Schön zu leben ist nicht verboten. Kaliningrad baut Fischdorf Nr. 2

Schön zu leben ist nicht verboten. Kaliningrad baut Fischdorf Nr. 2

 

Jeder, der Kaliningrad besucht, kennt das Fischdorf. Ein nostalgischer Straßenzug entlang des Pregels einerseits und der Oktoberstraße andererseits. Hier befinden sich Wohnungen, Hotels, Restaurants, Geschäfte und Officeeinrichtungen. Nun wird dieses Quartal ergänzt.

Es hat lange gedauert, bis die endgültige Entscheidung gefallen ist, was auf diesem Gelände gebaut werden soll. Natürlich sollte hier der zweite Bauabschnitt des Fischdorfes entstehen. Aber es war unklar, wie er denn aussehen sollte.

Jetzt wurden erste Entwürfe für den zweiten Bauabschnitt veröffentlicht. Der Beitrag eines Kaliningrader Regionalportals ist als „Reklameartikel“ gekennzeichnet. Wir versuchen den Artikel so zu gestalten, dass er den Charakter von Reklame verliert und als Information über die weitere Entwicklung der Stadt zur Kenntnis genommen wird.

In Kaliningrad wird viel gebaut, auch wenn die Intensität in den letzten Monaten erheblich zurückgegangen ist. Die Mehrzahl der Häuser im Wohnungsbau trägt einfachen Charakter, ohne jeglichen Schnörkel, ohne jeglichen Luxus. Deshalb sind diese Wohnungen auch relativ preisgünstig, was bei den Bauten im Fischdorf nicht zu erwarten ist. Je früher sich ein Kunde entscheidet, hier eine Wohnung zu erwerben, um so preisgünstiger wird er dies tun können. Mit Zunahme des Baufortschritts werden die Preise steigen.

Auf die Bautätigkeit wird auch der Denkmalschutz Einfluss nehmen. Obwohl auf dem Grundstück keinerlei Gebäude mehr stehen, erwarten die Investoren, dass man bei Grabungsarbeiten auf Geschichtliches stoßen wird. Deshalb wird der gesamte Bauprozess von archäologischen Fachleuten begleitet. Das, was bisher schon gefunden wurde, wurde dem Kulturhistorischen Museum übergeben.

Auch hier wird man mit dem gleichen Problem zu kämpfen haben, wie auf der Oktoberinsel, wo das Stadion errichtet wurde: Sumpfboden. Wie die Baufirma mitteilt, werden Betonpfeiler in einer Länge von bis zu 34 Metern die Fundamente der Wohnhäuser stützen.

Das neue Wohngebiet wird sich am Pregelufer zwischen der Jubiläumsbrücke und der Hohe Brücke befinden.

In den Wohnhäusern werden Ein- bis Fünf-Raum-Wohnungen angeboten. Alle Sozialeinrichtungen und die gesamte familiäre Infrastruktur sind bereits jetzt vorhanden.

In der ersten Etage (Parterre), werden sich kommerzielle Einrichtungen befinden.

Im Bereich des Wohnkomplexes wird es einen Skulpturenpark geben. Derartige parkähnliche Anlagen gewinnen immer mehr an Popularität in Kaliningrad.

Die Baufirma informiert, dass man sich nicht nur für den eigenen Bauplatz verantwortlich fühlt, sondern auch für das gegenüberliegende, bisher wenig anziehend aussehende Ufer. Hier will man Ordnung und Schönheit schaffen, um den zukünftigen Bewohnern der Wohnungen einen angenehmen Blick aus dem Fenster sicherzustellen.

Die neuen Wohnhäuser werden eine unterschiedliche Etagenhöhe haben, damit sich das gesamte Wohnviertel harmonisch in die schon bestehende Bausubstanz einpasst. Zwischen 5 – 8 Etagen sind geplant.

Reklame

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