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Die doch nicht ganz kostenlose Nutzung des Kaliningrader Nahverkehrs

Sa, 09 Jun 2018 Kaliningrader Wochenblatt


Die doch nicht ganz kostenlose Nutzung des Kaliningrader Nahverkehrs

Begleittext zur Videoinformation

Noch vor wenigen Tagen war alles ganz einfach. Wer ein Ticket zur Fußball-Weltmeisterschaft hat, kann in Kaliningrad kostenlos den Nahverkehr nutzen, egal ob Bus, Trolleybus, Marschrutka oder Straßenbahn.

Und am Samstag hat „Kaliningrad-Domizil“ geprüft, ob das so stimmt.

Nein, niemand von „Kaliningrad-Domizil“ ist Besitzer einer Eintrittskarte zur irgendeinem der vier Gruppenspiele, die in Kaliningrad am 16. Juni beginnen und mit dem Spiel England gegen Belgien am 28. Juni enden.

Aber wir haben den Vorteil vor Ort zu sein und können ganz einfach den Busfahrern und den SchaffnerInnen Fragen stellen – denn die müssen es ja wissen.

Und es stellte sich heraus, dass der Inhaber eines Tickets nicht die ganze Weltmeisterschaft kostenlos mit unserem modernen und historischen Nahverkehr kreuz und quer durch die Stadt fahren kann, sondern nur an dem Tag, wo das Spiel stattfindet, wofür er eine Eintrittskarte hat. Da der Tag nur 24 Stunden hat, davon rund vier Stunden für das Spiel selber berechnet werden müssen, kann der Fußball-Fan also maximal 20 Stunden mit dem Kaliningrader Nahverkehr fahren. Eine Fahrt quer durch die Stadt dauert rund eine Stunde und eine Fahrt kostet 20 Rubel. Er könnte also maximal 400 Rubel, also nicht ganz sechs Euro sparen.

Allerdings erhöht sich die Einsparung erheblich, wenn Sie den Bus, Trolleybus, die Straßenbahn oder die Marschrutka als Alternative zum teuren Hotel wählen. Einfach einen unauffälligen Platz wählen und ein Nickerchen machen. An der Endhaltestelle aussteigen und den nächsten Bus nehmen – damit es nicht auffällt.

Uwe Niemeier

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Fussball-WM, Tourismus, Transport

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