Russland Kompakt – Ausgabe Oktober 2016

Russland Kompakt – Ausgabe Oktober 2016
„Russland Kompakt“ erscheint täglich mit Nachrichten und Informationen aus den russischen Regionen und dem föderalen Russland. Wir berichten aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft in komprimierter Form.
 
 
 
31.10.2016 – Russische Flotte vor Syrien erhält Verstärkung
Die britische Zeitung „The Sunday Times“ informiert, dass sich drei russische U-Boote, ausgerüstet mit Flügelraketen auf dem Weg nach Syrien befinden. Das Blatt vermutet, dass nach Eintreffen dieser Schiffe der Befehl für die endgültige Vernichtung der Stadt Aleppo gegeben werden könnte. Nach Information der britischen Seeaufklärung, sollen sich die drei U-Boote bereits im nördlichen Teil des Atlantik befinden. Auf dem Weg nach Syrien befindet sich bereits ein großer Flottenverbund unter Führung des Flugzeugträgers „Admiral Kusnezow“ und der Kreuzer „Peter der Große“.
 
 
30.10.2016 – Sonntagsplauderei
Wir versuchen uns in einem neuen Format, der „Kaliningrader Sonntagsplauderei“, Banales und wenig Aufregendes, vielleicht Interessantes – vielleicht nicht jeden Sonntag … eben so, wie es sich ergibt. Vielleicht ist es interessant für Sie über die tausend Kleinigkeiten aus dem ganz normalen Kaliningrader Alltag zu lesen – so wie ein Deutscher ihn im russischen Kaliningrad empfindet. Haben Sie Anregungen und Informationen – schreiben Sie uns und kommentieren unter dem Artikel, den wir, von Zeit zu Zeit ergänzen werden. Klicken Sie auf die Grafik, um zum Artikel zu gelangen.
 
 
30.10.2016 – Russen bevorzugen Internet – selbst wenn dafür bezahlt werden muss
Das Ministerium für Massenkommunikation und Nachrichten informiert, dass immer mehr Russen das Medium Internet als Informationsquelle nutzen – selbst dann, wenn für die Nutzung bezahlt werden muss. Darüber informiete der Stellvertretende Minister für Massenmedien und Nachrichten Alexej Wolin während eines russisch-chinesischen Froums zu Fragen der Internet-Massenmedien. „Unsere Bürger sind bereit Schritt für Schritt für gute Nachrichten und gute andere Angebote im Internet zu bezahlen, auf ganz legaler Grundlage“, - so der stellvertretende Minister. Die Anzahl derjenigen, die in den letzten Jahren bereit waren, für Internetangebote legal zu bezahlen, ist um ein Vielfaches gewachsen – so der stellvertretende Minister weiter. Er informierte weiter, dass russische Verbraucher im Jahr für mehr als eine Milliarde Dollar legal Spiele und andere Internetangebote kaufen. Weitere 200 Millionen Dollar geben Russen für den Kauf von elektronischen Büchern, Musik und Filmen aus. Im Ministerium geht man davon aus, dass 30 Prozent der aktiven Internetnutzer legale Angebote aus dem Internet nutzen.
 
 
30.10.2016 – Neue Regelungen für russische Massenmedien
Anscheinend haben russische Massenmedien verschiedene gesetzliche Festlegungen nicht richtig umgesetzt und es ist zu Überspitzungen in der Berichterstattung gekommen. Darauf machte der Leiter der Verwaltung für die Kontrolle und Aufsicht über die Massenmedien von RosKomNadsor aufmerksam. In fast allen Artikel von russischen Medien wird bei Berichterstattungen über Terrorismus und terroristische Organisationen darauf hingewiesen, dass diese Organisationen oder diese Aktivitäten in Russland gesetzlich verboten sind. Diese ständigen Erinnerungen sind nicht nötig und Journalisten müssen konkret unterscheiden zwischen den Forderungen des Gesetzes über Massenkommunikation und Forderungen von Gesetzen, die durch die russischen Sicherheitsorgane überwacht werden. In der Praxis bedeutet dies, dass man bei Berichterstattungen über den „IS“ nicht ständig ergänzen muss, dass es sich um eine in Russland verbotene Organisation handelt – wobei, wenn dies trotzdem geschieht, niemand etwas dagegen hat.
 
 
29.10.2016 – Putin verbietet Luftangriffe auf Aleppo
Der russische Präsident Putin ist der Ansicht, dass es gegenwärtig nicht zielführend ist, die Luftangriffe auf Aleppo wieder aufzunehmen. Darüber informierte sein Pressesprecher Dmitri Peskow. „Der Präsident meint, dass man die humanitäre Pause verlängern könnte um Verwundete zu evakuieren und den Kämpfern die Möglichkeit gibt, das Gebiet zu verlassen. Weiterhin könnten die amerikanischen Partner diese Pause nutzen, um alle ihre, in der Vergangenheit vorgenommenen Versprechungen zur Teilung der Kämpfer in Terroristen und gemäßigte Opposition zu erfüllen.
 
 
29.10.2016 – Armenhilfe in Russland geplant, oder auch nicht geplant
Russische Medien berichten über Pläne der russischen Regierung, eine finanzielle Nothilfe für Arme einzuführen. Durchaus ernst zu nehmende russische staatliche Medien verbreiten diese an sich positive Information aus dem Finanzministerium. Mit einer entsprechenden Information ist auch die Erste Stellvertreterin des Finanzministers Tatjana Nesterenko in einem Interview mit der „Rossiskaja Gaseta“ aufgetreten. Nach den Worten der stellvertretenden Ministerin sind von dieser Hilfe insbesondere Familien mit Kindern bis 16 Jahren betroffen, aber auch Familien mit zwei und mehr Kindern und nur einem arbeitenden Elternteil. Viele Länder in der Welt üben die Praxis, diesen Familien finanzielle Hilfe bei Bedarf zukommen zu lassen und Russland will sich dieser Praxis anschließen. In diesem Zusammenhang ist eine „Armenhilfe“ geplant. Unklar ist, warum diese Information durch die Vizipremierin der russischen Regierung Olga Golodez widersprochen wurde. 
 
29.10.2016 – Wieder Test einer neuen Waffe durch russische Militärs
Russische Militärs haben einen weiteren neuen Sprengkopf mit Hyperschallgeschwindigkeit erfolgreich getestet. In der Öffentlichkeit ist diese neue Waffe bisher nur bekannt als „Erzeugnis 4202“. Diese neue „fliegende Waffe“ kann eine Geschwindigkeit von 7 Kilometern in der Sekunde entwickeln. Dieser „fliegende Apparat“ soll, gemeinsam mit anderen traditionellen Sprengköpfen auf Interkontinentalraketen montiert werden. In einer Höhe von 100 Kilometern beginnt dann diese Waffe ihren selbständigen Flug zum angedachten Ziel. Unmittelbar in Zielnähe beginnt der „fliegende Apparat“ mit schwierigen Flugmanövern, um eine Bekämpfung durch den Gegner zu verhindern. Der „fliegende Apparat“ ist vollständig in russischer Produktion entstanden. Es existieren keinerlei Bauelemente aus Import in dieser Waffe.
 
 
29.10.2016 – RosKosmos stellt Frankreich keine Raketen zur Verfügung
Roskosmos hat sich geweigert, Frankreich Raketen zu übergeben, die für die weiteren Weltraumaktivitäten des Landes benötigt werden. Begründet wird die Lieferverweigerung damit, dass Frankreich im Rahmen der „Yukos-Angelegenheit“ 300 Mio. Euro zurückhält. Russland hat Ware geliefert und erwartet die Bezahlung dieser Ware. Frankreich hat aber diese Gelder eingefroren. Wenn somit kein Geld bezahlt wird, wird auch keine Ware mehr geliefert und das Programm Arianespace wird somit zeitweilig (oder ständig) nicht erfüllt werden – so ein Sprecher von RosKosmos.  
 
 
29.10.2016 – Wiederaufnahme Fährverbindung Krim – Türkei
Sewastopol, Hafenstadt auf der russischen Halbinsel Krim, nimmt den zeitweise unterbrochenen Fährverkehr mit der Türkei wieder auf. Darüber berichtet RIA Novosti am vergangenen Donnerstag. Alle hierzu notwendigen Dokumente sind erarbeitet und abgestimmt. Der Fährverkehr wird, wie in der Vergangenheit, durch die Fähre „Warijak“ durchgeführt. Die Fähre benötigt 24 Stunden bis zum türkischen Hafen. Sie ist in der Lage sowohl LKW-Transporte, wie auch Großfracht zu transportieren. Insgesamt können bis zu 50 LKW oder 1.000 Tonnen Fracht verladen werden.
 
Grafik: Fährverbindung zwischen Sewastopol (Krim) und Türkei wird wieder aktiviert
 
28.10.2016 – Vorfristige Vernichtung der Chemiewaffen in Russland
Russland plant den Abschluss der Vernichtung sämtlicher Vorräte an Chemiewaffen im Dezember 2017. Eine entsprechende Weisung ist hierzu bereits unterschrieben. Im Rahmen eines internationalen Vertrages hatte sich Russland und andere Staaten zur vollständigen Vernichtung verpflichtet. Russland hat bisher bereits 95 Prozent seiner Chemiewaffen vernichtet, die restlichen fünf Prozent werden nun bis Dezember 2017 unschädlich gemacht. Für die Vernichtung der Chemiewaffen hatte Russland vor Jahren sieben Sammelpunkte geschaffen. Fünf dieser Punkte haben die gestellte Aufgabe bereits erfüllt und werden für die weiteren Arbeiten nicht mehr benötigt.
 
28.10.2016 – Die Ruhe täuschte – Lizenzentzug im „Normalbereich“
Die Aktivitäten der Zentralbank im Monat Oktober schienen nachzulassen, denn im Verlaufe des Monats verloren nur drei Banken ihre Lizenz. Dazu kam die Mitteilung der Leiterin der Zentralbank Elvira Nabiullina, dass es gegenwärtig nur noch zehn Banken gäbe, denen ungesetzliche Handlungen unterstellt werden. Wenige Tage vor Monatsschluss verloren nun mit einem Schlag drei Banken ihre Lizenz. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Lizenzverluste für russische Banken im Jahre 2016 auf 80.  
 
 
28.10.2016 – Russland veröffentlicht Informationen zu neuer Super-Interkontinental-Rakete
Das Raketenzentrum „Akademik Makejew“ hat erstmals eine aktualisierte Abbildung der neuen russischen Interkontinentalrakete „Sarmat“ veröffentlicht. In der NATO figuriert diese Rakete unter der Bezeichnung „Satan-2“. Im Jahre 2011 wurde der Auftrag zur Entwicklung einer neuen Interkontinentalrakete durch das Verteidigungsministerium erteilt. Die Aufgabe bestand in der Entwicklung einer Rakete, die unter allen Umständen garantiert bis zum programmierten Ziel fliegt. Die Zeitung „The Daily Mail“ informierte, dass diese Rakete die größte Warnung Russlands für den Westen darstellt. Durch die Zeitung wurde eine Karte veröffentlicht, die den Vernichtungsbereich der Rakete zeigt, falls diese Richtung Großbritannien gestartet wird. Nach Meinung der Zeitung wird durch diese Rakete nicht nur ein Großteil der britischen Inseln vernichtet, sondern von den Auswirkungen sind gleichzeitig auch der Norden Frankreichs, Belgien und die Niederlande betroffen. Die Rakete RS-28 „Sarmat“ soll die bisherige R-36M „Wojewoda“ ersetzen. Gegenwärtig geht man davon aus, dass diese neuen Raketen im Jahre 2018 ihren Dienst aufnehmen werden.
 
 
28.10.2016 – Immer mehr Russen wollen Visaregime mit Ukraine
Das Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine verschlechtert sich immer mehr. Davon zeugen auch Befragungen des Levada-Zentrums unter Russen zum Thema „Visapflicht“. Das Thema der Einführung einer Visapflicht wurde nicht durch Russland aktiviert, sondern durch die Ukraine und wird auch von Zeit zu Zeit immer wieder auf die Tagesordnung gesetzt, obwohl ukrainische Politiker und Spezialisten, die noch über einen kühlen Kopf verfügen, vor den katastrophalen Folgen dieser Visapflicht warnen, da Russland dann ebenfalls die Visapflicht einführen wird. Millionen von Ukrainern, die sich jetzt in Russland zum Arbeitserwerb aufhalten, müssten dann Russland verlassen und würden in der Ukraine das Sozialklima belasten. Weiterhin rechnet man damit, dass bis zu drei Millionen Ukrainer das Land verlassen würden und um die russische Staatsbürgerschaft ersuchen. Nun hat die aktuelle Umfrage ergeben, dass sich die Anzahl der Russen, die ein Visaregime mit der Ukraine befürworten um das 2,5fache erhöht hat. 39 Prozent meinen, dass dieser Schritt notwendig ist.  
 
 
28.10.2016 – Russische Aufklärung fixiert Einsatz amerikanischer Kampfdrohne
Russische Aufklärungsorgane haben den Einsatz einer amerikanischen Kampfdrohne in der syrischen Provinz Idlibe fixiert. UNICEF hatte hier über einen Angriff auf eine Schule mit vielen zivilen Opfern, Kindern und Lehrern informiert. Schuldzuweisungen gab es sowohl für Russland wie auch für die syrische Luftwaffe. Um die Meldungen der UNICEF genau zu prüfen, haben russische Spezialisten die Gesamtsituation und die zur Verfügung stehenden Informationen analysiert. Am fraglichen Tag, Mittwoch 26. Oktober, hat sich kein einziges Flugzeug Russlands im angegebenen Raum befunden – so der offizielle Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow. Die Videoaufnahmen, die durch eine Reihe westlicher Medien verbreitet werden, sind aus verschiedenen Situationen zusammenmontiert worden und bestehen aus mehr als zehn Abschnitten, die zu verschiedenen Zeiten, an unterschiedlichen Orten mit unterschiedlicher Technik aufgenommen worden sind. Russland hat am Donnerstag eine Aufklärungsdrohne in das besagte Gebiet entsandt, um die Situation zu fixieren und mit dem veröffentlichten Videomaterial zu vergleichen. Wie die Fotos zeigen, gibt es keinerlei Beschädigungen an der Schule oder den umliegenden Gebäuden, die von Bombeneinschlägen herrühren könnten. Die UNICEF hatte über 28 Tote im Ergebnis eines Luftschlages gesprochen und im gleichen Zusammenhang über ein Kriegsverbrechen gesprochen.
 
 
 
 
27.10.2016 – Präsident Putin besucht Krim
Der russische Präsident Wladimir Putin hält sich zu einem Besuch auf der Krim auf. Ihm wurde der Gedanke unterbreitet, auf der Krim ein Museum für Kriegsschiffe einzurichten. Putin versprach, den Gedanken an den Verteidigungsminister Sergej Schoigu zur weiteren Beurteilung zuzuleiten. Er zeigte sich verwundert, dass bisher noch niemand auf diesen Gedanken gekommen ist. Weiterhin informierten ihn Teilnehmer der Konferenz der Gesamtrussischen Volksfront über den schlechten Zustand einer Reihe von Sanatorien auf der russischen Halbinsel. Putin forderte daraufhin Vorschläge für zwei Objekte, die man als Beispielfunktion in kürzester Zeit rekonstruieren könnte. Weiterhin erachtet der Präsident es für nötig, die Mitarbeiter der Tourismusindustrie auf der Krim zu qualifizieren, um der großen Nachfrage nach Erholungsreisen zukünftig besser gerecht zu werden.
 
 
27.10.2016 – Strafe gegen das „Levada-Zentrum“ verhängt
Ein russisches Gericht hat das Levada-Zentrum zur Zahlung einer Strafe von 300.000 Rubel verurteilt. Grund ist die Weigerung des Zentrums sich als Ausländischer Agent registrieren zu lassen. Am 5. September wurde das Levada-Zentrum bereits durch das russische Justizministerium in die Datenbank der „Ausländischen Agenten“ aufgenommen. Dies geschah im Ergebnis einer Untersuchung, ausgelöst durch die Bewegung „Anti-Maidan“, die dem Zentrum eine Finanzierung aus dem amerikanischen Pentagon unterstellte.
 
Grafik: Umfrage des Levada-Zentrums im Oktober 2016 zur Zufriedenheit der Bürger mit der Arbeit des russischen Präsidenten Putin und des Premierministers Medwedjew
 
27.10.2016 – Keine Auftankung von Kriegsschiffen in Spanien
Russland hat seine Anfrage zur Auftankung von Kriegsschiffen in einem spanischen Hafen, die sich in Richtung Mittelmeer bewegen, zurückgezogen und die Marschstrecke der Schiffe geändert. Zu den Schiffen die aufgetankt werden sollten, gehörte auch der Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“. Spanien wurde durch Vertreter der NATO dafür kritisiert, dass sie ein Auftanken dieser Schiffe genehmigt hatte.
 
 
27.10.2016 – Trotz Krise – keine Ausreisewelle aus Russland
Durch WZIOM wurde in Russland eine neue Umfrage zu möglichen Ausreiseabsichten unter den Russen durchgeführt. Insgesamt wurde festgestellt, dass es in den letzten Jahren keine wesentlichen Änderungen in der Anzahl derjenigen gibt, die Russland verlassen wollen – und dies trotz der gegenwärtigen wirtschaftlichen Probleme und der durch den Westen verhängten Sanktionen und Gegensanktionen Russlands. Während der Befragung hatten 11 Prozent geäußert, dass sie bereit wären, das Land zu verlassen. In den Jahren 2011-2015 schwankte diese Zahl zwischen 11-13 Prozent. Im Jahre 1991 wollten noch 16 Prozent das Land verlassen. Hinzu kommt, dass ein Großteil derjenigen, die bereit sind Russland zu verlassen, keine Vorstellungen haben, wann sie dies eigentlich tun wollen. Diejenigen, die das Land verlassen wollen, hoffen auf eine Verbesserung des persönlichen Wohlstandes. Die Hälfte glaubt, das Glück in Deutschland finden zu können.
 
 
 

26.10.2016 – Stationierung amerikanischer Truppen in Norwegen
Die russische Botschaft in Norwegen hat auf Informationen reagiert, dass das norwegische Verteidigungsministerium der Stationierung von 330 Soldaten der Seelandetruppen der USA in einem norwegischen Militärstützpunkt zugestimmt hat. Russland habe die vielfachen Erklärungen norwegischer Staatsangestellter zur Kenntnis genommen, dass Norwegen der Meinung ist, von Seiten Russlands gehe keine Bedrohung für das Land aus. Deshalb ist es für Russland interessant zu verstehen, welche Ziele Norwegen mit der Stationierung amerikanischer Soldaten in seinem Land verfolge und warum Norwegen seine eigenen Streitkräfte so stark aufrüste.
 

Karte: Norwegen – mögliche Seesperre zum Atlantik für Russland
 
 
26.10.2016 – Kampf gegen Aids in Russland
Der russische Premierminister Dmitri Medwedjew hat eine Anordnung zum strategischen Kampf gegen die Infektionskrankheit Aids in Russland unterzeichnet. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist die Erhöhung des Bewusstseins der Bevölkerung zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen. Weiterhin soll die Bereitschaft der bereits infizierten Bürger zur Behandlung der Krankheit mit lebensverlängernden Medikamenten erhöht werden. Im Rahmen der Strategie sollen auch Organisationen gefördert werden, die sich auf nichtkommerzieller Grundlage mit Aufklärungsarbeit beschäftigen.
 

 

 
25.10.2016 – Zahl der Vorschulkinder wächst rasant
Die Zahl der Vorschulkinder wächst rasant in Russland – jedes Jahr sind es fast 200.000 Kinder mehr – so die Vizepremierin der russischen Zentralregierung Olga Golodez. Russland hatte diese Entwicklung vorausgesehen und deshalb ein Programm für die Entwicklung des Systems der Kindergärten aufgelegt. In den letzten drei Jahren sind in ganz Russland 1.365.000 neue Kindergartenplätze entstanden. Trotzdem ist im gesamtrussischen Maßstab das Problem fehlender Kindergartenplätze noch nicht vollständig gelöst. Besondere Aufmerksamkeit muss diesem Problem in Inguschetien, Dagestan, Nord-Ossetien, auf der Krim, Tyw und im Krai Sabaikal gewidmet werden.
 
24.10.2016 – Afrikanische Schweinepest in Woronesch
Im Gebiet Woronesch wurde die afrikanische Schweinepest entdeckt. Konkret betrifft dies den Schweinezuchtkomplex „AgroEko“. Dort befinden sich 42.000 Schweine, die nun geschlachtet werden müssen. Gegenwärtig läuft noch eine weitere Analyse, um die Richtigkeit der vorherigen Analysen zu bestätigen. Der Zuchtbetrieb arbeitet eng mit den staatlichen Stellen zusammen. Die 42.000 zu vernichtenden Schweine entsprechen rund zehn Prozent des gesamten Tierbestandes der Firma. Damit wird es für den Fleischverarbeiter einen Produktionsrückgang um 2,5 Prozent geben. Insgesamt ist die Existenz der Firma jedoch nicht bedroht.
 
 
24.10.2016 – Individuelle Gartenwirtschaft nimmt zu
Fast die Hälfte aller Russen betreiben eine Individualwirtschaft im Anbau von Obst und Gemüse und setzen damit beste Traditionen aus sowjetischen Zeiten fort. Sie trotzen damit erfolgreich Preissteigerungen und möglichen Defiziten in der Versorgung im Rahmen der Sanktionen und landwirtschaftlichen Gegensanktionen des Landes. Wie die russische Statistik zeigt, ist die Anzahl der Russen, die Eigenanbau von Obst und Gemüse auf einem eigenen Gartengrundstück betreiben, in den letzten zwei Jahren von 39 auf 46 Prozent angewachsen. Für 15 Prozent aller Kleingärtner ist die Eigenernte auch Hauptbestandteil der täglichen Ernährung.
Wie Meinungsforschungsinstitute festgestellt haben, haben sich die Russen mit den Folgen der Sanktionen abgefunden und sich weitgehend adaptiert. Man geht davon aus, dass die Krise so schnell nicht beendet sein wird und findet, wie zu früheren Zeiten, einfache Auswege.
Im Rahmen weiterer Befragungen sagten 75 Prozent, dass sie bereit sind auf Ausgaben zu verzichten. Dies betrifft in erster Linie den Besuch von Schönheitssalons – 17 Prozent sind bereit, sich die Haare und Fingernägel selber zu schneiden. Aber 16 Prozent der Befragten sind auch bereit auf den Kauf von Haushaltstechnik zu verzichten. Auf Kosmetik können 15 Prozent verzichten. Im Bereich der Nahrungs- und Genussmittel würden drei Prozent auf Süßigkeiten verzichten, sieben Prozent auf Backerzeugnisse, weitere sieben Prozent auf Fisch.

23.10.2016 – Kirchenbank in ernsthaften Schwierigkeiten
Die russische Bank „Pereswet“, dessen Hauptgesellschafter die Russische orthodoxe Kirche ist, durchlebt gegenwärtig erhebliche Schwierigkeiten und ist durch die Zentralbank unter Zwangsaufsicht gestellt worden. Die Zentralbank teilte mit, dass die Bank erhebliche Liquiditätsprobleme hat, was wiederum durch die Bank bestritten wird. Ungeachtet dessen sind alle Filialen geschlossen und die Bank verspricht, in kürzester Zeit mit der Auszahlung der Bankguthaben an diejenigen zu beginnen, die dies wünschen. Ungeachtet dessen ist die Einsetzung einer Zwangsverwaltung entsprechend der russischen Gesetzgebung wie Eintritt des Versicherungsfalles zu betrachten und die Privatanleger haben somit auch die Möglichkeit, ihre Einlagen vom Einlagensicherungsfond erstattet zu bekommen, jedoch nur bis zu einer Höhe von 1,4 Mio. Rubel. Die Bank belegt im innerrussischen Bankenrating den 41. Platz und ist somit eine der solidesten Banken überhaupt. Die Russisch-orthodoxe Kirche hält bei dieser Bank den größten Anteil ihrer Gelder. Russische Medien hatten in der vergangenen Woche weiter berichtet, dass die Bank als Kreditgeber für einen der Organisatoren der Energieblockade der Krim aufgetreten ist.
 
 
23.10.2016 – USA drohen russischen Diplomaten mit Strafverfolgung
Die USA haben russischen Diplomaten mit Strafverfolgung gedroht, sollten diese als Beobachter an den Wahlen in den USA teilnehmen oder sich auch nur in der Nähe von Wahllokalen zeigen. Entsprechende Anträge auf Zulassung als Wahlbeobachter wurden durch die amerikanischen Behörden abgelehnt. Die US-Behörden haben Russland empfohlen, sich über den Rechtsweg in der Organisation OSZE vermutete Rechte einzuklagen. Russland erinnerte an die Wiener Übereinkommen, die die Arbeit von Diplomaten im Ausland regeln und die auch das Recht zur Wahlbeobachtung einräumen. Die USA selber nutzen in sehr großem Umfang diese Regelungen in Russland.
 
23.10.2016 – Talisman für die Fußball-Weltmeisterschaft gewählt
Das Organisationskomitee für die Fußball-Weltmeisterschaft informierte über die Auswahl des Talismans für die Weltmeisterschaften 2018. Drei Figuren standen zur Auswahl: Wolf, Tiger, Katze. Die überwiegende Mehrzahl der Teilnehmer der Abstimmung entschied sich für den Wolf. Abgestimmt wurde im Verlaufe eines Monats auf der Internetseite der FIFA, in Sozialnetzwerken und anderen Veranstaltungen in Realzeit. Autor der Figur des Wolfes ist eine Designerin aus der russischen Stadt Tomsk, die Studentin Jekaterina Boscharowa. Klicken Sie auf die Grafik, um den Wolf in Aktion zu sehen.
 
 
 
 

22.10.2016 – Syrien-Operation gibt große Erfahrungen
Sergej Schoigu, russischer Verteidigungsminister erklärte, dass die russische Operation in Syrien eine ganze Reihe von Mängeln und Unzulänglichkeiten bei der genutzten Militärtechnik und Ausrüstung gezeigt habe. Daraus wird man die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen. Auch der russische Präsident Putin hatte über diesen „Nebeneffekt“ des Einsatzes in Syrien bereits vor einiger Zeit gesprochen und gefordert, entsprechende Maßnahmen einzuleiten, um die Produktion von Militärtechnik im Lande zu verbessern.
 
 
22.10.2016 – Ägypten dementiert Gerüchte zum Verkauf der „Mistral“
Der Botschafter Ägyptens in Russland erklärte gegenüber der Informationsagentur „Interfax“, dass er die Information über den Verkauf der Hubschrauberträger „Mistral“ durch Ägypten an Russland nicht bestätigen kann.  Die Pressestelle der Botschaft bezeichnete diese Gerüchte als „unlogisch“ und „nicht der Wirklichkeit entsprechend“. Das Gerücht geht vom polnischen Verteidigungsminister aus, der eine Erklärung im Parlament abgegeben hatte, dass er über glaubwürdige Quellen verfüge die ihm mitgeteilt hätten, dass Ägypten beide Hubschrauberträger für den Preis von einem USD an Russland verkauft hätte. Das russische Außenministerium reagierte bereits und bezeichnete den polnischen Verteidigungsminister als „inkompetent“.
 
 
22.10.2016 – Russische Zentralbank plant neue Anlagemöglichkeit
Die russische Zentralbank plant eine neue Anlagemöglichkeit für Kleinsparer. Hierbei handelt es sich um sogenannte „unkündbare Festgelder“. Bisher ist es in Russland üblich, Gelder für verschiedenste Zeiträume zu guten Zinsen anzulegen. Im Vertrag wird dieser Zeitraum, beginnend bei einem Monat, bis hin zu mehreren Jahren festgelegt und ein Zinssatz vereinbart. Der Anleger kann aber jederzeit diesen Vertrag kündigen und sein Geld zurückverlangen. Dabei verliert er zwar den vereinbarten Zinssatz, geht aber automatisch zu dem Zinssatz über, der ansonsten für den bis zur vorzeitigen Kündigung geltenden Zeitraum bezahlt worden wäre. Nun soll es eine unkündbare Anlage geben, die diese Vorteile aufhebt, aber im Gegenzug auch höhere Zinsen verspricht. Gegenwärtig befindet sich die Angelegenheit in der Staatsduma, die den Gesetzentwurf beraten und beschließen muss. Damit schließt sich Russland der international üblichen Bankenpraxis an.
 

21.10.2016 – NATO hat größte russische Flottenbewegung aufgeklärt
Die NATO will die größte russische Flottenbewegung seit Ende des Kalten Krieges entdeckt haben. Russische Kriegsschiffe transportieren Jagd- und Bombenflugzeuge für den Einsatz im syrischen Aleppo. Dies berichtet die Agentur „Reuters“ mit Bezug auf hochgestellte Diplomaten in der NATO. Nach Informationen der Aufklärungsorgane der NATO sind an der Verlegung alle Schiffe der Nordflotte und ein Großteil der Ostseeflotte beteiligt. Am Mittwoch soll die Schiffsgruppierung in den Gewässern vor Norwegen gesichtet worden sein. Der Diplomat bezeichnete dies als „unfreundlichen Akt“. Durch diese Verstärkung will sich, so die NATO, Russland in die Lage versetzen, in zwei Wochen das Thema „Aleppo“ endgültig zu entscheiden.
 
 
21.10.2016 – Iskander-Übung im Gebiet Leningrad begonnen
Im Gebiet Leningrad begannen Manöver mit den Raketenkomplexen „Iskander-M“. Trainiert werden Raketenschläge gegen einen angenommenen Gegner. Dafür verlegten die Einheiten aus den Orten der ständigen Dislozierung auf Truppenübungsplätze im Gebiet Leningrad. Darüber informierte der Pressedienst des Militärbezirkes WEST. Trainiert wurden Einzel- und Gruppenstarts von Raketen zur Bekämpfung und Vernichtung von Führungspunkten und Nachrichtenzentren. Die anvisierten Ziele befanden sich in einer Entfernung von „einigen hundert Kilometern“. An der Übung nahmen über 20 Technikeinheiten und mehr als 100 Mann Besatzung teil.
 
 
 
 
 
20.10.2016 – Putin entlässt russischen Sportminister Witali Mutko
… und ernennt ihn wenige Sekunden später zum Vizepremierminister für Sport, Jugend und Tourismus. Der entsprechende Vorschlag für diese Personalie wurde vom russischen Premierminister dem Präsidenten unterbreitet. Neuer Sportminister wird der bisherige Stellvertreter Pawel Kolobkowa. Witali Mutko sah sich im Zeitraum der Vorbereitung und Durchführung der Olympiade 2016 heftigster persönlicher Angriffe, insbesondere von deutschen Journalisten ausgesetzt. Er wurde beschuldigt, ein Dopingsystem mit staatlicher Billigung in Russland organisiert zu haben. Beweise hierfür konnten jedoch von niemandem vorgelegt werden.
 

Somit befinden sich nun in der direkten Unterstellung unter dem russischen Premierminister Dmitri Medwedjew neun Vizepremierminister:
 
 
20.10.2016 – Russisches Militär erhält eigenes Internet
Russische Medien berichten, dass die Erarbeitung eines eigenständigen russischen Internets für das russische Militär abgeschlossen und in Nutzung überführt wurde. Es dient nun zur Übermittlung geheimer Informationen zwischen den einzelnen militärischen Strukturelementen. Dieses neue Internet hat keine einzige Schnittstelle zum allgemeinen Internet. Alle Computer, die dem militärischen Netz angeschlossen sind, verfügen über eine spezielle Ausrüstung für den Schutz gegen unberechtigtes einloggen. Ebenfalls ist es nicht möglich, ohne eine besondere elektronische Genehmigung, an diese Computer andere externe Datenträger anzuschließen. Wie mitgeteilt wurde, verfügt jede russische Einheit bereits über ein funktionierendes Datenzentrum für dieses neue nationale Internet.
 
 
20.10.2016 – Reform der Präsidentenverwaltung geplant
Die Verwaltung des russischen Präsidenten soll reformiert werden – darüber berichten russische Medien am Mittwoch mit Bezugnahme auf Quellen aus der Kreml-Verwaltung. Man beobachtet in der Verwaltung schon längere Zeit, dass diese wächst. Nun will man durch Zusammenlegung von Abteilungen und einer Umverteilung von Aufgaben dieser Tendenz entgegenwirken. Der Prozess wird sich wohl noch einige Zeit hinziehen und soll sich in erster Linie auf die Reformierung des sogenannten „Politischen Blocks“ beziehen. Gegenwärtig finden Abstimmungen innerhalb der Verwaltung statt. Am 12. August hatte der russische Präsident einen neuen Leiter seiner Verwaltung eingesetzt.
 
 
 
 
 

Anmerkung UN: Nur gut, dass es sich bei den Raketen der USA entlang der russischen Grenze um grün angestrichene Friedenstauben handelt.
 
19.10.2016 – Russland will keine ausländischen Zivilflugzeuge kaufen
Der Vizepremier der russischen Regierung Dmitri Rogosin informierte, dass Russland keine ausländischen Zivilflugzeuge für den Eigenbedarf in Russland kaufen wird. Russland wir die Produktion eigener Zivilflugzeuge im beschleunigten Tempo wieder herstellen. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die den Markt für die eigenen russischen Produzenten zu schützen. Russland ist eine Großmacht im Flugzeugbau und es ist einfach nur peinlich, ausländische Flugzeuge zu kaufen, wenn man eine eigene Produktion hat.
 
 
19.10.2016 – Putin nennt Rezept zur Überwindung der Sanktionen
Die Gewährleistung eines Maximums an Freiheiten für das russische Unternehmertum sind das beste Rezept, um den westlichen Sanktionen gegen Russland entgegenzuwirken – so die Ansicht des russischen Präsidenten Putin. „Wir haben ein allgemeines Verständnis was die nationalen Prioritäten und die allgemeine Herangehensweise anbelangt – nämlich die maximale Freiheit für das Unternehmertum. Das ist die beste Antwort auf beliebige ausländische Einmischungen. Ich möchte die Entscheidungsträger bitten, den Dialog und das Zusammenwirken mit den Unternehmern zu entwickeln. Natürlich betrifft dies auch die Rechtspflegeorgane. Wie Ihnen bekannt, haben wir auf föderaler Ebene eine Arbeitsgruppe für die Beaufsichtigung und Analyse der Anwendung von Rechtsmitteln in der unternehmerischen Tätigkeit geschaffen“, - so Putin in seinen weiteren Ausführungen.
 
 
19.10.2016 – Russische Banken kämpfen gegen Falschgeld
Russische Banken haben im dritten Quartal des aktuellen Jahres 14.382 gefälschte Rubel-Geldscheine und 15 gefälschte chinesische Geldscheine entdeckt und eingezogen. Spitzenreiter bei den Fälschungen ist der größte in Umlauf befindliche Geldschein – die 5000-Rubel-Banknote. Im dritten Quartal wurden 1.500 gefälschte Geldscheine weniger entdeckt, als im Vorquartal. Es wurde sogar eine gefälschte 10-Rubel-Banknote entdeckt. Als Geldschein ist dieser Wert schon recht selten anzutreffen, denn die russische Zentralbank hat diesen Wert gegen eine Münze ausgetauscht. An Kaufkraft stellt dieser Geldschein kaum noch einen Wert dar. Er reicht nicht aus, um eine einfache Straßenbahnfahrt zu bezahlen. Die größte Anzahl von Geldfälschungen wurde im Zentralen föderalen Verwaltungsbezirk entdeckt, die geringste Menge im Fernen Osten – hier handelt es sich nur um 277 Geldscheine. Gefälschte ausländische Valuta wurde in 1.191 Fällen festgestellt. An erster Stelle figuriert der US-Dollar. Aber auch 15 gefälschte chinesische Geldscheine wurden entdeckt.   
 
 
19.10.2016 – Wie gewonnen, so zerronnen – Sberbank kürzt Anzahl der Bankautomaten
Die Dichte der Geldautomaten, insbesondere der Sberbank in Russland ist sehr hoch. Nun hat sich das führende Finanzinstitut Russlands entschlossen, zehn Prozent dieser Geldmaschinen wieder abzubauen. Es handelt sich dabei um rund 8.000 Stück. Die Sberbank hat versprochen, den Abbau von Geldautomaten sehr wohl überlegt vorzunehmen, um keine Unbequemlichkeiten für die Bevölkerung aufkommen zu lassen. Geldautomaten, insbesondere der Sberbank, erfüllen gegenwärtig schon die Rolle von kleinen Bankfilialen, denn neben der Einzahlung und Auszahlung von Geld, kann man über diese Automaten fast alles bezahlen und überweisen, was man sonst an einem Bankschalter im mehr oder weniger netten Gespräch mit einem menschlichen Bankautomaten auch tätigt.
 
 
19.10.2016 – Putin reist nach Berlin
Der russische Präsident Wladimir Putin wird zu Gesprächen im Normandie-Format am Mittwoch nach Berlin reisen. Vorausgehend hatten sich in einem Telefongespräch Poroschenko, Hollande und Merkel über das Treffen geeinigt. Das Ziel des Treffens soll sein, Russland zu zwingen, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen – verlautete nach dem Telefongespräch. Der Pressesprecher der deutschen Bundeskanzlerin formulierte das Ziel des Treffens diplomatischer: „… um den Verlauf der Realisierung der Minsker Vereinbarungen zu analysieren und die nächsten Schritte festzulegen.“ Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten informierte am Dienstagmittag, das Putin an dem Treffen teilnehmen werde.
 
 
19.10.2016 – Gefechtsalarm in Sibirien
Das russische Verteidigungsministerium hat für mehr als 20.000 Armeeangehörige in den westlichen und südlichen Teilen Sibiriens die dem Militärbezirk „Zentral“ zugeordnet sind, Gefechtsalarm ausgelöst. Die Übungen werden sich über fünf Tage hinziehen und die Soldaten werden in diesem Zeitraum alles an Gefechtshandlungen zeigen, was sie in den letzten Monaten gelernt haben – sowohl Verteidigungs- wie auch Angriffshandlungen. Die Übungen begannen mit der Verlegung der Verbände und Truppenteile aus den Orten der ständigen Dislozierung in neue Bereitstellungsräume. An der Maßnahme nehmen Mot.-Schützentruppenteile, Panzer- und Artillerieeinheiten, Besatzungen von Airports, Flugabwehrkomplexe S-300 und S-400 teil, sowie Sondertruppen und alle Arten Truppen der materiellen Sicherstellung. Erstmals werden verstärkt Militärpsychologen an der Übung teilnehmen. Diese haben die Aufgabe die einzelnen Militärkollektive unter den verschiedenen Lagen zu analysieren und den psychologischen Zustand zu beurteilen.
 
 
18.10.2016 – Russland will Transittransporte über baltische Staaten einstellen
Der Botschafter Russlands in Vilnius Alexander Udalzow wollte es nicht ausschließen, dass Russland den Transit russischer Waren durch die Häfen der baltischen Staaten in Kürze komplett einstellen wird. Besonders hob er hervor, dass dies auch Litauen betrifft. Russland möchte zukünftig den Export von Erdölerzeugnissen mit eigenen Möglichkeiten vornehmen und hierfür die Häfen Ust-Luga, Primorsk und Noworossisk nutzen. Alleine im Jahre 2015 erhöhte sich der Warenumschlag in den Häfen von Ust-Luga und Primorsk um 16,1 und 11,1 Prozent – so der russische Botschafter. Dieser Zuwachs wurde deshalb erreicht, weil man entsprechende Transittransporte aus den Häfen von Estland und Lettland abgezogen hatte. Lettland hat bereits erklärt, dass eine derartige Entscheidung Russlands, dem Land wirtschaftliche Verluste von bis zu 250 Mio. Euro jährlich bringen wird.
 
Karte: Baltische Staaten Estland, Lettland und Litauen verlieren Status als Transitland für Gütertransporte aus Russland nach Westeuropa
 
18.10.2016 – Kurilen – Russland denkt über Lösungsmöglichkeiten nach
Der Föderationsrat, die Oberkammer der Staatsduma, denkt über verschiedene Kompromissvarianten zu den Kurilen-Inseln nach. Andrej Klimow, der Leiter des außenpolitischen Ausschusses des Föderationsrates informierte, dass man Japan eine bevorzugte Nutzung der Inseln im wirtschaftlichen Sinne anbieten könnte. Allerdings wird Russland nicht auf die Souveränität der Kurilen verzichten. Japanischen Bürgern, Firmen und Organisationen könne man aber verschiedene Formen eines Engagements vorschlagen. Allerdings ist es so, dass Japan äußerst selten Beschlüsse im Interesse Russlands fast, auch was das eigene Territorium anbelangt. So steht japanisches Territorium den amerikanischen Militärs zur Verfügung, die dort ihre Basen unterhalten. Solange wie diese amerikanischen Militärs in Japan sind, kann Japan niemals eigene Garantien geben, dass nicht auch auf den Kurilen amerikanische Stützpunkte eingerichtet werden, wenn diese Inselgruppe wieder unter der Hoheit Japans steht.
 
Karte: Kurilische Inselgruppe vor dem russischen Mutterland – strategisch wichtige Territorien
 
18.10.2016 – Russland schickt Flottenverband in den Indischen Ozean
Russland entsendet einen Flottenverband aus dem Bestand der Pazifikflotte in den indischen Ozean. Die Schiffe haben bereits den Heimathafen Wladiwostok verlassen. Im Bestand der Gruppe befinden sich die Kampfschiffe „Admiral Tributz“ und der Zerstörer „Bystry“, zwei Hilfsschiffe und ein Großtanker „Boris Butoma“ sowie ein Schlepper-Rettungsschiff. Der neue Diensteinsatz für diese Schiffsgruppe wird der westliche Teil des indischen Ozeans sein. Vorausgehend ist bereits ein weiterer Schiffsverband der Nordflotte, bestehend aus dem Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“, dem schweren Atomkreuzer „Peter der Große“, dem Großkampfschiff „Seweromorsk“ und Vizeadmiral Kulakow“ ausgelaufen. Diese Gruppe bewegt sich in Richtung Syrien. Weiterhin ist im Ostseebereich eine Schiffsgruppe aus zwei Korvetten mit unbekanntem Ziel ausgelaufen.
 

 

 
17.10.2016 – Putin äußert sich populär und volkstümlich
Der russische Präsident hat auf die Frage eines Journalisten über mögliche Sanktionserleichterungen für die westlichen Staaten kurz und volkstümlich geantwortet:
 
Es handelt sich hierbei um eine kurze (nicht sehr vulgäre) russische Redensart, die man gerne individuell ergänzen kann.
 
„Ich habe mich kurz, aber verständlich geäußert. Ich versuche das zu erklären. Ich bin mit ihnen nicht einverstanden, das sind keine Gegensanktionen, das sind Gegenmaßnahmen zum Schutz unseres Marktes, aufgezwungene Maßnahmen“, - so Putin weiter. Putin führte weiter aus, dass es den Amerikanern mit Hilfe von Sanktionen nicht gelingen wird, Russland in die Knie zu zwingen. Diese Politik wird nicht das gewünschte Resultat bringen. „Das Ziel dieser Sanktionen besteht nicht darin irgendetwas zu lösen, sondern besteht darin, Russland in seiner Entwicklung als vollwertiges Mitglied in der internationalen Tätigkeit aufzuhalten. Dieses Ziel werden sie aber nicht erreichen – zeigte sich der russische Präsident Putin überzeugt. Das schlechte Verhältnis zwischen den USA und Russland besteht nicht wegen Syrien, sondern wegen dem Bestreben der USA der ganzen Welt ihre Meinung aufzuzwingen.
 
17.10.2016 – BRICS-Staaten schaffen eigene Rating-Agentur
Die Leiter der BRICS-Staaten haben auf ihrer Konferenz auf Goa beschlossen, so schnell wie möglich eine eigene Rating-Agentur zu gründen. Darüber informierte der Premierminister Indiens Narendra Modi. Weiterhin wurde beschlossen ein gemeinsames „Zentrum für landwirtschaftliche Forschungen“ zu schaffen und die Arbeiten zum Ausbau der Eisenbahnverbindungen der BRICS-Länder zu beschleunigen.
 
 
17.10.2016 – Beziehungen Russland-USA schlechter als am „Tag des Jüngsten Gerichts“
Die Beziehungen zwischen Russland und den USA sind schlechter als zu Zeiten des Krieges „Jüngstes Gericht“ im Jahre 1973. Dies erklärte der Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen Witali Schurkin am Samstag gegenüber der Agentur Associated Press. „Die allgemeine Situation ist, nach meiner Ansicht, im gegenwärtigen Moment sehr schlecht, vermutlich die schlechteste seit 1973“, - so der russische Diplomat. Zu dieser Situation ist es aus einer ganzen Reihe von Gründen gekommen. „Zum einen geht es um fundamentale Nichtachtung und andererseits um das Fehlen ernsthafter Diskussionen“, - so Schurkin. Die USA und die NATO haben beschlossen ihr Sicherheitssystem auf Kosten Russlands zu errichten und haben deshalb osteuropäische Staaten in ihr Bündnis aufgenommen. Die NATO-Sitzung im Jahre 2008, auf der beschlossen wurde, Georgien und die Ukraine zu NATO-Mitgliedern zu machen, bezeichnete der russische Diplomat als eine der größten Provokationen. Der Umkehrpunkt in den Beziehungen war dann der Konflikt in der Ukraine, der im Ergebnis eines Staatsstreiches entflammt ist.
(Anm. UN: „Krieg des Jüngsten Gerichts“ ist der Konflikt zwischen den arabischen Ländern und Israel im Oktober 1973. Die Sowjetunion hatte Israel, das von den USA unterstützt wurde, vor möglichen ernsthaften Folgen gewarnt, wenn die Kampfhandlungen nicht eingestellt werden. Nach dieser Warnung wurden die Kampfhandlungen beendet.)
 
 
17.10.2016 – Neue Ladenöffnungszeiten in Russland gefordert
Das russische Ministerium für Industrie und Handel denkt über neue Öffnungszeiten für Handelszentren nach. Dies geschieht auf Initiative von Einzelhändlern, die eine Korrektur der Öffnungszeiten wünschen. Allerdings geht es bei den veränderten Öffnungszeiten nur um den Nicht-Lebensmittel-Bereich. Diese Geschäfte haben in Russland gegenwärtig von 10 Uhr bis 22 Uhr an sieben Tagen in der Woche geöffnet. Gewünscht wird nun die Regelung der Öffnungszeiten von 11 Uhr bis 21 Uhr an sieben Tagen in der Woche. Die Lebensmittelläden haben sich an dieser Initiative nicht beteiligt und somit wird es hier wohl für die Supermärkte bei den bisherigen Öffnungszeiten von 7 Uhr bis 2 Uhr bleiben.
 

16.10.2016 – Leiter des Militärausschusses der Duma zu Iskander-Raketen in Kaliningrad
Der Leiter des Militärausschusses der russischen Duma Wladimir Schamanow äußerte sich zur Stationierung der „Iskander-Raketen“ in Kaliningrad. Er vertrat die Ansicht, dass die Dislozierung der Raketen im russischen Kaliningrad erforderlich war, um eine militärische Parität in Europa zu schaffen, da sich Russland durch die amerikanischen Raketen in Europa bedroht fühlt. Die Iskander-Raketen in Kaliningrad sind genau auf die Ziele gerichtet, von denen sich Russland bedroht fühlt. „Ja, es ist völlig richtig, dass es sich hierbei um Raketen mit einer sehr hohen Zielgenauigkeit handelt – maximal ein Meter Abweichung“,- so der Generaloberst der Reserve.
 
 
Generaloberst d.R. Wladimir Schamanow ist seit September 2016, im Ergebnis der Wahlen in Russland, Abgeordneter der Staatsduma und blickt auf eine mehr als beeindruckende militärische Laufbahn zurück. Wir stellen ihn kurz vor, damit unsere Leser wissen, dass der Mann weiß, wovon er spricht.
 
 
16.10.2016 – Immer mehr Touristen auf der Krim
Die Krim hat auch in diesem Jahr als Erholungsort an Popularität gewonnen. Mehr als 24 Prozent mehr Touristen haben die russische Halbinsel mehr, als im Vergleichszeitraum des Vorjahres besucht. Darüber informierte das zuständige Tourismusministerium der Krim informiert. In absoluten Ziffern besuchten 5,02 Mio. Touristen die Halbinsel. Bis zum Jahresende erwarte man insgesamt sechs Millionen Erholungssuchende.
 
 
16.10.2016 – Arbeiten an „Türken-Linie“ zeitlich eingetaktet
Das russische Energieministerium informiert, dass der Bau der neuen Gasleitung „Türken-Linie“ zeitlich eingetaktet ist mit dem Auslaufen des Durchleitungsvertrages für Gas durch die Ukraine im Jahre 2019. Entsprechend dem zwischenstaatlichen Vertrag den Russland und die Türkei abgeschlossen haben, wird das erste Gas im Dezember 2019 durch die neue Röhre auf dem Grunde des Schwarzen Meeres fließen. Der russische Energieminister Nowak informierte weiterhin, dass es interessante Projektgedanken für eine Gasleitung nach Indien gebe. Allerdings müssen hier die Spezialisten bei der Erarbeitung des Projektes genau auf Kosten, Effektivität und Amortisationsfristen achten, damit es sich auch für beide Seiten lohnt. Beide Länder haben eine Regierungskommission aus Spezialisten geschaffen.
 
Karte: Streckenverlauf der Gasleitung „Türken-Linie“ und Verlauf des Ex-Projektes „Süd-Stream“
 
16.10.2016 – Russischer Flugzeugträger im Mittelmeer
Russland verfügt gegenwärtig nur über einen einzigen Flugzeugträger unter der Bezeichnung „Admiral Kusnezow“. Er befindet sich im Bestand der Nordflotte und wurde nun zu einem Einsatz in das Mittelmeer beordert. Die Anmarschzeit des Flugzeugträgers ist mit 4-5 Monaten geplant. Der Flugzeugträger wird in diesem Zeitraum Kampfschiffe begleiten. Der Flugzeugträger ist mit modernsten Jägern des Typs MiG-29KR und MiG-29KUBR sowie SU-33 ausgestattet. Weiterhin befinden sich an Bord des Flugzeugträgers Kampfhubschrauber Ka-52K „Katran“.
 
 
16.10.2016 – Peskow zu beispiellosen Drohungen der USA
Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten, informierte über beispiellose Drohungen der USA an die Adresse der russischen Führung. Man bemerke einen Zuwachs von einer nicht erwarteten Aggressivität der USA. Russland ist gezwungen, für das Land entsprechende Schutzmaßnahmen einzuleiten. Russland nimmt diese neue Aggressivität deshalb ernst, weil es sich nicht um allgemeines Geschwafel handele, sondern um Äußerungen auf der Ebene des US-Vizepräsidenten – so Peskow. Russland schätzt die Äußerungen der USA nicht nur als eine Gefahr für Russland ein, sondern für die gesamte Welt. Bei den Äußerungen seitens der USA handelt es sich um die Ankündigung, eine Cyberoperation gegen Russland und hierbei u.a. gegen den russischen Präsidenten durchführen zu wollen. Die USA nehmen eine, von ihr vermutete, Einmischung Russlands in die Wahlvorbereitung der USA hierfür zum Anlass. Durch den amerikanischen Geheimdienst CIA wurden mehrere Varianten einer großangelegten Operation zur Diskreditierung der russischen Führung vorgeschlagen. Der US-Vizepräsident hatte selber erklärt, dass man dem russischen Präsidenten eine „Botschaft“ senden werde und dies werde zu einem Moment passieren wo die Umstände den bestmöglichen Effekt garantieren.
 
 
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15.10.2016 – Generalstaatsanwaltschaft zur Blockierung von Pornoseiten
Durch richterlichen Beschluss wurden bisher in Russland rund 1.500 Internet-Pornoseiten blockiert. Allerdings ist der Kampf gegen diese Seiten schwierig, denn der Zugang erfolgt häufig über Gruppen in Sozialnetzwerken und über spezielle Programme, die die Blockierung wieder umgehen – so ein Vertreter der Generalstaatsanwaltschaft. Allerdings bemerkt man einen Rückgang der Seiten, die pornografisches Material im Zusammenhang mit Minderjährigen anbieten.  
 
 
15.10.2016 – Studenten sollen Sponsoren-Treue zeigen
Das russische Bildungsministerium will Studenten verpflichten, drei Jahre in den Firmen zu arbeiten, die deren Studium finanziert haben. Hierbei geht es nicht nur um Privatunternehmen, die über die Finanzierung des Studiums langfristig ihren Personalbedarf absichern wollen, sondern auch staatliche Behörden, die über Gelder verfügen, um insbesondere Studenten aus sozial schwachen Familien ein Studium zu ermöglichen. Alle Studenten, deren Studium durch Dritte finanziert wurde, sollen nun künftig drei Jahre bei diesen „Sponsoren“ ihre Arbeitskraft und ihr frisches Wissen einbringen. Allerdings, so wird in der Mitteilung betont, sind insbesondere im Unternehmensbereich nur sehr wenige bereit, das Studium von Studenten zu finanzieren. Mit dieser dreijährigen Verpflichtung will das Ministerium nun weitere Anreize für Arbeitgeber schaffen, sich der langfristigen Förderung von zukünftigen Mitarbeitern zu stellen.
 
 
15.10.2016 – Russland mit Überlegungen zu Waffenlieferung an die Türkei
Russland ist bereit darüber nachzudenken, der Türkei Systeme zur Raketenabwehr in verschiedensten Varianten zu verkaufen, wenn die Türkei dafür Interesse zeigt. Das erklärte Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten am Freitag. Peskow betonte, dass es sich hierbei um ein sehr empfindliches Thema handle und Russland diese Überlegungen aus rein kommerziellem Interesse anstellt. Die Erklärung erfolgte vermutlich deshalb, weil internationale Medien gemeldet hatten, dass die Türkei eine Ausschreibung platziert habe für den Kauf von Langstreckenraketen für die Flugabwehr und definitiv auch Russland aufgefordert hatte, an dieser Ausschreibung teilzunehmen. Bereits im Jahre 2013 hatte Russland seine Raketen S-300WM „Antej-2500“ angeboten, wurde aber nicht berücksichtigt. Die Türkei hatte sich für chinesische Systeme entschieden, dann aber die endgültige Entscheidung aufgeschoben. Im November 2015 sah sich die Türkei dem Druck ihrer NATO-Partner ausgesetzt und verzichtete auf weitere Aktivitäten. Diese Periode scheint nun wohl beendet zu sein.
 
 
15.10.2016 – Russland plant Einreisegebühren
Das russische Transportministerium informierte, dass man Einreisegebühren für Russland plane. Privatpersonen, die nach Russland einreisen, sind von dieser geplanten Gebühr nicht betroffen. Der Transportminister Sokolow informierte weiter, dass man erst ganz am Anfang der Überlegungen stehe und mit der praktischen Umsetzung in der kommenden nächsten Zeit nicht zu rechnen ist. Entscheidungen hierzu werden gefällt im Zusammenhang mit der Reformierung des Grenzregimes an den Außengrenzen Russlands. Weiterhin stellt man Überlegungen an über eine Ausweitung der Möglichkeiten für eine kommerzielle Tätigkeit an den Grenzübergängen, neben den bereits existierenden Duty-Free-Läden. Man denke über Logistikservice nach, Apotheken, Bankdienstleistungen (Geldautomaten), Mini-Hotels, Fahrzeug-Service und ähnliches.
 
 
15.10.2016 – Russland hat Ideen zur Neutralisierung amerikanischer Laserwaffen
Wie bekannt, arbeiten die USA intensiv an der Entwicklung von Laserwaffen zur Vernichtung von gepanzerter Technik des Gegners. Russland selber beurteilt die Perspektiven derartiger Waffensysteme negativ, da es ausreichend Gegenmittel gibt, die den Einsatz von Laser neutralisieren. Diese Ansicht vertritt der Direktor des Fonds für Perspektivforschungen Andrej Grigoriew in einem Interview mit Rambler News. „Natürlich sieht das in den Filmen sehr phantastisch aus, mit ziemlich guten Effekten. Aber es ist bekannt, dass man den Laser sehr leicht neutralisieren kann. Man kann zum Beispiel die Oberfläche des potenziellen Zieles verspiegeln und damit wird der Laser abgelenkt. Man kann aber auch einfach nur eine Vernebelung einsetzen und der Laserstrahl findet sein Ziel nicht“, - so Grigoriew. Im August 2016 hatte der stellvertretende russische Verteidigungsminister Juri Borisow informiert, dass Russland bestimmte Laserwaffen in den Bestand aufgenommen habe. Allerdings funktionieren diese auf anderen physikalischen Prinzipien.
 
14.10.2016 – Keine russische Militärbasis in Vietnam
Vietnam hat erklärt, dass es nicht bereit ist, irgendeinem Staat Stützpunktrechte für Militärs einzuräumen. Man betreibe eine Politik der Neutralität. Vietnam wird in keinen militärischen Bündnisblock eintreten und auch keine ausländischen Militärs in das Land lassen. Damit sind die vor wenigen Wochen vom russischen Verteidigungsministerium geäußerten Absichten zur Aktivierung alter sowjetischer Militärstützpunkte im Land hinfällig.
 
14.10.2016 – Russischer Haushalt plant Sanktionen bis 2019
Der russische Haushalt wird durch das Finanzministerium unter der Prämisse erarbeitet, dass die westlichen Sanktionen noch bis 2019 aktiv sein werden. Dies erklärte der russische Premierminister Dmitri Medwedjew.
„Wir gehen bei der Planung davon aus, dass die westlichen Sanktionen noch bis 2019 aktiv sein werden und wir ebenfalls Sanktionen gegen den Westen verhängen. Dies zur Grundlage genommen, gehen wir trotzdem von kleinen Wachstumsschritten in der Wirtschaft aus“, - kommentiert der russische Premier. Ungeachtet aller Schwierigkeiten hat der Staat die Erfüllung aller sozialen Versprechungen an oberste Stelle gestellt. Der Haushaltsentwurf für den Zeitraum 2017-2019 wird am 28. Oktober der russischen Staatsduma zur Beratung vorgelegt.
 
 
14.10.2016 – Russland hat neue Waffe ohne Munition entwickelt
Russland hat eine neue Waffe die nach neuen physischen Grundlagen funktioniert, entwickelt. Die Waffe vernichtet gegnerische Technik aller Art, so auch hochpräzise Waffen, ohne Anwendung von Munition. Dies erklärte der Vertreter einer Firma, die diese Waffe entwickelt hat. Der Vertreter erklärte, dass es sich um „gebündelte Energie“ handle, die auf das gegnerische Ziel geleitet wird und es somit vernichtet. Im September wurde die neue Waffe dem russischen Verteidigungsministerium vorgestellt. Dies geschah im Rahmen des Forums „Armee-2016“.
 
14.10.2016 – Russland und Indien arbeiten gemeinsam an Urananreicherung
Der russische Präsident Putin informierte, dass Russland und Indien zukünftig gemeinsam Projekte zur Urananreicherung durchführen werden. Dazu wird Russland eine Lokalisierung der Produktion für die benötigten Komponenten des Atomkraftwerkes in Indien vornehmen. Weiterhin prüft man gegenwärtig neue Standorte in Indien für die Errichtung von Atomkraftwerken. Beide Länder leiten auch Maßnahmen ein, um den gegenwärtigen Trend des Rückgangs des gegenseitigen Warenaustausches aufzuhalten.
 
14.10.2016 – Lieferung S-300 an Iran abgeschlossen
Russland hat die vereinbarte Lieferung von Luftverteidigungskomplexen S-300 an den Iran abgeschlossen. Dies teilte der Direktor des föderalen Dienstes für militärtechnische Zusammenarbeit Alexander Fomin mit. „Alle Einheiten (Batterien“ sind geliefert wurden“, - so Fomin. Er informierte weiter, dass es keine Gespräche mit den Iran über die Lieferung von Flugzeugen „Suchoi“ gebe. Der Verkauf dieser Technik ist durch internationale Vereinbarungen verboten.
 
 
14.10.2016 – Russland kündigt Gasleitungsvertrag mit Ukraine
Der russische Premierminister Dmitri Medwedjew hat angewiesen, den Vertrag mit der Ukraine über die gemeinsame Nutzung von Gasleitungssystemen auf dem Gebiet der Ukraine zu kündigten. Das russische Außenministerium wurde angewiesen, die Ukraine entsprechend zu informieren. Der Vertrag wurde im Jahre 1995 unterzeichnet. Im Februar 2016 wurde das Netz durch die Ukraine an die Schweizer Firma „International Trading Partners AG verkauft. Der Verkauf wurde durch die Antimonopolbehörden der Ukraine und Russlands genehmigt. Daraus entstand die Situation, dass für Russland eine weitere Beteiligung am Gasleitungsnetz nicht mehr von Interesse ist. Es handelt sich um die Leitung „Samara-Grosny-Armarwir-Trudowaja.
 
13.10.2016 –Russland testete drei Interkontinentalraketen an einem Tag
Russland hat am Mittwoch drei Interkontinentalraketen getestet. Der erste Start erfolgte vom U-Boot „Georgi Pobedonozez“. Die zweite Rakete vom Typ „Topol“ startete vom Weltraumbahnhof „Plezezk“. Die dritte Rakete startete wieder von einem U-Boot „Nowomoskowsk“. Alle drei Starts verliefen planmäßig, die Raketen erreichten in der vorberechneten Zeit ihr Ziel. Über den Start der drei Raketen waren die USA informiert worden.
 
 
13.10.2016 – Gemeinsamer Flugzeug- und Hubschrauberbau mit Indien
Russland und Indien werden gemeinsam Hubschrauber und Flugzeuge produzieren. Darüber informierte in einem Interview der Minister für Handel und Industrie Denis Manturow. Alle notwendigen Dokumente sind bereits zwischen beiden Ländern abgestimmt. Beide Länder werden ein Gemeinschaftsunternehmen für die Produktion des Hubschraubers Ka-226T schaffen. Dies wird die wichtigste Aufgabe sein. Weiterhin wird gegenwärtig zwischen beiden Ländern die Lieferung von Hubschraubern des Typs Mi-172 verhandelt.
 
 
13.10.2016 – Gerüchte über Personalveränderungen
Im Zusammenhang mit einer möglichen Beendigung der Beratertätigkeit von Uschakow für den russischen Präsidenten, wird als dessen Nachfolger der jetzige Pressesprecher Dmitri Peskow gehandelt. In einer ersten Stellungnahme wies dieser die Information als Gerücht zurück. Weiterhin spricht man, dass das russische Sportministerium unter Leitung von Witali Mutko liquidiert werden soll. Dafür soll eine neue Behörde geschaffen werden, die direkt der Regierung unterstellt ist und die die Aufgaben des Sports, der Jugend und des Tourismus wahrnehmen soll. Wer der neue Leiter dieser Agentur werde soll, ist bisher noch nicht bekannt. Der bisherige Sportminister Witali Mutko soll befördert werden und im Status eines Vizepremiers Aufgaben in der Zentralregierung erfüllen.
 
 
12.10.2016 – Kapitalabfluss aus Russland könnte fast „Null“ werden
Das russische Finanzministerium vertritt die Ansicht, dass der kumulierte Kapitalabfluss aus Russland in diesem Jahr fast „Null“ erreichen könnte. Auch das Bruttosozialprodukt scheint nicht weiter zu fallen und könnte sich bei „Null“ für dieses Jahr einpegeln. Ebenso zeigt die Inflation, dass vermutlich die Marke 5,8 Prozent nicht überschritten wird. Wie das Ministerium weiter mitteilt, ist auch ein reales Anwachsen der Löhne bereits zu verzeichnen.
 
 
12.10.2016 – Russland will wieder Saftiges aus der Türkei
Russland hat das Importverbot für Apfelsinen, Mandarinen, Aprikosen, Pfirsiche und Nektarinen sowie Pflaumen aus der Türkei aufgehoben. Eine entsprechende Anordnung wurde auf der Internetseite der russischen Regierung veröffentlicht. Putin hatte die Aufhebung des Importverbots bei seinem Besuch in der Türkei am Montag bereits angekündigt. Das Importverbot wurde am 1. Januar 2016 verhängt. Beide Länder sind bemüht, das gegenseitige Verhältnis schnell zu normalisieren.
 
 
12.10.2016 – Putin trinkt Tee zu Hause
Am Dienstag wurde aus französischen Quellen bekannt, dass der russische Präsident Putin seine Reise nach Frankreich abgesagt hat. Putin reagierte damit auf die Vorstellungen seines französischen Amtskollegen, nur die Syrienfrage während des Aufenthaltes zu besprechen. Daraufhin habe Putin sich entschlossen nicht nach Frankreich zu reisen.
 
Fotomontage: Zu Hause ist es doch am schönsten.
 
12.10.2016 – Russland sehr gelassen zum Thema Visapflicht mit Ukraine
Russland verhält sich sehr gelassen zu den Überlegungen der Ukraine, gegenüber Russland die Visapflicht einzuführen. Selbst das ukrainische Außenministerium weist auf die möglichen katastrophalen Folgen für die Ukraine hin und stellte die Frage, was man denn überhaupt mit der Visapflicht erreichen will. Man geht im ukrainischen Außenministerium davon aus, dass Russland, durch Anwendung des Prinzips der Gegenseitigkeit, die Visapflicht im Gegenzug einführen würde und dies könnte eine Massenflucht von Ukrainern nach Russland auslösen. Gegenwärtig arbeiten einige Millionen Ukrainer in Russland. Diese könnte Russland dann zwingen, dass Land zu verlassen und in die Ukraine zurückzukehren. Dort könnten sie ein Arbeitsvisum und eine Arbeitsgenehmigung für Russland beantragen. Russland könnte aber auch einfach nur diesen Ukrainern die russische Staatsbürgerschaft anbieten, was katastrophale Folgen für die Ukraine hätte, denn man würde einen Großteil seiner Bevölkerung verlieren – so ein Vertreter des ukrainischen Außenministeriums.
 
12.10.2016 – Russland schließt Grenzübergang „Smolensk“
Der Grenzübergang zwischen Russland und Weißrussland im Gebiet Smolensk ist ab sofort für alle Ausländer geschlossen. Er kann nur noch von russischen und weißrussischen Bürgern genutzt werden. Begründet wird dies von russischer Seite mit ungenügender technischer Ausstattung des Grenzübergangs. Weiterhin bezieht sich Russland auf den Artikel 4 des Vertrages zwischen Russland und Weißrussland aus dem Jahre 1995, welcher das Verbot der der Einreise von Drittstaaten-Bürger regelt. Die Mitteilung über die Schließung des Grenzübergangs wurde vom russischen FSB, in Anwesenheit von Vertretern des russischen Außenministeriums und Kulturministeriums verbreitet. Es handelt sich um den Grenzübergang „Krasnaja Gorka“. Es wird nicht damit gerechnet, dass dieser Übergang in absehbarer Zeit wieder für Ausländer geöffnet wird.
 
Karte: Russland schließt Grenzübergang in Richtung Smolensk für Ausländer
 
11.10.2016 – Türkischer Premier äußert sich zu Syrien
Der türkische Premierminister erklärte, dass sich die Positionen Russlands und der Türkei zu Syrien angenähert haben. Russland erkennt die militärischen Handlungen der Türkei im Rahmen der Operation „Schild Euphrat“ an und auch die Türkei bringt den Operationen Russlands in Syrien mehr Verständnis entgegen. Somit stellt der Premier fest, dass sich das Verhältnis zwischen beiden Ländern immer mehr normalisiert. Die Türkei sieht sich auch als Vermittler zwischen den Ansichten Russlands, der USA und dem Iran. Die Türkei sieht auch Möglichkeiten, Saudi-Arabien in diese Gespräche mit einzubeziehen. Weiterhin informierte der türkische Premier, dass er sich in Kürze mit dem russischen Premierminister Medwedjew treffen werde. Der Prozess der Normalisierung der Beziehung zwischen beiden Ländern läuft wesentlich schneller, als die Türkei gehofft hatte.
 
 
11.10.2016 – Putin trifft Erdogan in der Türkei
Der russische Präsident Putin ist in die Türkei gereist. Dort wird er sich sowohl mit dem türkischen, wie auch mit dem Präsidenten Venezuelas treffen. Weiterhin nimmt Putin an einer Sitzung des Welt-Energie-Kongresses teil. Mit der Türkei wird die Rückkehr des Landes in den Status „Schlüsselpartner im Nahen Osten“ besprochen. Weiterhin wird der Vertrag zum Bau der „Türkenlinie“ unterzeichnet. Weiterhin werden die Haltungen beider Länder zur Syrienfrage besprochen. Für Russland ist es wichtig, in der Türkei einen Partner bei der sich zuspitzenden Lage in Syrien zu haben. Man hofft im Ergebnis der Gespräche sowohl ein Gegengewicht zum Verhalten der westlichen Staaten schaffen zu können, wie auch Kanäle für den Nachschub mit Waffen und Munition nach Aleppo schließen zu können.
 
 
11.10.2016 – Russland will Militärstützpunkt in Ägypten pachten
Die russische Zeitung „Iswestija“ berichtet über Gespräche zwischen Russland und Ägypten zur Pacht von Militärstützpunkten, die ehemals schon zu sowjetischen Zeiten genutzt wurden. Ziel ist, die Pacht im Jahre 2019 zu beginnen, wenn bis dahin alle Arbeiten zur Rekonstruktion der Objekte abgeschlossen sind. Genutzt werden soll der ehemalige sowjetischen Stützpunkt in der Stadt Sidi-Barrani für Luftstreitkräfte. Ägypten hat bereits seine Bereitschaft signalisiert. Ägypten hofft, dass mit der Aktivierung dieses Stützpunktes auch strategische Interessen des eigenen Landes eine Berücksichtigung finden. Für Russland ist dieser Stützpunkt unter dem Aspekt der äußerst instabilen Lage in Afrika notwendig.
 
 
11.10.2016 – Russland richtet ständige Militärbasis in Syrien ein
Russland wird eine ständige Militärbasis im syrischen Tartus für seine Flotte einrichten. Darüber informierte der stellvertretende Verteidigungsminister Nikolai Pankow am Montag. Die notwendigen Dokumente werden gegenwärtig durch die Beteiligten erarbeitet. In dem Zusammenhang wurde daran erinnert, dass Russland bereits Anfang Oktober des Typs S-300 nach Syrien verlegt und im Stützpunkt Tartus stationiert hat. Offiziell wurde dies begründet mit dem Schutz des Hafens und der dort befindlichen russischen Schiffe. Bereits zu sowjetischen Zeiten, seit 1984, befand sich in Tartus eine ständige Versorgungsbasis. Bis dahin galten Verträge aus den Jahren 1971 und 1977 zur Nutzung von syrischen Häfen, jedoch ohne eine eigene Versorgungsbasis. In den 90er Jahren wurde die Basis in einem stark verkleinerten Umfang „am Leben erhalten“. Seit 2009 wurde von Zeit zu Zeit über die Reaktivierung der Basis gesprochen. Im Jahre 2015 begannen umfangreiche Arbeiten zur Vertiefung des Hafens.
 
Karte: Russische Militärstützpunkte in Syrien
 

 
11.10.2016 – Neuer Chef der Luftlandetruppen in Russland
Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat dem neuen Kommandierenden der Luftlandetruppen Generalobert Andrej Serdjukow das Truppenbanner überreicht und gleichzeitig dem Personalbestand vorgestellt. Er bezeichnete ihn als gebildeten Vorgesetzten und ausgezeichneten Organisator. In all seinen bisherigen Dienststellungen hat er die ihm gestellten Aufgaben erfüllt. Besondere Verantwortung übernahm er in den strategisch wichtigen Bereichen der Militärbezirke OST und SÜD. Generaloberst Serdjukow, von Hause aus ausgebildeter Fallschirmjäger, versprach die Traditionen der russischen Luftlandetruppen fortzusetzen und erwähnte den Patriotismus, unbedingte treue und nicht brechbaren Willen.
 
 
Die Luftlandetruppen Russlands sind Elitetruppen und genießen in der Armee und der Zivilgesellschaft außerordentlich hohes Ansehen.
 
 
 
 
11.10.2016 – Putin mit hohen Erwartungen an die Ernte 2016
Putin beglückwünschte die Mitarbeiter der russischen Landwirtschaft zu ihrem professionellen Ehrentag am vergangenen Wochenende. Im Glückwunschtelegramm hob er hervor, dass Russland in diesem Jahr die beste Getreideernte in der modernen Geschichte des Landes erwarte. Man gehe von 115 Mio. Tonnen aus. Damit erreicht Russland den führenden Platz im weltweiten Export von Weizen. Es gibt aber auch in anderen Bereichen der Landwirtschaft gute Zuwachsraten. Russland wird auch weiterhin diejenigen unterstützen, die ihre unternehmerische Zukunft in der Landwirtschaft sehen. Das Ziel Russlands sollte es sein, sich zum größten Nahrungsmittelproduzenten in der Welt zu entwickeln. Dies ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, aber durchaus im Rahmen des Möglichen – so Putin weiter.
 
 

 

10.10.2016 – Geldfälschungen in Russland
Wie in allen Ländern, so hat auch Russland das Problem, dass nicht staatlich beauftragte Kunstschaffende versuchen, nationale aber auch internationale Valuta zu fälschen. Die russische Zentralbank führt über entdeckte Fälschungen russischer Rubel, aber auch amerikanischer Dollar und des Euro eine genaue Statistik. Wenn Sie sich für Einzelheiten interessieren, so nehmen Sie an unserer Umfrage teil, die Sie gleich links neben diesem Artikel finden. Sie brauchen sich hierfür nicht zu registrieren, sondern nur unsere Frage ehrlich und gewissenhaft beantworten. Wagen Sie den mutigen Klick und danach erhalten Sie barrierefreien Zutritt zu einem weiteren Artikel über die Geldfälschungen in Russland.
 
 
10.10.2016 – Inflation in Russland
Für Liebhaber rückläufiger Zahlen in Russland wird die Information über die Entwicklung der Inflation in Russland Freude auslösen – für Interessierte an einer positiven Entwicklung in Russland aber auch. Im September betrug die Inflation 0,2 Prozent, somit der zweitniedrigste Wert in diesem Jahr. Insgesamt hat die Inflation einen Wert von 4,08 Prozent erreicht – ein erheblicher Rückgang im Vergleich zu 2015, wo die Inflation als Gesamtjahreswert 12,91 Prozent betrug.
 
 
10.10.2016 – Russische und Serbische Militärs trainieren gemeinsam
Piloten der Luft- und Weltraumtruppen Russlands und der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung Serbiens werden erstmals gemeinsam eine flugtaktische Übung durchführen. Sie findet auf dem Gebiet der Republik Serbin unter der Bezeichnung „BARS-2016“ statt. An der Übung nehmen beiderseits Piloten von Jagdflugzeugen, aber auch Armeefliegerkräfte teil. Genutzt werden Flugzeuge MIG-29 und Hubschrauber Mi-8. Insgesamt werden zehn Technikeinheiten an der gemeinsamen Übung teilnehmen – so das russische Verteidigungsministerium in einer offiziellen Mitteilung. Trainiert wird das Abfangen von Flugzeugen, Luftkampf und Flugmanöver der Klassifizierung „Hoch und Schwierig“, sowie taktische Luftschläge gegen Erdziele. Eine weitere Aufgabe besteht im Absetzen von Personal und der Durchführung von Bergungs- und Rettungsarbeiten.
 
 
 
10.10.2016 – Entwicklung der Aids-Erkrankungen in Russland
Im russischen Internet veröffentlichen die Behörden regelmäßig statistische Zahlen über die Entwicklung der Aids-Erkrankungen in Russland und den russischen Regionen. Trotz aller Aufklärungsarbeit und der kostenlosen Behandlung nimmt die Anzahl der Erkrankungen im gesamtrussischen Maßstab zu.
 
 
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09.10.2016 – Deutscher Journalist Hubert Seipel über Putin
Der russische Präsident Putin glaubt, dass die Angst vor ihm das Hauptmotiv des Westens ist, weshalb man eine Negativkampagne gegen ihn führt. Er äußerte dies in einem Gespräch mit dem deutschen Journalisten Hubert Seipel, der ihn bereits seit vielen Jahren in seiner Tätigkeit als russischer Präsident vertrauensvoll begleitet. Putin ergänzte weiter: „Ich muss genau der sein, den das Volk sich wünscht.“ Seipel informierte weiter über einige Charaktereigenschaften Putins, die er bemerkt haben will. Putin hat Humor, ist sarkastisch und ist sehr emotional. Man muss sich an seine Art gewöhnen und man muss, um ihn zu verstehen Humor und Sarkasmus gemeinsam sehen. Durch den russischen Sender NTW wird in Kürze ein Film des deutschen Journalisten über Putin ausgestrahlt.
 
 
09.10.2016 – Wieder Diebstahl von Staatsgeldern
Bei der Vernichtung der russischen Chemiewaffen soll es zur Veruntreuung staatlicher Gelder im großen Umfang gekommen sein. Darüber berichten russische Medien unter Bezug auf Informationen aus den Rechtspflegeorganen. Hauptbeschuldigter soll der Generaldirektor der Firma „Ekros-Ingeniering“ Nail Bulchin sein. Der 56jährige Bulchin wurde verhaftet. Mit der Firma wurde im Jahre 2014 ein Vertrag über die Lieferung von 85 und 370 Tonnen bestimmter Chemikalien für die Summe von 16 Mio. Rubel abgeschlossen. Die Chemikalien werden bei der Neutralisierung von bestimmten Chemiewaffen, wie z.B. Sarin benötigt. In Absprache mit staatlichen Mitarbeitern, deren Namen nicht bekannt gegeben wurden, wurde der Preis unmotiviert um 10 Mio. Rubel erhöht. Wie offiziell bekannt gegeben wurde, hat Russland bisher 95 Prozent seiner Chemiewaffen vernichtet.
 
09.10.2016 – Türkei will Visaregime mit Russland aufheben
Der Minister für Wirtschaft der Türkei informierte, dass die gegenseitige Aufhebung der Visapflicht zwischen der Türkei und Russland in angemessener Zeit erfolgen wird. Der Minister erinnerte, dass bis zu Beginn der Krise zwischen beiden Ländern, die Bürger bereits ohne Visum reisen konnten. Visafreiheit bedeutet für beide Länder Nutzen bei der Entwicklung der Tourismus, des Handels und prinzipiell der zwischenstaatlichen Beziehungen – so der türkische Minister. Weiterhin prüft die Türkei die Möglichkeit, dass russische Bürger nur mit ihrem nationalen Pass (Personalausweis) in die Türkei einreisen können.
 
09.10.2016 – USA wollen Russland international finanziell behindern
Die USA haben beschlossen, Russland im Jahre 2017 das Leben auf dem internationalen Finanzsektor schwer zu machen und jegliche Kreditaufnahme zu verhindern. Dies betrifft auch die Arbeit des Weltwährungsfonds. Weiterhin wollen die USA Einfluss auf die Kultur- und Bildungsarbeit Russland im Weltmaßstab nehmen. Dies erklärte ein Vertreter der amerikanischen Präsidentenverwaltung für Information im Zusammenhang mit der Veröffentlichung eines entsprechenden Memorandums, welches am 27. September durch den amerikanischen Präsidenten unterschrieben wurde. Die amerikanischen Vertreter in allen betreffenden Organisationen und Einrichtungen haben die Weisung erhalten, ständig ihr Veto einzulegen, sollte Russland aktiv werden.
 
 
09.10.2016 – Chef der regionalen Strukturen der Nationalgarde ernannt
Der Chef der russischen Nationalgarde Viktor Solotow hat per Befehl, veröffentlicht auf der Internetseite der Behörde, eine Reihe von Verantwortlichen der Nationalgarde in den russischen Regionen ernannt. Hierzu gehören die Regionen: Moskau, St. Petersburg, Kaliningrad, Karbadino-Balkari, Nord-Ossetien, Krai Perm, Wolgograd, Saratow, Kursk, Orenburg, Sverdlowsk, Tscheljabinsk, Nowgorod, Republik Burjatiaja, Kalmyken, Adygeja, Karelien, Tatarstan, Jüdisches autonomes Gebiet, Tschukotsk, Nenezker autonomes Gebiet. Mit diesen Ernennungen beginnen die intensiven Aufbauarbeiten der Nationalgarde in den Regionen.
 
 
09.10.2016 – Neue Banknoten in Russland
Russland hat gewählt. Diesmal ging es um die Motivgestaltung der neuen Banknoten im Nominalwert 200 und 2000 Rubel. Für die Gestaltung der Geldscheine werden in Russland grundsätzlich Motive russischer Städte oder Gebiete verwendet. Für die neuen Geldscheine werden Motive der Stadt Sewastopol (russische Republik Krim) und Kasan im Fernen Osten verwendet. Die Wahl erfolgte durch die Bevölkerung, die in einer Online-Abstimmung für die Motive stimmen konnte. Die neuen Banknoten sollen den Zahlungsverkehr der Bevölkerung erleichtern. Nach Ansicht der Leiterin der russischen Zentralbank Elvira Nabiullina, wird die Ausgabe der neuen Geldscheine keinerlei Einfluss auf die Inflation haben.
 
 
08.10.2016 – Russland will Militärbasen auf Kuba und in Vietnam reaktivieren
Das russische Verteidigungsministerium denkt über eine Rückkehr seiner Militärs auf ehemalige Stützpunkte auf Kuba und in Vietnam nach. Darüber informierte der stellvertretende Verteidigungsminister Nikolai Pankow. Gegenwärtig wird durch die Verantwortlichen die Situation analysiert, die damals zur Liquidierung der Stützpunkte führte. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten vertrat die Ansicht, dass es in den letzten zwei Jahren zu vielen Korrekturen in den internationalen Angelegenheiten gekommen ist. Und somit ist klar, dass alle Länder im Rahmen ihrer nationalen Interessen diese Veränderungen bewerten und Maßnahmen festlegen, die sie für notwendig erachten. Vorausgehend hatte der Verteidigungsminister Sergej Schoigu erklärt, dass Russland seine Militärbasen in Kirgisien, Tadschikistan, und Armenien entwickeln wird.
 
 
08.10.2016 – Putin entlässt knappes Dutzend Generäle
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Freitag zehn Generäle des Innenministeriums von ihren Pflichten entbunden. Fast alle Generäle haben ehemals Strukturen geleitet, die aus dem Bestand des Innenministeriums herausgelöst und der Nationalgarde übergeben worden sind.
 
 
08.10.2016 – Import nach Russland planmäßig rückläufig
Russland meldet einen weiteren Rückgang von Importen. Im Rahmen der geplanten Importablösungen ist diese Information also durchaus positiv zu bewerten. Von Januar bis September, so meldet der russische Zoll, sind 2,4 Prozent weniger Waren eingeführt worden, wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. In absoluten Ziffern betrug der Import 115,68 Mrd. USD.
 
08.10.2016 – Gemeinsame Luftverteidigung mit Armenien
Durch den russischen Präsidenten Putin wurde der Staatsduma eine staatliche Vereinbarung mit Armenien zur Ratifizierung zugeleitet. Diese sieht die Organisation einer gemeinsamen regionalen Luftverteidigung in der Kaukasus-Region vor. Die Vereinbarung mit Armenien wurde am 23. Dezember 2015 in Moskau unterzeichnet und bedarf, um in Kraft zu treten, der Zustimmung der Staatsduma. Im Juni 2016 wurde durch die Volksversammlung Armeniens dieser Vereinbarung bereits zugestimmt.
 
08.10.2016 – Russland plant Verstaatlichung des Alkohols
In Russland gibt es Überlegungen, die Produktion und den Verkauf von Alkohol in staatliches Monopol zu überführen. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde der Staatsduma zur Beschlussfassung übergeben. Sollte dieses Gesetz angenommen und beschlossen werden, so dürfen zukünftig nur noch Firmen Alkohol herstellen und mit Alkohol handeln, bei denen der Staat Gesellschafteranteile hält. Man will damit der Produktion und dem Verkauf von illegalem Alkohol zusätzliche Schwierigkeiten bereiten. In den letzten Jahren sind durch den russischen Staat bereits vielfältige Anstrengungen unternommen wurden, um illegale Aktivitäten auf diesem Gebiet zu verhindern, was aber wohl nur unvollständig gelungen ist. Es gibt jährlich viele Todesfälle in Russland durch gepanschten Alkohol. Dem will man nun mit dem Gesetzentwurf einen weiteren Riegel vorschieben. Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt bei Einführung des Staatsmonopols ist, dass die Steuerkassen bis zu 500 Mrd. Rubel jährlich zusätzlich einnehmen.
 
 
08.10.2016 – Schneller als erwartet – Umstellung auf einheimische Software
Anscheinend läuft die Ablösung von importierter Software in den russischen Behörden schneller als erwartet. Man geht davon aus, dass der Austausch von Office-Programmen „Microsoft“ gegen analoge Programme aus russischer Produktion in den kommenden zwei Jahren abgeschlossen sein wird. Die russischen Behörden werden mit einem komplexen Programmpaket ausgestattet, welches ein email-Programm enthält, Kalender, Telefonbuch, Antivirus, Browser, sowie alle anderen bekannten Programmelemente. Bei diesen Entwicklungen handelt es sich nicht um völlig neue Varianten, sondern es werden bereits existierende Angebote aus russischer Produktion genutzt und weiterentwickelt.
 
 
08.10.2016 – Fahrzeugverkauf weiter rückläufig in Russland
Auch im September ist der Verkauf von Fahrzeugen in Russland rückläufig. Acht Prozent weniger Fahrzeuge wurden im September 2016, im Vergleich zum Vorjahresmonat verkauft. Insgesamt wurden 130.000 Neufahrzeuge verkauft. Die Analyse der Verkäufe der neun Monate des aktuellen Jahres zeigt einen Rückgang der Verkäufe um 14 Prozent. Experten sagen eine Verlangsamung der Rückgänge hervor, bei gleichzeitigen Preissteigerungen um bis zu 20 Prozent. Im Gegenzug stiegen die Verkäufe von gebrauchten Fahrzeugen in Russland in den Monaten bis August 2016 um 8,5 Prozent.
 
 
07.10.2016 – Alle unbekannten Flugobjekte werden bekämpft
Das russische Verteidigungsministerium vertritt die Ansicht, dass beliebige Raketen- oder Flugzeugangriffe auf das Territorium, welches durch die syrische Regierung kontrolliert wird, auch eine Gefahr für die russischen Armeeangehörigen darstellt. Darüber informierte der Vertreter des Verteidigungsministerium Igor Konaschenkow. Nach dem angeblich irrtümlichen US-Angriff auf syrische Truppen am 17. September habe Russland alle Maßnahmen eingeleitet, damit derartige irrtümliche Angriffe auf russische Truppen nicht stattfinden können. „Die Reichweite unserer Systeme S-400 und S-300, welche auf den syrischen Basen in Chmein und Tartus stehen, könnten eine Überraschung für die Objekte sein, die wir nicht identifizieren können“, - so der General. Er informierte weiter, dass die russische Luftabwehr keine Zeit haben wird, um irgendwelche Tätigkeiten zur Identifizierung oder des Endzieles von angreifenden Raketen durchzuführen.
 
 
07.10.2016 – Neue schwere Bomber-Division im Fernen Osten
Nicht näher bezeichnete Quellen aus dem russischen Verteidigungsministerium berichten, dass im Fernen Osten eine neue Division schwerer Bombenflugzeuge aufgestellt wird. Im Bestand dieser Division werden sich Flugzeuge des Typs TU-95MC und TU-22M3 befinden. Die neue Division wird auf der Grundlage der schon existierenden 6952. Luftbasis geschaffen, deren Flugzeuge auf Plätzen in Ukrainka (Gebiet Amur) und Belaja (Gebiet Irkutsk) stationiert sind. In den Bestand sind bereits einige Staffeln Fernfliegerkräfte übergeben worden, die bisher im Militärbezirk ZENTRAL und OST stationiert waren. Wie die Quelle weiter mitteilt, wird der Verantwortungsbereich dieser neuen Division im Dreieck „Japan-Guam-Inseln-Hawaii“ liegen. Zu Sowjetzeiten bestand die Hauptaufgabe dieser fliegenden Verbände darin, Luftschläge gegen Militärbasen der USA auf Japan zu führen, den Guam-Inseln und Basen im Stillen Ozean. Weiterhin hatten diese Kräfte die Hauptkräfte der US-Flotte im Pazifik zu bekämpfen, die sich in der Nähe der Hawaii-Inseln befanden.  
 
 
07.10.2016 – Kurzzeitverträge für russische Militärs angedacht
Im russischen Verteidigungsministerium denkt man über die Schaffung eines Systems von Kurzzeitverträgen für temporär freiwillig Dienende nach. Bürger, die derartige Verträge mit dem Verteidigungsministerium unterschreiben, sollen für Einsätze zur Terrorismusbekämpfung herangezogen werden, aber auch Aufgaben im Ausland erfüllen. Eine entsprechende Gesetzesinitiative wurde bereits durch eine Regierungskommission für gut befunden. Gegenwärtig ist es möglich einen Vertrag über fünf Jahre oder über zwei-drei Jahre abzuschließen. Verträge über fünf Jahre sind Offizieren und Fähnrichen vorbehalten, die eine strukturelle Funktion ausfüllen. Die neue Form von Verträgen soll es Bürgern, die sich in Reserve befinden, ermöglichen, sich bis zu einem Jahr dem Verteidigungsministerium zur Verfügung zu stellen und auch an Kampfhandlungen teilzunehmen. Weiterhin können aktiv Dienende derartige Verträge unterschreiben, wenn ihr aktiver Wehrdienst nur noch eine Laufzeit von einem Monat hat. Derartig kurzfristige Verträge dürfen, nach der jetzigen Entwurfsvorlage, nur abgeschlossen werden, wenn außergewöhnliche Umstände eingetreten sind und eine Operation durchgeführt werden muss, die der Wiederherstellung des Friedens und der Gewährleistung der Sicherheit dient.
 
Grafik: Gebäude des Verteidigungsministeriums und Soldaten der Präsidentengarde
 
07.10.2016 – Deutschland als Initiator für neue Anti-Russland-Sanktionen
Russische Medien berichten, dass man in Deutschland begonnen habe, über weitere antirussische Sanktionen im Rahmen der Europäischen Union gegen Russland nachzudenken. Grund hierfür ist diesmal die Syrien-Thematik. Die deutsche Regierung prüft gegenwärtig Möglichkeiten, wie man Russland zwingen kann, seinen Kurs in Syrien zu ändern.
Die Überlegungen befinden sich gegenwärtig in einem frühen Stadium. Während einer Pressekonferenz am Mittwoch, wurde dem Sprecher des Auswärtigen Amtes eine diesbezügliche Frage gestellt. Er antwortete, dass er gegenwärtig niemanden kenne, der sich mit dieser Frage zusätzlicher Sanktionen gegen Russland beschäftige. Danach stellten Journalisten dem Pressesprecher der Bundeskanzlerin diese Frage und er verweigerte eine Antwort.
Man muss sich also nicht wundern, wenn bei einem derartigen Verhalten Deutschlands gegen Russland, sich das Verhältnis zwischen beiden Ländern immer weiter zuspitzt. Es kommen Gedanken auf, dass das wiedervereinte Große Deutschland versucht, Russland mit wirtschaftlichen und politischen Mitteln auf die Knie zu zwingen, wenn dies schon zu früheren Zeiten mit militärischen Mitteln nicht möglich war. Und man muss sich somit nicht wundern, wenn der Wind in Russland für Deutschland und die Deutschen immer schärfer weht – nicht nur auf föderaler, sondern auch auf regionaler Ebene.
 

 
07.10.2016 – Finanzministerium will neue Steuer
Das russische Finanzministerium sucht nach neuen Quellen für mögliche Steuereinnahmen und glaubt nun eine Möglichkeit gefunden zu haben. Man will eine Steuer auf nichtregistrierte Immobilien erheben – ein sicher vernünftiger, seit vielen Jahren überfälliger Schritt. In Russland wird man für eine Immobilie dann steuerpflichtig, wenn diese im Grundbuch eingetragen ist. Niemand zwingt aber einen Bürger, seine neugebaute Immobilie in das Grundbuch eintragen zu lassen. Und somit zahlt er auch keine Steuern. Damit ist heute eine Situation entstanden, wo ein Drittel aller Neubauten in Russland im Grundbuch nicht erfasst sind und deren Eigentümer somit keine Steuern zahlen. Es handelt sich um 4,4 Millionen Grundstücke.
 
 
06.10.2016 – Russland schränkt Zusammenarbeit mit USA weiter erheblich ein
Der russische Premierminister Dmitri Medwedjew hat ein Dokument unterzeichnet, welches anweist, die Zusammenarbeit mit den USA auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Forschung und Ausarbeitungen im Energie- und Atombereich einzustellen. „Im Zusammenhang mit, durch die USA verhängten Einschränkungen zur Zusammenarbeit mit Russland im Bereich der Atomenergie … sind die Vereinbarungen zwischen der Regierung der Russischen Föderation und der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika über Zusammenarbeit im wissenschaftlichen Forschungsbereich und der Ausarbeitungen im Bereich der Kern- und Energiesphäre vom 16.09.2013 einzufrieren“, - so der Text, welcher auf der Internetseite der Föderalregierung veröffentlicht wurde. Bereits am 3. Oktober wurde durch den russischen Präsidenten die Zusammenarbeit mit den USA auf dem Gebiet der Aufbereitung von Plutonium annulliert.
 
Foto: Premierminister Dmitri Medwedjew vor dem Gebäude der Föderalregierung (Weißes Haus)
 
06.10.2016 – Russland verstärkt Flottenpräsenz im Mittelmeer
Das russische Verteidigungsministerium hat sich entschlossen, seine im Mittelmeer anwesenden Seestreitkräfte um zwei kleine Raketenkreuzer „Serpuchow“ und „Seljonny Dol“ zu verstärken. Beide Schiffe sind ausgerüstet mit dem weitreichenden Raketensystem „Kalibr-NK“. Beide Schiffe stammen aus dem Bestand der Schwarzmeerflotte und haben am 4. Oktober den Heimathafen Sewastopol in Richtung Mittelmeer verlassen. Beide Schiffe, so wird in der Pressemitteilung erwähnt, gehören bereits zum modernen Bestand der russischen Flotte.
 
 
06.10.2016 – Gerhard Schröder Chef von Nord Stream 2
Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder ist am 29. September zum Chef des Verwaltungsrates von Nord-Stream-2 ernannt worden. Weiterhin behält Schröder seine bisherige Funktion als Leiter des Aktionärskomitees des Konsortiums Nord-Stream. Bisher ist noch unbekannt, wann und wie Nord-Stream-2 arbeiten wird, da die Umsetzung des Projektes durch Polen blockiert wird.
 
06.10.2016 – Wie lange hält russischer Kulturminister noch durch?
Der russische Kulturminister Wladimir Medinski steht schon seit langer Zeit im Focus der Aufmerksamkeit, sowohl der russischen Gesellschaft, wie auch des russischen Präsidenten. Jetzt äußerte sich Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten über den Kulturminister in einer Art, die nichts Gutes (für den Kulturminister) verheißt. In Russland entwickelt sich gegenwärtig ein Streit um die sogenannten „Panfilower“. Es handelt sich dabei um eine Gruppe von Sowjetsoldaten, die während des Großen Vaterländischen Krieges im Kampfeinsatz ihr Leben gegeben haben und zu Helden erklärt worden sind. In der aktuellen Diskussion gibt es Stimmen die behaupten, dass diese Gruppe niemals existiert habe, sondern ein Produkt der sowjetischen Propaganda ist. Der russische Kulturminister hat mit seinen Äußerungen zu verstehen gegeben, dass er diese Ansicht teile. Peskow hatte daraufhin am Mittwoch geäußert: „Der Minister für Kultur beherrscht die russische Sprache in ihren ganzen Nuancen ausgezeichnet.“ Und er ergänzte, dass aktuelle Forschungen ergeben haben, dass die „Panfilower“ wirklich existierten. „Herr Medinski ist wohl in der geschichtlichen Wahrheit nicht aktuell informiert.“ Noch tiefer kann man eigentlich als Minister öffentlich nicht herabgestuft werden.
Bereits vor Monaten konnte man im russischen Internet eine Videomontage finden, die die Situation rund um den russischen Kulturminister bestens und ohne ein russisches Wort, zeigt. Klicken Sie auf die Grafik um zum Videofilm zu gelangen.
 
 
06.10.2016 – Zentralbank organisiert sich neu
Im Rahmen der weiteren Bündelung der Aufsichtspflichten der Zentralbank wurde beschlossen, den gesamten Bereich der Aufsicht über das Finanzwesen in die Verantwortung des Ersten Stellvertreters des Leiters der Zentralbank Sergej Schwezow zu legen. Er wird somit auch zukünftig verantwortlich sein für den Lizenzentzug bei russischen Banken. Am Montag wurde bekannt, dass zwei leitende Mitarbeiter die Zentralbank verlassen werden und die Chefin Elvira Nabiullina persönlich alle Fragen der Finanz-Kredit-Politik bearbeiten wird. Weiterhin werden in der Zentralbank drei neue Departement gebildet: Risikoanalyse, Liquidierung und Sanierung von Banken, Zulassung von Banken.
 
 
06.10.2016 – Erster Lizenzentzug im Monat Oktober durch Zentralbank
Im Rahmen der seit Mitte 2013 praktizierten Bankendisziplinierung, hat am Mittwoch die „AiManiBank“ als erste Bank im Monat Oktober ihre Lizenz verloren. Eine weitere Bank ist von der Zentralbank von allen elektronischen Finanzprogrammen abgeschaltet worden und wartet auf den Lizenzentzug. Im vergangenen Monat haben neun Banken die Lizenz verloren und mit einer derartigen Anzahl ist auch in diesem Monat zu rechnen.
 
 
05.10.2016 – „Memorial“ erhielt Status „Ausländischer Agent“
Das Ministerium für Justiz der Russischen Föderation informiert, das die Organisation „Memorial“ die Voraussetzung für den Status „Ausländischer Agent“ erfüllt und somit in das entsprechende Register aufgenommen wurde. Entsprechende Kontrollen der Organisation haben ergeben, dass diese sich mit politischer Arbeit beschäftigt und durch das Ausland finanziert wird.
 
 
 
 
05.10.2016 – Tag der Weltraumtruppen
Die Weltraumtruppen der Russischen Föderation sind eine relativ junge Teilstreitkraft. Am 4. Oktober feierten die Angehörigen ihren jährlichen Gründungsfeiertag. Der 4. Oktober wurde ausgewählt, weil vor 59 Jahren vom Weltraumbahnhof Baikonur der erste Sputnik gestartet wurde. Die Vorbereitung und Durchführung des Starts lag in der Verantwortung des sowjetischen Militärs. Nun hat Russland auf dem Weltraumbahnhof in Plezezk im Gebiet Archangelsk eine neue Generation von Raketen des Typs „Angara“ geschaffen. Das Verteidigungsministerium zeigt in einem kurzen Videobeitrag beeindruckende Bilder.
 
 
05.10.2016 – Alarm für Iskander-Einheiten im Westen Russland
Raketenbrigaden des Militärbezirkes „WEST“ sind in erhöhte Gefechtsbereitschaft versetzt worden. Eine entsprechende Meldung wurde durch den Pressedienst des Militärbezirkes verbreitet. Es handelt sich um eine planmäßige Übung der komplexen Einsatzbereitschaft der Truppen. Im Rahmen der Übung werden Raketenschläge gegen einen angenommenen Gegner unter Verwendung von Raketen des Typs „Iskander-M“ trainiert. Im Verlaufe der Übung wird das Entfalten der Einheiten in Bereitstellungsräumen und die Bestückung der Startrampen trainiert. An der Übung nehmen mehr als 500 Soldaten und 50 Technikeinheiten teil.
 
 
05.10.2016 – Russland führt neue Strafform ein
Im Jahre 2017 wird Russland eine neue Bestrafungsform für Straftäter und Gesetzesverletzer einführen. Es handelt sich hierbei um Zwangsarbeit. Die hierzu Verurteilten werden in speziell hierfür geschaffene Besserungszentren geschickt. Die Arbeit wird ihnen zugewiesen, sie haben keine Möglichkeit diese Arbeit abzulehnen oder eine andere Beschäftigung zu fordern. Auch dürfen sie die Einrichtung nicht ohne Genehmigung der Verwaltung verlassen. Wie in der Mitteilung hervorgehoben wird, handelt es sich hierbei um eine alternative Bestrafungsform. Die ersten vier Zentren werden im Januar 2017 eröffnet. Sie können bis zu 900 Personen aufnehmen. Diese Bestrafungsform gibt es in der russischen Gesetzgebung eigentlich schon seit dem Jahre 2011 und sollte in der Praxis seit 2013 angewendet werden. Verzögert wurde dies dadurch, dass keine entsprechenden Einrichtungen zur Verfügung standen.
 
05.10.2016 – Finanzministerium will mehr Geheimhaltung
Das russische Finanzministerium will den Umfang der Geheimausgaben des russischen Haushaltes erheblich erhöhen. Konkret will man damit noch im laufenden Jahr 2016 beginnen und einige Ausgaben aus dem laufenden Haushalt nicht mehr veröffentlichen. Insgesamt geht es um Gelder in Höhe von 680 Mrd. Rubel, die zukünftig nicht mehr offengelegt werden sollen. Bereits bei der Erstveröffentlichung des russischen Haushaltes für das Jahr 2016 bemerkte man einen Rückgang der öffentlich zugänglichen Summen um 374 Mrd. Rubel im Vergleich zum Haushalt 2015. Betroffen von diesen Neuregelungen sollen das Wirtschaftsministerium sein, sowie das Transportministerium, das Industrie- und Handelsministerium, das Landwirtschaftsministerium, das Gesundheitsministerium und das Ministerium für Wissenschaft und Bildung.
 
 
05.10.2016 – USA beurteilen die Qualität der russischen Flotte
Die Seestreitkräfte Russlands haben eine neue Qualität erreicht. Der gefährlichste Bestandteil der russischen Flotte sind die Atom-U-Boote des Projektes 885 „Jasen“, die Fregatten des Typs „22350 Admiral Grigorowitsch“ aber auch die Raketen „Zirkon“ und „Klibr“ – so der Direktor des amerikanischen Instituts für die Erforschung des Seepotentials Russlands Mikel Peterson in einem Interview mit der russischen Zeitung „Iswestija“. Ungeachtet der Schwierigkeiten der Vergangenheit hat die russische Flotte sowohl bei der Ausbildung des Personalbestandes wie auch im technischen Ausstattungsgrad ein Niveau erreicht, welches es ihr gestattet, es mit jedem beliebigen Gegner in der Welt aufzunehmen – so Petersen. Weiterhin verglich er die russischen mit den sowjetischen Seestreitkräften und bezeichnete die russische Flotte als „kompakt“ und „technisch stark entwickelt.“ Die vorhandene Technik sollte Anlass geben, dass die USA darüber nachdenken, mit Russland in Fragen des Kampfes gegen Piraten, den Terrorismus und den Rauschgiftschmuggel zusammenzuarbeiten.
 
 
05.10.2016 – Neueste Luftabwehr in Syrien stationiert
Russland soll, nach Informationen von internationalen Medien, modernste Luftabwehrsysteme in Syrien stationiert haben. Es geht um das System S-300W4, welches besonders auf den Abschuss von Flügelraketen spezialisiert ist. Darüber berichtet Fox News, welches sich auf Quellen in Washington bezieht. Die Systeme sollen am vergangenen Wochenende nach Syrien verlegt worden sein und sich in Tartus befinden. Gegenwärtig wird die Dislozierung am Einsatzort vorbereitet. Wie in der Meldung hervorgehoben wird, ist dies der erste Einsatz des Waffensystems im Ausland. Da die Terroristen über keine Waffensysteme verfügen, gegen die die S-300 eingesetzt werden könnten, bereitet sich Russland somit auf ein direktes Zusammenstoßen mit den USA und deren Verbündeten in Syrien vor.
 
 
05.10.2016 – Russland hält größten ukrainischen Schuldenanteil
Russland ist das Land mit den größten finanziellen Forderungen an die Ukraine. Darüber informierte der Weltwährungsfond am Montag dieser Woche. Nach Angaben der Organisation ist die Ukraine verpflichtet, im Zeitraum 2015-2018 seinen Kreditgebern insgesamt 4,419 Mrd. USD zurückzuzahlen. Davon entfallen 3,15 Mrd. USD, also 71,3 Prozent, auf Russland. Weitere Kreditgeber sind China mit 638 Mio. USD, Kanada mit 226 Mio. USD, Süd-Korea mit 171 Mio. USD, die USA mit 146 Mio. USD, Japan mit 59 Mio. USD und Deutschland mit 28 Mio. USD. Wie der Weltwährungsfond weiterhin mitteilt, erhält die Ukraine bis 2018 folgende Kredite: Aus den USA zwei Milliarden USD, Japan 931 Mio. USD, Deutschland 749 Mio. USD, Schweiz 200 Mio. USD, Kanada 167 Mio. USD, Kanada 167 Mio. USD, Schweden 100 Mio. USD, Türkei 50 Mio. USD.
 
04.10.2016 – USA beenden Zusammenarbeit mit Russland in der Syrienproblematik
Die USA stellen die Zusammenarbeit mit Russland in der Syrienthematik ein. Darüber informierte der Vertreter des US-Außenministeriums. Als Grund wird die angeführt, dass Russland die eingegangenen Verpflichtungen nicht erfüllt. Die USA werden somit ihr Personal in den gemeinsamen Strukturen abziehen. Die militärischen Kontakte werden in dem Umfang aufrechterhalten, wie dies für die Flugsicherheit notwendig ist. Der Vertreter des US-Außenministeriums unterstrich, dass man sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht habe.
 
 
04.10.2016 – Russland kündigt Abkommen über Entsorgung waffenfähigen Plutoniums mit den USA
Der russische Präsident Wladimir Putin hat einseitig die Vereinbarung mit den USA über die Aufbereitung und Entsorgung von waffenfähigem Plutonium gekündigt. Als Grund hierfür werden die „unfreundlichen Handlungen der USA“ genannt. Dieser Entscheidung wurde in Form eines Ukas des Präsidenten veröffentlicht. Dem Dokument ist zu entnehmen, dass man in Russland durch die Handlungen der USA Gefahren für die strategische Stabilität im Verhältnis zu Russland sieht. Gleichzeitig sieht man auch, dass die Regierung der USA international eingegangene Verpflichtungen zur Aufbereitung von militärischem Atommüll verletze und sich einseitig Vorteile für eine Wiederverwendung verschaffen will. Die Weisung des Präsidenten zur Einstellung der Zusammenarbeit tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Das russische Außenministerium hat die zuständigen Stellen der USA zu informieren.
Im weiteren hat der russische Präsident die Bedingungen genannt, die die USA zu erfüllen haben, damit dieses Abkommen wieder aktiviert wird. Hierzu gehören:
  • Einschränkung der militärischen Infrastruktur und der Anzahl seiner Soldaten auf dem Territorium der NATO-Länder, die dem Bündnis nach dem 1. September 2000 beigetreten sind
  • Annullierung des „Gesetzes Magnitski“ und aller damit verbundenen Sanktionen sowie Zahlung einer Entschädigung für die Verluste die Russland im Zusammenhang mit diesem Gesetz und den Sanktionen entstanden sind
  • Vorlegung eines detaillierten Planes zur unwiederbringlichen Vernichtung von verbrauchtem Plutonium
 
Foto: Präsident Putin – bewölkter Himmel über dem Kreml
 
04.10.2016 – Russische Fallschirmjäger trainieren in Ägypten
Im Oktober werden russische Fallschirmjäger an einem Manöver in Ägypten teilnehmen. Thema ist die Vernichtung von unbekannten bewaffneten Gruppierungen in der Wüste. Diese Information wurde vom russischen Verteidigungsministerium verbreitet. Erstmals in der Geschichte der russischen Luftlandetruppen befinden sich diese mit Personal und Technik bei Manövern im Ausland. Zu diesen Manövern sind Beobachter aus 30 Staaten eingeladen. Die Teilnahme der russischen Luftlandetruppen erfolgt auf der Grundlage vertraglicher Vereinbarungen zwischen Ägypten und Russland.
 

 

 
03.10.2016 – Finanzministerium will Tabak-Akzise anheben
Das russische Finanzministerium will die Akzise auf Tabakerzeugnisse in den kommenden drei Jahren um jährlich zehn Prozent anheben. Diese Gedanken äußerte der russische Finanzminister Anton Siluanow während eines Seminars vor Abgeordneten der Staatsduma. Man hoffe dadurch auf Einnahmen für den Staatshaushalt im Umfang von 243 Milliarden Rubel. Die Erhöhung der Tabaksteuer würde im Jahre 2017 35 Mrd. Rubel, im Jahre 2018 82 Mrd. und im Jahre 2019 126 Milliarden Rubel in die Kassen spülen.
 
 
03.10.2016 – Nabiullina sieht keine Katastrophe
Elvira Nabiullina, Leiterin der russischen Zentralbank sieht keine Katastrophe für die russische Wirtschaft für den Fall, dass die Preise für Erdöl ins bodenlose, also beispielsweise 25 USD/Barrel, fallen. Dies wird sich auf die russische Ökonomie nicht katastrophal auswirken, weil man sich bereits an dieses Preisniveau gewöhnt habe und seine ganzen Aktivitäten entsprechend ausgerichtet habe – so die Chefin der Nationalbank auf einem Seminar der Partei „Einiges Russland“. Natürlich wird sich ein niedriger Ölpreis auf das Tempo des Wirtschaftswachstums auswirken, aber eine Katastrophe wird es nicht geben, denn das Finanzsystem, die Zahlungsbilanz und viele andere Dinge haben sich bereits auf diese Preisturbulenzen eingestellt – so Nabiullina.
 
 
03.10.2016 – Russen nach wie vor unlustig zum protestieren
Das Levada-Zentrum analysiert regelmäßig die Protestlaune der russischen Bevölkerung, fragt, ob man es für möglich hält, dass es aus politischen und aus wirtschaftlichen Gründen zu Protesten in Russland kommen könnte. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass die Lage im Land stabil ist. Im August waren 18 Prozent der Befragten der Meinung, dass es wegen der wirtschaftlichen Lage zu Protesten kommen könnte – ein seit fast zwei Jahren stabiles Ergebnis. Ebenfalls seit zwei Jahren stabil ist die Zahl 15 Prozent derjenigen, die meinen, das es zu Protesten mit politischen Forderungen kommen könnte.
 
 
03.10.2016 – Kein Grundstück für die Amerikaner
Russland habe den Kauf eines Grundstückes in St. Petersburg für den Bau eines neuen Generalkonsulats der USA verhindert. Darüber informierte der Leiter der US-Vertretung in St. Petersburg Thomas Liri. Aber, so ergänzte der Diplomat, verlieren die Amerikaner nicht die Hoffnung“. Man will ein neues Gebäude bauen, welches dieser großartigen Stadt würdig ist. Die Verantwortlichen der Stadt St. Petersburg und US-Vertreter hatten eine Vereinbarung über die Zurverfügungstellung eines Grundstückes unterzeichnet. Allerdings gab es in der Vereinbarung einen Passus der es beiden Seiten ermöglicht, im Zusammenhang mit der Entwicklung der internationalen Lage, die Vereinbarung nicht zu erfüllen. Nun hofft man im US-Generalkonsulat in St. Petersburg, dass Moskau das Verbot für den Neubau aufhebt.
 
 
02.10.2016 – Russische Armee trainiert international
Das russische Verteidigungsministerium informiert, dass die Landstreitkräfte Russlands im kommenden Jahr gemeinsame Übungen mit Pakistan und Indien durchführen werden. Weitere gemeinsame Übungen finden mit der Mongolei, Vietnam, Nikaragua und Teilnehmerländern des Vertrages über kollektive Sicherheit statt. Der Chef der Landstreitkräfte informierte weiter, dass noch in diesem Jahr vom 4.-7. Oktober eine weitere Stabsübung unter der Bezeichnung „Rubesch-2016“ (Linie 2016) in der Zentralasiatischen Region stattfindet.  
 
 
02.10.2016 – Russland bereitet Mondlandung vor
Die Staatskorporation „RosKosmos“ informierte, dass sie 57,5 Mrd. Rubel für die Entwicklung eines bemannten Weltraumschiffes der neuen Generation „Föderation“ ausgeben wird. Das Transport- und Passagierraumschiff ist für den erdnahen Bereich bestimmt, aber auch für eine Landung auf dem Mond. Der erste Test für das neue Raumschiff ohne Pilot ist für das Jahr 2021 vorgesehen. Der erste bemannte Flug zur Raumstation erfolgt im Jahre 2023. Das Raumschiff wird bis zu vier Menschen transportieren können. Es kann sich bis zu 30 Tage im Weltraum autonom aufhalten. Befindet es sich im Bestand mit einer weiteren Orbitalstation, kann der Aufenthalt bis zu einem Jahr dauern.
 
 
02.10.2016 – Vier neue Mitglieder im Club der Ausländischen Agenten
Das russische Justizministerium hat im abgelaufenen Monat September im Rahmen von Überprüfungen festgestellt, dass vier NGO die Bedingungen für die Erlangung des Status „Ausländischer Agent“ erfüllen. Hierbei handelt es sich um zwei Organisationen aus der Stadt Tscheljabinsk, eine Organisation aus Maikop und eine NGO aus Moskau.
 
 
Seit 2015 gibt es eine überarbeitete Variante des Gesetzes über ausländische Agenten. Das neue Gesetz ermöglicht es, bei Wegfall der Voraussetzungen, den Status „Ausländischer Agent“ wieder aberkannt zu bekommen. Weiterhin scheidet die NGO aus dieser Datenbank aus, wenn sie sich auflöst. Die Ergebnisse hierzu sehen bisher wie folgt aus:
 
 
02.10.2016 – Endlich ein neuer Grund für Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2018
Großbritannien und die USA prüfen gegenwärtig Varianten für eine weitere Druckausübung auf Russland, um eine Änderung des Verhaltens Russlands in der Syrien-Frage zu erreichen. Neben anderen Maßnahmen wird auch ein Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft durch offizielle Vertreter der Länder in Erwägung gezogen. Der Außenminister Großbritanniens ist der Ansicht, dass sich das Verhältnis zu Russland wegen des Verhaltens in der Syrien-Frage weiter zuspitzt. Weiterhin ist er überzeugt, dass Russland kurz davor stehe, auch die letzten Sympathien in der Welt zu verlieren. Im weiteren beschuldigte der Außenminister Russland aller weiteren möglichen Todsünden in Syrien. Russland hat in der Zwischenzeit sämtliche Anschuldigungen als unwahr zurückgewiesen.
 
 
02.10.2016 – Bald Preissenkung für russische Visa?
Der Leiter von RosTurisma Oleg Safanow informierte, dass seine Behörde vorschlägt, die Kosten für ein russisches Visum erheblich zu senken, um damit den Zulauf ausländischer Touristen für das Land zu erhöhen. Er meinte, dass Russland kein Geld mit den Visa erarbeiten sollte, sondern daran, dass Touristen nach Russland kommen und hier Geld ausgeben. Das Geld, was ein Tourist in Russland ausgibt ist überhaupt nicht zu vergleichen mit dem Geld, welches der Staat für ein Visum einnimmt. Die Kosten für ein Visum sollten zukünftig kein Hinderungsgrund mehr sein, um Russland nicht zu besuchen. Das Visum sollte nur noch dafür bestimmt sein, unerwünschte Personen aus dem Land fernzuhalten.
 
01.10.2016 – PornHub kämpft um Pornofreiheit in Russland
Seit Mitte September blockiert die russische Aufsichtsbehörde für Massenmedien und Internet Schritt für Schritt den Zugang zum größten Porno-Internetportal „PornHub“. Gleich nach Bekanntwerden der Maßnahme, hatte PornHub den Mitarbeitern der Behörde ein lebenslanges kostenloses Premium-Zugriffsrecht versprochen, wenn sie diese Entscheidung wieder aufheben. Die Mitarbeiter der Behörde antworteten etwas humorlos, dass sie nicht käuflich sind. Nun hat PornHub die nächste Werbeaktion gestartet und allen Russen ein zweiwöchiges kostenloses Premium-Nutzungsrecht versprochen für die Neutralisierung der Blockade. Den Russen scheint aber dies zu wenig zu sein, denn die Aufsichtsbehörde bemerkt keine nennenswerten Porno-Aktivitäten.
 
01.10.2016 – Zentralbank nennt systemtragende Banken in Russland
Die russische Zentralbank veröffentlicht regelmäßig Informationen über den Stand im russischen Bankensektor. Neben der massenhaften Schließung von Banken (in diesem Jahr werden es bis zu 100 Banken sein), veröffentlicht die Zentralbank nun auch die positive hervorzuhebenden Banken und bezeichnet diese als „systemtragende“ Banken. Hierzu gehören: Sberbank, WTB, RosSelChosBank, GaspromBank, Otkrytije, JuniKreditBank, Raiffeisenbank, PromSwjasBank, Alpha-Bank und RosBank. Diese TOP-10 konsolidieren 60 Prozent der gesamten Bank-Aktiva in Russland.
 
 
01.10.2016 – Anzahl der Wehrdienst-Drückeberger stark rückläufig
Der Chef der Hauptverwaltung für die Mobilmachung im Generalstab der russischen Streitkräfte Wasili Tonkoschkurow  informierte, dass die Anzahl der jungen Wehrpflichtigen, die versuchen sich vor dem Wehrdienst in irgendeiner Form zu drücken um mehr als 30 Prozent rückläufig ist. Diese Ziffer bezieht sich auf den Vergleich zwischen Führjahrs- und Herbsteinberufung des aktuellen Jahres. Weiterhin gibt es auch Anzeichen für einen Rückgang der Ausmusterungsrate wegen gesundheitlicher Einschränkungen.
 
 
01.10.2016 – Aufnahme des Flugverkehrs mit Ägypten verzögert sich
Die Verantwortlichen in Ägypten zeigten sich enttäuscht von den Ergebnissen des Besuches des russischen Transportministers Maxim Sokolow im Land. „Wir sind im Zustand des Schocks und hoffnungslos“, - so werden die ägyptischen Verantwortlichen im Zivilluftfahrtministerium zitiert. Alle hatten erwartet, dass nach den Gesprächen des russischen Transportministers mit dem ägyptischen Präsidenten die Wiederaufnahme der Flugverbindung zügig erfolgt. Aber diese Hoffnung ist nicht in Erfüllung gegangen. Im Ergebnis des Besuches erhob die russische Seite neue Forderungen zur Sicherheit, die früher nicht standen. So wurden extra Abfertigungsräume für russische Touristen gefordert und man wolle eigenes russisches Personal an den ägyptischen Airports für die Abfertigung der Passagiere einsetzen. Damit waren aber die ägyptischen Sicherheitsbehörden nicht einverstanden, da dies die Souveränität des Landes verletze.
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Kommentare ( 35 )

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 30. September 2016 21:19 pm


    01.10.2016 – PornHub kämpft um Pornofreiheit in Russland
    Man könnte ja sagen, wer drauf steht auf Stöhnvides mit Schw..zlu....ern, den triffts "hart".
    Aber ich sehe diese Angelegenheit noch in einem anderen Zusammenhang. Da wird eine Popengattin zur Kinderbeauftragten Rußlands ernannt. Zusammen mit noch einer anderen politischen Dame machen die beiden mobil gegen eine Fotoausstellung in Moskau wegen Pädophilie. Die Ausstellung soll schon in anderen Ländern ohne Beanstandungen gezeigt worden sein. Ich kenne diese Fotos nicht, habe sie nie gesehen.
    Kirill II tritt jetzt öffentlich gegen jedwede Unterbrechung einer Schwangerschaft auf. Polen läßt grüßen.
    Ist Rußland auf dem Wege in die Zukunft eines orthodoxen Gottesstaates. Man darf nämlich den Einfluß der orthodoxen Kirche in Rußland nicht unterschätzen. Bisher hatte ich eigentlich den Eindruck gehabt, daß die Kirche in Rußland zwar orthodox aber nicht fundamentalistisch ist.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 30. September 2016 21:24

      Jeder hat in Russland das Recht, seine Ansichten öffentlich zu äußern. Iwan Iwanowitsch darf das, die Kirche darf das und die Kinderschutzbeauftragte des russischen Präsidenten darf das. Auch ich, Uwe Niemeier, darf das. Aber nicht alles was gesagt wird, wird auch zum Gesetz. Aus dem vielen Gesagten bildet sich die gesellschaftliche Meinung und daraus wird dann eventuell ein Gesetz.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 30. September 2016 21:27 pm

    01.10.2016 – Anzahl der Wehrdienst-Drückeberger stark rückläufig

    Welche "Devuschka" will sich schon mit einem Drückeberger als Freund blamieren.
    Außerdem sind ja jetzt die Aufstiegschancen in der Armee und nach dem Ende eines erfolgreichen Dienstes größer als wenn irgendein vorgetäuschtes Wehwehchen diese Mannwerdung verhindert hätte.

  • ru-moto

    Veröffentlicht: 1. Oktober 2016 08:54 pm

    Kinder-Pornografie - Fotoausstellung von Jock Sturges in Moskau geschlossen.

    Pädophile Sauereien müssen bekämpft werden. Alle Kinder gehören geschützt und sollten keine Lustobjekte für kranke Erwachsene darstellen. Derart kranke Erwachsene leiten kranke Systeme , fabulieren pausenlos und bei jeder Gelegenheit über Menschenrechte und wollen ethisch-moralischen und kinderfreundlichen Völkern, die sog. "Westlichen Werte" einhämmern und wenn es nicht anders geht, eben mit Gewalt.

    Nun sollte auch die letzte Abartigkeit des "Freien Westens" nach Russland importiert werden.
    Die Pädophilen sitzen schon, in dem von uns nicht gewählten EU Parlament. Einfach die abartigen Forderungen mancher (Grün-)Politiker beachten und Daniel Marc Cohn-Bendits Bücher lesen, „wie schön ist wenn ein 5-jähriges Mädchen seine Hosen aufmacht. ..„ Wie verkommen muss so ein Mensch sein?
    Es ist in der EU heute bereits beinahe so, dass man sich entschuldigen muss, wenn man Hetero ist. Diese westliche Gesellschaft ist vor dem Zusammenbruch, Moral und Ethik sinken immer mehr.
    Kranke Pädophile gibt es leider vermehrt auf "höherer" Ebene, gerade auch bei Richter, Lehrer, Ärzte und Pfarrer, kann man sie finden. Diese decken sich gegenseitig. Eine abscheuliche Mischpoke. Bei pädophilen Kinderschändern hört aber Spaß ganz gewaltig auf.

    Es gibt Grenzen! Zeigen wir daher keine auch noch so kleine Bereitschaft in eine Diskussion darüber einzusteigen, ob Pädophile nicht vielleicht doch gesellschaftsfähig werden sollte!

    Keine Chance für Pädophilie auch unter dem Deckmantel "Kunst" und Politik! Leider können sich outende "Künstler" und „Grüne“ heutzutage einiges erlauben, wofür man einen Normalbürger wohl in den Knast stecken würde! Weshalb Sonderregelungen für kranke Minderheiten. Gleiches (Straf)-Recht für alle!

    Wer und mit welchem Recht kann man uns zwingen, die schrittweise Sexualisierung von Kindern zwangsweise zu dulden?

    Jedes Land hat ein Recht auf SEINEN Weg und auf seine Geschwindigkeit der Entwicklung. In Russland gelten Kinder, trotz hoher Scheidungsraten, heute noch als „Heiligtum“ – und das ist gut so!
    Kinder sind die Zukunft aller, und bedürfen unserem besonderen Schutz, egal wo sie auf der Welt Leben. Doch leider sind sie immer wieder die ersten Opfer.

    Die westliche Sexualisierung der Kinder ist bereits angewandte (staatliche) Gewalt. Die Rechte von Kindern sind jedoch immer höher zu bewerten als das, was sich "künstlerische Freiheit" nennt oder einfach nur unter individuelle, perverse, kranke Abartigkeit fällt…

    Heute sollen sich im Westen die Kinder schon im Kindergarten entscheiden, was sie einmal sein möchten: normal, schwul, lesbisch, alles zusammen oder irgendetwas dazwischen. Und wenn man dann groß ist gibt es noch pädophil.

    All dieser transatlantische Gender-Schwachsinn wird in Russland zum Glück nicht praktiziert!
    Putin hat noch einen klaren Kopf!

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 1. Oktober 2016 19:38 pm

    kgd .ru
    Veröffentlicht: 1. Oktober 2016 08:54:19

    Ein leidenschaftlicher Beitrag, den ich ohne "Wenn und Aber" unterschreibe. Nicht aber, aber nur sollte man nicht in das Gegenteil verfallen und den Kindern ihre Natürlichkeit und kindliche Freiheit nehmen, weil man hinter jeder Ecke einen Pädophilen vermutet.
    Es ist doch wohl normal, daß kleine Kinder auch nackend am Strand oder auf der Wiese spielen sollten.
    Ich weiß, - aber - der Fremde oder auch Bekannte, dem das nicht zusteht,, der da auf einmal mit Kamera, Smaaaartfon, oder ähnlichem hantiert, dem sollte man sehr nachdrücklich begreiflich machen, daß er sich schnellstens verziehen soll. Ansonsten ein paar auf die Lichter geben.
    Ich meine damit, daß sich der "Normalbürger" bitte schön nicht von diesen abartig geilen Männern und auch Frauen seine Freiheit des Lebens und des in seinem Sinne richtigen freien Umgang mit seinem Körper kaputt machen lassen soll. In der DDR gab es eine große Bewegung der FKK. Nicht jeder mochte das schön finden. Aber den dort aufgewachsenen Kindern mußte man nicht den Unterschied zwischen den Geschlechtern und des Alters des Körpers mit verqueren Beschreibungen in der Schule erklären. Und die Kinder auf dem Land wußten in der Regel noch einiges mehr als ganze Natürlichkeit.
    Leider ist es aber heute so, daß die von den sogenannten linken Ufern und die, die noch was ganz anderes sein wollen, sich derart in den Vordergrund gedrängt haben, daß normale Menschen schon fast Minderwertigkeitsgefühle bekommen könnten.
    Wenn man mal nur aus der Fernsehbranche alle diese Typen entlassen würde, wäre ein normaler Betrieb entweder nicht mehr möglich oder andere würden sich wieder auf sich selbst besinnen, weil Schwulsein ect. auf einmal nicht mehr "in" wäre.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 3. Oktober 2016 19:11 pm

    "03.10.2016 – Kein Grundstück für die Amerikaner
    Nun hofft man im US-Generalkonsulat in St. Petersburg, dass Moskau das Verbot für den Neubau aufhebt."

    Sind die Yankees so naiv oder arrogant oder nur dickfellig? Oder alles Dreies zusammen. Seit Jahren versuchen diese Banditen den Russen irgendetwas am Zeug zu flicken, verhängen Sanktionen, beschimpfen und verleumden sie, würden am liebsten Rußland in einem Stellvertreterkrieg mit der Nato sehen, aber nicht in direkter Konfrontation mit den USA. In Sewastopol hatten sie schon alles vorbereitet für die Übernahme des Kriegshafens, wenn die Ukraine, wie von den USA erwartet, den Vertrag mit Rußland gekündigt hätte. Und der Beispiele gibt es mehr.
    Und dann wollen sie in Peter quasi eine neue Außenstelle der Botschaft bauen mit den ganzen neuen Ausrüstungen, die man heuzutage in den neuen diplomatischen US-Festungen hat.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 3. Oktober 2016 19:17 pm

    "die Kirche darf das und die Kinderschutzbeauftragte des russischen Präsidenten darf das. Auch ich, Uwe Niemeier, darf das. Aber nicht alles was gesagt wird, wird auch zum Gesetz. "

    Alles ganz gut und schön. Aber ich wußte gar nicht, Uwe, daß Sie sich mit Kirill II. auf einer Stufe sehen.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 3. Oktober 2016 21:48

      ... tue ich auch nicht. Er steht viele Stufen über mir.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 4. Oktober 2016 02:22 pm


    "04.10.2016 – USA beenden Zusammenarbeit mit Russland in der Syrienproblematik"
    Daß das anstand, war mir schon seit einigen Tagen klar. Diese vom Westen, vor allem von den USA geforderten wochenlangen Waffenstillstände und das verlogene Humanitätsgefasel sollten doch nur das Alibi für ungehinderte Atempause für die Terroristen, Waffen-und Munitionsnachschub sowie Verpflegungsnachschub angeblich für die Zivilisten, einschließlich von Umgruppierung der Milizen sein. Eine Trennung der angeblich moderaten Rebellen von al Nusra erfolgte trotz mehrfacher Mahnungen von russischer Seite nicht. Letztendlich zeigte es sich, daß es solche moderaten Rebellen wohl kaum gibt und die USA al Nusra als Einsatzreserve gegen Assad zumindest im Raum Aleppo schonen will.
    In Ostsyrien soll es ja sogar im Zusammenhang mit der angeblich versehentlichen Bombardierung der syrischen Truppen telefonische Absprachen mit dem IS gegeben haben. Dort gibt es offensichtlich eine direkte Zusammenarbeit der Koalitionstruppen mit dem IS gegen die Regierungstruppen. Man schaue sich auch mal die strategisch wichtige Lage dieser Stadt an.
    Da nun die Russen nicht nur nicht dieses falsche Spiel durchschaut hatten sondern auch nicht mehr darauf reagierten, haben die Yankees ihr wahres Gesicht gezeigt. Kirby und Toner hatten ja schon vor Tagen die Katze aus dem Sack gelassen.
    Die USA und deren Koalitionäre wissen doch ganz genau, daß eine vollständige Befreiung Aleppos von den sogenannten Rebellen eine gewaltige Niederlage der Assad-Gegner ist. Damit dürften die Koalitionäre ihre Vorstellungen von einem "Übergang" ohne Assad in den Rauchfang schreiben - oder - die USA und ihre Vasallen treten offen als Agressoren in diesen Krieg ein.
    Da kann man nur noch hoffen, daß die ganze Sache verschleppt und nicht Killery die Präsidentin wird. Denn wer Killery wählt, wählt Krieg. Davor schützt uns dann auch kein Gott mehr. Egal wie er genannt wird.
    Und warum das Ganze? Rußland soll als Gas- und Ölliefereant für Europa durch Katar ersetzt werden. Die Pipelines sollten dann durch Syrien führen, aber unter einer US-genehmen Regierung.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 4. Oktober 2016 02:37 pm

    "02.10.2016 – Russische Armee trainiert international"

    Na endlich haben die Moskauer es begriffen, daß man nur mit gleichwertigen Aktivitäten Uncle Sam beeinrucken kann. So lange die Amis der Meinung sind, daß sie schalten und walten können auf dieser Erde wie sie wollen und die anderen verharren wie das Karnickel vor der Schlange, solange setzt bei diesen Arroganten keine Überlegung ein.
    Erst die unmittelbare Gefahr, daß ein leichtsinniges Kriegsspiel sich auf die USA verheerend direkt auswirken könnte, dürfte bei einigen dieser Leute Nordamerikas ein Nachdenken verursachen.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 6. Oktober 2016 02:21 pm


    05.10.2016 – Neueste Luftabwehr in Syrien stationiert

    Irgendwie muß man die US-Planer doch dazu anhalten, daß sie bei der Auswahl ihrer Ziele zukünftig ordentlicher und genauer mit der Bestimmung der Koordinaten umgehen und die katastrophalen Folgen versuchter, natürlich versehentlicher Bombardements zufällig dort seit einem Jahr stationierter russischer Truppen, vermutlich nun auch wichtiger syrischer Stellungen in Erwägung ziehen.
    Es wäre doch jammerschade, wenn so ein oder mehrere so neue hoch gepriesene militärische Luftfahrzeuge der USA zu Schaden kämen. Es wäre ja nicht nur der materielle Verlust der Airforce zu beklagen. Der Nymbus der Unverwundbarkeit, der mit viel Mühe und zig Mio. $ nach dem Desaster in Vietnam bei vielen wieder aufgebaut worden ist, wäre auf einen Schlag dahin. Das wäre für einige, nicht nur in den USA der Supergau.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 9. Oktober 2016 04:35 pm

    09.10.2016 – USA wollen Russland international finanziell behindern

    Das kann ja auch ein Rohrkrepierer werden. Ich glaube kaum, daß sich die Länder dieser Erde, ausgenommen der ständig Kimme leckenden Vasallen, sich solche Behinderungen gefallen lassen.
    Wir werden es erleben. Hoffentlich!

  • ru-moto

    Veröffentlicht: 9. Oktober 2016 18:49 pm

    [...kurzer Kommentar zur Portalinformation - ...man muss sich somit nicht wundern, wenn der Wind in Russland für Deutschland und die Deutschen immer schärfer weht – nicht nur auf föderaler, sondern auch auf regionaler Ebene...] - Zum Glück fühlen manche den Wind rechtzeitig:

    "Einige Menschen fühlen den Regen, andere werden einfach nur nass".
    [Bob Marley]

  • ru-moto

    Veröffentlicht: 9. Oktober 2016 19:06 pm

    [...U.N. informiert, dass er bis zum 31.12.2016 das Auslaufen des alten Jahres und zum 01.01.2017 den Beginn eines neuen Jahres vermutet.]

    Ich denke, da liegen sie nicht falsch, beruhen doch solche gewagten Vermutungen meist auf bisherige Erfahrungen. Die zuletzt in KGD immer schneller erfolgten Wechsel lassen jedoch wiederum gewisse Zweifel offen... (die restlichen 937 Wörter mögen sie bitte den anderen Portalbesuchern gut schreiben).

  • ru-moto

    Veröffentlicht: 9. Oktober 2016 19:40 pm

    [RT... US-Militärs: Krieg gegen Russland und China ist unausweichlich...]

    Da werden garantiert wieder neue Brutkasten-Lügen auf uns zukommen müssen. Wahre "Über-Märchen", so nach 9/11. Beweise erbringt man, wie üblich aus Geheimhaltungsgründen, nicht. Die dafür zuständigen Think-Thanks arbeiten gezielt und fleißig daran, wie man die treu-doofen Europäer unausweichlich gegen Russland in den Krieg bekommt.

    Amies haben da bekanntlich keine Skrupel. Aber wird das verstärkte Russland-bashing der verrückten, kriegslüsternen US/NATO/EU/-Verbrecher nach all den aufgeflogenen Powell-/Cheney-/Bush-/Ramsfeld-Lügen beim eigenem und Europäischem Volk noch ziehen?

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 10. Oktober 2016 02:34 pm

    Geht-Doch
    Veröffentlicht: 9. Oktober 2016 17:38:50
    Schöner Beitrag, habe mich köstlich amüsiert. Aber es gibt - keine - Völker, die vor Putin Angst haben. Es gibt Teile dieser Völker, Menschen, die aus verschiedenen Gründen Angst haben vor W.W.P.
    Zum Beispiel viele strenggläubige Konsumenten deutscher Qualitäts-Lücken-Medien. Oder solche, die im Baltikum und Polen deren gleichwertigen Medien glauben.
    Der westliche Politklüngel hat zu großen Teilen vor Putin Angst, weil sie befürchten, daß eines Tages die ganzen Gehässigkeiten und die abgelassene Hetze auf sie zurück schlagen könnten. Aber sie können´s nicht lassen. Das hat schon bei so manchem pathologische Züge. Röttgen ist so ein Kandidat für die Jacke mit den Bändern an den zuen Ärmeln.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 11. Oktober 2016 02:39 pm

    "Die Luftlandetruppen Russlands sind Elitetruppen und genießen in der Armee und der Zivilgesellschaft außerordentlich hohes Ansehen."

    Und das zu vollem Recht. молодцы!

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 12. Oktober 2016 01:10 pm

    12.10.2016 – Putin trinkt Tee zu Hause

    Das geht doch nun wirklich nicht! Da werden doch die ganzen schönen Hetz- und Verschwörungsideen der West-Lücken-Lügen-Presse und seines derzeit strammsten Fernsehvertreters Lügenlischki über den erdachten Multi-Milliardär Putin glattweg zu Staub zerrieben.
    In solch einer kleinen "Hütte", wie auf der Fotomontage zu sehen, soll der zweitmächtigste aber der brutalste Diktator, der angeblich das syrische Volk ausrotten will, wohnen? Das gezeigte Gebäude hinter der Tee trinkenden Person wird wohl nur der Pferdestall mit den Wohnungen des Personals sein. Das Anlitz des Präsidentenpalastes dahinter mit den vielen, vielen Zimmern und - und - und - wird wohl geheim sein. Putin kommt ja schließlich aus dem Geheimdienst.
    (nein, ich bin nicht besoffen! Ich wollte nur Lügenlischki und seine wahrheitsfernen KollegInnen ein bischen auf die Schippe nehmen! Nein, ich bekomme kein Zeilenhonorar weder von der Bild-Trollstation, noch der der ARD oder ZDF, noch von Putin)

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 12. Oktober 2016 01:36 pm

    12.10.2016 – Russland sehr gelassen zum Thema Visapflicht mit Ukraine

    Was soll die Ukraine auch machen? Von Washington und Berlin werden Poros Dilettanten gedrängt, sich was Neues gegen Rußland einfallen zu lassen. Die CIA hat aber auch seit längerem keine "vernünftigen" und wirksamen Einfälle mehr. Da ist es doch nun schon völlig egal, ob diese bescheuerte Maßnahme wirksam ist. Hauptsache, man stellt Washington und Berlin mit solchen Stör-Aktivitäten zufrieden und die nächste Überweisung der Freunde des Chaos ist in Auftrag gegeben.
    Wie stände denn die Ukraine und die EU vor der Weltöffentlichkeit da, wenn die emigrierenden Ukrainer zu Hunderttausenden ausgerechnet im diktatorischen Rußland um Aufnahme ersuchen würden, wo doch in Westeuropa die Konzerne auf die meist wirklich gut gebildeten Ukrainer mit Minilöhnen warten.
    Wer ist natürlich wieder Schuld? Natürlich Putin! Warum? Na, weil das so ist. Das bedarf keiner Begründung. Das ist nun schon seit über 10 Jahren so. Also wird es als Fakt angesehen - im Westen.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 13. Oktober 2016 04:05 pm

    13.10.2016 – Gerüchte über Personalveränderungen
    Da werden wohl so einige richtig angefressen sein, die Mutkos Kopf sehr gern auf dem Richtblock gesehen hätten. Und die neue Sportbehörde - ja da wissen die, die bis jetzt immer gestänkert haben, nun nicht mehr, an wen sie sich da ranschmeicheln können.
    Vermutlich werden da auch, sagen wir es mal freundlich, so einige Plaudertaschen die Quittung für die Gefääligkeiten bekommen.
    Oh, schlimm und so gemein! Was soll denn nun die ARD mit dem Lügen-Seppelt machen? Die hatten doch nur für solche "Arbeiten" für ihn Verwendung. Am besten wieder in der Journaillie-Mülltonne verschwinden lassen, aber diesmal deren Abholung zur Leerung sofort veranlassen.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 14. Oktober 2016 20:12 pm

    Leitung „Samara-Grosny-Armarwir-Trudowaja

    Und wo liegt das Trudowaja? Ich konnte es nicht finden. Google maps auch nicht.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 14. Oktober 2016 21:02

      ... ich auch nicht. Liegt vielleicht daran, dass ich der Empfehlung meines Augenarztes zum Kauf einer neuen Brille nicht gefolgt bin.

  • ru-moto

    Veröffentlicht: 15. Oktober 2016 16:29 pm

    [NORMALNO - ...wenn sich Ihr Nachbar nach Ihrer Gesundheit erkundigt und Sie mit "Normalno" antworten.]

    Normalno = »etsi-ketsi - so lala« (gr)
    Es besdeutet weder "kalá" – gut, noch "kakó" – schlecht, was jedoch somit auf einen eher unbefriedigenden Zustand hinweist und zumindest ein Grieche deshalb besorgt ist (weshalb nicht "kalá"?).

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 15. Oktober 2016 20:37 pm

    15.10.2016 – Studenten sollen Sponsoren-Treue zeigen

    Ich kann mich erinnern, daß ich vor vielen Jahren im Urlaub mit einem "Jungingenieur" aus München ins Gespräch kam. Er war bereits im Gymnasium von Werbern von BMW angesprochen worden, ob er Interesse hätte nach seinem Studium bei diesem Konzern zu arbeiten. Es wurde ausgehandelt, welche Fachrichtung er studieren wird, wobei beider Interessen in Einklang gebracht wurden. Für die Regelstudienzeit wurde ein leistungsabhängiges Stipendium vereinbart. Für Praktika und Ferienarbeit hatte er genaue Pläne, die in gemeinsamer Absprache aufgestellt wurden und wo er auch noch zusätzlich etwas verdienen konnte.
    Nun, dieser junge Mann, so erzählte er, hat sich angestrengt, brauchte keine Zeit mit Regale füllen beim Discounter verplämpern. Zum Ende seines Studiums in der Regelstudienzeit war er mit den Betriebsabläufen bei BMW schon ziemlich gut vertraut. Mit einem ausreichenden Gehalt wurde er als Rationalisierungs-Ingenieur zur Verbesserung der Arbeitsabläufe eingesetzt. An den Konzern war er mit Vertrag für fünf Jahre gebunden.
    Ja, das waren noch Zeiten, als die Unternehmer noch unternehmerisch und nicht nur Profit maximierend dachten.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 15. Oktober 2016 22:30

      ... ähnliche Gedanken hatte ich schon vor zwei Jahren für Kaliningrad. Aber da waren die Voraussetzungen denkbar ungünstig für eine Umsetzung. Vielleicht ändern sich ja jetzt die Zeiten ... schau´n wir mal.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 17. Oktober 2016 01:47 pm

    16.10.2016 – Peskow zu beispiellosen Drohungen der USA

    Überlegen wir mal, was wäre wenn ....diese eindeutige Drohung von der russischen Führung ausgestoßen worden wäre, als es nachweislich die Einmischung der US- und Nato-Geheimdienste unter der Flagge der NGO´s vor den letzten Präsidentenwahlen in Rußland gab. Peskow oder ein anderer aus der Nähe von Putin hätte in Mafia-Manier öffentlich verkündet, dem Obama eine Botschaft zu schicken ...
    Schon die Art und Weise verrät doch einerseits eine ziemliche Arroganz aber andererseits eine gewisse Ohnmacht, nicht mehr so schalten und walten zu können, wie sie es sich zwanzig Jahre herausgenommen haben. Zumal es überhaupt keine Anhaltspunkte geschweige denn Beweise für eine russische Aktivität in dieser Hinsicht gibt.

    Ich vermute mal, daß auch die Tage für US-Software wie Windows und einige andere als auch bestimmte Hardware in der Eurasischen Union und den Brics - Ländern gezählt sind.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 19. Oktober 2016 01:03 pm

    wenn man bedenkt, daß ...
    ... die Gribauskaite ganz offensichtlich schon früher nichts begriffen hatte, dann ist es wohl unwahrscheinlich, daß sie nach ihrem Umerziehungsaufenthalt in den USA in den neunziger Jahren wieder zu normalem Denken und Verständnis zurück findet.
    Vielleicht, aber nur vielleicht erkennt auch sie eines Tages, daß ein Flugzeugträger-Geschwader der USA, so 8000 bis 10.000 Seemailen von den den heimatlichen Küsten entfernt, nicht gerade zur Verteidigung der Heimat aufgebrochen ist. Und was ist mit den rund 1000 US-Militärstützpunkten in aller Welt, weit weg von heimatlichen Gestaden, Frau Präsidentin? Haben die USA etwa Angst, vom Kosovo angegriffen zu werden? Oder weshalb hat die US-Army dort einen riesigen unsinkbaren Flugzeugträger, sprich Militärstützpunkt.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 19. Oktober 2016 01:06 pm


    19.10.2016 – Russland will keine ausländischen Zivilflugzeuge kaufen
    Der Rogosin war mir schon immer sympatisch.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 21. Oktober 2016 03:48 pm

    "Der Diplomat bezeichnete dies als „unfreundlichen Akt“. Durch diese Verstärkung will sich, so die NATO, Russland in die Lage versetzen, in zwei Wochen das Thema „Aleppo“ endgültig zu entscheiden."

    So,so, der Diplomat ... hat offensichtlich ein kurzes Gedächtnis. Als die US-Pötte, die eigentlich gar nichts dort zu suchen haben, in der Ostsee kurz vor Rußland rumkurvten, da war im Verständnis dieses "Diplomaten" alles in Ordnung. Und was ist überhaupt daran unfreundlich, wenn dieser Verband ganz offiziell und mit keinen gegnerischen Absichten in internalem Gewässer an diesem Land vorbei fährt.
    Irgendwo läuft da ein kleiner Harry nebenher, der da eigentlich eine Zahnbürste sein will.
    Nun frage ich micht wirklich ernsthaft, was können dieser "Diplomat", seine angeblich menschenfreundlichen Kollegen des Westens dagegen haben, daß die Kampfhandlungen in und um Aleppo binnen zwei Wochen zu Ende sein könnten. Was ruft deren "Mißfallen" hervor? Daß nach nur zwei Wochen die al Nusra in Aleppo vernichtet sein könnte? Daß die ganzen "menschenfreundlichen" al-Nusra-Sprengfallen in diesem Gebiet den Zivilisten nicht mehr Kopf, Arme oder/und Beine abreißen? Oder wie? Daß die Zivilbevölkerung nun wieder zu essen und zu trinken bekommt?
    Oder trauert der Westen gar den ach so moderaten Terroristen von Al Nusra, IS und einigen anderen Kalifatsjüngern hinterher, die die Zivilisten bis zum Baby und dem Ungeborenen ermordeten, die den Kessel von Aleppo über die sieben oder acht von al Nusra verminten Korridore verlassen wollten?

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 22. Oktober 2016 03:27 pm

    "Das Gerücht geht vom polnischen Verteidigungsminister aus, der eine Erklärung im Parlament abgegeben hatte, dass er über glaubwürdige Quellen verfüge die ihm mitgeteilt hätten,...für den Preis von einem USD ..."

    Da haben die Polen aber einen tollen Strategen als Kriegsminister. Aber die beiden "Partnerländer" Polen und Ukraine haben beide solche geistigen Nacktmulle als Führungspersonal. Wenn man dem Kriegsminister in Bezug auf - glaubwürdige - Quellen einredet, daß die Jungfrau Maria in Wirklichkeit ein Mann war und der Papst eine Frau Franzi ist, dann gibt der das im Sjem auch bekannt.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 22. Oktober 2016 03:33 pm

    "Nun soll es eine unkündbare Anlage geben, die diese Vorteile aufhebt, aber im Gegenzug auch höhere Zinsen verspricht. "

    Nennt sich in Deutschland normalerweise - Festgeld - , wobei es von Bank zu Bank verschiedene fantastische Bezeichnungen dafür gibt. Es kann ja schließlich nicht sein, daß die Bank A ein stinknormales Festgeld anbietet und die Bank B ebenfalls. Wo ist denn da das Alleinstellungsmerkmal der Bank B?

  • A. Bienenfreund

    Veröffentlicht: 25. Oktober 2016 11:09 pm

    @geht doch: "Das fatale ist ja, je mehr Menschen auf dies und das verzichten und/oder selber machen, desto mehr muß auch die Wirtschaft gesamt Verzicht üben." Ihrer Meinung nach ist es also keine "Wirtschaft", wenn ich meine Kartoffeln, Äpfel, Honig etc etc selber mache? Ihrer Meinung nach schade ich also dadurch "der Wirtschaft", weil mein kostenpflichtiger Konsum im selben Masse sinkt und dem Staat Steuer entgeht? Sollten Sie beide Fragen mit Ja beantworten, werde ich Sie als Feind der Freiheit betrachten. Denn Möglichkeit und Fähigkeit für seine Bedürfnisse zu sorgen sind elementar für echte Freiheit. Ebenso die Fähigkeit zum Verzicht - wer nicht verzichten kann ist unfrei, abhängig, süchtig.
    Leute, die der Unfreiheit das Wort reden, sollten keine Visafreiheit bekommen!

  • A. Bienenfreund

    Veröffentlicht: 25. Oktober 2016 18:05 pm

    @geht doch: Sie sind ja der perfekte Konsument und als solcher können Sie mein Argument wohl nicht verstehen, sind dazu nicht frei genug dazu. Also für Sie zum abhaken, was mein Argument NICHT bedeutet: nämlich erstens, dass wer frei sein will alles selber machen müsse. Zweitens irgendwelche "Fakten" zu leugnen. Und drittens dass irgendwer irgendwas muss. Das alles haben Sie sich ganz frei aus den Fingern gesaugt - immerhin diese Freiheit haben Sie. Und natürlich die, einzukaufen was immer Sie wollen solange ihr Konto es zulässt und sich irgendwo auf der Welt Billiglöhner für Ihre Konsumfreiheit versklaven lassen. Werden Sie gerne glücklich damit, Freiheit werden Sie so ganz sicher nicht erringen.
    Im übrigen bin ich mir sicher, dass der Durchschnittsrusse mein Argument ganz ohne Fingersaugen versteht.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 25. Oktober 2016 20:09 pm

    Hallo, Ihr zwei Streithähne,
    es wäre wohl im Interesse auch von Ihnen beiden, wenn Sie nicht so auf die gegensätzlichen Pole hauen. Es gibt gerade in diesem Bereich der Lebensmittel viele Schattierungen dazwischen. Nicht nur weiß oder schwarz.
    In dem Bereich der Lebensmittel ist es doch so, daß in den letzten Jahren und Jahrzehnten genau durch die Lebensmittelindustrie eine vorsätzlich echte Verblödung der Konsumenten stattgefunden hat.
    Was kann man heutzutage schon alles in Büchse, Tüte oder Glas kaufen, bis zu geschälten Kartoffeln und der angeblich fertigen Roulade oder Kohlroulade usw. Das Zeug schmeckt zum großen Teil absonderlich, ist mit massenhaft E - Chemikalien zum Fett werden angereichert und produziert jede Menge Müll.
    Wieviele Menschen mittleren und jüngeren Alters können heute noch - kochen - ? Ich meine wirklich kochen! Nicht Büchse oder Verpachung auf und ab in die Mikrowelle. Ich meine Kartoffel schälen, Gemüse putzen und garen, Schnitzel oder Hühnchen oder oder braten und würzen. Wer kann noch backen?
    Wieviele fressen diese Mac und Burger und bilden sich ein, ihrem Körper etwas Gutes getan zu haben? Dann schaut mal über´n Teich, was da im Heimatland der Ungesundheit so auf den Straßen an Absonderlichem rumwackelt.
    Wenn es Bürger gibt, egal wo, die das nicht wollen und die noch Freunde daran haben, die Lebensmittel selbst zu erzeugen und dann auch wissen, was sie auf dem Teller haben, weil selbst zubereitet, dann ist das meiner Ansicht nach zu begrüßen. Wenn man meint, in der Gaststätte frisch zubereitetes Essen zu bekommen, der irrt gewaltig. Bis auf wenige Ausnahmen, meist in kleineren Gaststätten, kommt alles gefrostet in der Kneipe an. Der größte geschlossene Raum in der Gaststätte ist der Gefrierschrank oder -raum.
    Auch der, der zu bequem ist, sein Essen selbst zuzubereiten und seine Mikrowelle liebt, sollte aber einmal darüber nachdenken, was er da in sich hinein stopft.
    Auf jeden Fall trägt er dazu mit bei, daß ein Stück Kultur ziemlich schnell den Bach runter geht. Da helfen auch nicht Lafer - Quatschkopf - lecker und ähnliches Schaukochen. die Leute nehmens in der Mehrzahl als Unterhaltung und reißen die Tüte für eine angebliche Fleischbrühe auf.
    In dem Sinne sehe ich die Datschenwirtschaft eigentlich ziemlich positiv, wenn es nicht genügend Frischgemüse (!) im Supermarkt gibt.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 25. Oktober 2016 20:14

      ... und mit diesem ausführlichen Beitrag schlage ich vor, das Thema zu beenden.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 25. Oktober 2016 20:32 pm

    Er ist wieder etwas länger geworden - mein Beitrag. Wollte ich gar nicht. Isvenitie!

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 28. Oktober 2016 00:56 pm

    "28.10.2016 – Russland veröffentlicht Informationen zu neuer Super-Interkontinental-Rakete"

    Der Nato-Name "Satan 2" paßt doch ganz gut für dieses Gerät. Wenn "sie" es unbedingt darauf anlegen, werden "sie" zu Satan in die Hölle geschickt. Das haben "sie" wohl richtig erkannt.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 28. Oktober 2016 01:13 pm

    "28.10.2016 – Immer mehr Russen wollen Visaregime mit Ukraine"

    Oh, oh, Uwe, Sie wollen wohl mit Macht auf Schokoladen-Poros Schwarze Liste, wenn Sie die Ukraine so darstellen.
    Diese Geschichte mit der Erpressung, mit Rußland wieder ein Visaregime einzuführen, geht doch für die Ukraine garantiert nach hinten los. Wenn man bedenkt, daß die meisten Ukrainer, die derzeit in Rußland arbeiten und mit diesem Geld die Familie im weitesten Sinne zu Hause in der Ukraine versorgt, ganz bestimmt nicht Unqualifizierte sind. Und die in der RF arbeiten sind keine Russenfeinde. Deren Familien wohl auch nicht.
    Wenn man nun noch dazurechnet, daß es bereits Millionen von Ukrainern sind, die in Westeuropa, Amerika oder Ausstralien ihr Geld verdienen, so ist das für die Ukraine ein gewaltiger Geistes - Aderlaß.
    Für Rußland würde dieser Zuzug aus der Ukraine auf jeden Fall willkommener sein als die nun halbgebildeten jungen Leute aus Mittelasien.
    Wer davon meint zu profitieren sind die, die vermutlich sich dieses Spiel auch ausgedacht haben, um mit dem Cordon sanitaire voran zu kommen.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 28. Oktober 2016 08:42

      ... meine Ukrainezeit endete 1995 und ich habe nicht nur gute Erinnerungen daran. Deshalb wären gegen mich verhängte Sanktionen der Ukraine ähnlich dem bekannten Reissack in China ...

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 28. Oktober 2016 01:22 pm

    "27.10.2016 – Präsident Putin besucht Krim"

    Wenn ich solche Meldungen lese, sehe ich mich immer wieder in vergangene Zeiten zurück versetzt, wo es des Staatsratsvorsitzenden bedurfte, um solche eigentlich offensichtlichen Dinge in Gang zu bringen.
    Nun ist es der Präsident der RF, der da sagen muß, daß die Sanatorien und Hotels saniert und renoviert werden müssen und daß man einen Vorzeigestatus schaffen soll, damit die anderen wissen, wie es gehen muß. Das Gleiche mit der Weiterbildung der Beschäftigten.
    Wäre doch viel lukrativer für Krimer gewesen, sie hätten ein vorbereites Objekt gehabt und ... wir würden ja gern, aber ... das Geld fehlt.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 29. Oktober 2016 03:46 pm

    29.10.2016 – RosKosmos stellt Frankreich keine Raketen zur Verfügung

    Irgendwie kann der Hollande von der Saine nicht so richtig überlegen. Bildet sich dieser Herr mit einer Präsidentenbeliebheit letztens von 4 % ein, daß er das Sagen hat?
    Er müßte doch gewarnt sein, daß seine Aktivitäten in solchen Fällen nach hinten los gehen. Ich will nur an die beiden Schiffchen erinnern, die letztendlich an Ägypten verkauft wurden.
    Oder war das wieder ein persönlicher Wunsch seines Nato-Chefs aus Übersee.
    Könnte ja sein. Die Yankees wollen von RF ja auch Raketenantriebe kaufen in Ermangelung eigener. Aber auch weiterhin wollen sie die Sanktionen gegen RF so ein bischen bereichern. Man kann eben nicht alles haben. Da wissen sie ja nun, die Herrschaften aus Übersee, aus Jojo wird nichts.

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