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Jantarny baut Panzersperren

Mi, 28 Nov 2018 Kaliningrader Wochenblatt


Jantarny baut Panzersperren
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

Der umtriebige Bürgermeister von Jantarny Alexej Saliwatzki hat angeordnet, zu Verteidigungszwecken am Strand von Jantarny Panzersperren zu errichten. Das teilte er per Facebook den Interessierten mit.

Es handelt sich um schwere Eisenkonstruktionen. Für die sowjetischen T-34 waren derartige Hindernisse kein Hindernis im Krieg, aber für die Großkotz-Jeeps, die in regelmäßigen Abständen mit ihren Anhängern verbotenerweise den Strand von Jantarny verwüsten, dürfte dies wohl ein ernstes Hindernis sein.

Es gibt einen speziellen Parkplatz für Strandbesucher – Parkgebühr 50 Rubel. Aber ein Teil der Autobesitzer will wohl sein Fahrzeug immer in Sicht- und Rufnähe haben und die Parkgebühren sparen. Um auf dem Strand zu parken, scheuen die Jeep-Besitzer nicht davor zurück, Schlösser und Ketten zu zerschneiden und Sperren beiseite zu räumen. Das wird jetzt wohl erheblich schwieriger werden.

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   Kommentare ( 3 )

Georg Veröffentlicht: 28. November 2018 21:03:39

Es ist traurig, wenn sich ein Bürgermeister zu solchen drastischen Maßnahmen gezwungen. Ich finde aber, das wäre doch in erster Linie eine Aufgabe der Polizei, Abhilfe zu schaffen und diese rücksichtslosen Autofahrer nachhaltig zu sanktionieren.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 28. November 2018 21:11:45

... anscheinend reichen wohl aber die Polizisten nicht aus, um diese Aufgabe zu bewältigen. Diese müssten 24 Stunden im Einsatz sein, denn es geht darum, die Verwühlung des Strandes zu verhindern. Und wann diese Groß-Kotz-Fahrer kommen, weiß man ja nicht.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 29. November 2018 01:46:55

Ich nehme mal an, diese Хулиганы werden erst anfangen nachzudenken, wenn dem ersten wegen schwerer Sachbeschädigung mit hohem Schaden das Tatwerkzeug mit den vier Rädern gerichtlich eingezogen wird.
Ich irre mich doch wohl nicht, daß jährlich für viele Mio. Rubel der Strand wieder mit Saugbagger aufgespühlt werden muß und deswegen das Befahren des Strandes untersagt ist.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 29. November 2018 08:45:37

... ja, es wird jährlich viel Geld ausgegeben, um die Schäden, die sowohl die Natur bringt, wie auch diese Grosskotze verursachen, wieder auszubessern. Geld, was dann fehlt, um die Infrastruktur zu verbessern.

Hauke Veröffentlicht: 29. November 2018 13:11:07

Es ist traurig wie ein Teil der Russen heute noch mit der Natur umgeht.
Gleiches habe ich im TV von einer Ferienanlage am Peipussee gesehen.
Da baut man einen herrlichen Badestrand und dann kommen Leute mit ihren Autos und fahren genau dort in den See um ihr Auto zu waschen.
Und Dreck und Müll bleiben liegen.
Ich denke da helfen nur ganz drastische Strafen.
Auto beschlagnahmen und fertig.
Wie sagt Werner,
das muss drücken im Gesicht sonst taugt das nich.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 29. November 2018 13:26:38

... und ich stelle mir vor, dass Russland das genau so macht und diese Fahrzeuglosen sich dann an das Europäische Gericht für Menschenrechte wenden ...

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