Streit um Papier-E-Visum endet mit Entschuldigung und finanzieller Entschädigung

Streit um Papier-E-Visum endet mit Entschuldigung und finanzieller Entschädigung

Transportunternehmen kontrollieren auch das Vorhandensein von Visadokumenten bei den Passagieren, die ins visapflichtige Ausland reisen wollen. Haben diese keine gültigen Einreisedokumente, müssen die Transportunternehmen die Passagiere, häufig auf eigene Kosten, wieder nach Hause fahren.

 

 

Und so kontrollierte auch die Fluggesellschaft „AirBaltic“, die eine Flugverbindung zwischen Riga und Kaliningrad unterhält, das E-Visum einer Frau mit Kind, die ihre Familie in Kaliningrad besuchen wollten. Diese konnte das Elektronische Visum nicht in ausgedruckter Form vorweisen und „AirBaltic“ weigerte sich, die Beiden zu befördern.

Der Ehemann machte diesen Vorfall sofort öffentlich und erhielt umfangreiche Unterstützung, für die er sich jetzt bei allen bedankte, die ihm geholfen hatten, zu seinem Recht zu kommen.

Der Streit um die Notwendigkeit eines Ausdrucks dieses E-Visums endete letztendlich mit einer Entschuldigung der Fluggesellschaft „AirBaltic“ und jetzt auch mit der Erstattung des Flugpreises und einer zusätzlichen Vergütung in Höhe des sechsfachen Preises der Flugtickets.

Hätte die Fluggesellschaft einen kurzen Blick auf die Internetseite des russischen Außenministeriums geworfen, so hätte sie dort erfahren, dass Russland kein ausgedrucktes E-Visum fordert. Es reicht, das Visum in seinem Smartphone zu speichern.

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