord gesucht wurde. Pjotr Pinschuk wurde bereits in Moskau den Vertretern des Innenministeriums übergeben. Pinschuk soll Leiter einer Verbrechergruppe gewesen sein, der im Jahre 2010 in einem Restaurant in Sotchi einen bekannten großen russischen Geschäftsmann ermordet hatte.
 
 
02.08.2016 – Russischer Pilot in Polen verhaftet
Wie erst jetzt bekannt wurde, ist ein russischer Pilot in Polen verhaftet worden. Am 29. Juli flog er mit seiner kleinen Sportmaschine über polnisches Territorium. Ziel war die Teilnahme an einem internationalen Flug-Wettbewerb in Polen, welcher am 5. August beginnt. Dabei soll er in einer Zone geflogen sein, deren Überflug nicht gestattet war. Zwei polnische Abfangjäger vom Typ F-16 stiegen auf und zwangen das Sportflugzeug zur Landung. Im Zusammenhang mit dem internationalen Weltjugendtag der gegenwärtig in Polen stattfindet, hat Polen eine ganze Reihe von Einschränkungen für Besucher eingeführt. So wurde die Nutzung des Luftraumes für Privatflugzeuge stark eingeschränkt. Ebenso wurde der kleine Visafreie Reiseverkehr zwischen dem Kaliningrader Gebiet und Polen ausgesetzt.
 
02.08.2016 – Mit aller Vorsicht: Arbeitsmarkt stabilisiert sich
Mit aller Vorsicht informieren Dienstleister auf dem Arbeitsmarktsektor, dass die Situation auf dem Arbeitsmarkt sich stabilisiert und gegenwärtig den Vorkrisenstand erreicht hat. Im Juli wurde erstmals seit zwei Jahren die gleiche Anzahl offener Stellen erreicht, wie vor Beginn der Krise im Jahre 2014. Bereits im Frühjahr berichtete man über eine Erholung des Arbeitsmarktes, führte dies aber auf saisonbedingte Tendenzen zurück. Jetzt sind aber die Spezialisten überzeugt, dass es sich um eine generelle positive Trendwende handelt.
 
02.08.2016 – Russland baut Atomkraftwerk in Ägypten
Russland und Ägypten sind sich einig zum Bau eines Atomkraftwerkes. Beide Seiten haben alle Punkte eines Vertrages hierzu ausgearbeitet. Es wird das erste Atomkraftwerk sein, welches in Ägypten errichtet wird. Für den Bau des Kraftwerkes stellt Russland Ägypten einen Kredit in Höhe von 25 Mrd. USD mit einem Zinssatz von drei Prozent zur Verfügung.
 
01.08.2016 – Freundschaftsspiel Russland-Türkei
Der föderale Sportminister Witali Mutko informierte, dass im September zwei Fußball-Freundschaftsspiele stattfinden werden. Ein Treffen findet mit der Mannschaft auf Ghana statt, ein weiteres mit der türkischen Mannschaft. Bis dahin hofft der Sportminister, dass Russland auch das Problem eines Trainers für die russische National-Elf geklärt hat. Wo das Freundschaftsspiel mit der Türkei stattfinden wird, wird gegenwärtig noch besprochen. Wladimir Mutko könnte sich ein Stadion in Moskau vorstellen.
 
01.08.2016 – Französische Abgeordnete besuchen Krim
Am 29. Juli begann der bereits seit längerem angekündigte Besuch einer französischen Parlamentsdelegation auf der russischen Halbinsel Krim. Dies war bereits der zweite Besuch von französischen Abgeordneten. Der erste fand im Jahre 2015 statt. Die Ukraine protestierte offiziell gegen den Besuch der französischen Abgeordneten vor dem Europarat. Der ukrainische Sicherheitsdienst belegte die Mitglieder der Delegation mit einem dreijährigen Einreiseverbot in die Ukraine.
 
 
01.08.2016 – FSB entdeckt Spionagevirus auf staatlichen Rechnern
Der russische Sicherheitsdienst FSB hat einen Cyber-Spionagevirus auf Rechnern von zwanzig russischen staatlichen Einrichtungen und Firmen entdeckt. Die Analyse des entdeckten Virus zeigt, dass jeder Virus dieser „Familie“ individuell für jede der betroffenen Einrichtungen programmiert wurde. Die Infizierung der PC-Netze der betroffenen Einrichtungen und Firmen erfolgte über den Versand einfacher Nachrichten mit einem Virusanhang. Russland arbeitet gegenwärtig an einer Verschlüsselungs- und Sicherheitssoftware, die das Versenden von Nachrichten innerhalb des Staatsapparats ohne Sicherheitsrisiko ermöglicht. Bürger, die sich mit Anliegen an staatliche Stellen wenden, brauchen auch weiterhin keine Verschlüsselungen vornehmen. Wie der Staat hier die Sicherheit gewährleisten will, um nicht von „hilfesuchenden Bürgern“ ungebetene „Anlagen“ zu erhalten, ist bisher nicht bekannt.
 
 
01.08.2016 – Russland nutzt keine ukrainischen Luftabwehrsysteme S-300
Flugabwehrsysteme der Typs S-300, aus dem Bestand der ukrainischen Streitkräfte, die ehemals auf der Krim stationiert waren, werden durch die russische Armee nicht genutzt. Dies erklärte das russische Verteidigungsministerium. Die vorgefundenen Komplexe wurden konserviert und eingelagert. Die russischen Truppen verfügen auf der Krim über modernere Luftverteidigungssysteme des Typs S-400.
 
01.08.2016 – Neuer russischer Botschafter in der Ukraine
Russland hat seinen bisherigen Botschafter in der Ukraine Michael Surabow abgelöst. Gaseta.ru sieht als Grund hierfür ein sehr gutes persönliches Verhältnis des Ex-Botschafters zum ukrainischen Präsidenten Poroschenko, was anscheinend gegenwärtig nicht angebracht ist. Er diente Russland in dieser Funktion sechs Jahre. Durch das russische Parlament wurde als neuer Botschafter Michael Babitscha bestätigt. Er war bis dato der Bevollmächtigte Vertreter des russischen Präsidenten im föderalen Wolgakreis. Die Ernennung muss nun noch durch die üblichen internationalen Prozeduren durch die Ukraine bestätigt werden.
Reklame

Kommentare ( 25 )

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 5. August 2016 03:36 pm

    05.08.2016 – Schwierigkeiten mit russischem Botschafter in der Ukraine

    Ich nehme mal an, wenn die Kiewer lange rumzicken wegen des russischen Botschafters, dann kann es sich der ukrainische Botschafter zu Hause in Kiew gemütlich machen.
    Aber mal Spaß beiseite. An der Reaktion der Kiewer kann man doch erkennen, daß die Ablösung des russischen Botschafters offensichtlich notwendig war. Man könnte annehmen, daß sich der abgelöste Botschafter und die Kiewer Machthaber zu gut verstanden.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 5. August 2016 07:40

      ... so wird zumindest in den russischen Medien kommentiert.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 6. August 2016 22:58 pm

    07.08.2016 – Putin ist schuld, vermutlich:

    Also Uwe, so billig kommen Sie mir heute zur Eröffnung der Olympiade nicht weg. Die beiden ARD-Kommentatoren in Rio hatten sich doch so schön darauf vorbereitet, beim erwarteten und erhofften Pfeifkonzert beim Einmarsch der russischen Mannschaft in das Stadionrund wegen des (nicht)nachgewiesenen Staatsdopings der Sportler eine Brandrede auf die Redlichkeit der Sportwelt und die Verurteilung der russischen Mannschaft zu halten. Die drei Vorpfeifer haben ja auch angesetzt und ganz kurze Pfeiftöne von sich gegeben. Aber wirklich nur kurze. Warum weiß ich nicht. Ich müßte spekulieren. Ansonsten wurden die Russen genauso freundlich empfangen wie alle anderen.
    Das kann doch nicht sein! Nun sagen Sie bloß nicht, daß da Putin nicht seine Hände im Spiel hatte.
    Daß die Brasilianer aber wirklich laut und vernehmlich pfeifen können, haben diese dann bewiesen als sie ihren brasilianischen Interimspräsidenten bei seiner Eröffnungsrede auspfiffen. Offensichtlich wissen diese Brasilianer auf welch miese Tour er auf diesen Posten kam.
    Der arme Journaille-Seppelt von ARD tat mir auch so leid. Hat er doch sich über Jahre hinweg wirklich geschunden, mit Verleumdungen, Lügen und Erfindungen den russischen Sport schlecht zu machen und eine ganze Gruselmärchen-Story in Fortsetzung erschaffen. Das ganze für ein Ziel: Die russische Olympiamannschaft von der Olympiade ausschließen zu lassen, die Russen von internationalen Wettkämpfen fernzuhalten und auf dem Sportgebiet dieses Land zu isolieren, wenn es sonst so schon nicht klappt.
    Der skandalträchtige Lügen-Seppelt, den die ARD speziell für diese Aufgabe wieder aus der Abfallkiste gekramt hat, machte bei seinem letzten Fernsehauftritt heute ein wirklich betretenes Gesicht.
    Und da sagen Sie, daß es nichts aus Rußland zu berichten gibt, wofür man Putin verantwortlich machen könnte. Er ist für alles verantwortlich. Auch für Merkels sauer-dummes Gesicht in Anbetracht der klaren Worte von Kern und Kurz aus Österreich bezüglich der sogenannten Flüchtlingskrise.

    Schönes Wochenende

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 6. August 2016 23:09

      ... naja, Sport ist nicht so richtig mein Thema. Auch "Kultur" ist nicht so richtig ausgeprägt ... Deshalb versuche ich mich um diese Themen möglichst zu drücken - ansonsten hätte ich natürlich darüber berichten können, dass man nun die russische Mannschaft von den ParaOlympischen ausschließen will - erste westliche Medien verbreiten dies schon als Tatsache, nur Russland sagt, dass man weder offizielle noch inoffizielle Informationen habe.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 8. August 2016 01:27 pm

    08.08.2016 – Ein Vorfall, zwei Wahrheiten

    Was sollen denn die Kiewer auch anderes schreiben oder in die Welt posaunen? Sie können doch nur das wiederholen, was sie von ihrem Diversionstrupp, der den hinterhältigen Anschlag verübt hat, berichtet bekommen haben und diese Banditen hoffen, daß es geklappt hat.
    Ich vermute mal, lange wird es nicht dauern bis die Terroristen ermittelt sind und dann soll man mit ihnen verfahren, wie es für Terroristen angemessen ist. Alles andere wäre ein Fehler.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 9. August 2016 21:06 pm

    10.08.2016 – Wir brauchen eine Garantie aus Eisenbeton

    Es ist verständlich, daß Rußland von Bulgarien nun feste Zusagen bezüglich der Gasleitungen auf bulgarischem Gebiet haben will. Diese Trickserei damals mit der Sudstream von Brüssel aus, die Druckmittel und Drohungen durch US-amerikanische Senatoren auf die bulgarische Regierung dürfte heutzutage so nicht mehr möglich sein. Erstens gibt es ein internationales Konsortium für den Bau von Nordstream II. Die EU mosert nun auf Druck der lieben Freunde aus Übersee noch ein bischen herum, da sie der Meinung sind, so diese Pipeline verhindern zu können. die Amis wollen ja schließlich ihren Fracking - Sche... teuer an die EU-Länder verkaufen und dort einen Machthebel in der Hand behalten. Tja, die Polen genauso diensteifrig und unterwürfig wie die Berliner Polit-Kaspertruppe, haben ja mit viel geborgtem Geld ein riesiges Gastanklager für verflüssigtes US-Frackinggas an der schönen Ostseeküste gebaut.
    Und nun oh Graus, einigt sich der Putin, dieser schreckliche Despot doch mit dem Erdogan, auch so ein schrecklicher zum erweiterten Weiterbau der Turkstream-Trasse. Nun ist es an diesen südlichen Ländern, sich an diesem Projekt nun endlich zu beteiligen oder außen vor zu bleiben.
    Ein Strang geht jedenfalls nach Italien und auch durch Griechenland, Bulgarien, nach Montenegro, Mazedonien, Serbien, Slowenien Ungarn und Slowakei bis nach Österreich, wenn diese Länder es wollen.
    Wie gesagt, es führen viele Wege nach Rom. Und die Regierung in Österreich scheint aufgewacht zu sein und eine gewisse Vorbildrolle zu übernehmen, auch wenn sie - natürlich - von deutscher Seite - in die rechtspopulistische Ecke verbannt wird. Wer bestimmt eigentlich, wer oder was rechtspopulistisch ist?
    Ich meine, nun haben die transatlantischen Vasallen, diese EU-Scharfmacher einen Hut verpaßt bekommen, der denen zu groß sein dürfte.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 11. August 2016 02:23 pm

    11.08.2016 – Putin: Ukraine geht zum Terror über
    11.08.2016 – FSB verhindert Diversion auf Krim, russische Truppenbewegungen

    Ich hoffe nur, daß die russische Regierung so clever ist, die Ukraine und den versoffenen Poroschenko vor den Sicherheitsrat zu zerren und aller Welt zu zeigen, was für Banditen dieses Land regieren. Mir ist auch klar, daß die USA und deren Vasallen GB und Frankreich(vielleicht) eine Resolution gegen die Ukraine verhindern werden. Aber dieses terroristische Treiben der Ukraine muß erst einmal international bekannt gemacht werden. Dabei ist auf jeden Fall die sogenannte Schutzmacht USA natürlich mit in den Focus der Aufmerksamkeit zu rücken. Alle Welt muß wissen, wer der Aggressor und wer der Anstifter ist.
    Mir ist auch klar, daß sich die RF diese Überfälle nicht ewig gefallen lassen kann. Aber dann muß auch klar sein, daß ein gewaltiger Gegenschlag der RF als Verteidigungsmaßnahme für die meisten Länder dieser Erde gelten wird. Da kann dann die US-beeinflußte oder gar befehligte Presse des Westens schreiben was sie will. Dann ist das Ziel verfehlt.
    Ein solcher Gegenschlag muß dann aber so gewaltig sein, daß den Kiewern ein für alle Mal "die Lust" - und die materielle Möglichkeit - am Provozieren vergeht, auch wenn die überseeische "Schutzmacht" als Anstifter immer noch anderer Ansicht sein sollte. Anders ist meiner Meinung nach diesen Verbrechern jeglicher Coleur in diesem Fall nicht beizukommen. Eigentlich hasse ich Gewalt. Aber mit dem Thema mit der rechten und der linken Wange bin ich ganz und gar nicht einverstanden. Oder anders herum, wer es absolut nicht begreifen will, muß es eben fühlen.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 11. August 2016 02:50 pm

    11.08.2016 – Mutko unzufrieden mit Vorbereitung der WM2018
    „Wenn man nicht gemeinsam tanzen kann, muss man sich einen anderen Tanzpartner suchen“,
    Wo er Recht hat, hat er Recht. Dann soll er aber mit dem neuen Tanzpartner nicht mehr lange zögern. Denn der kann auch bloß tanzen. Vielleicht schneller, aber hexen kann der bestimmt auch nicht.

  • Frank Werner

    Veröffentlicht: 13. August 2016 15:26 pm

    @Geht-doch 13:29:36
    Bleibt mir nur noch die Frage: gehts noch?

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 15. August 2016 20:40 pm

    "Am Samstagnachmittag erklärte dann ein Vertreter des ukrainischen Verteidigungsministeriums, dass die Einheiten, aus denen die Diversanten nach eigenen Aussagen stammen sollen, niemals existiert haben und man auch die, von der russischen Seite gefangen genommenen Personen nicht kenne."

    Was hat denn die Ukraine für Öffentlichkeitsvertreter? Das ist doch das "hohe" Niveau von Jennifer Psaki, Kerrys ehemalige Sprecherin, die die 6. US-Flotte an Belorußlands Küste ankern lassen wollte.
    Da meint der Sprecher wirklich und ernsthaft, daß sich die Russen von den festgenommenen Terroristen auf der Krim irgendwelche Namen und irgendwelche nicht existenten Armeeeinheiten hinters Licht führen lassen. Da wird dieser Ministeriums-Schwätzer absolut weniger Kenntnisse haben als die russische Aufklärung.
    Dann sind die noch so doof, solchen Unsinn in die Welt zu blasen, wo doch der Bruder eine Vermistenmeldung aufgegeben und die Staatsanwaltschaft der Ukraine wegen angeblichen Kidnappings Ermittlungen aufgenommen hat. Da wird vollkommen ausgeblendet, daß der Panev bis Herbst 2015 bei den ATO-Truppen diente. Alles so niveaulos. die hatten ganz bestimmt damit gerechnet, zu den Vorbereitungen der Wahlen in Rußland von so einigen Toten, von hektisch abreisenden russischen Touristen zu hören und ähnlichem.
    Und Steinmeier versucht nun wieder mit weltmännischer Geste, als ob er überhaupt etwas zu sagen hätte, die Gemüter zu besänftigen. zu einem ist der Steini allerdings nutze. Er kann seiner Berliner Chefin ein paar nette Empfehlungen aus Moskau ausrichten, die wohl nicht im offiziellen Protokoll erscheinen werden. Und diese Chefin wird wieder ein Gesicht ziehen wie eine vergessene Pflanzkartoffel von 2013.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 17. August 2016 02:29 pm


    17.08.2016 – Morddrohungen für WADA-Informantin?
    Meines Wissens nach hat die Stepanova und ihr Mann - nicht - die WADA informiert, sondern den ARD - Skandal - Journalisten Seppelt. Dieser Seppelt beschäftigt sich mit dieser Doping - Geschichte natürlich nur bezogen auf Rußland schon seit mehreren Jahren. Diese Storys sind in der Regel gut gemachte Insaider-Behauptungen, eben von dem ehemaligen russischen NADA-Mitarbeiter Stepanov und seiner Frau der ehemaligen russischen Läuferin.
    Seppelt hatte ja auf Kosten der Zwangszahler eine ganze Serie von solchen Storys fabriziert. Bei einer Folge hat er offensichtlich mal so übertrieben und gelogen, daß sich selbst die ARD davon distanzieren mußte. Seppelt verschwand in der Versenkung. Vor der Olympiade holte man ihn dann wieder aus dem Abfalleimer und die Gruselgeschichten mit Rostschenkow und FSB und Loch in der Wand und geöffneten Proben und mikroskopischen Kratzern auf dem Glas gingen weiter bis zum McLaren-Bericht. Alles wieder zum Teil haarsträubende Behauptungen, in denen sich der Rostschenkow der schlimmsten dinge selbst beschuldigt - von der Organisation, der Herstellung und Verabreichung der Dopingcoctails bis zur Manipulation der Proben . Die Amis, die ja ansonsten ganz scharf auf solche Sünder sind, wenn sie aus Rußland stammen, ganz schnell und Medienwirksam für Jahrzehnte in den Knast zu schmeißen, haben diesen ehemaligen Leiter der russischen NADA aus Moskau kein Haar gekrümmt. Warum wohl nicht. Wieso passiert der Stepanova nichts, die eigenen Assagen nach fünf Jahre lang gedopt hat? Warum passiert der Killery Clinton nichts wegen hochgradigen Geheimnisverrats?
    Ach so, vollendete Demokratie.
    Seppelt hat aber sein Ziel, die russische Mannschaft generell von der Olympiade auszuschließen, nicht erreicht. Das grämt ihn mächtig.
    Der Stepanovas Angst hängt wohl eher damit zusammen, daß der Judaslohn von ARD wohl aufgebraucht ist und sie nun mit dieser zitternden Angst-Meldung Zugang zu irgendeinem Dollartopf bekommen will, den Rußlandverleumdung wird ja im Westen gern angenommen und ein paar Dollar fallen auch ab. Rußland wird sich wohl ganz bestimmt weder an dem Rostschenkow noch an den Stepanows die Finger schmutzig machen.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 19. August 2016 02:13 pm

    "Nun hat er angekündigt gezwungen zu sein, im Land den Ausnahmezustand auszurufen und eine Mobilmachung durchzuführen, wenn sich die Lage an der Grenze zur Krim und im Donbass weiter zuspitzt."

    Ach ja, der arme Poro. Der tut mir so leid. Da ist er gezwungen (von wem?) den Ausnahmezustand auszurufen und eine Mobilmachung anzuordnen.
    Vielleicht sehe ich das aber auch ganz falsch. Der listige Poro will beim Ausnahmezustand sich der ultranationalistischen und nazistischen Freicorps und so einiger Politiker in dieser Richtung entledigen.
    Hat er bestimmt bei Ergogan gelernt, wie man so etwas macht?
    In dem Falle würde sich die Situation im Donbass und an der Grenze zur Krim schlagartig entspannen, da die Provokationen aufhörten.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 20. August 2016 19:52 pm

    @19.08.2016 – Zwei ausländische Organisation in Russland „unerwünscht“
    Der russische Generalstaatsanwalt hat zwei ausländische nichtkommerzielle Organisationen zu „Unerwünschten Organisation in Russland“ erklärt. Es handelt sich dabei um "International Republican Institute“, dessen Direktor der amerikanische Senator John McCain ist und um den Fond "Media Development Investment Fund, Inc.“.

    Da kann man nur noch fragen, warum jetzt erst?!
    Senator John McCain - Ein Name, der wie kein anderer für Russenhaß steht. Waren es doch sowjetische Luftabwehrwaffen, die ihn, den amerikanischen Aggressor , der für Millionen von toten Zivilisten mitverantwortlich ist, im Vietnamkrieg mitsamt seiner fliegenden Festung bei seinem 23. Einsatz vom Himmel holten.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 23. August 2016 04:58 pm

    Schön, wie alle wieder bloß am oben schwimmenden Milchschaum naschen.
    Der Finanzausschuß des Bundestages hat bereits 2012 die Regierung beauftragt, diese Richtlinie zu überarbeiten. Da kann man davon ausgehen, daß dieses Problem bereits mindestens ein Jahr zuvor behandelt und besprochen wurde. Erinnert man sich mal an diese Zeit, was da so alles passierte, dürfte das schon interessant sein.
    Nun ist ja schon richtigerweise die Frage gestellt worden, wozu braucht man denn das - gerade jetzt - und überhaupt? Die Antworten, die da so in den Medien kamen, waren schon etwas absonderlich.
    Da wurde doch Deutschland glatt mit Japan verglichen und deren Katastrophenvorkehrungen. Wozu soll sich denn nun die deutsche Bevölkerung mit einer mindestens zehntägigen Notration eindecken? Mit Transistorradio und ausreichend Batterien? Damit man, wenn der Strom weg ist, erfahren kann, daß der Fernseher nicht mehr funktioniert? Funktioniert denn dann der Sendemast noch? Oder weil verbrecherische Politiker und Militärs den seit langem provozierten militärischen Konflikt mit Rußland begonnen haben und das Nato-Hauptland in Europa ergiebige Gegenschläge abbekommen hat, die die Infrastruktur lahm gelegt haben oder mehr.
    Für Hochwasser- und Brandkastrophen braucht man dieses Notfallpaket mit Nudeln und Trockenobst ganz bestimmt nicht. Da heißt es nur schnell weg und persönliche Unterlagen, eventuell notwendige Medizin und Geld mitnehmen. Dann könnte es nur noch Schneekatastrophen durch die Klimaerwärmung geben.
    Es ergibt sich aber die Frage, was empfielt man dann als nächstes? Wird es dann wieder Luftschutzwarte geben, die man natürlich nicht mehr so sondern vielleicht Wohngebietskatastrophenberater nennt. Der dann streng und wie gehabt der Großvater damals kontrolliert, ob auch jede Familie die dann ausgegebenen Gasmasken, Feuerlöscher und Feuerpatschen auch griffbereit positioniert hat? Die ausgesuchten Keller erschütterungs- und durchschlagsicher entsprechend der Kategorie eines vergleichbaren Erdbebens und anderer Katastrophen in Japan hergerichtet werden.

  • Frank Werner

    Veröffentlicht: 23. August 2016 09:37 pm

    @Radeberger
    Das ist doch Unsinn. Es war Zeit, die Richtlinien zu überarbeiten. Und Naturkatastrophen können immer auftreten. Mir fällt auf Anhieb ein Erdbeben am Rheingraben ein, bei dem locker die Wasserversorgung von Köln einige Tage/Wochen ausfallen könnte, auch ein Unfall in einem Atomkraftwerk usw. Oder ein Meteroiteneinschlag - klingt weit hergeholt - aber in Russland haben ja einige Städte ja nochmal Glück gehabt - hätte viel schlimmer werden können und ist nicht lange her. Der Zivilschutz ist seit 1990 sträflich vernachlässigt worden. dazu zählt auch die Forderung nach Reduzierung der Zahl der Krankenhausbetten, weil keine Vollauslastung gegeben ist. Im Katastrophenfall (dazu reicht schon eine dramatische Grippeepidemie), sind die Kapazitäten dann nicht im Ansatz mehr ausreichend.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 23. August 2016 09:46

      ... natürlich braucht jeder Staat eine Planung für Notfallzeiten und die muss auch von Zeit zu Zeit überarbeitet werden. Aber es kommt eben doch ein wenig merkwürdig rüber - die gegenwärtige Aktion.

  • Frank Werner

    Veröffentlicht: 23. August 2016 10:26 pm

    @UEN
    Nach öffentlich zugänglichen Quellen wurde die Erstellung des Konzeptes bereits 2012 in Auftrag gegeben ...

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 23. August 2016 10:40

      ... ist ja in Ordnung. Habe ich auch nichts dagegen. Und es braucht eben so seine Zeit, ehe ein Konzept überarbeitet ist. Aber Sie sehen es doch selber, welche Diskussionen es auslöst ... und die Leute machen sich eben so ihre Gedanken.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 24. August 2016 03:24 pm

    Techniker
    Veröffentlicht: 23. August 2016 09:37:20

    @Radeberger
    Das ist doch Unsinn. Es war Zeit, die Richtlinien zu überarbeiten.

    Ob es von meiner Seite aus Unsinn ist, wird sich zeigen. Mir wäre es sehr Recht, wenn es Unsinn wäre und bliebe. Aber zu beachten ist dabei, daß diese Richtlinie in Zusammenhang mit der Überarbeitung des sogenannten Weißbuchs seit 2012 erfolgte. Sicherlich wissen Sie auch, daß in der Neuauflage dieser Freund-Feindeinschätzung und der daraus abzuleitenden Maßnahmen Rußland vom "Partner" Deutschlands zum "Rivalen", also zum Gegner umgestuft wurde. Eine wesentliche Festlegung! Worin liegt denn nun genau die militärische Gegnerschaft Rußlands für Deutschland? Was hat denn Rußland unternommen, die Souveränität und staatliche Integrität Deutschlands zu verletzen?
    Sieht man es allerdings vom Standpunkt der Nato und US-Armee her, dann kann man schon den Unwillen und die Wut der Nato, vor allem aber der US-Militärs verstehen. Denn die hatten doch die Pläne für die Liegeplätze der US-Schiffe im Kriegshafen von Sewastopol fertig. Ganz offensichtlich auch die Stationierungspläne im Donbass für die Raketen auf Moskau. Die Provokationen gegen Rußland haben ja nicht aufgehört. Im Gegenteil. Wie schnell kann sich da was aufschaukeln, was von den Dilletanten zur Reizung des russischen Bären nicht bis zu Ende gedacht wurde. Darin sind ja diese "Denkfabriken" Spitze.
    In diesem Zusammenhang haben Sie dann allerdings vollkommen Recht, daß es im Natosinne Zeit war, die Richtlinien zu überarbeiten.
    Was mir jedoch unverständlich ist, daß es in Deutschland so üblich geworden ist, bestimmte Dinge separat, ohne Zusammenhänge oder bloß niedliche weltfremde Zusammenhänge zu betrachten und zu akzeptieren, sich dann aber über das Phänomen zu wundern. Ist das das Erziehungsergebnis der allgegenwärtigen Talkshows und der Presse, wo ganz bewußt unliebsame Verbindungen und Gründe für Ereignisse einfach ausgeblendet werden.

  • Frank Werner

    Veröffentlicht: 24. August 2016 09:56 pm

    @Radeberger
    Wenn die Iluminati das festlegen (und die richten sich auch nur nach Nostradamus), dann kann die Kanzlerin auch nichts machen. Mit anderen Worten: Verschwörungstheoretiker finden immer etwas.

    Und das das Sicherheitskonzept zu dem Ergebnis gekommen ist, wie es ist, hat ja wohl handfeste Ursachen und ist nicht aus der Luft gegriffen.

  • ru-moto

    Veröffentlicht: 25. August 2016 00:24 pm

    25.08.2016 – Schwarze Liste für russische Beamte
    [...Hintergrund ist, dass diese derart „belasteten“ Beamten in keinem weiteren staatlichen Beschäftigungsverhältnis mehr Fuß fassen können...]

    Da täte sich die Kärntner Landesregierung aber mit Entlassungen sehr schwer:
    Diese hat nämlich gültige Beamtenverträge, wonach die lebenslang! unkündbaren Beamten selbst nach Bezug der Rente noch mit vollem Gehalt (ZUSÄTZLICH ZUR RENTE) weiter arbeiten dürfen !!!
    Beamtenprivilegien zum Quadrat also... dafür ist dieses Land Kärnten pleite!
    Das nennt man Selbstbedienung auf Staatskosten (Geld der arbeitenden Steuerzahler).

    Kaliningrad ist viel zu sparsam - 'Korruption' gibt es woanders!

  • ru-moto

    Veröffentlicht: 25. August 2016 00:41 pm

    25.08.2016 – Baltische Staaten mit erschreckendem Bevölkerungsrückgang
    [... hat Litauen seit 1989 rund ein Drittel seiner Bevölkerung verloren. Lettland fast die Hälfte... Gründe sind die Arbeits- und Lebensbedingungen, die der Bevölkerung keine reale Zukunftsperspektive bieten.]

    Die müssten doch die guten alten Zeiten zurück wünschen anstatt als Russlandhasser große Sprüche zu klopfen...

  • Frank Werner

    Veröffentlicht: 25. August 2016 13:28 pm

    @kgd.ru
    Zahlen aus 2009 (neuere habe ich auf die schnelle nicht) Innerhalb 16 Jahren verringerte sich die Bevölkerungszahl in Russland um 12,5 Millionen, obwohl es 6 Millionen Zuwanderer
    zu verzeichnen waren. 60 % der Zuwanderer sind Unterhaltsempfänger, 10 % Rentner.

    Im Baltikum sind die Lebensverhältnisse mit Sicherheit nicht schlecht (insbesondere mit Blick aus Russland). Das die Möglichkeiten der EU mit freier Niederlassung und damit drastisch höherem Gehalt und Lebensstandard genutzt werden, ist ja selbstverständlich.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 25. August 2016 13:41

      ... aber eigentlich sollte doch das Niveau innerhalb der EU so ausgeglichen sein, dass es nach Möglichkeit nicht zu derartigen "Wirtschaftswanderungen" kommt ...

  • Frank Werner

    Veröffentlicht: 25. August 2016 18:56 pm

    @UEN
    Schön wäre das, aber ist wohl auf weit absehbare Zeit Utopie. Selbst in D'land gibt es die Unterschiede, von Italien ganz abgesehen. Und in Russland auch - die Unterschiede von den Zentren zum Rest des Landes sind ja oft nicht gerade klein.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 25. August 2016 18:59

      ... ja, deshalb war meine Anmerkung auch mehr "theoretischer" Art.Trotzdem finde ich den Bevölkerungsschwund doch für derart kleine Länder dramatisch, denn es gehen ja auch hochqualifizierte Fachkräfte ab, die das Land eigentlich auf das Niveau anderer entwickelter Länder innerhalb der EU bringen könnten.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 26. August 2016 02:09 pm

    @Techniker

    "Im Baltikum sind die Lebensverhältnisse mit Sicherheit nicht schlecht (insbesondere mit Blick aus Russland). "

    Was verstehen Sie darunter?

    Ich habe Bekannte, die familiär in Lettland verankert sind. Wenn diese einmal im Jahr nach Lettland fahren, ist das eine "ganze Kolonne". Sie fahren mit vier Autos. Und diese sind voll gepackt mit gebrauchter Kleidung, die aus dem ganzen Viertel gesammelt wurden, gebrauchter Hausrat, der nicht in den Müll wanderte, elektrische Geräte und ansonsten Lebensmittel und nochmals Lebensmittel, eingeschweißt.
    Das wird dann, wenn es keinen Eigenbedarf gibt auf dem Markt verhökert. Davon leben diese Leute.
    Arbeit gibt es keine.
    Wenn Sie das - keine schlechten Lebensbedingungen - nennen. Na, ich weiß nicht. Oder haben Sie eine andere Erklärung für die Landflucht aus dem Baltikum.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 27. August 2016 21:06 pm

    "28.08.2016 – Putin entlässt Generäle"

    Da ergeben sich doch Fragen

    - für höhere oder andere Aufgaben vorgesehen
    - Rentenalter erreicht
    - werden ihren Aufgaben nicht mehr gerecht
    - "Ungnade" wegen krimineller Machenschaften. wären ja nicht die Ersten.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 27. August 2016 21:09

      ... das wurde nicht vermittelt, aber so, wie die Information veröffentlicht wurde, gehe ich davon aus, dass wohl Aufgaben nicht so erfüllt worden sind, wie man es heute erwartet ...

  • Frank Werner

    Veröffentlicht: 28. August 2016 23:51 pm

    @da lacht das Pferd 29.08.
    Auch wenn es immer behauptet wird - Chrustschow hat die Krim nicht einfach verschenkt - das war schon ein Verwaltungsakt (Beschluss des Politbüros) aus ganz pragmatischen Erwägungen. Wenn natürlich auf betreiben von Chrustschow (hatte er schon 1944 erstmalig angeregt - natürlich auch, um seine Hausmacht zu stärken).

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 29. August 2016 08:15

      ... natürlich war es ein Verwaltungsakt und natürlich hatte die Übergabe rein praktische und sogar vernünftige Überlegungen zur Grundlage. Aber es geht heute um Politik und im Format "Da lacht das Pferd" um Satire, Zynismus, Ironie ... hat also nicht unbedingt vollinhaltlichen Informationswert.

  • Frank Werner

    Veröffentlicht: 29. August 2016 21:56 pm

    staatlichen elektronischen Lexikons a la „Wikipedia“

    Na, wenn das dem "Neusprech" nicht zum Durchbruch verhilft ...

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 31. August 2016 02:04 pm


    31.08.2016 – USA will mit Russland über Raketenabwehr verhandeln

    Man kann´s kaum glauben. Bilden sich den die Yankies wirklich ein, daß die Russen diesen gefährlichen Unsinn glauben. Offensichtlich sind sie der Meinung, je öfter man eine Lüge wiederholt, desto wahrer wird sie.
    Ich kann mich erinnern, es war noch zu Bush jr. Zeiten, als diesem vorgeschlagen wurde, diese Raketenabwehr in Südrußland, also viel näher an den vermeintlichen Agressoren zu stationieren und gemeinsam zu betreiben. "No" sagte der Ami. Warum wohl? Aus dem gleichen Grund wie jetzt.
    Iran und Nordkorea sind bloß die Legende für die wahren Absichten des ach so friedfertigen Westens.
    Nicht ein einziger dieser Berufslügner, ob nun von den Politikern oder den sogenannten Journalisten bringt doch mal das Argument, daß die Russen doch eine über ihr Territorium fliegende fremde Rakete nicht einfach so fliegen lassen. Schließlich kann man von Ihr während des Flugs wohl nicht erfahren wohin sie will und ob sie nun nuklear oder konventionell ist. Ob sie in Rußland oder woanders "landen" will. Also wird das Ding vom Himmel geholt.
    Wozu brauchen dann die USA und die Nato also diesen Raketenabwehrschild überhaupt an der russischen Grenze? Da gibt es eben nur eine Antwort.
    Da können John Tefft und seine Herrschaft in Washington so lange Märchen erzählen wie sie wollen.
    Eine schriftliche völkerechtlich verbindliche Garantie bezüglich ihrer Lippenbekenntnisse haben sie ja aus gutem Grund abgelehnt. Wer läßt sich schon gern bei seinen miesen Geschäften festnageln.

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung