Ungebetene Gäste in Kaliningrad

Ungebetene Gäste in Kaliningrad

 

 

Im russischen Internet figuriert ein Clip: „Wer seit ihr denn? Ich habe euch nicht gerufen! Schert euch zum Teufel." Bei den jetzigen, doch recht häufigen Gästen, möchte man das auch sagen, aber leider ist dies nicht möglich.

Es ist deshalb nicht möglich, weil es sich um unbemannte Aufklärungsdrohnen handelt, die sich im internationalen Luftraum bewegen, aber trotzdem mit ihrer Technik bis in die Schlafzimmer der Kaliningrader schauen können. Natürlich schaut diese Technik nicht in die Schlafzimmer der Kaliningrader, sondern mehr in die Schlafräume der Kasernen der Ostseeflotte und in andere Räumlichkeiten, die der russischen Armee gehören.

Die Fälle von bemannten und unbemannten Aufklärungsflügen der USA, anderer NATO-Staaten oder anderer interessierter Staaten, häufen sich und gehören fast schon zum täglichen Bild.

In der Regel setzen die USA die Drohne RQ-4B Global Hawk ein, während die Briten das Aufklärungsflugzeug RC-135W bevorzugen. So geschehen auch am vergangenen Dienstag. Die Aufklärer fliegen über viele Stunden entlang der russischen Grenzen im internationalen Luftraum und spionieren damit völlig legal. Die Aufklärungstechnik nimmt dabei sehr lange Anflugstrecken in Kauf. Die amerikanische Aufklärungstechnik kommt von einem Stützpunkt auf Sizilien und erkundete zehn Stunden das Kaliningrader Gebiet.

Das britische Aufklärungsflugzeug kam direkt von seinem Heimatstützpunkt in Großbritannien und sammelte im Verlaufe von vier Stunden Informationen.

Nach Abschluss der Aufklärung über Kaliningrad, flogen beide Flugkörper Richtung Weißrussland.

 

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