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Kaliningrader Stadion ist klassischer Betonkasten

Mi, 13 Jun 2018 Kaliningrader Wochenblatt


Kaliningrader Stadion ist klassischer Betonkasten

Der Korrespondent der australischen Zeitung „ABC“ Dean Bilton, hat alle Ausrichterstädte der Fußball-Weltmeisterschaft besucht, um eine qualitative Einschätzung der Stadien vorzunehmen.

Maximal konnten zehn Punkte erreicht werden. Das Kaliningrader Stadion hat von ihm sechs Punkte erhalten.

In seiner Kurzcharakteristik beschrieb er das Äußere des Stadions als „… ähnlich einem Haufen Papier, aber innen sieht es aus wie ein üblicher Betonklotz.“

Er kommentierte, dass er eigentlich nichts Schlechtes gefunden habe und somit auch nichts kritisieren will. Aber es gibt auch nichts zu loben. Was soll denn gelobt werden? – so seine rhetorische Frage. Das Einzige was man erwähnen könnte, dass es effektiv am Ufer eines Flusses steht. Und das zweite Gute ist, dass die britische Mannschaft darin spielt – meinte der Korrespondent.

Anmerkung UN: Schade, dass westliche Journalisten es immer wieder darauf anlegen, Russland mit ihren Äußerungen zu demütigen, wenn nicht gar zu beleidigen und man sich selber dabei noch nicht mal schäbig vorkommt.

Seit Wochen erhält Kaliningrad-Domizil Anfragen von westlichen Journalisten mit Bitten um Interviews und Stadtbegleitungen. Warum sollen wir uns in die Hände von Journalisten begeben, die nicht die Absicht haben, das Erreichte in Kaliningrad zu würdigen. Wir sind uns zu schade, um an Beiträgen mitzuarbeiten, deren Endergebnis wir nicht kennen und nicht beeinflussen können.

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   Kommentare ( 4 )

Georg Veröffentlicht: 14. Juni 2018 01:32:23

wenn es dahingehend stimmt, dass laut diverser Nachrichten die Baukosten des Kaliningrader Stadion bei ca. 350 000 000 Euro liegen (möglicherweise noch mehr), so sollte man wirklich von einer Würdigung absehen. Diese Kosten wären etwa deckungsgleich mit der Allianz Arena in München und da gibt es wohl einen himmelweiten Unterschied.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 14. Juni 2018 05:28:38

Das Stadion hat 17,3 Millarden Rubel gekostet. Das sind rund 240 Mio. Euro. Um das Stadion bauen zu können, ist ein riesiges versumpftes Gebiet trockengelegt worden. Und wenn man in Deutschland billiger bauen kann, dann finde ich das toll.

ru-moto Veröffentlicht: 14. Juni 2018 03:19:48

[Schade, dass westliche Journalisten es immer wieder darauf anlegen, (...) und sich selber dabei noch nicht mal schäbig vorkommen...]

Diese ehrlosen Schwachköpfe einfach ignorieren. Sie sind zu dumm um zu begreifen wie verkommen sie sind. Sie können nichts außer hetzen, lügen und tragen keine Verantwortung...

Frank Werner Veröffentlicht: 14. Juni 2018 12:11:50

@UEN
"Schade, dass westliche Journalisten es immer wieder darauf anlegen, Russland mit ihren Äußerungen zu demütigen, wenn nicht gar zu beleidigen und man sich selber dabei noch nicht mal schäbig vorkommt."

Herr Niemeier, was hat das mit Russlandbashing zu tun? Ich habe mir das vom Herrn Bilton auch angeschaut. Das ist ja nicht einmal ein richtiger Artikel sondern einfach nur ein offensichtlich subjektive Kurzreportage. Und etwas anderes als subjektiv gibt sie auch nicht vor zu sein. Und Luzhniki-Moskau und Novgorod haben 9 von 10 Punkten.

Ich bin mir sehr sicher, dass er über Brasilien, Deutschland etc. nicht anders und genauso subjektiv berichtet hätte. Auch da würden nicht alle Sportstätten 10 von 10 Punkten bekommen.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 14. Juni 2018 15:10:15

...mir ist es völlig egal, wie er über irgendwelche anderen Länder oder Städte oder Stadien berichtet. Als Lokalpatriot ärgern mich solche überheblichen Äusserungen eben. Ich weiß, was in den letzten sechs Jahren in Kaliningrad bewegt wurde und er weiß das nicht. Und deshalb urteilt er mit der übliche Arroganz.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 15. Juni 2018 02:59:33

Ach ja, die Baukosten in Rußland und in Deutschland. Ein schönes Thema. Da sagt man den Russen immer nach, daß diese nicht aus der Ruhe zu bringen sind. Man hört dann dieses: Budjet, budjet.
In Deutschland sagt man das nicht, aber in der Regel dauert´s trotzdem mindestens doppelt so lange wie vorgegeben und wird oft dreimal so teuer.
Uwe, und wenn der Australier sonstwas erzählt oder schreibt, es rührt den Sack Reis in China nicht einmal an, sich zu bewegen. Es sind eben die Wertungen der "westlichen Wertegemeinschaft".
Was meinen Sie denn, was für ein Gezeter angehoben hätte, wenn ein russischer Journalist sich zur oder vor der Olympiade in London in dieser Art geäußert hätte. Der Schall wäre jetzt noch in der Luft und würde mit für den Klimawandel verantwortlich gemacht werden.

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