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Alichanow bereitet Wirtschaftsoffensive vor

Do, 06 Dez 2018 Kaliningrader Wochenblatt


Alichanow bereitet Wirtschaftsoffensive vor
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

Wie die Kaliningrader Medien am heutigen Donnerstag informieren, hat sich der Kaliningrader Gouverneur an den zuständigen russischen Vizepremier Dmitri Kosak mit der Bitte gewandt, Einfluss zu nehmen, dass im Kaliningrader Gebiet ein Werk gebaut wird, welches als Zulieferer für Fahrzeugproduzenten dienen soll, die bereits im Kaliningrader Gebiet, im Rahmen des Holding „Avtotor“ PKW und Klein-LKW produzieren.

Konkret ist daran gedacht, ein Werk für die Produktion von Motoren der Firma „Hyundai Motor Manufacturing Rus“ zu errichten.

Weiterhin vertrat der Kaliningrader Gouverneur in seinem Brief an den russischen Vizepremier die Ansicht, dass es notwendig ist, im Kaliningrader Gebiet die Produktion von BMW und Daimler mit höherer Wertschöpfung zu entwickeln. Eben um eine derartige Produktion in Kaliningrad zu entwickeln, ist es notwendig, auch die Fahrzeugzulieferindustrie im Gebiet zu stationieren.

Wie die Zeitung „Kommersant“ mitteilt, hat der russische Vizepremier im Ergebnis des Briefes des Kaliningrader Gouverneurs den nachgeordneten Föderalstrukturen notwendige Aufgaben gestellt.

Gegenwärtig werden in Kaliningrad jährlich 170.000 Fahrzeuge der Marken KIA und Hyundai im Rahmen der Fahrzeugholding „Avtotor“ produziert.

Im Mai 2018 hatte der Kaliningrader Gouverneur Alichanow in einem Interview gegenüber TASS informiert, dass die Gespräche mit BMW zum Bau eines neuen Werkes zu 99,9 Prozent beendet sind. Im November weigerte sich der deutsche Botschafter von Fritsch während eines Besuches in Kaliningrad, den Stand der Dinge um BMW zu kommentieren.

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Avtotor, Investitionen

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