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Kaliningrader Schlagzeilen 2013-42

Mi, 23 Okt 2013 Kaliningrader Wochenblatt


Kaliningrader Schlagzeilen 2013-42

 

Wissen Sie, dass …

 

… Kaliningrad auf dem Territorium seines Gebietes  63,13 Menschen/km2 beherbergt?

… Kaliningrader zu 77,5 Prozent in den größeren Städten wohnen und nur 22,5 Prozent der Bevölkerung auf dem Land siedelt?

… Kaliningrad den Beschluss gefasst hat, das alle Taxis in einheitlicher (vermutlich gelber) Farbe zu lackieren sind?

… Kaliningrad im Jahre 2014 insgesamt 3,4 Mio. Euro für die Installation von Videokameras in Kindergärten investieren wird?

… Kaliningrader Bürger ihrem Gebiet 15 Mio. Euro an Kfz.-Steuern schulden?

… Kaliningrad seinen Beamten im ersten Halbjahr 2013 rund 12 Mio. Euro Gehalt bezahlt hat?

… Kaliningrad über 90 - 95  Prozent des weltweiten Bernsteinaufkommens verfügt?

… Kaliningrader Bürger im ersten Halbjahr rund 84 Mio. Euro Einkommenssteuer gezahlt haben?

… Kaliningrad für die Einrichtung eines kostenlosen Schienenbusses innerhalb Kaliningrads rund 0,7 Mio. Euro aus dem Stadtsäckel aufwenden muss?

… Kaliningrad seinem Zirkus bis 2018 ein neues festes Gebäude bauen wird und der Zirkus 2014 im Süd-Park ein neues Domizil finden wird?

 … Kaliningrad in den ersten acht Monaten 30 unachtsame Fußgänger bei Verkehrsunfälle ums Lebe kamen?

… Kaliningrad einen Zuwachs von 12 Prozent an Flugpassagieren in den ersten acht Monaten des Jahres 2013 hatte?

… Kaliningrad die höchsten durchschnittlichen Temperaturen im Monat Juli zu verzeichnen hat und die  niedrigsten Temperaturen in den Monaten Januar und Februar liegen?

… Kaliningrad 173.000 ausländische Passagiere in den ersten acht Monaten am Airport Chrabrowo begrüßen konnte?

… Kaliningrad eine maximale durchschnittliche Temperatur im Sommer von 22 – 26 Grad hat und im Winter bis -23 Grad?

… Kaliningrad 722.000 Besucher aus dem „großen Russland“ am Bauplatz Airport“ empfangen hat?

… Kaliningrader Polizisten ist den ersten acht Monaten 4.679 Fußgänger wegen Verletzung der Straßenverkehrsordnung zur Kasse gebeten haben?

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Gebiet, Kaliningrad, Schlagzeilen, Stadtereignisse

   Kommentare ( 1 )

Jenenser Veröffentlicht: 23. Oktober 2013 09:22:24

Über die Einrichtung eines Schienenbusses innerhalb Kaliningrads weiß ich nicht sehr viel. Vielleicht kannst Du in nächster Zeit über dieses Projekt etwas genauer berichten...

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 23. Oktober 2013 13:52:44

Der Schienenbus ist eine Interimslösung bis ca. 2015. Hier soll das innerstädtische Schienennetz der Elektritschka genutzt werden um möglichst viele Bewohner zu Spitzenzeiten zur Arbeit oder nach Hause zu bringen. Das ganze ist kostenlos.
Nun mache ich mir so meine Gedanken darüber - die Stadt hat ja nichts zu verschenken und da kam mir der Gedanke, dass mit diesen Schienenbussen eventuell ein Teil der Passagiere von den Privatunternehmern des öffentlichen Nahverkehrs abgezogen werden soll. Die Lizenzen für Privatunternehmer im öffentlichen Nahverkehr laufen alle im Jahre 2015 aus und die Stadt hat sehr strenge Forderungen an eine Neuausgabe von Lizenzen aufgestellt. Das hängt damit zusammen, dass die Stadt selber den Öffentlichen Nahverkehr komplett übernehmen will (zur Zeit einen Anteil von 30 Prozent und somit verlustbringend). Um den Öffentlichen Nahverkehr komplett wieder in die Hände der Stadt zu bekommen müssen die Bedingungen für die Privaten erschwert werden und das bedeutet konkret:
1. Möglichst viele Passagiere abziehen und auf den stadteigenen Transport umleiten (und teilweise kostenlos transportieren)
2. Einführung eines einheitlichen elektronischen Tickets bis 2015. Da erfolgt dann eine statistische Aufteilung der Einnahmen und das gefällt den Privaten überhaupt nicht.
3. Kompletter Austausch der gesamten Autotechnik bis 2015. Kein Bus darf älter sein als drei Jahre und jedes Jahr muss zehn Prozent der Bustechnik weiterhin erneuert werden. Das können sich die privaten kaum leisten.
4. Sind die Privaten aus dem ÖPNV entfernt, wird der stadteigene Verkehr vermutlich keine Verluste mehr einfahren und das Stadtbudget wird nicht mehr mit Subventionen belastet.
5. Mit dem Wegfall der Privaten und hierbei auch insbesondere der Marschrutkas wird sich die Disziplin auf den Straßen erheblich erhöhen, denn zum jetzigen Zeitpunkt liefern sich die Busunternehmen untereinander regelrechte Wettfahrten um zuerst an Haltestellen zu sein und Passagiere wegzuschnappen.
Soweit mal kurz meine Sicht der Dinge.
Ich bin prinzipiell gegen Staats- oder Stadteigentum, es sollte ein Maximum in privater Hand liegen. Aber in diesem "Kaliningrader" Fall habe ich volles Verständnis für die Belange der Stadt und deren Bemühungen Ordnung im Nahverkehr zu schaffen.

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