Terroranschlag in Kaliningrad durch FSB verhindert

Terroranschlag in Kaliningrad durch FSB verhindert
 
 
Föderale und regionale Medien melden am Donnerstag, dass der russische Sicherheitsdienst FSB wohl gerade noch rechtzeitig einen Terroranschlag im Kaliningrader Gebiet verhindern konnten. Der Täter, der sich als „Todgeweihter“ bezeichnete, plante möglichst viele Menschen in den Tod zu schicken.
 
Bei dem Verhafteten handelt es sich um einen jungen Mann, Bürger der Russischen Föderation. Er plante einen Terroranschlag auf ein Objekt der Energieversorgung im Kaliningrader Gebiet. Der Terrorist äußerte, dass er diesen Terroranschlag geplant habe, weil der die gegenwärtigen Machtverhältnisse im Lande nicht erträgt.
 
Dem Sicherheitsdienst FSB lagen auch Informationen vor, dass sich der Terrorist mit der Werbung von anderen Personen für die Teilnahme an seiner terroristischen Tätigkeit beschäftigte.
 
Bei seiner Verhaftung in einem Haus am Stadtrand von Kaliningrad, fanden die Sicherheitsbeamten Anleitungen zum Bau einer Bombe, sowie alles notwendige Zubehör. Der Täter plante die Bombe mit Bolzen zu bestücken, um die tödliche Wirkung, insbesondere gegenüber Menschen, zu erhöhen.
 
Weiterhin wurde Schriftmaterial gefunden, dessen Inhalt sich gegen den russischen Staat und dessen Organe richtete.
 
Regionalmedien kommentieren, dass dies eine neue Form der Aggressivität im Kaliningrader Gebiet ist. War man bisher davon ausgegangen, dass Terrorismus im Kaliningrader Gebiet, bedingt durch seine isolierte Lage und der Unmöglichkeit, das Gebiet nach einem Anschlag zu verlassen, keine Perspektive hat, so zeigt der heutige Tag, dass diese Denkweise verkehrt ist. Unter den Bedingungen, dass viele Terroristen bereit sind, ihr Leben als „Todgeweihte“ zu opfern, bedarf es keiner Fluchtmöglichkeiten. Der heutige Tag verändert die Situation in Kaliningrad grundlegend. Die trügerische Sicherheit ist beendet und alle Handlungen, egal von wem diese durchgeführt werden und die die Sicherheitsinteressen Russlands in dieser Region berühren, müssen mit anderen, weniger loyalen Augen, Ohren und Händen bewertet werden.  
 
Das regionale Informationsportal „NewsBalt“ kommentiert, dass dieser Anschlag eingeordnet werden muss als Versuch, die innenpolitische Situation im Kaliningrader Gebiet zu destabilisieren und den Boden zu bereiten, für weitere Maßnahmen, organisiert im In- und Ausland, zur Veränderung des Status Quo der russischen Exklave.
 
„Wir, einige der gesellschaftlichen Aktivisten aus Kaliningrad, haben es bereits satt, ständig die Alarmglocke zu schlagen und fast täglich zu informieren, dass in der Region Kaliningrad eine starke Organisation westlicher Einflussfaktoren, unterstützt von nützlichen Idioten besteht, die von Bayern, Großpolen und Pilsen träumen. Die vom russischen Mutterland geographisch getrennte Region Kaliningrad ist energetisch anfällig, da die Gasleitung, die die Region versorgt, durch Litauen führt.  Litauische russophobe Politiker rufen von Zeit zu Zeit immer mal wieder dazu auf, diese Gasleitung zu schließen und Kaliningrad in die Dunkelheit zu stürzen. Hier handelt es sich um eine Bedrohung von außen. Der Versuch, im Inneren etwas in die Luft zu jagen, ist eine grundlegend neue Taktik des Feindes“, - kommentiert der Chefredakteur des Informationsportals.
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