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Kaliningrader Fahrzeugholding „Avtotor“ investiert 100 Millionen Euro

Do, 06 Jun 2019 Kaliningrader Wochenblatt


Kaliningrader Fahrzeugholding „Avtotor“ investiert 100 Millionen Euro
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Die Kaliningrader Fahrzeugholding „Avtotor“ wird im Jahre 2019 hundert Millionen Euro in die Entwicklung ihrer Produktion investieren. Darüber informierte der Gründungsvater der Holding Wladimir Scherbakow.

Anlass für diese Information war die Produktion des ersten Fahrzeuges BMW X7, welcher am Mittwoch vom Band gelaufen ist. Warum ausgerechnet dieser Anlass den Gründungsvater der Holding veranlasste, über Investitionen zu sprechen, kann man nur erahnen. Vielleicht ist es ein kleiner Seitenhieb auf die deutsche Firma BMW, die seit 2012 verspricht, in Kaliningrad zu investieren und dieses Versprechen bisher nicht eingehalten hat.

Scherbakow informierte, dass seine Holding plant, jedes Jahr 25 Prozent der Produktion zu erneuern.

Im Jahre 2018 haben 203.000 Fahrzeuge die Produktionsbänder verlassen. Für das Jahr 2019 plant man 245.000 Fahrzeuge, also fast die Komplettauslastung der Produktionskapazität, die mit 250.000 Fahrzeugen bekannt ist.

Bereits im Jahre 2018 investierte „Avtotor“ rund zehn Millionen Euro. Mit den jetzigen Investitionen geht auch die Schaffung von mindestens 600 neuen Arbeitsplätzen einher. Damit unterscheidet sich Avtotor von der Fahrzeugindustrie im russischen Mutterland, wo gegenwärtig die Produktion stagniert.

Mit der deutschen Firma BMW kooperiert „Avtotor“ seit dem Jahre 1999. 215.000 BMW-Fahrzeuge unterschiedlicher Modellreihen verließen bisher die Produktionsstätten. Im vergangenen Jahr wurden 20.000 Fahrzeuge produziert, also weniger als zehn Prozent vom Gesamtproduktionsumfang. In diesem Jahr sollen 25.000 Fahrzeuge die Bänder verlassen. Insgesamt werden acht BMW-Modelle in Kaliningrad zusammengeschraubt.

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