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Kaliningrader Besonderer Militärkreis erhält weitere erhebliche Verstärkung

So, 03 Feb 2019 Kaliningrader Wochenblatt


Kaliningrader Besonderer Militärkreis erhält weitere erhebliche Verstärkung
Begleittext zur Videoinformation
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Russland nimmt die Aktivitäten der NATO an seiner Westgrenze ernst. Erst vor wenigen Tagen wurde berichtet, dass ein weiteres Panzerregiment nach Kaliningrad verlegt wurde. Nun wird die Luftstreitkräftegruppierung des Kaliningrader Besonderen Militärkreises um ein Regiment SU-27-Flugzeuge verstärkt.

Wie „Interfax“, unter Bezug auf Quellen aus dem russischen Verteidigungsministerium berichtet, wird Russland seine Luftstreitkräftegruppierung im Kaliningrader Gebiet um ein weiteres Regiment Jagdflugzeuge vom Typ SU-27 verstärken. Dies ist eine Antwort auf die Verstärkung der NATO-Gruppierung an der Westgrenze Russlands.

Im Kaliningrader Gebiet befindet sich bereits ein Regiment der Luftstreitkräfte.

Das neue Regiment der Luftstreitkräfte scheint bereits einsatzbereit zu sein, denn russische Medien berichteten in den vergangenen Tagen, dass Seefliegerkräfte mit Flugzeugen des Typs SU-27 der Ostseeflotte bereits Gefechtsaufgaben zum Abfangen und Begleiten von gegnerischen Flugzeugen und zum Luftkampf selber trainiert hatten. Trainiert wurde auch die erzwungene Landung eines angenommenen Luftgegners.

Da es in der letzten Zeit verstärkt zu Aufklärungsflügen von US-, NATO- und Drittstaaten-Flugzeugen gekommen ist, ist wohl davon auszugehen, dass Russland genau auf die Einhaltung der Lufthoheit über dem Kaliningrader Gebiet achten wird und bereit ist, jede Verletzung seines Luftraumes mit den neuen Kräften sofort zu ahnden, bis hin zu erzwungenen Landungen von Aufklärungsflugzeugen des vermutlich zukünftigen Gegners.

In der Meldung wurde weiterhin daran erinnert, dass im vergangenen Jahr, die im Kaliningrader Gebiet stationierte Raketenbrigade, mit Raketen des Typs „Iskander-M“ umgerüstet worden ist.

 

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   Kommentare ( 1 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 4. Februar 2019 21:35:10

Da wird sich aber die Nato "freuen", daß denen dann immer recht schnell wieder der Weg nach draußen gezeigt wird. Man kann sich ja so leicht verfliegen.
Vielleicht wären so ein paar kratzende Störsender mit sich überlagernden Radiowellen schon bei der Annäherung eine freundliche Begrüßung? Dann hätten die Herren Nato-Offiziere die Gewißheit, daß deren Gehör noch in Ordnung ist. Muß ja nicht immer die gleiche Frequenz sein. Und sie wüßten dann ganz genau, je lauter das Gejaule und das Zucken bizarrer auf den Spionage-Geräten wird, daß sie in die falsche Richtung fliegen.
Man ist ja gern behilflich. Letztendlich taucht dann auch noch ein sehr freundlicher russischer Pilot in einer SU27 unmittelbar in Sichtweite neben der Nato-Spionagemaschine auf, der denen dann mit seinem Daumen und einem freundlichem Lächeln die Richtung zum offenen Meer zeigt.

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