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Glück gehabt – Gerichtsverfahren eingestellt

Do, 02 Aug 2018 Kaliningrader Wochenblatt


Glück gehabt – Gerichtsverfahren eingestellt

Glück gehabt haben die Kinder, die in einem Kaliningrader Bus eine Reise nach Berlin, gemeinsam mit Erwachsenen durchgeführt hatten. Denn passiert ist nichts, obwohl der Bus in einem technisch nicht einsatzbereiten Zustand war – wie die deutsche Polizei feststellte, die den Bus untersuchte und dann an der Weiterfahrt hinderte.

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Recht und Gesetz

   Kommentare ( 2 )

boromeus Veröffentlicht: 2. August 2018 14:28:37

Glück gehabt,Glück gehabt!Auch für alle Anderen.Die wissen ja jetzt,dass man nur glaubwürdig Reue zeigen muss ,dann wird man von allem freigesprochen.Von seiner Verantwortung und Moral als Busfahrer und Geschäftsleiter eines Unternehmens, dass Menschen sicher von A nach B bringen sollte!Von böswilliger Urkundenfälschung.Glück gehabt!Hoffentlich lässt man bei allen anderen "Sündern ",die die "schiefe Bahn"betreten, auch solch Milde walten.Man gut,dass nichts passiert ist.Nicht auszudenken.Man hätte man die deutsche Polizei in der Luft zerrissen vor Kritik,die es ja im Vorfeld dieses Falles schon reichlig gab.Von daher kann man nur die Begleiterin des Busses zitieren."Warum diese Aufregung.Der Zustand des Busses war doch völlig normal."Wirklich Glück gehabt....!
Und die Moral von der Geschicht'.In Kaliningrad interessieren solche Dinge nicht.
Man muss es nur richtig und glaubhaft genug darstellen können,dann befreit man dich dort von allem...
Welch juristisches Schlaraffenland.....

Georg Veröffentlicht: 2. August 2018 22:44:15

hierzu ein Bericht der Verkehrspolizei Wladimir, die einen statistischen Rückgang der Verkehrsunfälle von 14 Prozent gemeldet haben.
"Gestiegen ist allerdings in der Region Wladimir um 4,5% die Zahl der Unfälle, die auf das Konto von Busfahrern gehen. Auch die schlechte Qualität der Straßen und vor allem der mangelhafte technische Zustand der Fahrzeuge verzeichnen einen Anstieg von 8,2% bzw. sogar 50% an der Unfallursache. – Da wird wohl an der falschen Stelle gespart!"

Es scheint ja wirklich niemand ernsthaft zu stören, dass auf Russlands Straßen rollende Zeitbomben unterwegs sind. Die gesamte Verkehrssituation ist in Russland von entsetzlichen Tragödien bestimmt, wo jährlich ein Kleinstadt mit ca. 30 000 EW von der Bildfläche verschwindet.

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