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Bananen werden nicht in Kaliningrad wachsen – meint Alichanow

Fr, 17 Mai 2019 Kaliningrader Wochenblatt


Bananen werden nicht in Kaliningrad wachsen – meint Alichanow
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

So wortwörtlich hat dies der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow natürlich nicht gesagt. Er äußerte sich zur Thematik der Selbstversorgung des Kaliningrader Gebietes und kommentierte, dass es diese nicht im vollen Umfang geben werde.

Vor dem Hintergrund von ständigen Blockadedrohungen der Kaliningrader Nachbarn und der Sanktionspolitik einer Reihe von westlicher Staaten, wurde vor Jahren in Kaliningrad begonnen, die hohe Abhängigkeit des Gebietes von Lebensmittelimporten zurückzudrängen. Das Stichwort hierzu kam aus Moskau nach dem Jahre 2014 – Importablösungen und Entwicklung russischer Eigenprodukte.

Hier hat Kaliningrad einen sehr guten Weg zurückgelegt. Die Lebensmittelindustrie entwickelt sich, der Anteil von Lebensmitteln aus dem westlichen Ausland ist verschwindend gering. Durch großzügige Förderprogramme verschiedenster Art, wird die Landwirtschaft im Gebiet gefördert.

Trotzdem wird es keine hundertprozentige Eigenversorgung des Gebietes geben – so Anton Andrejewitsch am 15. Mai im Gespräch mit Journalisten.

„Sie wissen, dass ich kein Vertreter dessen bin, alles auszutauschen und sich vollständig abzuschotten. Der internationale Handel ist gut. Deshalb sollen Handelskriege besser andere Länder unter sich austragen und wir sollten daraus unseren Vorteil ziehen. Mir scheint, darüber zu sprechen, dass wir überall und alles austauschen, zu 100 Prozent … das ist wohl nicht möglich. Insbesondere auch deshalb, weil Kaliningrad ein kleines Gebiet ist und wir dies einfach nicht schaffen können“, - so Anton Alichanow.

Im weiteren Gespräch kommentierte der Gouverneur, dass man sich natürlich mit den Kernproblemen der Pflanzen- und Viehzucht beschäftigen muss.

„Plötzlich beginnen irgendwelche … wir sehen das ja jetzt sehr häufig … Sanktionen oder sonst noch irgendwas in der Art. Und es ist nun mal so, dass sich einige unserer Handelspartner nicht berechenbar aufführen. Und deshalb brauchen wir Reservemöglichkeiten innerhalb der Region und innerhalb des Landes“, so der Gouverneur weiter.

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