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Kaliningrader Tageblatt – Ausgabe Februar 2018

Mi, 28 Feb 2018 Kaliningrader Wochenblatt


Kaliningrader Tageblatt – Ausgabe Februar 2018

 


 
28.02.2018 – Auch Polizisten sind Lern-resistent
Trotz vielfacher Veröffentlichungen über die zunehmende Anzahl von Verhaftungen und Verurteilungen von Angehörigen der Polizei und anderer Rechtspflegeorgane, im Zusammenhang mit Korruptions- und Bestechungsvorwürfen, haben im vergangenen Jahr 12 Kaliningrader Polizisten geglaubt, dass sie klüger sind, als ihre Kollegen, die sich mit der Korruptionsbekämpfung beschäftigen. Nun durften sie sich die klügeren Überlegungen der  Richter anhören. Im Ergebnis der Verurteilungen flossen der Staatskasse 40 Mio. Rubel zu und der Staatsapparat erhielt die Möglichkeit, nach 12 neuen Polizisten zu suchen. Entsprechend der russischen Gesetzgebung erhalten Beamte, die der Korruption überführt sind, Berufsverbot und werden in einer Schwarzen Liste erfasst, um zu verhindern, dass sie wieder in einer anderen Behörde Arbeit finden.
 
28.02.2018 – Das Stadion steht auf festem Grund
Das neue Fußball-Stadion, welches auf der „Insel“ für die Fußball-Weltmeisterschaft errichtet wurde, steht auf festem Grund. Die gesamte Insel war versumpft und wurde mit vielen hunderttausenden von Tonnen Sand trockengelegt. Trotzdem kommt es immer wieder zu Wasseransammlungen, allerdings nicht direkt am Stadion. Um möglichst rechtzeitig Probleme mit dem Untergrund zu erkennen, wurde ein Vertrag mit einer St. Petersburger Firma abgeschlossen, die sich auf derartige Aufgaben spezialisiert hat. Für 21,3 Mio. Rubel jährlich, wird die Firma nun rund um die Uhr die geologischen Entwicklungen und möglichen Veränderungen auf der „Insel“ beobachten. Die „Insel“ ist ein sehr großes Gebiet, fast im Stadtzentrum Kaliningrads, und wird in den kommenden Jahren genutzt, um die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Kaliningrad voranzutreiben. Wie der Gouverneur Anton Alichanow kommentierte, wird es keinen Bau von anonymen Wohnhochhäusern auf diesem Territorium geben.
 
 
28.02.2018 – Anstrengungen zum Neubau des Meeresmuseums
Anscheinend ist man verstärkt bemüht, den Neubau des Hauptgebäudes des Meeresmuseums so weit wie möglich bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaften voranzutreiben. Klar ist, dass das Gebäude bis Mitte des Jahres nicht den Baufortschritt erreicht haben wird, dass das „Rote Band“ durchschnitten werden kann. Aber die Bemühungen sind zu erkennen, dass man versucht, die sehr originelle Architektur zumindest im Rohbau bis Mitte des Jahres fertigzustellen. Nun hat man einen kleinen Werbefilm erstellt, der die Baustelle aus luftiger Höhe zeigt. Das neue Hauptgebäude wird die Form einer riesigen Weltkugel haben und durch Glasverkleidungen durchsichtig bleiben. Der gegenwärtige Baufortschritt wird mit 50 Prozent beziffert
 
 
28.02.2018 – Illegale Eindringlinge auf das Gelände des Bernsteinkombinates
Der Chef der staatlichen Behörde „RosTech“, die Besitzer des Kaliningrader Bernsteinkombinates ist, informierte, der firmeneigene Sicherheitsdienst im vergangenen Jahr 251 Personen festgesetzt habe, die in das Territorium des Kombinates eingedrungen sind. Zufrieden kommentierte er, dass die Anzahl der Eindringlinge von Jahr zu Jahr weniger wird. Grund hierfür sind die immer perfekter organisierten Sicherheitsmaßnahmen und die strafrechtlichen Verurteilungen derjenigen, die in das Firmengelände eindringen. Im Jahre 2017 hat das Bernsteinkombinat seine Förderung erheblich ausbauen können und erreichte mit 453 Tonnen einen absoluten Höchstwert. Kommentiert wurde, dass die Bernsteinvorräte noch für mindestens 300 Jahre ausreichen werden. Gefördert wird der Bernstein im Tagebauverfahren.
 
Foto: Bernsteinförderung im Tagebaubetrieb im Kaliningrader Gebiet
 
28.02.2018 – Kaliningrader FSB setzte Migranten fest
Mitarbeiter der Regionalverwaltung des russischen Sicherheitsdienste FSB haben 86 Migranten festgesetzt, die gegen die Bestimmungen der Migrationsgesetzgebung verstoßen haben. Unterstützt wurde der FSB durch Kräfte der RosGarde. Die Razzia wurde im Nah- und Regionalverkehr durchgeführt, aber auch auf Baustellen und an bekannten Wohnorten von Ausländern. Von den festgesetzten Migranten wurden 28 sofort zwangsausgewiesen. Fünf weitere Migranten werden beschuldigt, bei der Legalisierung des illegalen Aufenthaltes von Migranten, Hilfestellung geleistet zu haben. Bei drei Migranten wurden illegale Waffen gefunden.
 
28.02.2018 – Ausländer dürfen nicht wählen – nicht in Kaliningrad und nicht in Russland
Ausländer dürfen in Russland nicht wählen. Deutsche, die den Status „Auslandsdeutsche“ haben, dürfen in Deutschland nicht wählen. Den Status „Auslandsdeutscher“ erwirbt man, wenn man mindestens 25 Jahre nicht mehr in Deutschland gelebt hat. Danach tritt das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland außer Kraft und es gilt ein untergeordnetes Ergänzungsgesetz, welches dem Auslandsdeutschen eine mindere gesellschaftliche Qualifizierung unterstellt und ihm somit das Wahlrecht entzieht. Andererseits erwirbt man sich mit 25 Jahren Anwesenheit in Russland nicht die Qualifizierung, um an russischen Wahlen teilzunehmen – mit anderen Worten: Man wird als Deutscher ein Wahl-Staatenloser. Trotzdem habe ich mir Gedanken gemacht, wen ich, wenn ich denn in Russland wählen dürfte, am 18. März NICHT wählen würde. Besuchen Sie unsere „YouTube“-Mediathek, um einiges zu diesem Thema zu erfahren.
 
 
28.02.2018 – Restaurant Bravo Italia im Kaliningrad-Plaza
Wir setzen die Reihe der Restaurantempfehlungen fort. Das Besondere an diesem Restaurant sind eigentlich nicht die schmackhaften Süss- und herzhaften Speisen und die junge, schnelle Bedienung, sondern der Blick aus dem Fenster, wenn Sie sich denn für einen Platz auf einem hohen Hocker begeistern können. Im Sommer öffnet die Terrasse.
 

 

27.02.2018 – Fünf nach Zwölf – Rettungsversuche historischer Bausubstanz
Seit Jahren steht die Kleinstadt „Schelesodoroschnoje“ im Zentrum der Aufmerksamkeit. Bilder von verfallener, historischer Bausubstanz füllen das Internet und werden gerne als Beweis dafür genutzt, dass Russland an keiner Erhaltung altdeutscher Bausubstanz im Kaliningrader Gebiet interessiert ist. Nun begannen wohl die fast schon sinnlosen Rettungsversuche der Gebäude, die als Fachwerk-Lager bekannt sind. Diese stammen noch aus dem Mittelalter. Jetzt werden die Reste der Gebäude abgetragen, die Fundamente neu befestigt und danach die Gebäude wieder errichtet – im Originalzustand. Als Initiator tritt die Stadtverwaltung von Ex-Gerdauen, dem heutigen Schelesodoroschnoje auf. Die Besitzer, unter denen sich auch Architekten befinden, sind mit dieser Vorgehensweise einverstanden. Die bauausführende Firma verfügt über eine notwendige Lizenz des russischen Kulturministeriums für derartige Restaurierungsarbeiten.
 
Foto: Historische Fachwerkhäuser aus dem Mittelalter fünf Minuten nach Zwölf
 
 
27.02.2018 – Verfrühtes erleichtertes Aufatmen in der Stadt Kaliningrad
Meldungen regionaler Medien ist zu entnehmen, dass durch die Reihen der Kaliningrader Verantwortlichen für die Vorbereitung und Durchführung der Fußball-Weltmeisterschaft ein tiefes, erleichtertes Aufatmen ging, als bekannt wurde, dass von maximal möglichen 35.000 Tickets für das Spiel „England-Belgien“, welches am 28. Juni 2018 stattfindet, nur 1.659 Tickets an englische Fußball-Fans verkauft worden sind. Diese zeigten sich mit derartigen Einschränkungen nicht einverstanden – schreibt „The Mirror“. Insgesamt hatte die Englische Fußball-Assoziation 2.119 Tickets für dieses Spiel erhalten. 400 Tickets erhielten Sponsoren und offizielle Vertreter. Somit werden fünf Prozent des Stadions durch englische Fans besetzt. Die Kaliningrader Verantwortlichen glauben, dass damit ein Großteil der Gefahr gebannt ist, für die die englischen Fans weltweit bekannt sind. Journalisten erinnerten sich an die Europameisterschaften 2016, wo 11.000 Tickets für das Spiel gegen Russland für englische Fans zur Verfügung standen.
Gegenwärtig läuft in Großbritannien auch eine Negativ-Image-Kampagne gegen Russland. Die Polizei fordert alle Fußball-Fans auf, doppelt nachzudenken, ob sie eine Reise nach Russland riskieren wollen oder nicht. Solide britische Zeitungen informieren über Bären und Wölfe in russischen Städten und warnen vor Kaliningrad, wo es massenhaft „Iskander“-Raketen und gefährliche Nutten gibt.
 
 
27.02.2018 – Unser Wissenstest im Februar
Unser Wissenstest im Februar neigt sich langsam seinem Ende zu. Wir wollten wissen, ob Sie wissen, wieviele Visa das deutsche Generalkonsulat in Kaliningrad an die russischen Bewohner der Region im Jahre 2017 ausgereicht hat. Natürlich ist klar, dass sich Deutsche mehr für die eigenen Visa interessieren, als für die Visa russischer Bürger. Aber ich finde die Gesamtthematik schon interessant, denn Leben ist Geben und Nehmen und die Visapolitik des deutschen Staates spiegelt sich gut wider in der Visapolitik des russischen Staates. Nutzen Sie also die Chance, nach einem kleinen mutigen Klick, mehr Informationen zu diesem Thema zu erhalten. Und wenn Sie auf die nachfolgende Grafik klicken, dann erhalten Sie Startinformationen, die Ihnen vielleicht die richtige Antwort erleichtert.  
 

 

26.02.2018 – „Fensterscheibe“ geplatzt
An sich interessiert es nur einen sehr begrenzten Personenkreis, wenn irgendwo in der Welt oder aber auch in Kaliningrad eine Scheibe zersplittert. Aber bei der Fensterscheibe in Kaliningrad, handelt es sich um eine außergewöhnliche. Sie ist erst vor wenigen Wochen im Rahmen der Rekonstruktion der historischen Pregelbrücke „Holzbrücke“ in den Fußgängerweg eingebaut worden und gab den Blick auf die alte Mechanik frei, die genutzt wurde, um die Brücke zu öffnen und zu schließen. Anscheinend hat die Glasscheibe zwar das Trampeln von vielen tausenden Menschen ausgehalten, aber die Temperaturen von ca. minus zehn Grad eben nicht. Augenzeugen sind allerdings der Ansicht, dass die Zerstörung mutwillig erfolgte, denn das Bild zeigt eine Beschädigung direkt im Zentrum der Glasscheibe und von dort aus gehen die vielen Risse dann durch das Glas.
 
 
26.02.2018 – Kaliningrad erhält weitere orthodoxe Kirche
Die russische-orthodoxe Kirche und die Kaliningrader Stadtverwaltungen haben beschlossen eine weitere Kirche zu errichten. Vermutlich wird diese neue Kirche im Moskauer Stadtbezirk errichtet werden. Zu Anfang wird eine hölzerne Behelfskirche errichtet – eine bereits bekannte und übliche Methode im Rahmen des Kirchenbaus in Kaliningrad. Gegenwärtig sucht die Kirche noch einen Namen eines Heiligen, dem der Kirchenneubau gewidmet werden soll.
 
Foto: Alexander Jaroschuk als Komplett-Sponsor für die Kirche in der ul. Newskowo
 
26.02.2018 – Neues Museum im Kaliningrader Gebiet
In der Kreisstadt Gwardejsk hat ein neues Museum seine Tore geöffnet. Gezeigt wird dort Militärtechnik unter offenem Himmel. Die Exponate stammen im wesentlichen aus dem Bestand des 183. Flugabwehrregiments. Das Museum befindet sich in unmittelbarer Nähe des „Kulturhauses“, welches ebenfalls vor kurzem einer Verschönerungskur unterzogen worden war.
 
26.02.2018 – Finanzhilfe für Kinder bleiben steuerfrei
In Russland erhält jedes Kind bei seiner Geburt eine finanzielle Unterstützung in Form einer Einmal-Zahlung. Die Höhe der Summe ist in jeder Region unterschiedlich und abhängig von der dort herrschenden wirtschaftlichen Situation. Durch die russische Regierung ist nun ein Gesetz verabschiedet worden, welches diese Unterstützungszahlung von der Einkommenssteuer befreit. Die Einkommenssteuer in Russland beträgt 13 Prozent in Form eines Einheitssteuersatzes. Die Zahlung der Finanzhilfe begann am 1. Januar 2018 und betrifft das erste geborene oder adoptierte Kind. In Kaliningrad beträgt die Unterstützungszahlung 10.138 Rubel. Für jedes weitere Kind werden erheblich höhere Unterstützungszahlungen in Form des sogenannten „Mütterkapitals“ gezahlt.
 
 
26.02.2018 – Kostenloser Transport für Fußball-Fans zur Weltmeisterschaft
Die Transportdirektion zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 informierte, die Fußball-Fans kostenlos nach Kaliningrad anreisen können. Zum einen werden Züge zwischen dem russischen Mutterland und Kaliningrad eingerichtet, deren Nutzung kostenlos sind. Russische Bürger müssen dafür ihren Reisepass vorlegen und ein Transitvisum für Litauen. Die Transportdirektion ist behilflich beim Erhalt dieses Transitvisums. Ausländer müssen ein Ausweisdokument vorlegen und ein Dokument, welches die Transitreise durch Litauen oder Weißrussland genehmigt. Weiterhin muss der Nutzer derartiger kostenloser Züge natürlich im Besitz einer Eintrittskarte und einer ID-Karte für ein Fußballspiel in Kaliningrad sein. Alle Züge erreichen Kaliningrad spätestens drei Stunden vor Spielbeginn und fahren wieder zurück, nicht früher als zwei Stunden nach Spielende.
 
26.02.2018 - Immobilienkauf in der Russischen Föderation
Entgegen allen Gerüchten ist es völlig problemlos möglich, in Russland Immobilien zu kaufen. Aber es gibt Besonderheiten. Welche Besonderheiten das sind und wie Ihre Immobilie in Russland staatlicherseits registriert wird, erfahren Sie in diesem Beitrag.
 

 

25.02.2018 – Weitere Verlegung von modernen Waffensystemen nach Kaliningrad
Der Kommandierende der Ostseeflotte, Alexander Nosatow informierte, dass weitere Raketenkomplexe des Typs S-400 nach Kaliningrader verlegt werden. Desweiteren erhält die Ostseeflotte kleine Raketenschiffe eines neuen Schiffsprojektes und modernisierte Flugzeuge des Typs SU-30SM und Hubschrauber Ka-27M. Der Prozess der Modernisierung der Ostseeflotte, die ihren Hauptstützpunkt in Baltisk hat, setzt sich mit hohem Tempo fort. Im laufenden Jahr sind Einsätze der Ostseeflotte im Atlantik, in der Arktis, im östlichen Mittelmeer, im Indischen und Stillen Ozean geplant. Zentrale Maßnahme im laufenden Ausbildungsjahr ist die Teilnahme am Manöver „Meeresanlandung 2018“.
 
 
25.02.2018 – Russische Gesundheitsministerin lobt Kaliningrad wohl ein wenig zu überschwenglich
Die russische Gesundheitsministerin Veronika Skworzowa informierte, dass die Anzahl der Russen, die zur medizinischen Behandlung ins Ausland reisen, stark rückläufig ist. Die Tendenz ist seit zwei Jahren zu beobachten. Nach, dem Gesundheitsministerium vorliegenden Angaben, ist die Anzahl der nach Deutschland reisenden um das Sechsfache rückläufig und nach Israel um das Zehnfache. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Ausländer erhöht, die zur medizinischen Behandlung nach Russland reisen. Hiervon ist auch Kaliningrad betroffen, wo insbesondere Ausländer aus Skandinavien anreisen. Genaue Ziffern nannte die Ministerin nicht.
„Zu uns reisen deutsche Rentner im Rahmen ihrer Krankenversicherung, weil unsere medizinischen Leistungen auf hohem Qualitätsstandard sind“, - so die Ministerin.
Anm. UN: Wenn die Frau Ministerin mit ihrem Lob die zahnärztliche Behandlung in Kaliningrad meinte, so kann man ihr nur zustimmen, denn es gibt eine Vielzahl von Zahnärzten in großen und kleinen Einrichtungen, die eine hervorragende Arbeit leisten und dies zu erheblich niedrigeren Preisen, als man sie in Deutschland kennt. Ansonsten könnte Kaliningrad noch mit seinem sehr modernen Herzzentrum (eines der modernsten in Russland) bei Ausländern präsent sein. Allerdings fallen mir sonst keine weiteren medizinischen Bereiche ein, wo Russland mit dem deutschen Gesundheitssystem gut im Wettbewerb stehen könnte.
 
25.02.2018 – Kaliningrad, ein Rentnerparadies
Die „Korporation für die Entwicklung des Kaliningrader Gebietes“, eine regierungseigene Aktiengesellschaft, hat analysiert, dass die Mehrzahl der Übersiedler nach Kaliningrad Personen im Rentenalter oder kurz vor Eintritt des Rentenalters sind. Dem ist geschuldet, dass in den letzten fünf Jahren sich die Anzahl der arbeitenden Bevölkerung um 14.000 Personen verringert hat. In der Korporation machte man darauf aufmerksam, dass sich die Regierung nicht auf die einfache Zahl von Übersiedlern, rein aus Spaß an der Freude zur Planerfüllung konzentrieren sollte, sondern an einer qualitativ hochwertigen Übersiedlung von Personen nach Kaliningrad arbeiten muss, um damit den Arbeitsmarkt zu beleben und fehlende Spezialisten für die Wirtschaft zu gewinnen.
 
25.02.2018 - Banales aus Russland (Kaliningrad): Brot-Philosophie
Mit zunehmendem Alter wird man nachdenklicher und sinniert über verschiedene Dinge des Lebens. Und bei diesem sinnieren, stellte ich fest, dass ich mein ganzes Leben über betrogen worden bin - ich wollte beim Bäcker Weiß- und Schwarzbrot. Und was habe ich erhalten? Mit dieser philosophischen Frage beschäftigt sich der Beitrag.
 

 


 
24.02.2018 – Transporthilfe für Mobilitätseingeschränkte in Kaliningrad
Aufmerksame Besucher der Stadt Kaliningrad werden bemerkt haben, dass es in den öffentlichen Verkehrsmitteln keine mobilitätseingeschränkte Passagiere gibt, die auf einen Rollstuhl oder einen Rollator angewiesen sind. Für den Transport dieser Personen, gibt es einen speziellen, kostenlosen Dienst der Stadt Kaliningrad. Insgesamt stehen drei verschiedene Transportmittelarten hierfür zur Verfügung. Weiterhin hat die Stadtverwaltung mit Taxiunternehmen Verträge für den Transport von Mobilitätseingeschränkten abgeschlossen. Invaliden, die Taxi-Dienstleistungen nutzen wollen, erhalten hierfür Gutscheine und können insgesamt fünf Stunden Taxidienstleistungen im Quartal damit beanspruchen. Die Abgeordneten der Kaliningrader Gebietsduma sind nun der Ansicht, dass diese fünf Stunden nicht ausreichend sind. Deshalb nutzen auch relativ wenig Kaliningrader diese Möglichkeit. Erhebungen haben ergeben, dass 30 Prozent mehr Mobilitätseingeschränkte diesen Service nutzen würden, wenn hierfür mehr Geldmittel, also mehr Stunden, zur Verfügung gestellt werden würden. Dazu kommt, dass häufig die Taxifahrer der vertraglich gebundenen Firmen, kein Interesse am Transport der Mobilitätseingeschränkten, zu vergünstigten Preisen, zeigen.
 
Foto: Kostenloser Transport für mobilitätseingeschränkte Bürger in Kaliningrad
 
24.02.2018 – Fußball-Fans werden wohl im Ausland übernachten
Die geographische Lage Kaliningrads, als Ausrichterstadt für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018, hat Vor- und Nachteile. Die Vorteile sind u.a., dass Fußballfans aus Westeuropa einen sehr kurzen Anreiseweg haben. Der Nachteil ist, dass auch diese Fußball-Fans durchaus verstehen zu rechnen und nicht darauf angewiesen sind, in überteuerten Kaliningrader Hotels zu übernachten. In Kaliningrad sind sich die Organisatoren bereits einig, dass viele Fans nur zu dem entsprechenden Spiel anreisen und danach sofort wieder ausreisen werden. Die Übernachtung erfolgt dann in den wesentlich preiswerteren Hotels in Polen oder Litauen – wo vermutlich auch die Restaurants ihre Speisen nicht zu goldigen Preisen anbieten. Wie Kaliningrader Reisebüros informieren, ist die Tendenz ganz eindeutig erkennbar, dass viele Fans nur einen Transporttransfer aus Polen  oder Litauen zum jeweiligen Spiel buchen, aber keine Übernachtungen. Somit ergibt sich für Kaliningrad die einmalige Chance zu erkennen, welche preiskalkulatorischen Fehler man machen und wie man zukünftig Touristen gewinnen oder abschrecken kann. Wer von den Hotel- und Restaurantbetreibern in Kaliningrad glaubt, mit vier Gruppenspielen im Rahmen der Weltmeisterschaft so viel Geld verdienen zu können, dass es für den Rest des unternehmerischen Lebens reicht, wird wohl eine herbe Enttäuschung erleben.
 
 
24.02.2018 – Bürger-Service-Zentren mit immer größerem Dienstleistungsangebot
Für die Kaliningrader endet langsam die Zeit, wo man, um die bürokratischen Anforderungen des Staates zu erfüllen, zu vielen unterschiedlichen Behörden gehen, laufen, fahren musste. Oftmals war stundenlanges, nervenaufreibendes Schlange stehen angesagt. Seit einigen Jahren wird nun das System der Bürger-Service-Zentren entwickelt, wo man an einer Stelle alle Dinge erledigen kann und wo ein kulturvolles Warten möglich ist. Die Liste der Dienstleistungen wird ständig erweitert. Das Problem besteht für diese Zentren nun darin, dass das vorhandene Personal laufend weiterqualifiziert werden muss, aber auch die Anzahl der Servicemitarbeiter nicht ausreichend ist. In Kaliningrad versucht man den gewachsenen Anforderungen dadurch gerecht zu werden, dass es nicht nur ein Zentrales Zentrum am Platz des Sieges, im Gebäude der Stadtverwaltung gibt, sondern auch Servicezentren in den Stadtteilen entstehen.
Weiterhin verfügt jede Kreisstadt im Gebiet über ein derartiges Service-Zentrum.
 
 
24.02.2018 – Vereinfachtes Grenzsystem während der Weltmeisterschaft?
Regionalmedien berichten, dass die Kaliningrader Gebietsregierung mit den Litauischen Verantwortlichen Gespräche führen über ein vereinfachtes System der Grenzabfertigung während der Fußball-Weltmeisterschaft. In erster Linie geht es darum, die Fußball-Fans schneller abzufertigen. Kaliningrad hat seine Vorstellungen hierzu erarbeitet und will diese bei den weiteren Gesprächen im Rahmen der gemeinsamen Grenzkommission zur Beratung vorlegen. Mit dem Botschafter Litauens in Russland wurde bereits der Eisenbahntransport besprochen, der das russische Mutterland mit Kaliningrad im Transit durch Litauen verbindet. Hier gibt es „einige Fragen“. Auch an den Grenzübergängen für Fahrzeuge, sowohl nach Litauen, wie auch nach Polen, will man die Abfertigung so organisieren, dass Abfertigungsspuren temporär „umgespurt“ werden, je nach dem, ob es sich um eine Zeit für die Einreise zu einem Spiel handelt, oder um die Ausreise nach einem Spiel.
 
24.02.2018 – Eröffnung eines Bankkontos durch Ausländer
Ausländer können bei russischen Banken Konten eröffnen. Die Vorgehensweise ist ähnlich wie in Deutschland. Einzelheiten benennt dieser Beitrag.
 

 

23.02.2018 – Wieder Verschiebung des Fertigstellungstermins für den Airport
An sich verwundern derartige Informationen niemanden mehr. Seit mindestens vier Jahren sind die Kaliningrader es gewohnt, dass der Fertigstellungstermin für den Kaliningrader Airport immer um mehrere Monate verschoben wird. Nun ist der Termin von März auf Mai verlegt worden. Eine weitere Verlegung ist zwar auch danach noch möglich, aber da Mitte Juni die Fußball-Weltmeisterschaft beginnt und ein nicht fertiggestellter Airport sicherlich im Zentrum der Aufmerksamkeit in- und ausländischer Medien und Besucher stehen wird, werden die Verantwortlichen sicher nicht mehr lange verantwortlich sein. Trotzdem wird die Pressemitteilung genutzt, die intensive und umfangreiche Arbeit von 260 Bauarbeitern auf dieser ewigen Baustelle lobend zu schildern. Entschuldigend wird hervorgebracht, dass es sich um ein „nicht einfaches Gebäude“ handelt.
Anmerkung UN: „Kaliningrad-Domizil“ hatte Anfang Februar dem Airport einen Besuch abgestattet, um sich vom Baufortschritt zu überzeugen. Positive Eindrücke konnten nur sehr wenige mitgenommen werden. Klicken Sie auf die Grafik, um zu unserem Beitrag in der „YouTube-Mediathek zu gelangen.
 
 
23.02.2018 – Niederländischer Botschafter in Kaliningrad
Der niederländische Botschafter hat sich in Kaliningrad zu einem Arbeitsbesuch aufgehalten. Er machte der Region viele Komplimente und meinte, dass es viele Gemeinsamkeiten gäbe: Wie die Niederlande, liegt Kaliningrad am Wasser, wie die Niederlande, hat Kaliningrad eine lange Küste, wie die Niederlande, ist auch Kaliningrad an der Entwicklung der Landwirtschaft interessiert und wie die Niederlande, gehört auch Kaliningrad zur Hanse-Geschichte. Sein Besuch dient der Erkundung von Möglichkeiten zur Organisation einer Zusammenarbeit auf unternehmerischem Gebiet, der Wissenschaft und Kultur.
 
 
23.02.2018 – Immobilienblase in Kaliningrad?
Wann spricht man von einer Immobilienblase? Das ist sicherlich von Ort zu Ort unterschiedlich. Aber wenn in einer relativ kleinen Region wie das Kaliningrader Gebiet, rund 16.000 Neubauwohnungen leer stehen, so ist die Anwendung dieses Begriffes sicher nicht ganz verkehrt. Das analytische Zentrum „ZIAN“ informierte, dass Anfang Februar 16.200 unverkaufte Wohnungen auf dem Erstmarkt (Neubau) vorhanden waren. Der Verkaufspreis selber liegt stabil bei 53.000 Rubel pro Quadratmeter (Durchschnittspreis für Grau-Bau). Alleine in der Gebietshauptstadt konzentrieren sich 12.400 unverkaufte Wohnungen. Der durchschnittliche Preis für eine 63 Quadratmeter-Wohnung beläuft sich hier auf 3,3 Mio. Rubel. Im Jahre 2017 wurde der Wohnungsbau um 25 Prozent gedrosselt.
 
23.02.2018 – BMW baut, BMW baut nicht, BMW baut, BMW baut …
Langsam macht sich wohl die deutsche Firma BMW in Russland lächerlich. Fast im Monatsabstand verkündet man, dass man in Russland ein neues Werk bauen will. Gefolgt wird diese Erklärung mit einer weiteren Erklärung, dass dieses Werk in Kaliningrad errichtet wird. Dann vergehen einige Tage und Vertreter von BMW erklären, dass man das alles so nicht gesagt, nicht gemeint und nicht geplant habe und alles noch offen stehe. Erst vor wenigen Tagen wurde hochoffiziell durch den russischen Minister für Handel und Industrie informiert, dass BMW nun verbindlich die Entscheidung gefällt habe, ein neues Werk in Kaliningrad, mit großer Wahrscheinlichkeit im Industriepark Chrabrowo zu errichten. Nun erklärte BMW, dass der russische Minister nicht die Wahrheit gesagt habe und man keine derartigen Planungen habe. Man sei weiterhin am Überlegen.
 
23.02.2018 – Russische Fahrerlaubnis für Residenten
Residenten der Russischen Föderation unterliegen den russischen Gesetzen. Mit Erhalt des Zeitweiligen Wohnrechtes oder der Aufenthaltsgenehmigung wird man zum Residenten und hat weitere Beauflagungen im Rahmen der russischen Migrationsgesetzgebung zu erfüllen. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Pflicht des Ablegens einer russischen Fahrprüfung durch Residenten.
 

 

22.02.2018 – Baufortschritte im Max-Aschmann-Park
Im Max-Aschmann-Park, einem der ältesten Parkanlagen der Stadt, werden die Bau- und Rekultivierungsarbeiten fortgesetzt. So soll bis zum Sommerbeginn ein Fußballplatz mit künstlichem Rasen und ein großer Spielpark eingerichtet werden. Darüber informiert die Kaliningrader Stadtverwaltung. Der Spielpark soll den Anforderungen verschiedener Altersgruppen entsprechen. Die Vorbereitungsarbeiten sind bereits abgeschlossen und es wird intensiv an dem Bau der Zufahrtswege gearbeitet. Bei der Rekultivierung des Parks hoffte man auch auf Gelder aus der Europäischen Union, die im Rahmen der grenznahen Zusammenarbeit zur Verfügung gestellt werden. Diese Gelder scheinen aber bisher nicht eingetroffen zu sein.
 
 
22.02.2018 – Brandanschlag auf das „Haus der Kultur“
Unbekannte haben einen Brandanschlag auf das „Haus der Kultur“ in der Oktoberinsel versucht. Der Vorfall passierte bereits am 18. Februar. Zum Zeitpunkt des Brandanschlages befanden sich 300 Personen im Gebäude. Dank des schnellen Eingreifens von Brandschutzverantwortlichen, konnte der Brand schon in den Anfängen gelöscht werden. Für den Brandanschlag wurde das Ventilationssystem genutzt. Am Dienstag tauchte ein Video auf, welches zwei jugendliche Personen auf große Entfernung zeigt, die vermutlich im Zusammenhang mit diesem Anschlag stehen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
 
22.02.2018 – Vandalen beschmieren neue Fassaden auf dem Leninski Prospekt
Vandalen haben an den neuen Hausfassaden auf dem Leninski-Prospekt ihr Graffiti angebracht und sind vermutlich stolz auf ihre Schmierereien, die monatliche Arbeit zur Verschönerung des Stadtbildes nun beeinträchtigt. Der Kaliningrader City-Manager Alexander Jaroschuk zeigte sich resigniert vor diesen Leuten, die anscheinend nicht den Wunsch haben, in einer gepflegten Umwelt zu wohnen. „Es ist sinnlos“, - so sein resignierender Kommentar. Bereits im vergangenen Jahr wurden die Fassaden von fünf renovierten Häusern mit sinnlosen Schmierereien versehen.
 
 
22.02.2018 – Kaliningrader City-Manager kapituliert vor Vandalen
Seit einigen Monaten unternimmt die Stadt große Anstrengungen, um die Haltestellen im Öffentlichen Personennahverkehr in Kaliningrad zu renovieren oder generell auszutauschen. Für einfache Haltestellen werden Konstruktionen verwendet, die Vandalensicher sein sollen. Die Praxis zeigt, dass dem nicht so ist und die Vandalen sich an vielen Haltestellen regelrecht austoben um zu beweisen, dass vor ihnen nichts sicher ist. Nun hat sich die Stadtverwaltung entschieden, die kostenintensiven Haltestellen nicht mehr instand zu setzen, sondern damit bis unmittelbar vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft zu warten. Man hofft, dass es den Vandalen nicht gelingt, die Haltestellen wieder zu zerstören, um die Stadt in einem möglichst schlechten Licht zu zeigen. Bisher wurde nur einer der Vandalen gefasst. Dieser schweigt aber über seine Kumpane.
 
22.02.2018 – Litauen ist fleißiger Visa-Aussteller
Im Jahre 2017 hat das litauische Generalkonsulat in Kaliningrad 41.000 Schengen-Visa für Kaliningrader Bürger ausgestellt. Darüber informierte der Generalkonsul Litauens Olegas Skinderskis nach einem Treffen mit dem Vizepremier der Gebietsregierung Alexander Rolbinow. Er kommentierte, dass es einen kleinen Zuwachs im Vergleich zu 2016 gab. Litauen selber hat noch ein Konsulat in der Stadt Sowjetsk. Hier wurden 13.000 Visa ausgegeben, so dass 27.000 Visa auf das Generalkonsulat in Kaliningrad entfielen. In den Jahren 2013 und 2014 verzeichnete das litauische Generalkonsulat einen Rückgang der beantragten Visa von je 30 Prozent. Seit Mitte 2015 beobachtet man wieder einen ganz leichten Zuwachs.
 
 
Anm. UN: Bei der Gelegenheit möchte ich an unsere Wissensfrage im Februar erinnern, die wir seit fünf Tagen freigeschaltet haben. Wir möchten wissen, wie viele Visa das deutsche Generalkonsulat im vergangenen Jahr ausgegeben hat. Wenn Sie auf das Feld, direkt unter der Umfrage klicken oder auf die Grafik, direkt unter diesem Text, gelangen Sie zu einem Beitrag in unserer Videothek bei „YouTube“, wo Sie einige interessante Informationen zur Tätigkeit aller deutschen diplomatischen Vertretungen in Russland erhalten und vielleicht helfen Ihnen diese Informationen, unsere Wissensfrage, für die Sie sich nicht registrieren brauchen, richtig zu beantworten. Ob Ihre Antwort richtig war, erfahren Sie, nachdem Sie abgestimmt haben. Danach „füttern“ wir Sie mit weiteren interessanten Informationen zur Tätigkeit der deutschen Diplomaten in Russland – z.B. wie diese die Russen in „Gute“ und „weniger Gute“ klassifizieren.
 
 
22.02.2018 – Russland: Meldung von Bankkonten durch Residenten
Der Beitrag beantwortet eine Zuschauerfrage zu Pflichten von Ausländern, die den Status Resident in Russland haben, zur Meldung von Bankkonten und Bankguthaben an die russischen Steuerbehörden.
 

 

21.02.2018 – Interessante neue Aufgaben für Briefträger
Nach dem Besuch des Generaldirektors der „Post Russlands“ äußerte der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow, dass es interessante neue Zukunftsperspektiven für die Kaliningrader Postzusteller geben wird. Als Vorbild will man sich die Briefträger in Nowgorod nehmen. Diese tragen nämlich nicht nur Briefe aus, sondern sind in der Lage, Postkunden Temperatur zu messen und Ratschläge zu geben, dass man einen Arzt besuchen müsste. Dort sind die Briefzusteller auch in der Lage, einfachste Diagnosen zu stellen (Anm. UN: „Sie haben Schnupfen“, „Sie haben eine heisere Stimme“ usw.). Allerdings, so der Kaliningrader Gouverneur, steht nicht die Aufgabe, dass alle Briefträger sich zu Ärzten weiterqualifizieren.
 
21.02.2018 – Kaliningrad macht mobil
Vor wenigen Wochen berichtete „Kaliningrad-Domizil“ über einen mobilen Sex-Shop, der sich in der Stadt großer Beliebtheit erfreut. Ob sich die „Post Russlands“ diesen Videobeitrag zum Vorbild genommen hat, können wir nicht sagen. Aber der Generaldirektor der „Post Russlands“ verkündete, dass während der Fußball-Weltmeisterschaft mobile Postämter aufgestellt werden – an den Orten, wo sich viele Fans ansammeln, die ihren Angehörigen einen Kartengruß senden wollen. Eine mobile Post soll an der Fan-Zone vor dem Haus der Räte Platz finden, eine zweite mobile Post direkt am Fußball-Stadion auf der Insel.
 
 
21.02.2018 – Nicht alle Taxifahrer sind ehrlich, insbesondere die Schwarzen
Mehrere Personen feierten ein Jubiläum und bestellten sich nach Abschluss der Feierlichkeiten ein Taxi, um gemeinsam mit Blumen und Geschenken, im Gesamtwert von 100.000 Rubel nach Hause zu fahren. Beim Aussteigen vergaßen sie diese „Kleinigkeiten“ und der „nette“ 40jährige Taxifahrer erinnerte sie nicht daran. Es stellte keine große Schwierigkeit dar, das Schwarztaxi zu finden. Allerdings ohne den Fahrer, denn dieser versuchte zuerst, sich bei seinen Eltern zu verstecken und anschließend bei seiner Freundin. Dort wurde er allerdings gefunden und festgenommen. Gegen den Fahrer des Schwarz-Taxi wurde ein Untersuchungsverfahren wegen Diebstahls eingeleitet. Er ist bereits wegen Nichtbezahlung von Kindesunterhalt vorbestraft. Jetzt erwartet ihn eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren.
Anm. UN: Einige Informationen zum Kaliningrader Taxi-System zeigt der nachfolgende Beitrag aus unserer „YouTube-Mediathek“:
 
 
21.02.2018 – In Kaliningrad soll ein Sport-Mekka entstehen
Der russische Vizepremier Witali Mutko ist der Ansicht, dass man auf der „Insel“ in Kaliningrad, rings um das neue Fußball-Stadion, ein Sport-Mekka schaffen kann. Dies erklärte er im Rahmen eines Interviews mit „R-Sport“. Das Stadion in Kaliningrad ist sympathisch, so Mutko und dieses Stadion wird dazu beitragen, dass sich die gesamte Oktober-Insel entwickeln wird. Wenn die regionalen Verantwortlich klug vorgehen und weiterhin alles richtig machen, wird diese Insel zu einem Sport-Mekka werden. Der Kaliningrader Gouverneur hatte erklärt, dass er die „Insel“ zum neuen Stadtzentrum Kaliningrads machen möchte.
Anm. UN: Sehen Sie nachfolgenden Beitrag aus unserer „YouTube“-Mediathek, um einen Eindruck von der „Insel“ und dem neuen Stadion zu erhalten:
 

 
21.02.2018 – Ausländer werden abgeschoben
Kaliningrader Gerichtsvollzieher haben 10 Ausländern aus Usbekistan die Möglichkeit geboten, ihre Arbeitskraft wieder der eigenen Heimat zur Verfügung zu stellen. Sie hatten in Kaliningrad die Migrationsgesetzgebung verletzt und Melde- und Aufenthaltsfristen verletzt. Sie erhielten ein Einreiseverbot für die kommenden fünf Jahre. Jetzt befinden sich noch im Migrationszentrum in Gwardejsk 38 Ausländer, die auf ihre Abschiebung warten.

 

20.02.2018 – Was sonst noch passierte …
Das Verbot ins Ausland zu reisen, wenn man Schulden hat, ist ein sehr effektives Mittel der russischen Gerichtsvollzieher, Geld einzutreiben oder andere Gerichtsurteile umzusetzen. Meistens erfährt der oder die Betroffene davon, wann an der Grenze die Ausreise verweigert wird. Nun hat eine Kaliningraderin die Gerichtsvollzieher verklagt, weil diese die Grenze ungerechtfertigt dicht gemacht hatten. Sie plante, gemeinsam mit ihrer Familie, Ende 2017 eine Reise in die USA. Auf einem Airport in Moskau eröffnete man ihr, dass sie das Land nicht verlassen dürfe, da sie unbeglichene Schulden habe. Dies traf aber nicht zu. Ihre bestehenden Schulden hatte die Frau beglichen, die Gerichtsvollzieher hatten den Sperrvermerk in der föderalen Datenbank jedoch nicht gelöscht. Die Frau verklagte die Gerichtsvollzieher und gewann den Prozess. Nun müssen die Gerichtsvollzieher Schadenersatz in Höhe von 47.000 Rubel leisten. Allerdings haben die Gerichtsvollzieher nicht die Absicht zu zahlen und wollen gegen das Urteil Berufung einlegen.
Anm. UN: Unklar bei dieser Angelegenheit ist, dass es der Familie überhaupt gelungen ist, dass Kaliningrader Gebiet zu verlassen. Denn bei Reisesperre durch Gerichtsvollzieher bedeutet dies für Kaliningrader, dass diese das Gebiet nicht verlassen können – auch nicht in Richtung Mutterland.
 
20.02.2018 – Gouverneur ist kein Post-Patriot
Der Kaliningrader Gouverneur bekannte freimütig, gegenüber dem Generaldirektor der „Post Russlands“, der sich zu einem Arbeitsbesuch in Kaliningrad aufhielt, dass er die Dienstleistungen der „Post Russlands“ nicht nutze. Aber er kaufe gerne die Briefmarken zum Sammeln. Der Generaldirektor Nikolai Podgrusow versprach, die Post weiterzuentwickeln, so dass auch der Gouverneur seine Freude haben wird – er versprach, dass der Gouverneur bald die „Mobile Post“ im Internet nutzen werde. Wenn die Pressekonferenz beendet ist, wird er ihm helfen, diese auf seinem Telefon zu installieren und schon kann er die Dienstleistungen der Post nutzen.
Anm. UN: Die „Post Russlands“ ist seit Jahrzehnten ein Ärgernis. Wer dort etwas zu erledigen hat, muss grundsätzlich viel Zeit mit sich bringen und trifft nicht immer auf gutgelaunte Postangestellte. Allerdings hat sich in den letzten zwei, drei Jahren einiges zu Fragen Modernisierung getan und die bisherigen Ankündigungen lassen hoffen, dass die Post sich wirklich zu einem modernen Dienstleistungsbetrieb entwickelt. Seit rund einem Jahr existiert auch eine Postbank in Russland.
 
 
20.02.2018 – Große Stromverluste in Kaliningrad
Der Strommonopolist im Kaliningrader Gebiet „JantarEnergo“ informierte über große Stromverluste im Gebiet. Setze man die erzeugte Menge Strom für die Bevölkerung mit 175 Prozent fest, so erreichen 100 Prozent die Bevölkerung und 75 Prozent gehen verloren. Mit anderen Worten, es geht die Strommenge verloren, die 750.000 Kaliningrader jährlich benötigen. Andere Vergleichswerte besagen, dass die Verluste an Strom das 6,5fache dessen betragen, was die gesamte Kaliningrader Landwirtschaft benötige oder das 10fache dessen, was die Bauwirtschaft verbraucht.
Anm. UN: Ein Großteil des Stromnetzes im Kaliningrader Gebiet stammt noch aus deutschen Zeiten und ist auch niemals instandgesetzt worden. Weiterhin ist der Stromdiebstahl in Kaliningrad stark verbreitet. Der Phantasie der Verbraucher, den Zähler sich rückwärts drehen zu lassen, sind dabei keine Grenzen zu setzen.

 

19.02.2018 – Schluss mit Baum fällen in Kaliningrad
Der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow hat das Fällen von Bäumen in der Gebietshauptstadt Kaliningrad mit sofortiger Wirkung verboten. Anlass war die Beschwerde einer Bürgerin über soziale Medien, dass man in der ul. Engelsa gesunde Bäume abholzt und die danebenstehenden kranken und vertrockneten Bäume stehen lässt. In einem anderen Fall war es Aktivisten gelungen, das Fällen von Bäumen im Südpark zu verhindern.
 
 
19.02.2018 – Elektronisches Visum
Gegenwärtig gibt es zu Visafragen keinerlei Sonderregelungen für das Kaliningrader Gebiet. Das ehemals beliebte 72-Stunden-Visum ist seit Januar 2017 eingestellt worden. Das neue geplante elektronische Visum soll nach bisheriger Planung und offizieller Ankündigung Mitte 2019 kommen. Was man unter elektronischem Visum versteht und welche Informationen rund um dieses Visum gegenwärtig existieren, wird in diesem Beitrag aufgezeigt.
 
 
19.02.2018 – Supermärkte boomen in Kaliningrad
In den letzten drei Jahren hat die Anzahl der Supermärkte in Kaliningrad um 23 Prozent zugenommen. Im Jahre 2014 gab es in Kaliningrad 875 Verkaufseinrichtung, für den Verkauf von Lebensmitteln. Im Jahre 2017 wuchs diese Zahl auf 1080 an. Der größte Zuwachs war im Jahre 2017 zu verzeichnen. Kaliningrad liegt damit allerdings nicht an der Spitze der Entwicklung des Einzelhandelsnetzes, denn in St. Petersburg beträgt der Zuwachs für den gleichen Zeitraum 31 Prozent – von 4.735 Verkaufsstellen auf 5.194. Kaliningrad gehört aber mit seinem Einzelhandelsnetz zu den bestentwickelten Städten in Russland.
 
19.02.2018 – Nach wie vor kein Konzept für Stadionnutzung nach Weltmeisterschaft
Der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow äußerte sich zur Zukunft des neuen Stadions nach dem Abschluss der Fußball-Weltmeisterschaft im Rahmen eines Interviews. Allerdings zeigen seine, sehr allgemein gehaltenen Äußerungen, dass es wohl immer noch keine konkreten Gedanken für eine Nachnutzung gibt. Der Gouverneur sprach von „funktionaler Bedeutung des Stadions“, „multifunktionaler Komplex“ für Sport und Konzerte sowie Ausstellungen. Weiterhin meinte er, dass das Stadion maximal eingebunden werden soll in das städtische Umfeld. Auch der optimistische und wohlgesonnene Leser ist nach diesen Äußerungen des Gouverneurs genau so schlau wie vorher.

 


 
18.02.2018 – Viel Lärm um einen Kanal, wenig Geld für einen Kanal
Leser unseres Informationsportals erinnern sich an eine ausführliche Berichterstattung zu polnischen Plänen, auf Baltiskaja Kosa einen Kanal zu bauen, um sich von seetechnischen Abhängigkeiten Russlands zu befreien. Einsprüche Russlands, dass mit dem geplanten Kanal große Umweltschäden verbunden sein könnten, blieben unbeachtet. Auch Warnungen der polnischen Anwohner waren bedeutungslos. Letztendlich wurde das Jahr 2022 als Jahr benannt, wo der Kanal in Betrieb genommen werden sollte. Die Kosten wurden mit 800 Mio. Zloty beziffert. Nun stellt sich heraus, dass für den Bau des Kanals genau diese 800 Mio. Zloty fehlen – so berichtet das Polnische Kulturzentrum in Kaliningrad. Weiterhin wurde festgestellt, dass, wenn der Kanal vollumfänglich seine Funktion erfüllen soll, auch große Investitionen in den Hafen von Elblong notwendig wären. Beziffert wurden die Kosten mit 200 Mio. Zloty. In der Meldung des Kulturzentrums werden die minimal erforderlichen Arbeiten aufgeführt und kommentiert, dass es keinerlei Anzeichen gibt, dass derartiges geplant wird. Somit gibt es auch keinerlei Gelder dafür in irgendwelchen Haushalten. Es sind auch keine Gelder aus der EU zu erwarten.
 
Foto: Fehlendes Geld verhindert Kanalbau durch Polen auf Baltiskaja Kosa
 
18.02.2018 – Gebaut und ganz schnell wieder abgerissen
Illegale Kioske in Kaliningrad scheinen den Charakter von Kakerlaken zu haben – schlägt man eine tot, kommen hundert zur Beerdigung. Kaum wurde mit dem Abriss illegaler Kioske im Stadtzentrum, am Rand des Zentralmarktes begonnen, wurde durch einen „Unternehmer“, entlang des Handelszentrums „Epizentrum“ (ehemals „Ost-Messe“ eine ganze Reihe von neuen Kiosken wieder aufgestellt – in Windeseile. Allerdings blieb dies nicht unbemerkt und Denkmalschützer begannen sofort Alarm zu schlagen. Es dauerte nicht lange, bis klar war, wer dieser Unternehmer war. Die Verantwortlichen der Stadt führten ein kurzes „überzeugendes“ Gespräch, so dass der Unternehmer sich entschloss, die illegal aufgestellten Kioske, mit gleicher Geschwindigkeit auch wieder zu demontieren.
 
Foto: Kiosk-Kakerlaken in Kaliningrad an historischen Plätzen
 
18.02.2018 – Kaliningrader Zoo rekonstruiert Lese-Pavillon
Der Kaliningrader Zoo hat seinen Lese-Pavillon rekonstruiert und sucht nun für die Vervollständigung der dortigen Bibliothek Bücher. Man hofft auf Buchspenden durch die Bevölkerung. Bevorzugt werden natürlich Bücher, die die Thematik von Tieren und Natur betreffen. Am 28. Februar will man am Haupteingang des Zoo einen Container aufstellen, wo die Spender ihre Bücher einlagern können. Ausgestellt werden die Bücher im neuen Lese-Pavillon mit Beginn der trockenen und warmen Jahreszeit. Zu deutschen Zeiten gab es bereits diesen Pavillon. Im September 2017 wurde ein neuer Pavillon errichtet. Genutzt wurden historische Fotos, um möglichst originalgetreu zu bleiben.
 
Foto: Nach historischem Vorbild wiedererrichteter Lesepavillon im Kaliningrader Zoo
 
18.02.2018 – Perspektivpläne bei „Avtotor“
Die Kaliningrader Fahrzeugholding „Avtotor“ informierte über Entwicklungspläne des Unternehmens. Man hofft auf ein Anwachsen der Produktion und eine Ausweitung der Modellpalette. Im Jahre 2017 wurden 144.500 Fahrzeuge produziert, für 2018 hoffe man auf einen Zuwachs zwischen 30-42 Prozent. Die Modellpalette soll um weitere neun Modelle erweitert werden. Drei dieser neuen Modelle sollen vollständig lokalisiert produziert werden. Um diese Pläne umzusetzen, werden 260 neue Mitarbeiter eingestellt.
 
Foto: Entwicklung der Fahrzeugproduktion bei „Avtotor“
 
18.02.2018 – Na, geht doch – Kioske mit vernünftigem Design
Im Rahmen der Bauarbeiten für die Errichtung eines neuen Denkmals am Wassiljewski-Platz in Kaliningrad, mussten einige Kioske weichen, um die freie Sicht zu gewährleisten. Es handelte sich um legale Kioske, deren Betreibern man einen neuen Standort anbot. Die Gelegenheit wurde genutzt, um auch am Design der Kioske zu arbeiten. Mit dem Aufstellen der neuen Kioske wurde bereits begonnen. Mit dem neuen Design versuchte man die Historie zu imitieren.
 
Foto: Neue Verkaufspavillons in Kaliningrad
 

 
18.02.2018 – Kaliningrad: Taxifahrer bestätigen Putins Worte
In Kaliningrad gibt es Schwarz-Taxen und Taxen mit vielen anderen Farben. Im Jahre 2014 wurde durch die Stadtverwaltung der Beschluss gefasst, den Taxen eine einheitliche Farbe zu geben. Was Putin mit dem Ganzen zu tun hat, zeigt dieser Beitrag.
 

 


 
17.02.2018 – Radikale Lösungen für Schwarzbauten
Des Regionalministerium für Kontrolle, auch Superministerium der Kaliningrader Gebietsregierung genannt, will noch im Jahre 2018 alle Schwarzbauten im Stadtzentrum Kaliningrads liquidieren. Was man konkret unter Stadtzentrum versteht, werden denn die kommenden Monate zeigen. Gegenwärtig laufen umfangreiche Arbeiten zur Feststellung, wo sich Schwarzbauten befinden. Jede einzelne Straße wird abgelaufen und mit der Stadtbaudokumentation verglichen. Weiterhin sind die Bürger selber sehr behilflich, die Schwarzbauten melden. Elena Seraja, die Ministerin, erklärte, dass man alles tun werde, um die Bauten abzureißen, aber es gäbe auch vereinzelt die Möglichkeit, die Bauten nachträglich zu sanktionieren. Kaliningrad hat sich die Stadt Moskau zum Vorbild genommen. Zum Glück ist es so, dass der Abriss von Schwarzbauten ohne Gerichtsbeschluss erfolgen kann. Kann jemand keine Dokumente für die gesetzliche Errichtung vorweisen, erfolgt einfach der Abriss – so die Ministerin. Das Superministerium entstand im Jahre 2016 in Kaliningrad und war damals einzigartig in Russland. Seit dem haben eine ganze Reihe anderer russischer Regionen reagiert und ein derartiges Ministerium geschaffen.
 
17.02.2018 – Ein Monat alt und schon veraltet
Vor einem Monat veröffentlichten wir aus der Serie „Kaliningrad in 39 Sekunden“ einen Kurzfilm zur Ansicht des Gebäudes der Königsberger Börse mit dem vorgelagerten Territorium. Nun ist auch diese Ansicht schon wieder Geschichte, denn seit zwei Tagen laufen intensive Bauarbeiten, um das Gebiet völlig neu zu gestalten. Der Chef der Sberbank, Hermann Gref hat der Stadt eine hochwertige beleuchtete Springbrunnenanlage zum Geschenk gemacht. Die Bauarbeiten hierzu haben jetzt begonnen. Somit empfehlen wir Ihnen unseren alten Film als nun schon historische Erinnerung:
 
 
17.02.2018 – Kein Geld für Stadtkanalisation und städtische Wassersysteme
Im Zusammenhang mit den hohen Kosten zur Vorbereitung der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 ist es der Stadt nicht möglich, die desolaten Kanalisations- und wassertechnischen Anlagen im laufenden Jahr instand zu setzen. Mit dem Problem wird sich die Stadtverwaltung erst im Jahre 2020 beschäftigen können. Bereits jetzt existiert aber ein Plan für die Modernisierung des Wasser- und Abwassersystems in der Gebietshauptstadt. Bis zum Beginn der Rekonstruktion soll neue Technik helfen, die Wassersysteme regelmäßig zu reinigen und dadurch arbeitsfähiger zu machen. Gegenwärtig durchlebt Kaliningrad in regelmäßigen Abständen Überschwemmungen nach stärkeren Regenfällen. Auch nach den starken Regenfällen, bleibt das Wasser oftmals wochenlang stehen, da es keine natürlichen oder technischen Abflussmöglichkeiten gibt bzw. die vorhandenen nicht mehr richtig funktionieren.
 
17.02.2018 – Besuch im Antiquitäten-Lädchen
Touristen sind daran interessiert, in möglichst kurzer Zeit, möglichst viel zu sehen. Und dann steht die Frage, wo bekomme ich ein Andenken her und vor allem, was gibt es überhaupt für Andenken, außer Postkarten und dekorativ gestaltete Teelöffel. Wir haben einen Antiquitätenladen gefunden. Insbesondere für Fans des alten Ostpreußens, ist dieser kleine Laden auf dem Prospekt Mira sicher eine Fundgrube. Alternativ können Touristen aber auch am Wochenende den Trödelmarkt am Wrangel-Turm besuchen – vielleicht ist es dort auch preiswerter.
 
 
17.02.2018 – Weitere neue LKW-Modelle aus Kaliningrad
Die Kaliningrader Fahrzeugholding „Avtotor“ und der Fahrzeugproduzent „Hyundai“ haben vereinbart, die Produktion weiterer LKW-Modelle in Kaliningrad aufzunehmen. Als nächstes Modell soll „Hyundai HD35“ vom Band laufen. Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein Fahrzeug, welches im Rahmen eines vollständigen Produktionszyklus in Kaliningrad hergestellt wird. Wie ein Vertreter von „Avtotor“ mitteilt, plant die Holding im laufenden Jahr die Produktion von 3.500 mittelschwerer LKW. In die neue Produktion wurde durch beide beteiligten Seiten 20 Mio. Euro investiert. Die Fahrzeuge sind sowohl für den russischen, wie auch für den ausländischen Markt vorgesehen. Ende 2017 wurden erste LKW-Modelle nach Weißrussland exportiert.
 
17.02.2018 – Wieder Milliarden für den Straßenbau aus Moskau
Wieder hat die russische Zentralregierung eine große Geldsumme für den Straßenbau nach Kaliningrad überwiesen. 7,5 Milliarden Rubel werden zweckbestimmt für die nördliche Umgehungsstraße der Stadt Kaliningrad zur Verfügung gestellt. Es geht um den Abschnitt des Straßenkreuzes vom Moskauer Prospekt bis hin zur Fernverkehrsstraße Richtung Baltisk. Das Bauprojekt soll bis Ende 2019 realisiert sein. Bereits jetzt laufen riesige Bauarbeiten am ersten Bauabschnitt der nördlichen Stadtumgehung. Die Baufirma ist der Ansicht, dass man die Bauarbeiten bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft beenden werde, obwohl vertraglich der Bauabschluss 2020 vorgesehen ist.
Anmerkung UN: Der Videofilm (aus einer offiziellen Nachrichtensendung) gibt einen Einblick in die Großbaustelle im Norden Kaliningrads (Erster Bauabschnitt):
 
 
17.02.2018 – Kaliningrad erhält erstmals eigenen Stadt-Staatsanwalt
Am 15. Februar hat erstmals ein Stadt-Staatsanwalt seine Arbeit in der Gebietshauptstadt aufgenommen. Er wird die Oberaufsicht über die Staatsanwälte führen, die für die drei Kaliningrader Stadteile „Zentral“, Moskauer“ und „Leningrader“ die Aufsicht führen. Kaliningrader Medien kommentieren, dass Alexander Maissejenko eigentlich die Aufgabe hat, dem City-Manager Alexander Jaroschuk direkt auf die Finger zu schauen. Bisher ist Maissejenko mit der Führung des neuen Amtes betraut. Seine Funktion und er selbst als Leiter der Behörde, muss von der vorgesetzten föderalen Struktur bestätigt werden. Ihm zur Seite gestellt werden zwei Stellvertreter, zwei Obergehilfen, drei Gehilfen und Spezialisten. Neben der Aufsicht über das Bürgermeisteramt, wird die neue Behörde auch für die Aufsicht über den Stadtrat, den Rechnungshof der Stadt, der städtischen Polizei und Verkehrspolizei zuständig sein.
 

 

 
16.02.2018 – Ex-Industrieminister jetzt bei „Avtotor“
Der ehemalige Industrieminister des Kaliningrader Gebietes Dmitri Schemakin, wurde nach der Versetzung des Ex-Gouverneurs Zukanow, vom neuen Gouverneur Anton Alichanow in den regierungsnahen Regionalfond für die Entwicklung der Industrie als dessen Leiter zurückgeholt. Nun hat er sich entschieden, diese Struktur zu verlassen und ist in die Fahrzeugholding „Avtotor“ gewechselt. Dort wird er sich mit der weiteren Lokalisierung der Fahrzeugproduktion beschäftigen und der in diesem Zusammenhang wichtigen Entwicklung der Zusammenhang mit den Zulieferern.
 
 
16.02.2018 – Keiner will über die Erfolge der Stadtverwaltung schreiben
Die Kaliningrader Stadtverwaltung sucht über Ausschreibung Medien, die bereit sind, gegen Bezahlung über die Erfolge der Arbeit der Kaliningrader Stadtverwaltung zu berichten. Konkret ging es um Veröffentlichungen im Internet. Es sollten insgesamt 50 Beiträge veröffentlicht werden und für jeden Beitrag war man bereit 10.000 Rubel zu bezahlen. Insgesamt hätte man 500.000 Rubel verdienen können, aber niemand wollte dieses Geld verdienen. Somit werden die Kaliningrader wohl ohne diese Informationen im Internet leben und sich von den Erfolgen der Arbeit der Stadtverwaltung im realen Leben überzeugen müssen.
 
16.02.2018 – Fassadenrekonstruktion setzt sich fort
Die Kaliningrader Stadtverwaltung hat sich entschlossen, noch zwei weitere Häuser zu rekonstruieren, die sich in der ul. Teatralnaja befinden. Dies ist eine direkte Fortsetzung der Straße Leninski-Prospekt. Es handelt sich dabei um Häuser, die sich hinter dem EuropaCenter befinden. Mit der Rekonstruktion hat man es nicht so eilig. Wenn alles planmäßig verläuft, so werden die Häuser noch 2018 fertig, ansonsten eben erst 2019 – so der zuständige Vizegouverneur der Kaliningrader Gebietsregierung.
 
Anmerkung UN: Der Film wurde am 20. Januar 2018 erstellt. Seit diesem Zeitpunkt gibt es weitere bemerkenswerte Veränderungen in der Straße, die wir Ihnen in Kürze vorstellen werden.
 
16.02.2018 – Medizinischer Rettungsdienst erhält neue Fahrzeuge
Der regionale Gesundheitsminister freute sich, den Fahrern von neun neuen Rettungsfahrzeugen die Fahrzeugschlüssel überreichen zu können. Die Fahrzeuge befinden sich im Bestand der „Schnellen medizinischen Hilfe“, deren Fahrzeugpark Schritt für Schritt erneuert wird.  Insgesamt wurden für den Kauf rund 33 Mio. Rubel aufgewandt. Die Ausstattung der Fahrzeuge erfolgte auf der Grundlage der Festlegungen der FIFA.
 
16.02.2018 – Weitere föderale Gelder für Schulneubau
Der Geldfluss aus Moskau nach Kaliningrad hört nicht auf. Das russische Bildungsministerium hat mit der Kaliningrader Gebietsregierung eine Vereinbarung über den Bau von zwei neuen Schulen abgeschlossen und dafür 1,6 Mrd. Rubel zur Verfügung gestellt. Mit dem Bau der ersten Schule wurde bereits begonnen. Hierfür war die endgültige Finanzierung noch nicht ganz klar. Mit dieser Vereinbarung ist nun alles Finanzielle geklärt. Eine weitere Schule wird in der ul. Artilleristkaja errichtet – einem perspektivreichen neuen Wohngebiet in Kaliningrad. Die Schule in der ul. Aksakowa, die bereits im Bau ist, wird 1.700 Schülern Platz bieten, über drei Sporthallen und zwei Schwimmbecken sowie einem weiteren Trainingssaal verfügen. Es wird einen Wintergarten geben, Räumlichkeiten für anderweitige Qualifizierungen und einen Raum für Sportschützen. Die Schule in der Artilleristkaja wird mit 1.100 Plätzen um ein Drittel kleiner. Hier wird es ebenfalls eine Sporthalle und ein Theater geben. Es wird eine Bibliothek eingerichtet, eine Schulküche, ein Gesundheitskomplex und eine Zone für zusätzliche Unterrichtsmaßnahmen und für Freizeitsport. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für 2019 und 2020 vorgesehen.
 
16.02.2018 –  Russland - Zeitweiliges Wohnrecht und Aufenthaltsgenehmigung
Der Beitrag informiert über die Vorgehensweise zur ständigen Wohnsitznahme in Russland, Beantragung und Erhalt des Zeitweiligen Wohnrechtes und der Aufenthaltsgenehmigung.
 
 
16.02.2018 – Bauarbeiten an der Kreuz-Apotheke haben begonnen
Die Bauarbeiten an den sterblichen Überresten der Kreuz-Apotheke haben begonnen. Gegenwärtig werden die einsturzgefährdeten hinteren Mauerteile des Gebäudes abgetragen und das Gelände insgesamt gesäubert und von Ruinenschutt befreit. Auch die Erarbeitung der Projektunterlagen nähert sich dem Ende – das teilte der Leiter des Kaliningrader Denkmalschutzes mit. Das neue Gebäude, mit alten Elementen der Kreuz-Apotheke, wird als 3-Sterne-Hotel errichtet.
 
 
16.02.2018 – Wieder meldet BMW, dass man ein Werk in Kaliningrad bauen will
Die deutsche Firma BMW muss sich nicht wundern, wenn man ihr in Kaliningrad bei irgendwelchen Erklärungen mit Misstrauen begegnet, nachdem sie seit 2012 in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen verkündet hatte, ein neues Werk im Kaliningrader Gebiet zu errichten. Jeder Ankündigung folgte entweder Schweigen oder weitere Informationen, dass die Firma hinter dem Rücken von Kaliningrad, sich nach weiteren Möglichkeiten umschaut. Nun hat aber auch der föderale Minister für Handel und Industrie Denis Manturow offiziell darüber informiert, was die Glaubwürdigkeit der Worte von BMW schon mehr Gewicht verleiht. Der Bau der neuen Produktionsstätte erfolgt im Rahmen eines Investprojektes mit der russischen Regierung. Einzelheiten hierzu sind noch nicht bekannt. Vermutlicher Standort des neuen Werkes von BMW wird der Industriepark „Chrabrowo“ in der Nähe des Kaliningrader Airports sein. Für den Bau des Werkes sind gegenwärtig bis zu 2,5 Jahren vorgesehen. Bisher vorliegende Informationen lassen davon ausgehen, dass BMW mit der Inbetriebnahme des neuen Werkes aus der Fahrzeugholding „Avtotor“ ausscheiden wird und selbständig seine Produktion in Kaliningrad organisiert.
 
16.02.2018 – Kaliningrader Wasser ist gut, aber nicht gut genug zum trinken
Die russische Verbraucherschutzbehörde „RosPotrebNadsor informierte, dass das Kaliningrader Wasser eine gute Qualität habe, man aber trotzdem empfehle, es nicht zu trinken. Ein Beweis für den guten mikrobiologischen Zustand des Wassers ist, dass es keinerlei Massenerkrankungen in Kaliningrad gäbe – so eine Mitarbeiterin der Aufsichtsbehörde. Trotzdem hat das Gebiet natürlich ein Qualitätsproblem mit Wasser – eben in der Hinsicht, dass es zum Trinken nicht geeignet ist. Von 921 Wasserquellen, befinden sich sechs Quellen an offenen Stellen, alle anderen Quellen sind unterirdisch. Das Wasser ist anfänglich sehr eisenhaltig und muss behandelt werden.
 

 

 
15.02.2018 – Tax-Free in Kaliningrad
Durch den russischen Premierminister Dmitri Medwedjew wurde das Projekt Tax-Free in vier russischen Regionen gestartet. Es betrifft Regionen, mit einer hohen Anzahl Touristen. Sollte sich das Projekt bewähren, so plant die russische Regierung zum 1. Oktober die Einführung der Erstattung der Mehrwertsteuer an Ausländer für ganz Russland. Bis zum Mai wird durch die Regierung die Entscheidung gefällt, ob auch die Ausrichterstädte der Fußball-Weltmeisterschaft in dieses Experiment mit einbezogen werden sollen. Sollte dies so sein, so werden sich deutsche Kaliningrad-Besucher freuen können, für ihre Einkäufe, die über 10.000 Rubel liegen, die Mehrwertsteuer erstattet zu bekommen.
 
15.02.2018 – Gebietsduma kontrolliert Investitionen der „Korporation“
Die Kaliningrader Gebietsduma hat sich entschlossen, die Effektivität der investierten Mittel in die „Korporation für die Entwicklung des Kaliningrader Gebietes“ zu überprüfen. Mit dieser Aufgabe wird sich der Gebiets-Duma-Ausschuss für Haushalt, Steuern und Finanzen beschäftigen. Besondere Aufmerksamkeit wird den Mitteln gewidmet, die die Korporation für die Entwicklung der Infrastruktur in den Industrieparks verwendet. Hierbei geht es in erster Linie um den Park in Tschernjachowsk und den Park bei Chrabrowo. Ein Vertreter des Ausschusses informierte, dass man sich in anderen Regionen kundig gemacht habe, wie dort die Industrieparks entwickelt werden. Was man gesehen habe ist einfach „phantastisch“. Und nun will man mit der Kaliningrader Realität vergleichen, denn es sind sehr große Finanzmittel zur Verfügung gestellt worden. Kritisch merkte man bereits an, dass die Korporation, die eigentlich dafür da ist, für das Gebiet Geld zu verdienen, bisher nur aus der Gebietskasse Geld erhalten habe. Die Korporation existiert seit sechs Jahren und ist eine regierungseigene Aktiengesellschaft. Sie hat sich in der Vergangenheit durch ihre Arbeit diskreditiert. Seit Anfang 2017 wurde ein vollständiger Personalwechsel vorgenommen.
 
15.02.2018 – Regionalzug aus Kaliningrad bedroht die Sicherheit der NATO, der EU und Polens
Polnische Beamte versuchen zu erklären, warum es so schwierig ist, einen Zug zwischen Gdyinia und Kaliningrad auf Strecke zu schicken. Polnische Beamte erklärten, dass man durchaus Verständnis habe für die Erwartungen der Kaliningrader Bürger. Aber man solle doch nicht vergessen, dass bei dieser Verkehrsverbindung die Grenze zur Europäischen Union und zur NATO-Allianz überschritten werde. Und wegen Sicherheitsbedenken müssen eben viele Abstimmungen vorgenommen werden, damit die Sicherheit der NATO, der Europäischen Union und Polen selber, durch diesen Regionalzug nicht beeinträchtigt wird – so der Vorsitzende von „Regionaltransport“ Kschischtof Sgoschelski. Das Transportunternehmen selber ist sehr an dieser neuen Verbindung interessiert und man hoffe, dass diese nicht nur während der Fußball-Weltmeisterschaft funktionieren werde.
Der erste Experimentalzug wurde am 5. Januar 2018 einmalig gestartet. Die Tickets waren vollständig ausverkauft. Einen kleinen, nun schon historischen Film, haben wir im Januar in unserer „YouTube“-Mediathek eingestellt.
 
 
15.02.2018 – Nur zwei Kaliningrader „Private“ investierten in neue Busse
Kaliningrad hat acht neue Busse gekauft um sogenannte „Kundengruppen“ während der Weltmeisterschaft befördern zu können. Darüber informierte der „Kaliningrader Regionaltransport“. Die Unternehmen „Selenogradsk Trans“ und „Regio express“ haben sich für die Fahrzeugmarke „Iveco“ entschieden. Diese Busse werden auf der Strecke „S1“ arbeiten. Bis zum Beginn der Weltmeisterschaft werden die Busse auf ganz normalen Linien im Kaliningrader Stadtverkehr eingesetzt. Wie weiterhin mitgeteilt wird, wird es fünf neue Buslinien geben, die die Fans zur Weltmeisterschaft zum Stadion bringen. Alle Buslinien werden mit dem lateinischen Buchstaben „S“ bezeichnet und einer laufenden Nummer. Die Linie „S2“ startet vom Nordbahnhof Richtung Stadion, die Linie „S3“ beginnt am Südbahnhof, die Linie „S4“ startet von großen Parkstellflächen zum Stadion und die Linie „S5“ wird die Fans von den großen Parkstellflächen zur Fan-Zone am Haus der Räte bringen. Die Linie „S1“ ist ausschließlich bestimmt für Mitglieder des Orgkomitees. Während der Weltmeisterschaft wird der Straßenbahnverkehr auf der einzig noch verbliebenen Linie 5 eingestellt.
 

 
15.02.2018 – Ethik-Kodex für Wahlbeobachter beraten
Die Kaliningrader Gesellschaftskammer hat den Entwurf eines Ehren-Kodex für gesellschaftliche Wahlbeobachter zu den Präsidentenwahlen am 18. März beraten. Dieser Ehren-Kodex ist durch alle Wahlbeobachter zu beachten. Aufgabe der Wahlbeobachter besteht darin objektiv und ehrlich den Verlauf der Wahlen zu beobachten und auf die Einhaltung der Gesetzgebung zu achten. Zu den diesjährigen Wahlen werden erstmals diese gesellschaftlichen Wahlbeobachter eingesetzt. Diese arbeiten neben den anderen, traditionellen Wahlbeobachtern. In Kaliningrad haben 21 Organisationen 893 Kandidaten vorgeschlagen.
 
15.02.2018 – Großer Aids-Anstieg in Kaliningrad
In Kaliningrad weiten sich die Aids-Erkrankungen aus und haben ein Ausmaß wie im Jahre 1999 erreicht. Dies geht aus einem Bericht des regionalen Gesundheitsministers Alexander Krawschenko hervor. Nach den Worten des Ministers, begann die neue Welle der Aidserkrankungen im Jahre 2015. Der Sprung von 2014 auf 2015 ist in der Statistik erheblich zu bemerken. Im Jahre 2017 wurden 557 neue Infektionsfälle registriert. In 84 Prozent aller Infektionsfälle ist ungeschützter Geschlechtsverkehr die Ursache. In den restlichen 16 Prozent ist Rauschgiftmissbrauch die Ursache.
 
Anmerkung: Seit 2016 gibt es keine, uns bekannten, offiziellen absoluten Zahlen zu registrierten Aids-Erkrankungen
 
15.02.2018 – Die Zeit der Schwarzbauten geht wohl zu Ende
Vor wenigen Tagen bemerkten Kaliningrader Medien, dass auf dem Leninski Prospekt, eingezwängt zwischen Häusern, auf einer kleinen freien Fläche, ein Gebäude errichtet wird. Bis zur ersten Etage wurde schon gebaut. Nachforschungen ergaben, dass es keinerlei Genehmigungen für dieses Gebäude gibt. Auch die Gebietsregierung, die verantwortlich ist für alle Baugenehmigungen im Gebiet, erklärte, dass es sich um einen ungesetzlichen Bau handle. Der Bauherr wurde aufgefordert, die Arbeiten einzustellen und einen Rückbau vorzunehmen. Eine Baugenehmigung wird er nicht erhalten. Sollte dies nicht erfolgten, wird man den Bau staatlicherseits abreißen und die Kosten dem Bauherrn in Rechnung stellen. Entsprechend dem aktuellen Bürgerlichen Gesetzbuch ist es jetzt möglich, Schwarzbauten und ungenehmigte Bauten sofort und ohne Gerichtsbeschluss abzureißen. Gegenwärtig sind in Kaliningrad zehn Gebäude erfasst, die ohne Genehmigung errichtet wurden und die abgerissen werden. Durch die Gebietsregierung wurde erklärt, dass es keinerlei Baugenehmigung mit Rückdatierung geben werde.
 
15.02.2018 – Erarbeitung von Design-Projekten für Kant-Insel und Territorium „Haus der Räte“
Designer haben in Kaliningrad begonnen, Projekte für die Gestaltung des Gesamtterritoriums der Kant-Insel und des Platzes vor dem „Haus der Räte“ zu erarbeiten. Darüber informiert die Kaliningrader Stadtverwaltung. Weiterhin werden Design-Projekte für den Vorplatz des Südbahnhofes erarbeitet, für den Litowski Wal, den Leninski-Prospekt, die ul. Sommera und Rokossowskowo sowie weiterer Plätze im Stadtbild. Die Neugestaltung wird im Jahre 2018 realisiert.
 
 
15.02.2018 – Föderaler Geldfluss ungebrochen
Weitere 444 Mio. Rubel fließen aus föderalen Töpfen nach Kaliningrad. Diese sind zweckgebunden für die Entwicklung des Transportsystems der Stadt und des Gebietes. Eine entsprechende Weisung wurde vom russischen Premierminister Dmitri Medwedjew unterzeichnet.
 
15.02.2018 – Schluss mit individueller Privat-Willkür
Lange hat es gedauert, bis alle gesetzlichen Regularien klar waren, wie man ungesetzliche Privatinitiative ausbremsen kann. Konkret geht es darum, dass in Kaliningrad in großer Anzahl irgendwelche Kioske da aufgestellt worden sind, wo Platz war. Niemand kümmerte es, wem der Grund und Boden gehörte und niemand kontrollierte, ob die Betreiber Verkaufs- und Handelsgenehmigungen hatte. Im abgelaufenen Jahr 2017 ist es bereits gelungen 351 dieser Kioske abzureißen. Hiervon haben die Besitzer 228 Kioske freiwillig demontiert, 123 wurden zwangsweise abgerissen. Aber auch im Jahre 2016 wurden bereits 179 Schwarzbauten abgerissen, davon 74 freiwillig durch die Besitzer. Gegenwärtig konzentrieren sich die Abrissarbeiten auf den Zentralmarkt in Kaliningrad. Wie angekündigt wird in den nächsten Tagen auch im großen Umfang begonnen, Schwarz-Kioske überall in Kaliningrad abzureißen. Die Liste dieser Kioske wurde auf der Internetseite der Stadtverwaltung veröffentlicht, so dass die Besitzer Zeit haben, die Demontage preisgünstiger selber durchzuführen.
 
15.02.2018 – Pächter für die Bastion „Grollmann“ gefunden
Nach langem Suchen wurde ein Pächter für die Bastion „Grollmann“ gefunden. Der Pachtvertrag läuft über 49 Jahre zu einem Fixpreis von einem Rubel pro Jahr. Die Bastion „Grollmann“ befindet sich auf dem Litowski Wal in Kaliningrad.
Pächter ist die St. Petersburger GmbH „Bris“. Die Firma hat nun ein Pfand in Höhe von 4,4 Mio. Rubel bei der Regierung zu hinterlegen. Die Bastion hat eine Größe von 7.000 Quadratmeter. Der neue Pächter muss weiterhin im Verlaufe von zwei Jahren eine Projektdokumentation für den Erhalt und die Nutzung der Bastion vorlegen und im Verlaufe von fünf Jahren die Arbeit der Bastion organisieren.

 

 

13.02.2018 – Polnische Grenzer und Zöllner haben Ethik-Erziehungskurs durchlaufen
Der Vorsitzende des Ausschusses der Kaliningrader Gebiets-Duma für internationale und interregionale Angelegenheiten Alexander Musewitsch informierte, dass eine Vielzahl von Beschwerden Kaliningrader Bürger über das freche, überhebliche, arrogante und ungezogene Verhalten polnischer Zöllner und Grenzbeamter dazu geführt hat, dass das polnische Personal einen Ethik-Kurs besuchen musste, um zu lernen, wie man sich gegenüber anderen Menschen zu verhalten hat. Die Kurse, so Musewitsch, sind abgeschlossen und eigentlich dürfte es nun nicht mehr zu den unappetitlichen Momenten kommen, wie in der Vergangenheit fast täglich geschehen. Der Erziehungskurs dauert eine Woche. Das Thema wurde während einer Konferenz, an der polnische und Kaliningrader Vertreter teilgenommen hatten, von Kaliningrader Seite aufgeworfen. Wie der Duma-Abgeordnete mitteilt, sind die Beschwerden merklich zurückgegangen. Nun ist die Beschwerdelast auf russischer Seite. Der Duma-Abgeordnete kritisierte, dass sich die russische Seite in einigen Fällen nicht korrekt verhält und führte Beispiele an, dass man in der Nacht Kinder im Auto wecken musste, damit die Kontrollen durchgeführt werden konnten. Polnische Grenzer fordern dies nicht. Die Kaliningrader Duma-Abgeordneten arbeiten gegenwärtig mit den russischen Grenzorganen, um eine weitere Verbesserung des Grenzregimes zu erreichen.
Anm. UN: Sie interessieren sich für eine Reisemöglichkeit zwischen Deutschland und Kaliningrad? Wir haben einen Videobeitrag erstellt, in dem wir eine der Möglichkeiten darstellen. Es ist vielleicht nicht die zeitlich günstigste Variante, aber preislich TOP und im wesentlichen stressfrei. Der Vorteil besteht darin, dass Sie bei Nutzung dieser Variante die Arbeitsweise der russischen und polnischen Grenzer und Zöllner selber beurteilen können. Haben Sie Erfahrungen, die Sie uns mitteilen wollen, dann tun Sie dies. Wir werden gerne diese Erfahrungen auch anderen zugänglich machen. Der Beitrag in unser „YouTube“-Mediathek gehört zu den Bestsellern.
 
 
13.02.2018 – Neue polnische Generalkonsulin hat persönlich um Versetzung gebeten
Die seit wenigen Tagen als polnische Generalkonsulin in Kaliningrad arbeitende Frau Anna Nowakowska, hat sich auf eigenen Wunsch nach Kaliningrad versetzen lassen. Als Grund gab sie an, dass Ihr das Gebiet sehr gefalle. Dies erklärte Sie während eines Treffens mit dem Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow. Sie betonte, dass sie viele Pläne in Kaliningrad habe. Wichtig ist, dass die Arbeit des Generalkonsulats beiden Seiten Vorteile bringt, insbesondere den polnischen Regionen, die an das Kaliningrader Gebiet grenzen. Gouverneur Alichanow unterstrich, dass das polnische Generalkonsulat immer sehr aktiv verschiedenste Veranstaltungen durchgeführt habe, insbesondere im Bereich Kultur und Unternehmertum. Er gehe davon aus, dass sich diese gute Praxis fortsetzt. Er wünschte der neuen Generalkonsulin Erfolg in der Funktion.
 
Foto: Polnische Generalkonsulin Anna Nowakowska
 
 
13.02.2018 – Toller Job im Angebot
Die Stadtverwaltung von Selenogradsk hat einen tollen Job ausgeschrieben. Über die Bezeichnung kann man noch reden, aber in den Kaliningrader Medien wird vom „Katzen-ChefIN“ gesprochen. Der oder die neue MitarbeiterIN ist verantwortlich für die regelmäßige Fütterung der Katzen in der Grünanlage „Kotofeinja“. Weiterhin muss die Person die Futterschalen in idealem Zustand halten. Es handelt sich hierbei um ein Touristenobjekt, welches am 3. März eröffnet wird. Es wird ein Gehalt versprochen und das dazugehörige Sozialpaket. Wieviel Geld gezahlt wird, wird der- oder diejenige erfahren, die die Ausschreibung gewinnt. Als Bonus verspricht die Stadtverwaltung „jeden Tag beste Laune“ und die Wertschätzung der Bewohner und Gäste der Stadt. Und natürlich darf dabei auch die Liebe der Katzen zur Betreuerin, dem Betreuer, nicht vergessen werden. Neben den normalen Bewerbungsunterlagen, die per email eingereicht werden können, erwartet die Stadtverwaltung von jedem Bewerber eine lebendige, lebensnahe persönliche Schilderung, warum man sich um die Katzen kümmern möchte.
 
 
13.02.2018 – Ups, und schon wird abgerissen
Medienmeldungen in der vergangenen Woche war zu entnehmen, dass die Abrissarbeiten am hinteren Teil des Zentralmarktes in Kaliningrad und im weiteren Umfeld in einigen Wochen beginnen werden. Nun rückten bereits am Sonntag die Abrissbrigaden an und begannen Kioske und Verkaufsstände in ziemlich effektivem Tempo niederzureißen. Die, die jetzt abgerissen werden, wurden ungesetzlich und ohne Genehmigung aufgestellt. Hier geht die Stadt anscheinend jetzt radikaler vor. Ein Teil der Besitzer hat sich an den Abrissstellen angefunden und helfen bei der Demontage und Verladung auf bereitstehende LKW. Insgesamt werden erstmal 12 Pavillons demontiert. Diejenigen, die nicht freiwillig ihre Verkaufsstände demontieren, werden von der Stadtverwaltung eine Rechnung über 55.000 Rubel erhalten – so ein Unternehmer, der sich dieses Geld sparen möchte.
Anm. UN: „Kaliningrad-Domizil“ hat noch rechtzeitig einen Film über den jetzigen Zentralmarkt in Kaliningrad erstellt. Ihn wird es so in drei Monaten nicht mehr geben. Klicken Sie auf die Grafik, um ihn in unserer „YouTube“-Mediathek zu sehen:
 
 
13.02.2018 – Polen haben 15 Kaliningrader festgenommen
Polnische Grenzbeamte haben im Monat Januar 15 Kaliningrader Bürger festgesetzt, die in Polen zur Fahndung ausgeschrieben waren. Grund für die Fahndungsausschreibung war, dass die Kaliningrader verhängte Strafen für irgendwelche Ordnungsvergehen nicht bezahlt hatten. Im Jahre 2017 hatten 292 Kaliningrader versucht, trotz nicht bezahlter Strafen nach Polen einzureisen – und es war nicht gelungen. Die Masse der verhängten Ordnungsstrafen betraf den Transport von illegalen Waren. Wenn die Kaliningrader in der Lage waren, die Strafe an Ort und Stelle zu bezahlen, konnten sie ihre Reise fortsetzen.

 

12.02.2018 – Giftstofflieferungen aus Polen nach Kaliningrad?
Kaliningrader Medien berichten, unter Bezugnahme auf „Greenpeace“, dass Polen im Jahre 2016 Giftstoffe im Umfang vom 2.600 Fässern nach Kaliningrad geliefert haben soll. Es soll sich hierbei um Stoffe für Metallbearbeitung gehandelt haben, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen war. Die Ware wurde nicht bezahlt und befindet sich deshalb immer noch im Zollgewahrsam. Ökologen informieren, dass es in der russischen, aber auch der internationalen Gesetzgebung Lücken gebe und diese Lücken nutzen europäische Firmen, um Giftmüll nach Russland zu liefern. In Europa müsste man für deren Entsorgung erhebliche Gelder bezahlen. In Russland trägt der regionale Haushalt die Entsorgungskosten. Die Lieferung dieser 2.600 Giftfässer lässt sich gegenwärtig durch keinerlei Gesetzgebung bestrafen. Aber sie stellt eine große Gefahr für die ökologische Sicherheit Russlands dar.
 
 
12.02.2018 – Premier bestätigte Strategie zur Entwicklung des Bernsteinsektors
Der russische Premierminister Dmitri Medwedjew hat die „Strategie zur Entwicklung des Bernsteinsektors“ bestätigt. Die Strategie legt eine Reihe von Maßnahmen zur Entwicklung der Produktion und der Kooperation in diesem Gebiet fest. Weiterhin sind in dieser Strategie Maßnahmen zur Entwicklung des Exports vorgesehen, sowie Maßnahmen zur Entwicklung des kulturellen und touristischen Potentials der Regionen, in denen Bernstein gefördert wird. In erster Linie betrifft dies das Kaliningrader Gebiet. Auf der Grundlage der Strategie soll ein Bernstein-Cluster geschaffen werden, der sich industriell um die Verarbeitung des gewonnenen Bernsteins zu kümmern hat. Ein weiterer Punkt beinhaltet die Rekonstruktion und Modernisierung der Förder- und Produktionsmöglichkeiten des Bernsteinkombinats.
 
12.02.2018 – Kaliningrader FSB geht gegen Gerichtsvollzieher vor
Mitarbeiter des Kaliningrader Sicherheitsdienstes sind gegen Angehörige des Gerichtsvollzieherdienstes vorgegangen. Diese hatten, zur Aufhübschung von Statistiken, Abrechnungsunterlagen gefälscht. Gegen den Leiter der zuständigen Abteilung wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Gerichtsvollzieher hatten mehr als 2.500 Vorgänge verschleiert. Die bisher vorliegenden Erkenntnisse zeigen eindeutig, dass der Leiter der Abteilung bewusst Vorgänge nicht registriert habe, um damit seine „Erfolgsbilanz“ zu verbessern.
 
12.02.2018 – Fassadenrekonstruktion setzt sich fort
Alle Arbeiten zur Fassadenrekonstruktion entlang der sogenannten Protokollstrecke, müssen bis Mai 2018 abgeschlossen sein. Darüber informierte der zuständige Vizegouverneur Harry Goldmann. Hierzu gehört auch die Fassadeninstandsetzung auf dem Prospekt Mira und der ul. Teatralnaja. Die Fassaden der dortigen Häuser werden allerdings nicht so aufwendig saniert, wie auf dem Leninski-Prospekt. Hier geht es wohl mehr um „Kosmetik“ und um die Entfernung von Reklame und sonstigen individuellen „Gestaltungselementen“ der Eigentümer oder Mieter.
 
12.02.2018 – Haus der Demokratie in Kaliningrad
Kennen Sie das „Haus der Demokratie“ in Kaliningrad? Wir stellen es Ihnen vor. Klicken Sie auf die Grafik, um zu unserem YouTube-Kanal zu gelangen:
 
 
12.02.2018 – FIFA hat Hotels für Mannschaften festgelegt
Die FIFA hat die Hotels festgelegt, in denen die acht Fußballmannschaften übernachten werden, die in Kaliningrad vier Gruppenspiele austragen. Hierzu gehören das Hotel „Radisson“ im Stadtzentrum am Platz des Sieges und das Hotel „Mercure“ am Oberteich, welches gerade die Bauarbeiten beendet. Jede Mannschaft wird nur zwei Übernachtungen durchführen – die Nacht vor und die Nacht nach dem Spiel. Die Trainingsstätten für die Fußballmannschaften, das Stadion „Mirny“ und „Lokomotive“ sind bereits Ende 2017 fertiggestellt wurden. Als Reservetrainingsort wurde das Stadion „Jantarny“ im Stadtteil Selma vorbereitet.
 
Foto: (links) Hotel Mercure am Oberteich, (rechts) Hotel Radisson im Stadtzentrum am Platz des Sieges
 
12.02.2018 – Aus der Serie „Banales und Alltägliches“
Uwe Niemeier: „30 Jahre lebe ich schon in Russland (Sowjetunion) und muss doch immer wieder feststellen, wie wenig ich von der Kultur des Landes weiß. Am 8. Februar 2018 jährte sich der 90. Geburtstag von Wjatscheslaw Tichonow - kennen Sie ihn? Oder ist er Ihnen besser unter "Stirlitz, Standartenführer Stirlitz" bekannt?“
 

 


 
11.02.2018 – Registrierung von Ausländern in Russland
Ausländer müssen sich in Russland während ihres Aufenthaltes registrieren. Im Rahmen von Veröffentlichungen auf unserem „YouTube“-Kanal in der Rubrik „Zuschauerfragen“ haben wir einen Beitrag erstellt, der Antworten gibt, wann sich ein Ausländer registrieren muss und wer dafür verantwortlich ist.
 
 
11.02.2018 – Erster Brand im neuen Fußball-Stadion
Im Kaliningrader neuen Fußball-Stadion auf der Insel ist es erstmals zu einem Brand gekommen. Allerdings wurde der Brand speziell gelegt – nicht durch Brandstifter, sondern durch den russischen Zivilschutz, der den Fall der Fälle trainieren wollte. Imitiert wurde der Ausbruch eines Brandes im Restaurant des Stadions während eines Fußballspiels zur Weltmeisterschaft. Der Ausbruch des Brandes wurde über Lautsprecher in drei Sprachen verkündet. Danach erfolgte die Evakuierung der Restaurantbesucher und der Zuschauer von der Westtribüne auf das Spielfeld. Die Situation wurde verschärft durch eine Verqualmung der Räume und angrenzenden Korridore, was die Evakuierung der Zuschauer erschweren sollte. Imitiert wurde, dass zehn Personen medizinische Hilfe benötigten, fünf eine Rauchvergiftung erlitten. Vor dem Stadion wurde eine Erste-Hilfe-Station aufgebaut. Die Übung dauerte insgesamt 20 Minuten. Teilgenommen haben 80 Personen und 20 Technikeinheiten.
 
11.02.2018 – Keine Regenschirme und keine Selfie-Stäbe
Besucher von Fußballspielen im neuen Stadion auf der Insel wird es verboten sein, Regenschirme und Selfie-Stäbe mit in das Stadion zu nehmen. Sollten die Regenschirme eine Länge unter 25 Zentimetern haben, so gibt es keine Probleme für die Mitnahme. Weiterhin dürfen keine Stative und keine Drohnen mit in das Stadion genommen werden. Es wurde eine Liste von Gegenständen erstellt, deren Mitnahme verboten ist. Sie umfasst rund 50 Positionen. Neben den bereits bekannten verbotenen Gegenständen (Waffen, Sprengkörper usw.) dürfen auch keine Musikinstrumente mitgeführt werden (außer Tuten und Täten). Das Stadion verfügt über eine große Gepäckaufbewahrung, wo Gegenstände hinterlegt werden können. Sollte es trotzdem einem Zuschauer gelingen, derartige Gegenstände ins Stadion mitzunehmen, so muss er damit rechnen, dass sein Ticket für ungültig erklärt wird und er das Spiel sofort zu verlassen hat. In der Pressemitteilung wird betont, dass jeder Besucher vor Betreten des Stadions durch Sicherheitspersonal (StewardEssen) kontrolliert wird. Es ist praktisch unmöglich, verbotene Gegenstände in das Stadion mitzuführen.
 
 
11.02.2018 – Protokollstrecke wird aufgehübscht
Die Kaliningrader Gebietsregierung informiert, dass jetzt die weiteren Arbeiten zur Rekonstruktion der sogenannten Protokollstrecke beginnen. Alle Arbeiten sollen bis Mai abgeschlossen sein. Hierzu gehören das Entfernen von Reklame und Reklameeinrichtungen und die Rekonstruktion von gesetzlich aufgestellten Kiosken zu einem einheitlichen Design-Stil. Bis zum 10. März sollen mit allen Besitzern und Verantwortlichen Vereinbarungen getroffen werden. Sollte dies in Einzelfällen nicht gelingen, sind umgehend Klagen bei Gericht einzureichen. Betroffen hiervon sind die Straßen: Prospekt Mira, ul. Teatralnaja, ul. Tschernjachowskowo, ul. Newskowo. Der „Design-Code“ der Stadt Kaliningrad wird durch die Moskauer Firma „Strelka“ erarbeitet.
 
 
11.02.2018 – Honigbrücke wird rekonstruiert
Viele Brücken, die die „Königsberger Insel“ mit dem „Festland“ verbunden hatten, wurden während des Krieges zerstört oder stark beschädigt. Nicht alle Brücken konnten instandgesetzt werden. Zerstörte Brücken wurden durch neue Brücken ersetzt. Die Honigbrücke gehört zu den altdeutschen Brücken, die sich direkt am hinteren Teil des Kant-Domes befindet und sich einen Namen durch die „Liebesschlösser“ gemacht hat. Nun werden die Liebesschlösser entfernt, da die Gewichtsbelastung für die Brücke zu groß geworden ist und man stellt den Neuvermählten eine Alternative nach internationalem Vorbild anderer Städte zur Verfügung. Dann beginnt in wenigen Wochen die Rekonstruktion der Brücke in zwei Etappen: Im Jahre 2018 wird der Überwasserteil der Brücke für 26 Mio. Rubel instandgesetzt und im Jahre 2019 der Teil unter Wasser für 17 Mio. Rubel. Wer die Brücke instand setzen wird, steht am 5. März fest. Insgesamt hat die Firma 300 Tage Zeit, die Brücke zu rekonstruieren. Während der Fußball-Weltmeisterschaft haben die Arbeiten zu ruhen.
Anmerkung UN: Die Brücke wurde letztmalig in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts instand gesetzt, allerdings wurden die tragenden Elemente dabei nicht berücksichtigt. Dadurch kam es, dass die Brücke ihre Funktion als Klappbrücke verlor.
 
 
11.02.2018 – Legales Rauschgift in Kaliningrad
Die Überschrift ist etwas übertrieben, denn in Kaliningrad gibt es kein Rauschgift legal zu kaufen. Aber es gibt Dinge zu kaufen, die süchtig machen. Schauen Sie unseren Beitrag auf unserem „YouTube“-Kanal, wenn Sie auch Suchtstoffe genießen wollen. In Deutschland gibt es derartige Suchtstoffe nicht – wenn wir richtig informiert sind.
 

 
11.02.2018 – Wir entwickeln unser russischsprachiges Segment
Vor rund einem Monat hat „Kaliningrad-Domizil“ damit begonnen, auch russischsprachige Beiträge zu veröffentlichen. Ausgangspunkt der Überlegungen war, dass russische Bürger genauso wenig über Deutschland informiert sind, wie deutsche Bürger über Russland informiert sind. Wir greifen die tausend Kleinigkeiten im Leben er Deutschen in Deutschland auf und informieren darüber ernsthaft, mit Humor und mit spitzer Zunge. Der jetzige Beitrag beschäftigt sich mit „Taxi in Deutschland“.
 

 

10.02.2018 – Kaliningrad stellt Stewardessen ein
Im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 will die Kaliningrader Stadtverwaltung 1.270 StewardEssen ein. Eingestellt werden russische Staatsbürger die mindestens 18 Jahre alt sind und mindestens ein Mittelschulabschluss haben. Als Gehalt wird die Summe von 25.000 Rubel angeboten. Die Aufgabe besteht allgemein die Einhaltung der Ordnung im Stadion und auf den Fan-Zonen zu beobachten, Fragen zu beantworten, Plätze zuzuweisen, Tickets zu kontrollieren und in Informationszentren Auskünfte zu geben. Alle Bewerber erhalten eine Ausbildung, die im März beginnt. Durch die Organisatoren wurde hingewiesen, dass nur ein kleiner Teil der Bewerber auch im Stadion eingesetzt wird. Für einen dortigen Einsatz gelten besondere Anforderungen.
 
 
10.02.2018 – Wieder eine Gummiwohnung gefunden
Mitarbeiter der Kaliningrader Innenverwaltung haben wieder einmal eine Gummiwohnung gefunden. Die Besitzerin, eine 30jährige Kaliningraderin, hatte dort sieben Ausländer aus Mittelasien illegal registriert. Bei einer Kontrolle vor Ort, fanden die Mitarbeiter der Innenverwaltung weder die registrierten Bürger noch irgendwelche persönlichen Gegenstände vor, die darauf hätten hindeuten können, dass diese auch wirklich dort wohnen. Gegen die Kaliningraderin wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ihr droht eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren und eine empfindliche Geldstrafe.
 
 
10.02.2018 – Einzige Straßenbahnlinie soll wieder auf die „Insel“ fahren
In Kaliningrad hat in den letzten Jahren eine schrittweise Abschaffung der Straßenbahnen stattgefunden. Real übriggeblieben ist die Straßenbahnlinie 5, die aber gegenwärtig auch nur, bedingt durch die Brückenbauarbeiten auf der „Insel“, eingeschränkt verkehrt. Gegenwärtig werden über die neuen Brücken die Kontaktlinien verlegt, wonach die Straßenbahn wieder auf der vollen Länge der Strecke verkehren wird. Ursprünglich wurde versprochen, dass die Straßenbahn bis Ende 2017 den Verkehr wieder aufnehmen werde. Durch mehrmalige Terminpräzisierungen bei der Rekonstruktion von zwei altdeutschen Brücken, verzögerte sich auch die volle Inbetriebnahme der Straßenbahnlinie. Nun ist der 20. Februar als neuer Termin für die Übergabe der „Hohe Brücke“ angesetzt.
 
 
10.02.2018 – Premierminister überweist Milliarden nach Kaliningrad
Der russische Premierminister Dmitri Medwedjew hat die Überweisung von 3,1 Milliarden Rubel nach Kaliningrad angewiesen. Die Gelder sind zweckgebunden für den Bau des neuen onkologischen Zentrums. Die Finanzierung des Onko-Zentrums erfolgt im Rahmen des föderalen Förderprogramms für die Modernisierung des russischen Gesundheitswesens. Das medizinische Zentrum wird in der Siedlung Rodniki gebaut. Baubeginn ist Sommer 2018. Der gesamte Komplex wird eine Poliklinik umfassen, ein Bettenhaus, ein Diagnosezentrum und Therapie-Einrichtungen. Im Zentrum wird es sechs Operationssäle geben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 4,5 Mrd. Rubel.
 
10.02.2018 – Süße Verführung in der Stadt
Gönnen Sie sich eine Pause, wenn Sie im Stadtzentrum Kaliningrads sind und verbinden das Angenehme mit dem Nützlichen. Angenehm ist, in der süßen Manufaktur "Karamelkowo" auf dem Leninski Prospekt Nr. 2 eine Tasse Kaffee zu trinken und Nützlich ist, dabei zu erfahren, wie die leckeren süßen Kunstwerke hergestellt werden, die in dieser Manufaktur angeboten werden. Jeden Tag um 11, 14 und 17 Uhr können Sie den Produktionsprozess beobachten. Und! bitten Sie die netten Damen um ein warmes Bonbon - hmmmm,
 

 

09.02.2018 – Gouverneur will Zeltstadt zur Fußball-Weltmeisterschaft aufbauen
Kaliningrad wird den anreisenden Fußball-Fans eine Alternative zu fehlenden oder überteuerten Hotels anbieten. Dies soll in Form einer Zeltstadt geschehen. Darüber informierte der Gouverneur Anton Alichanow. Gleichzeitig erklärte er, dass man gegen die Hotelbesitzer vorgehen werde, die glauben, die Weltmeisterschaft für spekulative Zwecke nutzen zu können. Er meinte, dass derartige Hotelbesitzer wohl nicht über die Gabe einer langfristigen Geschäftsentwicklung verfügen. Mit hohen Preisen werden Kunden abgeschreckt, die aber auch außerhalb derartig spektakulärer Sportereignisse wieder kommen würden, wenn ein Besuch finanziell erschwinglich ist.
 
 
09.02.2018 – In der Frunsestraße beginnt das Aufräumen
In der Frunsestraße in Kaliningrad, bekannt durch den Standort der sterblichen Überreste der Kreuz-Apotheke, beginnt das Aufräumen. Durch die Stadtverwaltung werden die dort befindlichen und offiziell nicht genehmigten Verkaufskioske, abgerissen. Ein entsprechender Beschluss wurde auf der Internetseite der Stadtverwaltung veröffentlicht. Ein Teil der abzureißenden Kioske steht schon längere Zeit leer. Den Besitzern wurde vorgeschlagen, dass diese die Kioske selber demontieren und entfernen. Diese hatten darauf nicht reagiert. Nun übernimmt dies die Stadtverwaltung mit anschließender Rechnungslegung.
Die Planung der Stadtverwaltung sieht vor, im Jahre 2018 rund 80 ungenehmigt aufgestellte Verkaufskioske, Garagen, Grundstücksmauern abzureißen.
 
 
09.02.2018 – Gouverneur zu den Fristen für den Kaliningrader Airport
Der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow informierte, dass der Airport Chrabrowo spätestens am 20. April vollständig fertiggestellt sein wird. Das Datum beinhaltet auch die Arbeit der staatlichen Abnahmekommission.
Die Forderungen der FIFA lauten, dass der Airport bis zum 31. März hätte fertiggestellt sein müssen. Die Bauarbeiter versicherten (so wie bereits mehrfach in den letzten drei Jahren), dass sie den Termin einhalten werden.
 

 

08.02.2018 – Staatsanwaltschaft führt Kontrollen aller Schulen durch
Nach den schrecklichen Vorfällen in russischen Schulen im Monat Januar, führt die Kaliningrader Staatsanwaltschaft an allen Schulen des Kaliningrader Gebietes Kontrollen der Sicherheit durch. Ziel ist festzustellen, ob alle Schulen die Sicherheitsanforderungen umgesetzt haben. Die Weisung zu dieser umfassenden Kontrolle erhielt die regionale Staatsanwaltschaft von der föderalen vorgesetzten Behörde. Geprüft wird, wer für die Bewachung der Schulen zuständig ist, ob eine Videoüberwachung vorhanden ist und ob ein funktionstüchtiges Alarmierungssystem vorhanden ist. Weiterhin wird geprüft, ob es, so wie gesetzlich gefordert, eine Einlasskontrolle an der Schule stattfindet und ob ein Evakuierungsplan vorhanden ist. Weiterhin wird die Tätigkeit der Schulen zur Erweisung von sozial-psychologischer und pädagogischer Hilfe für einen bestimmten Schülerkreis geprüft. Und natürlich überprüft die Staatsanwaltschaft die Umsetzung aller Forderungen zur Terrorbekämpfung und zum Brandschutz.
 
 
Der Chef der russischen Untersuchungskommission Alexander Bastrykin kommentierte vor wenigen Tagen die Ereignisse an den Schulen in Perm, Spas-Demensk und Ulan-Ude und informierte, dass eine ganze Reihe von Eltern, aber auch die Schulverwaltung und Lehrer über die geplanten Gewaltaktionen informiert waren. Sie hätten von derartigen geplanten Aktionen gehört, aber es für unmöglich gehalten, dass ein Schüler wirklich die Drohungen in die Tat umsetzt. In Perm fand eine Schlägerei unter Schülern statt, bei dem es zu Messerattacken kam und 15 Schüler und eine Lehrerin verletzt wurden. In Ulan-Ude war der Schüler einer neunten Klasse eine Flasche mit Brennflüssigkeit in ein Unterrichtskabinett und griff anschließend Schüler und Lehrer an. In Spas-Demensk (Gebiet Kaluga) griff ein Schüler einen Klassenkameraden mit einem Küchenmesser an und sprang anschließend aus dem Fenster im dritten Stock der Schule. Dabei brach er sich die Wirbelsäule.
 
 
08.02.2018 – Endlich wissen die Russen, welche Schokolade am besten schmeckt
Süße Experten haben endlich ihr Urteil gefällt und die bestschmeckendste Schokolade in Russland benannt. Es handelt sich um die Schokolode „Wdochnowenije/Вдохновение“ (Inspiration). Die Experten sind Mitarbeiter der nichtkommerziellen Firma „RosKontrol“. An zweiter Stelle finden sich Erzeugnisse der sehr bekannten russischen Firma „Krupskaja“ und den dritten Platz belegte die Schokolade „Babajewski“. Alle gekürten Schokoladensorten entsprechen den russischen Qualitätsnormen. Allerdings wurden die Plätze nicht vergeben, weil die Schokoladen irgendwelchen Normen entsprachen, sondern weil sie den Jury-Mitgliedern einfach nur gut geschmeckt haben.
Anm. UN: Mitarbeiter von „Kaliningrad-Domizil“ haben nicht an dieser Verkostung teilgenommen und somit können wir auch nur die Meldung russischer Medien widergegeben. Wir haben eine Verkostung im Kaliningrader Marzipanmuseum durchgeführt, welches sich im Brandenburger Tor befindet und sind zu der Ansicht gekommen, dass das in Kaliningrad produzierte Marzipan, eingehüllt in leckerer Vollmilch- oder Bitterschokolade, durchaus höchsten Geschmacksnervenansprüchen genügt.
 
 
08.02.2018 – Die Wahrheit kommt wieder, insbesondere die „Kaliningrader Wahrheit“
Vor wenigen Wochen informierte der Generaldirektor einer der ältesten Zeitungen des Kaliningrader Gebietes, dass er die Druckausgabe der „Kaliningrader Prawda“ (Kaliningrader Wahrheit) wegen fehlender finanzieller Mittel einstellen werde. Er kommentierte, dass der Besitzer der Zeitung keinerlei Anstrengungen zur Rettung der Zeitung unternehme, sondern im Gegenteil alle Schritte verboten habe, die ein Sterben der Zeitung hinauszögere. Eine Zeitlang wurde die Herausgabe der Druckvariante eingestellt. Nun wurde informiert, dass man wieder mit einer Printausgabe erscheinen wird. Der Chefredakteur bedankte sich per Facebook bei allen, die dies durch ihren Einsatz ermöglicht hatten.

 


 
07.02.2018 – Ein „Aufschrei nach Vergeltung“
Nachdem „völlig überraschend“ bekannt wurde, dass Russland im Kaliningrader Gebiet „Iskander“-Raketen stationiert hat, man so tut, als ob man die offiziellen Verlautbarungen seit 2012 nie gehört hat, überschlagen sich die „Aufschreie“ der Politiker in den baltischen Staaten an die Adresse der USA und der NATO, mit der Forderung, nach sofortigen zusätzlichen Schutzmaßnahmen. So meint ein Gehilfe der litauischen Präsidentin, dass diese Stationierung nicht der Erhöhung der Sicherheit in Europa dient. Litauen fühle sich durch diese Raketen bedroht. Aber auch ganz Europa und die NATO müssen sich bedroht fühlen.
 
 
Der Botschafter Lettlands in Russland forderte, dass die Länder der NATO sofort Antwortschritte besprechen müssen. Man müsse aber auch den Wahrheitsgehalt der Information überprüfen. Russland habe nicht über die ständige Stationierung dieser Raketen im Kaliningrader Gebiet informiert.
 
 
07.02.2018 – Man kann sich alles schönreden
Der neue Chefarchitekt der Stadt Kaliningrad Andrej Anisimow findet, dass man auch einige schöne Elemente am Gebäude des „Baltischen Marktes“ finden kann, wenn man nur aufmerksam schaut. Dadurch unterscheidet sich das Gebäude von allen anderen Märkten in der Stadt. In einem Interview begann er förmlich von dem Gebäude zu schwärmen, so dass bei dem Leser der Eindruck entstehen konnte, dass man in der Stadtverwaltung kurz davor stehe, diesem Gebäude den Status „Denkmalgeschützt“ zu verleihen. Der Chefarchitekt widersprach allen Gerüchten, dass dieser Markt abgerissen werden soll, um an dessen Stelle ein neues Wohnviertel zu errichten.
 
Foto: Chefarchitekt Andrej Anisimow zur architektonischen Schönheit des „Baltischen Marktes“
 
07.02.2018 – Zum Schicksal der Kleinstadt „Schelesodoroschnoje“
Seit Jahren kursieren Fotos von zerfallenen altdeutschen Gebäuden in der Stadt „Schelesodoroschnoje“ (ehemals Gerdauen) durch das Internet und werden genutzt, um damit zu die russische Misswirtschaft und die depressive Entwicklung der Region Kaliningrad zu beweisen. Nun will man damit Schluss machen und besondere Bedingungen für diese grenznahe Stadt schaffen. Verschiedene Verantwortliche diskutierten, ob es angebracht ist, den verwaltungstechnischen Status der Kleinstadt zu ändern, um damit diese besonderen Bedingungen zu schaffen, kamen aber zu keiner einheitlichen Meinung. Insgesamt ist die sozialpolitische Lage in dieser Siedlung unterhalb des mittleren Niveaus anderer Städte im Gebiet. Abgeordnete der Kaliningrader Gebietsduma haben vorgeschlagen, bevor man an irgendwelche verwaltungstechnischen Änderungen denke, einen Plan der Entwicklung der Stadt zu erarbeiten und danach alle anderen Dinge zu entscheiden.
 
07.02.2018 – Die letzten Stunden haben geschlagen
Der Direktor des Zentralmarktes in Kaliningrad informierte, wann man damit beginnen werde, Verkaufseinrichtungen des Marktes, wie bereits vor Monaten angekündigt, abzureißen. Man warte jetzt auf das Ende des Winters und wenn dieser vorbei ist, warte man auf den Beginn des Frühlings und wenn dieser da ist, dann wird man den hinteren Teil des Zentralmarktes abreißen. Der Abriss wird durch Archäologen begleitet und wenn diese den Startschuss geben, wird mit der Schaffung einer Parkanlage auf dem Gelände begonnen.
 
 
07.02.2018 – Falschinformation vom gestrigen Tag
Am Montag hatte unsere Informationsagentur die Meldung eines Medienpartners zum Umzug der Kaliningrader TourismusInfo übernommen. Am Dienstag wollten wir in den neuen Räumlichkeiten ein Informationsvideo produzieren und stellten fest, dass es keinen Umzug gab. Der sofortige Besuch in den alten Räumlichkeiten in den Kellerräumen des DramTheaters ergab, dass sich die Mitarbeiter dort weiter wohlfühlen, zwar von einem Umzug gehört haben, diese aber erst „irgendwann“ erwarten. Wir stellen somit an dieser Stelle nochmals das Video zur Kaliningrader TourismusInformation im Schauspielhaus ein, da es sich nicht um ein historisches, sondern aktuelles Video handelt.
 
 
07.02.2018 – Kein Vergleich mit Moskau
Häufig schauen die Kaliningrader neidvoll nach Moskau, denn immer wenn irgendetwas verteilt wird, hat Moskau die größten Hände zum aufhalten. In diesem konkreten Fall sind aber die Kaliningrader nicht neidisch und sind durchaus bereit, den Moskauern den ganzen Schnee zu gönnen, den Frau Holle gegenwärtig ausschüttet. Ein paar Flocken hat auch Kaliningrad am Dienstag abbekommen, aber der Winterdienst in der Stadt scheint zu funktionieren, wie ein „Kontrollspaziergang“ von „Kaliningrad-Domizil“ beweist.
 
 

 
06.02.2018 – Kaliningrader Konjak im Zentrum der Aufmerksamkeit
Die russische Aufsichtsbehörde für Qualitätssicherung hat sich entschlossen, den Kaliningrader Konjak zu prüfen. Bekanntlich wird in Kaliningrad durch die Firma „Allianz 1812“ Konjak hergestellt, dessen Ausgangsstoffe von einem französischen Großhändler kommen. Außer der Kaliningrader Firma, werden aber noch eine Reihe anderer Konjak-Hersteller in Russland einer Kontrolle unterzogen. Sogenannte „Geheime Einkäufe“ wurden bereits in zehn russischen Regionen gestartet. Die Kontrolle erfolgt mit verschiedenen Methoden, so u.a. auch mit der organoleptischen Kontrolle – sprich, die Kontrolleure haben die undankbare Aufgabe, den Konjak zu trinken. Die in diese Kontrolle einbezogenen Mitarbeiter der Behörde können sich glücklich schätzen. Weniger glücklich zeigten sich Mitarbeiter der Behörde in der Vergangenheit, als die Behörde „Hunde-Trockenfutter“ einer Qualitätskontrolle unterzog.
Anmerkung UN: „Kaliningrad-Domizil“ hat vor einigen Tagen eine Kontrolle des Biersortiments in Kaliningrader Supermärkten vorgenommen – insbesondere unter dem Aspekt der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft und Informationen in britischen Medien, dass in Kaliningrad nicht alles zum Besten bestellt sein soll. Klicken Sie auf die Grafik, um die Ergebnisse in unserer „YouTube-Mediathek“ zu sehen.
 
 
06.02.2018 – Erste Fan-Prognosen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018
Die Kaliningrader Verantwortlichen haben versucht herauszufinden, wieviel Fans wohl zum Fußballspiel „England-Belgien“ nach Kaliningrad reisen werden und man ist auf die Zahl von 56.000 Fußballfans gekommen, die dieses Spiel in Kaliningrad erleben wollen. Da das Kaliningrader Fußballstadion nur 35.000 Plätze hat und die Kaliningrader selber auch ein paar Stühle im Stadion besetzen, kann man wohl davon ausgehen, dass die Fan-Meile vor dem Haus der Räte auch recht gut gefüllt sein wird.
Wie der Kaliningrader Minister für Kultur und Tourismus Andrej Jermak ein wenig unverständlich informierte, können die Airports „… in der Nähe von Kaliningrad“ bis zu 20 Charterflüge entgegennehmen. Von dort aus werden die Fans mit Bussen in das Kaliningrader Gebiet transportiert. Im Kreis Gurewsk treffen diese Busse ein und die Fans werden mit Shuttle-Bussen in das Kaliningrader Stadtzentrum und direkt zum neuen Fußball-Stadion auf der „Oktoberinsel“ gebracht.
 
 
06.02.2018 – Ups, und schon sind sie da
Vor wenigen Tagen wurde vom russischen Verteidigungsministerium informiert, dass alle notwendigen Vorbereitungsarbeiten für die ständige Stationierung von „Iskander“-Raketen in Kaliningrad abgeschlossen sind. Man beginne die Verlegung der Raketen nach Kaliningrad zu planen. Heute nun informierte der Vorsitzende des Duma-Ausschusses für Verteidigung Wladimir Schamanow, dass die Raketen bereits im Kaliningrader Gebiet eingetroffen sind. Auf eine Frage von Journalisten zur Stationierung dieser atomwaffenfähigen Raketen im Kaliningrader Gebiet, antwortete der Ausschussvorsitzende: „Ja, sie sind dort stationiert – na und?“ Zweifler an dem Wahrheitsgehalt dieser Information können sich beim litauischen Verteidigungsminister weiter kundig machen, der offiziell am Montag informiert hat, dass Russland diese Raketen auf seinem Kaliningrader Territorium stationiert hat.
Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten kommentierte, dass die „Iskander“-Raketen so lange in Kaliningrad verbleiben werden, wie in Europa Raketen existieren, die gegen Russland gerichtet sind.
Kaliningrader Medien berichten, dass die „Iskander“-Raketen per Schiffstransport am Montag um die Mittagszeit im Kaliningrader Hafen eingetroffen sind.

„Kaliningrad-Domizil“ hat einen Videobeitrag zur Stationierung der „Iskander“-Raketen auf seinem YouTube-Kanal eingestellt. Klicken Sie auf die Grafik, um den Beitrag zu sehen. Auf der Karte des Kaliningrader Gebietes ist ein Fehler passiert. Es wird der Kreis „Gwardejsk“ farblich hervorgehoben, obwohl der benachbarte Kreis „Tschernjachowsk“ vermutlicher Standort der Raketen sein wird.
 
 
06.02.2018 – Touristen-Info umgezogen
Wie Ende vergangenen Jahres angekündigt, ist die Kaliningrader Tourismus-Information aus den ehemaligen Kellerräumen des Schauspielhauses ausgezogen und hat sein neues Domizil im Gebäude der Kaliningrader Stadtverwaltung bezogen. Der Eingang zur Tourismus-Information befindet sich an der rechten Seite des Gebäudes der Stadtverwaltung. Für Touristen ist der neue Standort ausgesprochen bequem zu erreichen. Mitten im Stadtzentrum gegenüber dem Platz des Sieges.
 
 
06.02.2018 – Grund für Rückgang der Touristen bekannt geworden
Experten auf dem Gebiet des Tourismus glauben den Grund gefunden zu haben, warum die Anzahl der nach Kaliningrad reisenden Touristen, rückläufig ist. Viele schrecken die hohen Kosten für ein Flugticket ab. Diesen Eindruck haben die Reisebüros, die Reisen nach Kaliningrad anbieten. In einigen Reisebüros sind die Verkäufe von Reisen nach Kaliningrad um bis zu 20 Prozent rückläufig. Die Preise für Flugtickets sind „…jenseits von Gut und Böse“, denn sie belaufen sich im Durchschnitt auf 11.950 Rubel. Zu den Mai-Feierlichkeiten 2017 sind die Ticketpreise sogar auf 17.000 Rubel gestiegen. Im Jahre 2016, zu Spitzenzeiten im Tourismusgeschäft, wuchsen die Flugpreise sogar auf 50.000-60.000 Rubel in der Ekonom-Klasse.
 
 
06.02.2018 – Zum Zustand des Kaliningrader Airports
„Kaliningrad-Domizil“ hat sich am Wochenende von den realen Gegebenheiten auf dem Kaliningrader Airport „Chrabrowo“ überzeugt. Viele Berichte in den letzten Monaten zeigten eine eindeutig negative Tendenz zum Zustand des Airports und den Fortschritten der Rekonstruktion. Klicken Sie auf die Grafik, um zum aktuellen Videobeitrag auf unserem YouTube-Kanal zu gelangen.
 
 

 
05.02.2018 – Neuer englischsprachiger Nachrichtensender in Kaliningrad
In Kaliningrad hat der staatliche TV-Sender „WESTI“ begonnen, Nachrichtensendungen aus dem Gebiet Kaliningrad in englischer Sprache zu senden. Wie der Generaldirektor von „WESTI-Kaliningrad“, Nikolai Dolgaschow mitteilt, arbeite man gegenwärtig daran, auch eine deutschsprachige Nachrichtensendung zu gestalten. Die Nachrichtensendungen sind über youTube-Kanal abrufbar. Klicken Sie auf die Grafik, um zum youTube-Kanal zu gelangen.
 
 
05.02.2018 – Neue polnische Investoren in Kaliningrad angekündigt
Der stellvertretende Generaldirektor der „Korporation für die Entwicklung des Kaliningrader Gebietes“ Oleg Skworzow hat neue polnische Investoren im Kaliningrader Gebiet angekündigt. Diese planen, eine pharmazeutische Produktion zu organisieren und beurteilen die verschiedenen Standortmöglichkeiten im Gebiet. Wie durch Skworzow informiert wurde, werden die Bedingungen für Investoren immer besser, denn neben dem Industriepark in Tschernjachowsk, zeichnen sich auch weitere Fortschritte beim Aufbau des Industrieparkes „Chrabrowo“, vor den Stadttoren Kaliningrads ab. Für den dortigen Industriepark gibt es bereits sechs Residenten, die auf den Fertigstellungstermin warten, um sich dort ansiedeln zu können. Beiden diesen handelt es sich um fünf ausländische und eine russische Firma.
 
 
05.02.2018 – Wird Kaliningrad ein neues Stadtzentrum erhalten?
Der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow vertritt die Ansicht, dass man aus der „Oktoberinsel“, dem Standort des neuen Fußballstadions, ein neues Stadtzentrum machen kann. Im Mai 2018 wird eine große Architektenausschreibung gestartet. Ziel ist, ein Konzept für die weitere Gestaltung der sehr großen Fläche zu erhalten, die sich eigentlich direkt im Stadtkern Kaliningrads befindet und sehr gute Möglichkeiten für eine Bebauung bietet. Es wird dort keinerlei Bebauung für irgendwelche gesichtslosen Hochhäuser mit irgendwelchen Wohnungen geben – so der Gouverneur. Bis zum Ende des Jahres wird man aus den Vorschlägen das beste Konzept auswählen und einen Investor für die Umsetzung des Konzeptes suchen. Gesucht werden Privatinvestoren und der Gouverneur geht davon aus, dass sich dann auf der Insel das neue Stadtzentrum Kaliningrads entwickeln wird.
 

 
05.02.2018 – Neue Zukunft für Kaliningrad – Offshore-Zone für Kryptowährung
Das russische Finanzministerium arbeitet an Plänen, in Kaliningrad eine Offshore-Zone für Kryptovaluta einzurichten. Offiziell wurde erklärt, dass von vorschlage, derartige Zonen in Wladiwostok und Kaliningrad einzurichten, um organisiert und korrekt mit Kryptowährung handeln zu können. Geäußert wurde dies durch den stellvertretenden Minister für Finanzen Alexej Moisejew. Während in Wladiwostok für einen derartigen Standort sich die Insel „Russki“ anbietet, wäre in Kaliningrad die „Oktoberinsel“, der Standtort für das neue Fußballstadion, bestens geeignet. Während das Finanzministerium bereits mit den Verantwortlichen in Wladiwostok Einzelheiten besprochen habe, habe es derartige Gespräche mit Kaliningrad noch nicht gegeben. Im vergangenen Jahr hatte die Kaliningrader Gebietsregierung erklärt, dass man sich einer derartigen Aufgabe nicht früher als 2019 stellen könne. Die Pläne stoßen allerdings auf den Widerstand des russischen Wirtschaftsministers Maxim Oreschkin, einem ehemaligen stellvertretenden Finanzminister, der erklärt habe, dass es in Kaliningrad keinerlei Offshore-Zonen gäben werde.
 
 
05.02.2018 – Russischer Vizepremier Kosak in Kaliningrad
Ende vergangener Woche hat sich der russische Vizepremier Kosak in Kaliningrad aufgehalten. Während seines Aufenthaltes zeigte er sich sehr zufrieden mit dem Aufschwung, den das Gebiet nimmt und mit der effektiven und wesentlich besseren Nutzung föderaler Fördergelder. Diese positive Entwicklung war Anlass für die Zentralregierung, dem Kaliningrader Gebiet für dieses Jahr die Summe der Fördergelder zu verdoppeln.
Weiterhin informierte Kosak, dass die föderalen Verantwortlichen sehr aufmerksam auf Kaliningrad schauen. Minister und Vizepremiers werden auch weiterhin regelmäßig nach Kaliningrad reisen, um Hilfe zu leisten. Das wird sich so lange fortsetzen, bis Kaliningrad die bestentwickelte Region Russlands ist – so der russische Vizepremier.
 
 
04.02.2018 – Kennen Sie „Pan Ponschik“
Kaliningrad des Jahres 2018 ist nicht mehr das Kaliningrad vor 20 Jahren, wo es in der ganzen Stadt nur eine Handvoll Gaststätten oder Cafés gab, wo mein etwas essen konnte. Neben vielen großartigen Restaurants, bietet Kaliningrad auch die einfachen Cafés für den schnellen Kalorienhunger zwischendurch.
 

 

 
04.02.2018 – Souvenir, Souvenir
Es ist oftmals nicht ganz einfach, ein passendes Reiseandenken zu finden, zumal, wenn man in die Zeitplanung einer Reisegruppe eingepasst ist. Und als Individualtourist findet man häufig nicht die Geheimtipps für die "nicht standardisierten Andenken". Wir stellen Ihnen hier einen Präsentshop vor, im Norden der Stadt in der Baltiskaja Galereja.
 
 
04.02.2018 – Von fehlenden Punkten und weichen Zeichen
Zwei fehlende Punkte waren Anlass für tagelange Diskussionen in Kaliningrader Medien, denn diese Punkte kosteten 453.000 Rubel. Und dann sprechen wir noch über ein weiches Zeichen, welches in Russland mindestens so wichtig ist, wie die Staatsflagge.
Klicken Sie auf die Grafik, um zu unserem Videobeitrag zu gelangen.
 
 
04.02.2018 – Gummiwohnungen, ein auslaufendes Geschäftsmodell
Wieder haben Angehörige der Kaliningrader Innenverwaltung eine „Gummiwohnung“ gefunden, in der eine Kaliningraderin 18 Ausländer fiktiv registriert hatte. Die 40jährige Kaliningraderin hatte geglaubt, das seit 2014 geltende Verbot dieser fiktiven Registrierungen gelte nicht in der Schiffbauerstraße in Kaliningrad und wollte mit möglichst wenig Arbeit schnell reich werden. Das ist ihr nun nicht gelungen. Auch einer anderen 39jährigen Frau ist es nicht gelungen, auf diese Art und Weise ihre Hauskasse ein wenig aufzubessern. Sie hatte versucht in ihrer Wohnung auf dem „Sonnenboulevar“ sieben Arbeitsmigranten eine illegale Adresse zu geben. Beide Frauen werden nun angeklagt. Ihnen droht eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und eine erhebliche Geldstrafe.
Schauen Sie hierzu auch unseren kommentieren Videobeitrag – einfach auf die Grafik klicken.
 
 
04.02.2018 – Kleiner russischer Senf-Kurs - Das "Garschitza"-Erlebnis
Sie sind das erste Mal in Russland und werden zum Würstchen-Essen eingeladen? Und auf dem Tisch steht "Russischer Senf"? Dann sollten Sie sich diesen kurzen Film anschauen, damit es zu keiner Überraschung kommt.
 

 
04.02.2018 – Kaliningrad-Domizil erweitert Informationsangebot
Die Informationsagentur „Kaliningrad-Domizil“ informiert seit 2012 in deutscher Sprache über Ereignisse in der russischen Region Kaliningrad, sowie aus dem föderalen Russland. Wir verstehen uns als alternative, ergänzende Informationsquelle zu den großen deutschen, aber auch deutschsprachigen russischen Medien.
Nun beginnen wir in russischer Sprache aus Deutschland zu berichten. In der gegenwärtigen Entwicklungsetappe berichten wir nicht über aktuelle Ereignisse, sondern suchen Themen aus dem normalen täglichen Alltag in Deutschland. Auch hier betrachten wir uns als ergänzende alternative Informationsquelle zu den großen russischen Medien, deren Informationsangebot zu Deutschland wir mit unseren Beiträgen bereichern wollen. Auf unserem YouTube-Kanal gibt es einen speziellen russischsprachigen Bereich „Германия“, wo bisher folgende Beiträge eingestellt worden sind:
  1. Löhne und Gehälter in Deutschland (ausführlicher und kompakter Bericht)
  2. Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe in Deutschland (ausführlicher und kompakter Bericht)
  3. Rentner in Deutschland (ausführlicher und kompakter Bericht)
  4. Das Bankensystem in Deutschland
Mit dem jetzigen Beitrag versuchen wir, in etwas humoriger Form, auf Unzulänglichkeiten im russischen Einzelhandel hinzuweisen und ziehen Vergleiche zu Deutschland. Der Titel heißt übersetzt: „Deutsche Ordnung oder wie ich zum Spion wurde“. Klicken Sie auf die Grafik, wenn Sie sich für den russischsprachigen Beitrag interessieren.
 
 
 
 

 
03.02.2018 – Deutsche Flagge über FSB-Gebäude
Im Jahre 2014, kurz nach den Ereignissen auf der Halbinsel Krim, hisste eine Kaliningrader Extremistengruppe eine deutsche Fahne auf einem Nebengebäude des FSB in Kaliningrad. Der Vorfall geschah am 11. März 2014 und die „Aktivisten“ Oleg Sawin, Michael Feldmann und Dmitri Fonarjow wurden durch die Sicherheitsorgane festgesetzt und die Untersuchung des Vorfalls begann. Nun ist diese Angelegenheit vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gelandet. Durch ein russisches Gericht wurden die drei für schuldig befunden und wegen Rowdytum aus politischen Motiven verurteilt. Sie erhielt 13 Monate Freiheitsentzug. Allerdings wurden sie sofort nach dem Richterspruch auf freien Fuß gesetzt, da die Strafe mit der Untersuchungshaft „verrechnet“ wurde. Der Europäische Gerichtshof hat die Klage der „Aktivisten“ entgegengenommen und Fragen formuliert, die diese nun beantworten müssen. Der Leiter der Aktivisten-Gruppe Oleg Sawin zeigte sich zufrieden damit, dass der Europäische Gerichtshof die Klage angenommen habe, denn seiner Meinung nach, war der ganze Gerichtsprozess in Russland absurd.
Klicken Sie auf die Grafik und lesen hierzu unseren Beitrag:
 
Foto: Titelaufmachung „Kaliningrad-Domizil“
 
03.02.2018 – Fehlende Schulen erfordern ein Zwei-Schicht-System
Um das Zwei-Schicht-System in den Kaliningrader Schulen endlich zu beenden, ist der Neubau von neun Schulen erforderlich. Das erklärte der Bevollmächtigte Vertreter des russischen Präsidenten für die NordWest-Region Alexander Beglow bei seinem Besuch in Kaliningrad. Wie er weiterhin mitteilte, habe er mit den Kaliningrader Verantwortlichen Möglichkeiten besprochen, wie man weiter vorgehen müsste, um die Weisung des russischen Präsidenten zu erfüllen – d.h. die „Zweite Schicht“ abzuschaffen. Gegenwärtig werden Schulen in der Artillerie-Straße und in der ul. Rasswetnaja errichtet. Der Bau soll im Jahre 2019 abgeschlossen sein. Insgesamt sollen fünf Schulen gebaut werden. Dafür sind 4,8 Mrd. Rubel erforderlich, wobei der föderale Haushalt 3,4 Mrd. zur Verfügung stellen wird. 1,1 Mrd. werden durch den Gebietshaushalt beigesteuert, die Restsumme kommt aus nichtstaatlichen Quellen.
 
 
03.02.2018 – Neuer Geldfluss für den Bau von Kinderkrippen
Nachdem das Problem der Wartelisten auf einen Kindergartenplatz bereits im Jahre 2016 gelöst wurde und jedem Kind jetzt ein Kindergartenplatz zur Verfügung gestellt werden kann, man begonnen hat, das Neubauprogramm für allgemeinbildende Schulen aktiv umzusetzen, fließt nun noch weiteres Geld, um den Bau von Kinderkrippen voranzutreiben. Insgesamt sind hierfür 200 Mio. Rubel vorgesehen, die im Jahre 2018 für diese Zwecke bereitgestellt werden. Darüber informierte der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow. Nach einem Gespräch mit dem Bevollmächtigten Vertreter des russischen Präsidenten Alexander Beglow wurde klar, dass die gleiche Summe nochmals für das Jahr 2019 zur Verfügung gestellt wird. Die Kinderkrippen werden Kinder im Alter von 1,5 Monaten bis drei Jahre aufnehmen, die dann, auf Wunsch, nach den drei Jahren automatisch in einen Kindergarten übernommen werden. In den Kommunen habe man bereits mit den Projektierungsarbeiten für die neuen Kinderkrippen begonnen. Im Jahre 2019 werden die ersten Resultate bereits sichtbar sein. Bis zum Jahre 2020 wird auch dieses Sozialproblem vollständig gelöst sein und für alle Kleinstkinder ein Krippenplatz sofort zur Verfügung stehen, wenn die Eltern dies wünschen.
 
03.02.2018 – Kaliningrader Restaurantempfehlung
Auch für Einheimische ist es nicht immer einfach, sich für ein Restaurant zu entscheiden, insbesondere, wenn man viele Restaurants nicht kennt. Um so schwerer ist dies für Touristen und Besucher der Stadt, die sicherlich dankbare Empfehlungen derjenigen annehmen, die Restaurants kennen und empfehlen können. „Kaliningrad-Domizil“ setzt die Reihe der „unerkannten“ Restaurantbesuche fort und stellt Ihnen die Bäckerei „Charlotta“ vor.
 
 
03.02.2018 – Kaliningrad bald „Sport-Hauptstadt“?
Wenn es nach den Vorstellungen des sportbegeisterten Gouverneurs Anton Alichanow geht, hat Kaliningrad das Potenzial zur Sport-Hauptstadt. Er meint, dass Kaliningrad sich hinter anderen europäischen Städten nicht zu verstecken braucht. Die Stadt habe alle Voraussetzungen, um sich zu einem großen Sportzentrum zu entwickeln. Er nutzte die Gelegenheit eines Interviews mit der Zeitung „Iswestija“, um dies kund zu tun. Er verwies auf das „Olympic Stadium“ in London, wo es den dortigen Verantwortlichen gelungen ist, dieses Stadion so zu profilieren, dass es für viele unterschiedliche Sportarten genutzt wird und regelmäßig internationale Sportveranstaltungen organisiert. Ähnliches könnte man mit dem Kaliningrader Stadion auf der Insel machen. Er versicherte, dass die Kaliningrader Verantwortlichen alles unternehmen werden, um das neue Stadion in diese Richtung zu entwickeln und damit nicht nur Anziehungspunkte für die Kaliningrader zu schaffen, sondern auch zusätzliches Touristenpotenzial zu erschließen.
Gegenwärtig laufen die Bauarbeiten am Stadion und auf der Insel auf Hochtouren, mit geringer Zeitverzögerung. Am 22. März findet das erste Freundschaftsspiel „Schalke04 – Baltika“ im neuen Stadion statt und am 1. April soll die gesamte Anlage mit dazugehörigem Umfeld und Infrastruktur fertiggestellt sein. Die Fußball-Weltmeisterschaft beginnt Mitte Juni. In Kaliningrad werden bis Ende Juni vier Gruppenspiele ausgetragen.
 
 
03.02.2018 – „Iskander“-Raketen in Kaliningrad zum Gefechtsdienst bereit
Das russische Verteidigungsministerium informiert, dass die erforderliche Infrastruktur für die ständige Stationierung von Iskander-Raketen im Kaliningrader Gebiet fertiggestellt worden ist. Man gehe davon aus, dass die Raketen in Kürze ihren Dienst im Rahmen der Gewährleistung der Sicherheit des Landes aufnehmen werden.
 
 

02.02.2018 – Polnische Medien zeigen Optimismus zur Zugverbindung von und nach Kaliningrad
Am 5. Januar 2018 fuhr erstmal ein Zug von Kaliningrad nach Gdynia in Polen. Alle 138 Sitzplätze waren schnell ausverkauft. Trotz einiger organisatorischer Unzulänglichkeiten, zeigten sich beide Seiten, Polen und Kaliningrad, optimistisch, zur weiteren Zugverbindung. Nun scheint man sich einig geworden zu sein und so soll dieser Zug Anfang März eine ständige Einrichtung zwischen Kaliningrad und Polen werden. Allerdings, wo Licht ist, ist auch Schatten, soll der Zug nur am Samstag verkehren. Und bis jetzt ist noch nicht klar, wie hoch die Ticketkosten auf polnischem Gebiet sind.
 
 
02.02.2018 – Sechs neue Residenten-Anwärter im Kaliningrader Gebiet
Der Kaliningrader Gouverneur informierte, dass sechs Unternehmen im Monat Januar den Antrag gestellt haben, Resident der Sonderwirtschaftszone zu werden. Sie bringen eine Investitionssumme von insgesamt 700 Mio. Rubel mit. Der Gouverneur erinnerte an die neuen, vorteilhaften Bedingungen, um Resident der Sonderwirtschaftszone zu werden. Er erwähnte, dass im vergangenen Jahr 8.500 Übersiedler in das Kaliningrader Gebiet gekommen sind. Für diese werden neue Arbeitsplätze und komfortable Lebensbedingungen benötigt. Die Entwicklung der Wirtschaft und somit Hauptgegenstand im Aufmerksamkeitsfocus der Gebietsregierung.
Anm. UN: Die Investitionssumme für Residenten der Sonderwirtschaftszone wurde von 150 Mio. auf 50 Mio. Rubel herabgesetzt. Für Investoren im Sozialbereich, der IT-Wirtschaft und dem Gesundheitswesen, sind die Investitionsschwellen noch wesentlich niedriger. Residenten sind für sechs Jahre dafacto von allen Steuern befreit und danach für weitere sechs Jahre von einem Großteil der Steuern. Weiterhin erhalten sie Subventionen im Bereich der Sozialabgaben für ihre Mitarbeiter.
 
 
02.02.2018 – Baubeginn für Onko-Zentrum noch in diesem Jahr
Der Kaliningrader Gouverneur informierte darüber, dass der Baubeginn des Onkologischen Zentrums noch in diesem Jahr erfolgen wird. Als Starttermin ist der Beginn des Sommers angedacht. Alle notwendigen Dokumente für den Baubeginn befinden sich bereits im finalen Stadium der staatlichen Expertise. Im März sollen die Ausschreibungen beginnen für die Firmen, die mit dem Bau des Zentrums Geld verdienen wollen. Der Abschluss des Baus ist für das Jahr 2020 vorgesehen. Der Standort wird sich in der Siedlung Rodniki im Kreis Gurewsk befinden. Neben dem onkologischen Zentrum werden eine moderne Poliklinik und ein Bettenhaus mit 200 Betten gebaut. Das Zentrum wird über eine Diagnoseabteilung verfügen und über sechs Operationssäle. Die Kosten für den Bau belaufen sich auf 4,5 Mrd. Rubel. Die Gelder werden vom föderalen Haushalt bereitgestellt.
 
 
02.02.2018 – Großinvestoren haben kein Interesse an Kaliningrad
Wie der Kaliningrader Gouverneur informierte, haben im Monat Januar sechs Unternehmen den Antrag gestellt, den Status "Resident der Sonderwirtschaftszone“ zu erhalten. Die Gesamtinvestitionssumme beläuft sich für diese Investoren auf 700 Mio. Rubel und entspricht somit rund 117 Mio. Rubel pro Unternehmen. Somit ist klar, so resümiert das Kaliningrader Informationsportal „newkaliningrad“, dass es sich hierbei um kleine Unternehmer handelt und es nicht gelungen ist, große Unternehmen aus dem In- und Ausland für die neuen vorteilhaften Bedingungen des überarbeiteten Gesetzes zur Sonderwirtschaftszone, zu interessieren.
 
02.02.2018 – Goldene Zukunft für die „vernachlässigte“ Insel
Während seines Aufenthaltes im Kaliningrader Gebiet, sah der Bevollmächtigte Vertreter des russischen Präsidenten für die NordWest-Region Alexander Beglow, für die „Insel“ eine hervorragende Zukunft voraus. Bei der „Insel“ handelt es sich um den Standort des neuen Stadions, welches zur Fußball-Weltmeisterschaft errichtet wurde und um ausgedehnte weitere Flächen, die für Investitionspläne genutzt werden können. Alexander Beglow sprach davon, dass man hier einzigartige und interessante Dinge schaffen könne. Er hatte sich mit dem Konzept der weiteren Entwicklung der Insel vertraut gemacht und zeigte sich beeindruckt. Bedingt durch das Stadion, ist bereits die gesamte benötigte Infrastruktur vorhanden – so sein Kommentar. Welche konkreten leuchtenden Zukunftsprojekte er auf dem Gebiet der Insel sieht, wurde durch die regionalen Medien nicht mitgeteilt. Bekannt ist allerdings, dass es nach wie vor kein Nutzungskonzept für das Stadion, für die Zeit nach der Fußball-Weltmeisterschaft gibt. Und es ist unklar, woher die geschätzten 300 Mio. Rubel kommen sollen, die der laufende Unterhalt des Stadions jährlich kosten wird.
 

 

01.02.2018 – Kaum noch Wildschweine im Kaliningrader Gebiet
Im Jahre 2017 wurde der Gesamtbestand an Wildschweinen im Kaliningrader Gebiet um 93 Prozent dezimiert. Dies steht im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in den Nachbarstaaten Litauen und Polen, aber auch dem Auftreten einzelner Fälle im Grenzbereich zu Polen auf Kaliningrader Seite. Insgesamt wurden drei Infektionsherde auf Kaliningrader Gebiet gefunden und dies erforderte unverzügliches, umsichtiges Handeln der Verantwortlichen, um den Bestand an Hausschweinen im Gebiet zu schützen. Im Kaliningrader Gebiet wurden sieben infizierte Wildschweine aufgefunden. Eine Bestandszählung zu Anfang des Jahres 2017 ergab einen Gesamtbestand von 2.761 Wildschweinen im Gebiet. Davon wurden 2.571 bejagt. In der Pressemitteilung wird hervorgehoben, dass 1.463 Wildschweine im Rahmen der hegerischen Jagdarbeit gejagt worden und 1.108 Wildschweine im Rahmen des Schutzes vor der Afrikanischen Schweinepest abgeschossen worden sind.
 
01.02.2018 – Es ist wieder soweit …
Nach dem Monat ist vor dem Monat und nach dem Wissenstest ist vor der Meinungsumfrage. Also, wir haben wieder eine Frage zum geplanten Fußballspiel Schalke04 gegen die Kaliningrader Mannschaft Baltika am 22. März im neuen Fußballstadion auf der Insel. Bevor Sie Ihre Meinung dazu äußern, klicken Sie doch erstmal auf das grüne Feld unter der Umfrage. Sie gelangen direkt, ohne Umwege und ohne das Königsschloss zu kaufen, auf unseren Videokanal. Da gibt jemand eine Meinung von sich, der Sie sich anschließen können, oder auch nicht.
 
 
01.02.2018 – Fußball-Stadion mit kompletter Infrastruktur wird Ende März übergeben
Das Stadion mit seiner kompletten Infrastruktur wird zum 1. April komplett übergeben. Darüber informierte der Bevollmächtigte Vertreter des russischen Präsidenten für die NordWest-Region Alexander Beglow, der sich zu einem Antrittsbesuch im Kaliningrader Gebiet aufgehalten hat und sich auch mit der Vorbereitung der Weltmeisterschaft vertraut machte. Er erwähnte, dass gegenwärtig nicht alles ideal nach Plan verläuft, aber die Bauarbeiter hätten ihm versprochen, dass der 1. April das Datum ist, wo alles fertig wird. An sich sollte das Stadion Ende Dezember übergeben werden, dann wurde das Datum auf Anfang Februar korrigiert, nun auf Anfang April. Am 22. März findet ein technisches Spiel zwischen der deutschen Mannschaft „Schalke 04“ und der Kaliningrader Mannschaft „Baltika“ im neuen Stadion statt. Mitte Juni beginnen die Weltmeisterschaften und Kaliningrad wird vier Gruppenspiele austragen.
 
 
01.02.2018 – Airport Kaliningrad kündigt Business-Flieger aus Westeuropa an
Während der Fußball-Weltmeisterschaften Mitte Juni bis Mitte Juli werden Business-Flieger aus der Schweiz, Belgien und England nach Kaliningrad Flugverbindungen schaffen. Entsprechende Gesuche zu Lande- und Starterlaubnissen sind bereits in „Chrabrowo“ eingegangen. Darüber informiert der Generaldirektor des Kaliningrader Airports Alexander Korytni. Gegenwärtig gibt es bei der Führung des Airports noch kein vollständiges Bild, welche Auslastung auf den Kaliningrader Airport während der Weltmeisterschaft zukommt – so der Generaldirektor. Gegenwärtig gibt es täglich 32 Landungen und Starts auf dem Airport. Man geht davon aus, dass es zur Weltmeisterschaft 50-55 Landungen und Starts geben werden. Die polnische Fluggesellschaft LOT hat bereits angekündigt, die Anzahl der Flüge zu erhöhen und auch die lettische Fluggesellschaft „AirBaltic“, die ab April den Flugbetrieb zwischen Riga und Kaliningrad aufnimmt,
wird in der Zeit der Sportveranstaltung die Frequenz der Flüge erhöhen.
 
Foto: Kaliningrad-Domizil im Gespräch mit dem Generaldirektor des Kaliningrader Airports
 
01.02.2018 – Neubau des Meeresmuseums mit Problemen
Das neue Hauptgebäude des Kaliningrader Meeresmuseums wird wohl bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft nicht abgeschlossen sein. Die russische Statistikbehörde hat analysiert, dass der Baufortschritt am neuen Hauptgebäude mit Stand Anfang Januar 28,5 Prozent beträgt. Noch Mitte 2017 erklärte der damalige Bevollmächtigte des russischen Präsidenten für die NordWest-Region Nikolai Zukanow, dass das Gebäude bis zum Beginn der Weltmeisterschaft fertiggestellt sein werde. Davon kann jetzt keine Rede mehr sein. Die Verzögerungen in der Baufertigstellung sind in einer nicht ständigen Finanzierung der Bauarbeiten zu suchen – so die Direktorin des Museums im Monat Dezember gegenüber dem stellvertretenden Kulturminister Russlands, bei seinem Besuch in Kaliningrad. Gegenwärtig werden Maßnahmen beraten, was zu tun ist, um bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft Mitte Juni 2018 noch ein Maximum an Baufortschritt zu erreichen.
 
Foto. Projektentwurf des neuen Meeresmuseums in Kaliningrad am Pregelufer
 
01.02.2018 – Einladung zum Spaziergang
„Kaliningrad-Domizil“ lädt Sie zu einem kleinen Spaziergang in Richtung des neuen Fußball-Stadions ein und verweilt, gemeinsam mit Ihnen, auf der Brücke über den Pregel und präsentiert Ihnen den gegenwärtigen Zustand der Rekonstruktion der Uferpromenade auf beiden Seiten des Flusses.
 

 
01.02.2018 – Rentner haben immer Zeit
Im Gegensatz zu einem alten DDR-Klassiker, der unter dem Titel „Rentner haben niemals Zeit“ für hohe Einschaltquoten sorgte, scheinen in Russland Rentner Zeit für allerhand Unfug und ungesetzliche Handlungen zu haben. So beschäftigte sich ein Rentner aus dem Kreis Neman mit dem Suchen, ausgraben und aufbewahren von Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Polizei eröffnete gegen den 61jährigen Mann ein Ermittlungsverfahren. Bei einer Haussuchung fand man bei ihm 385 Patronen unterschiedlichen Kalibers, vier Pistolen und ein Teil, welches vermutlich von einem Maschinengewehr stammt. Weiterhin wurden sechs Messer, sogenannte Seitengewehre, bei ihm gefunden. Der Beschuldigte erklärte, alle diese Gegenstände im Zeitraum 2012-2017 in einem Waldstück gefunden zu haben.
Der Besitz von Waffen aller Art ist in Russland genehmigungspflichtig. In Kaliningrad ist es zum „Hobby“ geworden, Waffen und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg zu suchen, zu restaurieren und zu verkaufen. Der Gesetzgeber bietet an, diese Waffen gegen eine Vergütung, bei gleichzeitiger Straffreiheit, abzunehmen.  
 
 
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   Kommentare ( 20 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 5. Februar 2018 04:38:31

05.02.2018 – Wird Kaliningrad ein neues Stadtzentrum erhalten?
Das wäre ja ein Glücksfall für Kaliningrad, wenn das so richtig guuut was werden könnte, aus dieser sehr großen unbebauten Fläche ein wirklich schönes Zentrum eines russischen Kalinigrad zu machen.
Da kam doch vor kurzem im deutschen Fernsehen ein Beitrag über das jetzige armselige Kaliningrad, wie es doch so verkommen ist. Mit einem absolut unfähigen Gouverneur Alichanov, der die ganzen schönen Vorschläge für den Wiederaufbau des alten historischen Zentrums von Königsberg abgelehnt hat.
Auch der Architekt, der sich da engagieren wollte, kam zu Wort. Ihr armen armen Kalinigrader in eurer tristen Stadt mit den alten Sowjetbauten seid so richtig zu bedauern.
Es war so richtig Herz zerreißend, mit welchem Mitgefühl doch die deutschen Lügenbolde sich erdreisteten, so ein paar bestimmt noch bestehende unschöne Gegenden als den Gesamtzustand zu beschreiben. Ich habe richtig mitgeschluchzt. (aber vor Lachen)

ru-moto Veröffentlicht: 7. Februar 2018 16:46:05

07.02.2018 – [Ein „Aufschrei nach Vergeltung“ - „Iskander“-Raketen stationiert - „Aufschreie“ der Politiker in den baltischen Staaten an die Adresse der USA und der NATO...]

Echt jämmerlich, diese "Aufschreie" der transatlantisch manipulierten Heuchler, Kriegstreiber und Kriecher in Europa.

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 8. Februar 2018 15:41:38

@Seit Jahren kursieren Fotos von zerfallenen altdeutschen Gebäuden in der Stadt „Schelesodoroschnoje“ (ehemals Gerdauen) durch das Internet und werden genutzt, um damit zu die russische Misswirtschaft und die depressive Entwicklung der Region Kaliningrad zu beweisen.

Ich habe, zugegebener Weise nicht sehr gründlich, die ersten 3 Seiten von Google nach den o.g. Angaben durchsucht, aber nichts dergleichen gefunden. Wo finde ich diese "Beweise"?

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 8. Februar 2018 18:32:35

... geben Sie nachfolgendes bei Google ein und schauen sich die Fotos an. Es gibt dort immer wieder ein und dieselben Motive (in ... zig Varianten), die vom Verfall der Ortschaft zeugen sollen. Nach der Änderung des Grenzzonengesetzes kann man jetzt die Ortschaft ohne Grenzausweis besuchen .... was ich auch bald tun werde:

железнодорожное+калининградская+область

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 8. Februar 2018 20:58:35

Moin Herr Niemeier,
danke für den Tipp. Ich kann leider kein russisch, von was für Leuten wird das denn veröffentlicht. So allein sagt so eine Video ja nochj nichts aus, sowas habe ich, natürlich nicht dramatisiert, auch über Groß Friedrichsdorf gedreht. Allerdings nur für den privaten Gebrauch.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 8. Februar 2018 21:44:15

... Sie brauchen keine Russischkenntnisse, sondern nur die Bilder anschauen. Die Häuser verfallen wirklich und es tut sich nichts, um diese zu erhalten. Und so, wie man das Haus der Räte, die Kreuz-Apotheke und und und nutzt, um Russland (Kaliningrad) zu diskreditieren (in sozialen Netzwerken, in Foren und und und), so wird auch diese Kleinstadt dazu benutzt, um zu belegen, dass der Russe das ach so arme und leidgeplagte ehemalige deutsche Ostpreußen runterwirtschaftet.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 11. Februar 2018 03:51:28

"Sollten die Regenschirme eine Länge unter 25 Metern haben ..."
So ein Mist aber auch, mein Regenschirm ist doch wohl ein wenig länger. Ob die Stadionbetreiber gegen meinen Schirm Durchmesser von 4,50 m aufgespannt was haben?
Uwe, schönes Wochenende.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 11. Februar 2018 07:23:26

... danke für den Hinweis - korrigiert.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 11. Februar 2018 21:35:33

... danke für den Hinweis - korrigiert.
Uwe, Sie sollen das nicht immer online stellen. Das ist eigentlich nur für Sie gedacht. Solche kleinen Macken passieren doch jedem mal. Auch mir, in aller Bescheidenheit.
Ich bin nun mal ein bescheidener Mensch, frei nach Wilhelm Busch: Gesetz dem Fall ich tadle mich ...

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 11. Februar 2018 22:30:07

... mir fällt es nicht schwer, auch diese Kommunikationskontakte zu veröffentlichen. Das zeugt davon, dass zwischen Leser und Autor aktiver Kontakt herrscht. Und sollen doch alle sehen, das Fehler passieren - das ist eben so bei einer kleinen Agentur, die sich auf finanziellen Gründen keinen Lektor leisten kann ...

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 12. Februar 2018 01:38:42

"das ist eben so bei einer kleinen Agentur, die sich auf finanziellen Gründen keinen Lektor leisten kann ..."

Wozu Lektor? Dann liest sich das alles wie mit heißem Eisen gebügelt, unpersönlich. Dann wäre wahrscheinlich auch so mancher hintergründige Witz und Humor weg.

boromeus Veröffentlicht: 19. Februar 2018 22:19:59

Grosse Stromverluste in KGD.: "Ein Großteil des Stromnetzes im Kaliningrader Gebiet stammt noch aus deutschen Zeiten und ist auch niemals instandgesetzt worden"Das giesst mir ja wieder Wasser auf die Mühlen.Kein Grund zur Klage или?Wer in 73 Jahren es nicht schafft seine Infrastruktur auf Vordermann zu bringen,sollte nicht herumjammern dass durch marode Netzstruktur unbezahlte Ernergie verloren geht.Und das gilt ebenfalls für die Unfähigkeit des Unternehmens Leistungsforderungen, die sich im Bereich von Millionen Rubel aufgeschoben haben, einzutreiben, beziehungsweise jener Zeitgenossen habhaft zu werden zu werden, die immernoch nicht begreifen, dass man seid Ende des Sozialismus für regulär in Anspruch genommene Dienstleistung bezahlen muss,weil sie es nicht besser wissen,oder nicht besser wissen wollen.
Wenn ein Elektriker so arbeiten würde ,brächte er kein Licht zum leuchten...

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 20. Februar 2018 03:14:51

@Ein Großteil des Stromnetzes im Kaliningrader Gebiet stammt noch aus deutschen Zeiten
Verschwindet der Strom in den deutschen oder russischen Leitungen? Ich weiss die Frage ist gemein.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 20. Februar 2018 09:02:30

... er verschwindet in historischen Leitungen. Aber ernsthaft ... es ist wirklich nicht ganz einfach, korrekt zu formulieren. Die Situation um die "Germanisierung" steht immer noch sehr scharf und wird sich wohl noch weiter zuspitzen ...

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 21. Februar 2018 02:24:32

Moin Herr Niemeier,
ich habe verstanden, danke!

A. Bienenfreund Veröffentlicht: 22. Februar 2018 09:30:33

"Der Übertragungsverlust, auch Netzverlust, ist die Differenz zwischen erzeugter elektrischer Leistung im Kraftwerk und der genutzten elektrischen Leistung. Die Übertragungsverluste in Dreiphasensystemen betragen in Mitteleuropa etwa 6 % der Netzleistung, gemittelt über die verschiedenen Spannungsebenen. In Deutschland gehen durch Netzverluste rund 5,7 % der bereitgestellten Elektroenergie im Stromnetz verloren." (Wikip.)
Wieviel sind es denn in KG?

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 22. Februar 2018 12:33:33

... hm, im Rahmen eines kommerziellen Auftrages, könnte ich mich um die Ermittlung des Koeffizienten in KLD kümmern ...

Georg Veröffentlicht: 23. Februar 2018 00:42:21

Auch in Deutschland muss ein Ausländer, der einen längeren Aufenthalt begründet, nach Ablauf von 6 Monaten eine deutsche Fahrerlaubnis erwerben. Ausgenommen sind die EU-Länder und Herkunftsländer auf der sog. Positivliste, wo die gegenseitige Anerkennung der Fahrerlaubnis Bestand hat. Bei allen anderen Ländern, die auf der Negativliste stehen, wie z.B. Russland, verliert die Fahrerlaubnis nach 6 Monaten ihre Gültigkeit. Russland steht ja zurecht auf der Negativliste, weil dort die Fahrausbildung nicht den europäischen Standard entspricht und käuflich erworben werden kann. Die Folgen sind ja gravierend, wie die Unfallzahlen in Russland aufzeigen, die vergleichsweise ca. 10 x so hoch sind wie in D.. Aufgrund der Umstände finde ich es grotesk und schikanös, dass der Inhaber eines deutschen FS in Russland eine Fahrprüfung machen muss. Die Anforderungen beim Erwerb der deutschen FE sind auf höchsten Niveau. Mein Frau hatte einen RU-FS und konnte wirklich nicht fahren, eine Katastrofe.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 23. Februar 2018 05:08:32

... sehr angenehm zu lesen, dass die Fahrschulausbildung in Deutschland auf höchstem internationalen Niveau ist. Dann wird es ja denjenigen, die sich in Russland um eine Aufenthaltsgenehmigung bewerben oder um das Zeitweilige Wohnrecht, überhaupt nicht schwerfallen, diese weniger qualitatve Fahrprüfung, die die Gesetzgebung des souveränen Russlands festlegt, abzulegen.

Hauke Veröffentlicht: 23. Februar 2018 12:31:35

Nicht zu vergessen,
es waren einst, Großteils Holländer / Niederländer die Ostpreußens Sümpfe trocken gelegt haben
und fruchtbares Ackerland schufen.
In einigen, alten deutschen Ortsnamen spiegelt sich das wieder.

Hauke Veröffentlicht: 23. Februar 2018 13:21:34

Hallo Georg
Man kann auch einen Führerschein in den USA erwerben,
der wird dann in Deutschland anerkannt und einfach nur um geschrieben .
Die Fahrprüfung dort, 200m Autofahrt.
Verkehrsregeln spielen keine Rolle.
So hat die Schwiegertochter einer Bekannten ihren Führerschein gemacht.

Georg Veröffentlicht: 23. Februar 2018 19:02:59

Hallo Hauke,
deine Aussage ist nicht ganz richtig, es kommt darauf an, in welchen US-Bundesstaat deine Bekannte den Führerschein erworben hat. Hier gibt es gravierende Unterschiede.
Die Umschreibung einer US-Fahrerlaubnis wird ohne Prüfung vorgenommen, wenn das Schulungs- und Prüfungsverfahren eines US-Bundesstaates dem deutschen gleichwertig ist. !!!!!!!
Besteht keine Gleichwertigkeit, so müssen Sie entweder nur die theoretische oder die gesamte Prüfung in Deutschland ablegen. Für welche US-Bundesstaaten diese Gleichwertigkeit besteht, ergibt sich aus Anlage 11 zu den §§ 28 und 31 der Fahrerlaubnisverordnung - FeV (sog. Fahrerlaubnisse aus gleichgestellten Staaten - Staatenliste).
Sollte der Bundesstaat nicht in der Anlage 11 aufgeführt sein, kann Ihre Fahrerlaubnis in Deutschland erst dann umgeschrieben werden, wenn Sie eine komplette Fahrprüfung erfolgreich abgelegt haben.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 25. Februar 2018 03:08:48

"Anm. UN: Wenn die Frau Ministerin mit ihrem Lob ..."
Vor einiger Zeit hatte ich gelesen, weiß nicht mehr wo, daß es zwischen den deutschen Krankenkassen und russischen Krankenhäusern Vereinbarungen gibt, daß in Rußland Hüft- und Kniegelnke in besserer Qualität und "natürlich" auch preiswerter gewechselt werden, wenn sich der Patient damit einverstanden erklärt. Ich schätze, daß es noch viel mehr sein könnten, wenn nicht, ja wenn nicht die russophobe Staats- und Medienhetze in Deutschland wäre. Wer morgens noch regelmäßig mit den Brötchen seine Blödzeitung holt - und liest - der wird schwer zu überzeugen sein, sein schlackerndes Kniegelenk in Moskau reparieren zu lassen. Auch wenn die Gefahr einer Keiminfektion kleiner als in Deutschland ist.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 25. Februar 2018 03:16:56

24.02.2018 – Fußball-Fans werden wohl im Ausland übernachten
"...so viel Geld verdienen zu können, dass es für den Rest des unternehmerischen Lebens reicht, wird wohl eine herbe Enttäuschung erleben."
Und das ist gut so!
Die da meinen, die großen Melkmeister zu sein, werden sich wohl wundern, wenn die Kühe ausbleiben.
Wird wohl ein heilendes Erlebnis für einige werden.

Hauke Veröffentlicht: 25. Februar 2018 13:33:27


Hallo Herr Niemeier
Mich würde mal interessieren ob es denn im Kaliningrader Gebiet
Noch richtige Bäcker und Fleischer gibt?
Oder wird alles, wie Überwiegent in Deutschland, in automatisierten Großbetrieben hergestellt?

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 25. Februar 2018 20:30:20

... es gibt eine ganze Reihe von kleineren Konditoreien und auch Fleischereien als Familienunternehmen - aber nicht so, wie Sie es vermutlich meinen, wie dies mal in Deutschland vor vielen, vielen Jahren war.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 27. Februar 2018 22:21:52


27.02.2018 – Verfrühtes erleichtertes Aufatmen in der Stadt Kaliningrad

Sollte man den Befürchtungen und Erzählungen der britischen Öffentlichkeit bezüglich der angeblichen wirklichkeit in Rußland nicht ein ganz ganz klein wenig entgegen kommen und neben den Haupteingang zum Stadion einen großen Bärenkäfig aufstellen, in den dann so mit der Zeit zwar kein Bär aber all die mehr oder minder besoffenen randalierenden und zerstörenden Hooligens von der Insel zum Gaudi der anderen Zuschauer einsperren. Das würde garantiert Schule für andere Länder machen, wenn dann auch zu Hause auf der Insel von der Familie, allen Freunden und Bekannten zu sehen ist, in was für einen jämmerlichen Zustand sich diese Helden verwandelt haben. In den entsprechenden Film wären dann auch die Objekte der gefilmten Zerstörung oder der Prügelei mit eingespielt.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 27. Februar 2018 23:00:23

... ein interessanter Gedanke. Da ich so ungefähr weiß, wer alles hier auf dem Portal mitliest, bleibt somit nur abzuwarten, ob Ihr Gedanke auch dort, wo die Entscheidungen fallen, auf Gegenliebe stößt ...

Hauke Veröffentlicht: 28. Februar 2018 21:44:10

Hab auch was Banales aus dem Kaliningrader Gebiet.
Ich habe mal wieder im Internet nach Campingplätze geschnüffelt.
Und siehe da es gibt einen neuen Campingplatz in Kaliningrad.
Eine Tennisanlage direkt in der Stadt bietet Stellplätze für Wohnwagen und Wohnmobile
zur WM, wohl auf ihren Parkplatz an.
Kosten bei Belegung von 2Pers. pro Nacht 65€
Zum Vergleich:
Elbing 15€
Frauenburg 15€
Beide Plätze sehr schön gelegen.
Da fällt mir nur Obelix ein: „Die spinnen die Russen“
Aber gut es sei ihnen gegönnt das große Geld zur WM

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 28. Februar 2018 22:17:53

... das große Geld zur Weltmeisterschaft zu verdienen, wird nur wenigen gelingen. Russland führt Schwarze Listen für diejenigen Hotels, Restaurants usw., die glauben, die WM nutzen zu können, um über Nacht reich zu werden. Das eventuelle Geld, welches sie zur WM verdienen, werden sie dann wohl danach bedauern ... Erst heute ist wieder bekannt geworden, dass 13 weitere Hotels in Kaliningrad auf dieser Schwarzen Liste gelandet sind. Steuerbehörden, Hygienebehörden, Brandschutzbehörden usw. werden wohl auf diese Einrichtungen ein besonderes Augenmerk legen und die Abstellung der Mängel wird wohl sehr viel Geld kosten ...

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