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Kaliningrader Polizei gibt zu: Autos sind gefährlich

Fr, 19 Apr 2019 Kaliningrader Wochenblatt


Kaliningrader Polizei gibt zu: Autos sind gefährlich
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Die Kaliningrader Polizei informiert die Bevölkerung, dass Autos gefährlich sind. Insbesondere gefährlich, wenn sie fahren und niemand und nichts vorhanden ist, was die Fahrzeuge aufhalten könnte.

Aufhalten können aber Fußgängerüberwege, manchmal auch Schutzwege genannt. Davon gibt es in Kaliningrad ausreichend viele und es werden mit jedem Monat mehr. Um die Kosten zu amortisieren ist die Stadt daran interessiert, dass diese Fußgängerüberwege auch aktiv genutzt werden.

Aber am gestrigen Tag meinten 101 Kaliningrader Bürger, doch mehr Rücksicht auf den Kaliningrader Stadthaushalt nehmen zu müssen und schonten die Schutzwege, d.h. sie überquerten die Straße an Stellen, wo dies entweder verboten oder nicht wünschenswert ist.

Die Polizei ist nicht nur Freund und Helfer, sondern will auch Ihr bestes – nämlich ihr Geld. Und somit verdiente sie gestern nicht schlecht, denn diesmal wurden die Fußgänger zur Kasse gebeten. Die Standardstrafe beträgt 500 Rubel. Allerdings kann die Summe auf das Dreifache anwachsen, wenn der Fußgänger eine gefährliche Situation herbeiführt oder herbeiführen könnte.

Die Kaliningrader Polizei gibt den vermutlich schockierten Fußgängern nun Zeit, zwei Monate Geld anzusparen, um die Strafe zu bezahlen. Sollte jemand meinen, dass er die Strafe nicht bezahlen muss, kann es sein, dass er bei seiner nächsten Reise nach Polen, um dort billig Würstchen zu kaufen, eine Überraschung erlebt: Grenze geschlossen wegen Schulden.

Übrigens, in Moskau sollen es 100.000 Bürger sein, die wegen Schulden keine Reise ins Ausland antreten können – so schreiben es die russischen Medien.

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