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Kaliningrad soll medizinisches Hochtechnologiezentrum erhalten

Mi, 06 Mär 2019 Kaliningrader Wochenblatt


Kaliningrad soll medizinisches Hochtechnologiezentrum erhalten
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Japan will medizinisches Hochtechnologiezentrum in Kaliningrad errichten. Darüber berichtet der Pressedienst der Gebietsregierung. Verträge wurden noch nicht unterzeichnet, aber doch zumindest ein Memorandum.

Hoffen wir, bei dieser überaus erfreulichen Information, dass das Memorandum mit den Japanern nicht den Charakter trägt, den gewisse Vereinbarungen mit einer gewissen deutschen Firma, deren Anfangsnamen mit „B“ beginnt und mit „MW“ endet, annimmt und außer leeren Versprechungen und hinhaltenden Worten nichts passiert.

Das neue medizinische multifunktionelle Hochtechnologiezentrum wird eine Fläche von 78.000 Quadratmetern einnehmen. Die Kosten für den Bau und dessen Einrichtung belaufen sich auf 250 Mio. USD. Die kompletten Investitionskosten trägt die japanische Firma Craig Trust Japan. Gemeinsam mit der Kaliningrader Fahrzeugholding „Avtotor“ wird durch die Gebietsregierung die ingenieurtechnische und Transportinfrastruktur sichergestellt.

Mit dem Bau dieser hochmodernen Einrichtung erhofft man sich in Kaliningrad einen wesentlichen Fortschritt in der medizinischen Betreuung der Bevölkerung – so der Gouverneur Anton Alichanow.

„Avtotor“ informierte, dass es sich bei diesem Projekt um einen Bestandteil der neuen, Digitalstadt handele, die man in den kommenden sechs bis zehn Jahren am Stadtrand von Kaliningrad errichten will.

Die japanischen Vertreter kommentierten, dass man noch weitere Konsultationen mit Interessierten an diesem Projekt vornehmen werde.

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Gesundheitswesen, Investitionen, Japan

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