Selenogradsk bereitet sich auf die neue Saison vor – Rekonstruktion des Stadtzentrums

Selenogradsk bereitet sich auf die neue Saison vor – Rekonstruktion des Stadtzentrums

 

Im Ostseestädtchen Selenogradsk neigen sich die Rekonstruktionsarbeiten im Stadtzentrum ihrem Ende zu. Eigentlich sollten die Arbeiten bereits im Dezember abgeschlossen sein. Mit etwas Verspätung, aber noch pünktlich vor dem Saisonauftakt, zeigt sich das Stadtzentrum mit einem völlig veränderten Gesicht.

 

 

Nicht alle Arbeiten finden die Begeisterung der Bevölkerung. So wurden die Wasserspiele vor dem Bahnhof entfernt und ein sogenanntes Betonmonster als Regenschutz auf dem Gelände des Autobusbahnhofes ist gewöhnungsbedürftig. Beschlossen wurde, dieses Betonmonster mit Holzpanelen zu verkleiden.

Auch sind einige Kioske noch nicht in dem gewünschten Zustand. Hierfür sind die Eigentümer verantwortlich. Alle Kioske werden in einem einheitlichen Stil gestaltet. Die privaten Investitionen in die Rekonstruktion des Stadtzentrums sind etwas höher als die Gelder, die die Gebietsregierung zur Verfügung stellte. Insgesamt hat das Unternehmertum 130 Mio. Rubel investiert und staatlicherseits wurden rund 122,5 Mio. Rubel bereitgestellt.

 

 

Die Rekonstruktionsarbeiten begannen im Juli 2019. Bisher sind nur die wesentlichsten Bauarbeiten beendet. Die Begrünung wird in den kommenden zwei Monaten abgeschlossen.

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Kommentare ( 2 )

  • Klaus Neumer

    Veröffentlicht: 30. Januar 2020 10:50 pm

    Hallo Herr Niemeier,

    danke für Ihren Bericht von der Stadtrekonstruktion.
    Ich fand es leider sehr befremdlich, daß Sie stets von "Selenogradsk" sprachen und nicht auch nur ein einziges Mal den (jahrhundertealten!) deutschen Namen des Seebades - Cranz - erwähnten.
    Bitte sind Sie so nett und gehen in Zukunft bei Ihren wirklich stets sehr interessanten Berichten aus "Kaliningrad" und Umgebung etwas ausführlicher auf die deutsche Geschichte ein. Ihre Berichte sind ansonsten große Klasse!

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 30. Januar 2020 12:55

      ... vielen Dank für Ihre Hinweise. Da, wo ich historische Bezeichnungen kenne und wo es angebracht ist, da nenne ich sie auch. Aber in dem genannten Beitrag geht es nicht um Cranz sondern um die Entwicklung von Selenogradsk. Und, mal so unter uns Beiden, ich bin geschichtlich ganz schlecht zum Gebiet informiert ...

  • Klaus Neumer

    Veröffentlicht: 31. Januar 2020 18:17 pm

    Hallo Herr Niemeier,danke für Ihre Rückinfo, ich dachte schon Sie hätten mich zensiert.Meines Dafürhaltens ist es eigentlich, im Bewußtsein der jahrhundetealten deutschen Geschichte, immer angebracht, neben den derzeitigen russischen Namen von Städten, Straßen usw. die entsprechenden deutschen Namen zu verwenden.Hinsichtlich Ihres leider "geschichtlich ganz schlechten Informationsstandes" hätte ich da einen Leckerbissen für Sie und zwar das komplette Königsberger Adressbuch von 1941 mit massenhaften Infos zur Stadt, Geschichte, Wirtschaft, Verwaltung, Einwohnern, Kultur usw.Link: (gelöscht) Vieleicht werfen Sie mal einen Blick hinein?Viele Grüße nach "Kaliningrad"Ihr Klaus Neumer

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 31. Januar 2020 18:36

      ... ich habe Ihren Link zur Kenntnis genommen und gelöscht, da auf diesem Portal keine Links zugelassen werden, die durch Dritte eingestellt wurden - eine reine Vorsichtsmaßnahme, da wir keine Verantwortung für Inhalte von Fremdlinks übernehmen wollen.

      Natürlich kann ich jedesmal nach irgendwelchen möglichen geschichtlichen Bezügen suchen und diese in meinen Beiträgen verarbeiten. Aber insgesamt wäre ich damit einfach überfordert. Es fehlt einfach die Zeit. Und letztendlich ist das Anliegen dieses Informationsportals die Gegenwart.

      Das Portal existiert seit 2012. Wenn ich mich recht entsinne, habe ich in diesem Zeitraum vielleicht drei oder vier Kommentare nicht zugelassen und eine Person als registrierten Nutzer gesperrt ... Sie sehen, es geht durchaus demokratisch auf diesem Portal zu, wenn man sachlich kommentiert und niemanden und nichts beleidigt. Und Sie geben mir nun wirklich keinen Anlass zu zensieren ...

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